Update 19.07.2017




Die Aaseedamen scheitern in der Relegation

Spiel 34, Kreismeisterschaftsendspiel, Pfingstmontag,  5.06.2017
Anstoß 15:00, Sportanlage RW Alverskirchen

SC Westfalia Kinderhaus – BW Aasee  3:1 (3:0)

 Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Annelie Stötefalke, Joela Weber, Heidi Kuckeland (Theresa Ladwig), Beate Ochsenfarth – Birthe Chudaske, Franziska Bußwinkel (c), Ivonne Lambers (35. Franziska Potrykus), Lea Amersbach (23., Roberta Kieser), Maren Krieter – Lisa Ziehm

Tore: 0:1 Ann-Kathrin Becker (1.), 0:2 Anne Hilgenhöner (30.), 0:3 Anne Hilgenhöner (45.), 1:3 Annelie Stötefalke (81., Rechtsschuss, – )

Mit einer großen Enttäuschung endete die Saison der Aaseedamen am Pfingstmontag im entscheidenden Relegationsspiel zur Bezirksliga. Gegen euphorisierte, frei aufspielende Damen aus Kinderhaus fanden die favorisierten Aaseedamen nie zu ihrem Spiel und mussten sich überraschend deutlich 1:3 geschlagen geben. Der Druck dieses Spiel gewinnen zu müssen, im Wissen das die Mannschaft nach 30 verlustpunktfreien Spielen in der Kreisliga einfach in die Bezirksliga gehört, war für die Mannschaft zu groß. Der Spielverlauf und ein Gegner gegen den Aasee nicht ohne Grund noch nie gewinnen konnte taten ihr Übriges dazu.

Aasee ging mit Joela Weber, die ein fehlerloses Spiel ablieferte, und Heidi Kuckeland in der Innenverteidigung ins Spiel, aussen verteidigten Beate Ochsenfarth und die Aaseespielerin der Saison, Annelie Stötefalke. Im Mittelfeld setzte der Trainer auf Ballkontrolle, für die die starke Kapitänin Franzi Bußwinkel, Ivonne Lambers und Birthe Chudaske sorgen sollten. Maren Krieter und Lisa Ziehm gaben das Stürmerinnenduo, Lea Amersbach sollte von halblinks das Spiel machen.

Der Matchplan wurde dann nach 13 Sekunden (!) pulverisiert – der erste lange Ball der Westfalia, ein Ballgewinn, ein schneller Ballverlust und es stand 1:0 für Kinderhaus. Ein Schock für BWA, der erstmal verdaut werden musste. Die Aaseedamen, eigentlich in der Lage ihr geduldiges Aubauspiel egal was passiert weiter durchzuziehen, probierten ins Spiel zu finden – allein es wollte nicht gelingen. Auch wenn die folgenden 30 Minuten gar nicht mal so übel aussahen, bekam Aasee den Gegner nie richtig in den Griff, spielt oft viel zu hektisch, verlor grade in der Zentrale so viele Bälle wie sonst in einer gesamten Saison und suchte in der Offensive meist viel zu schnell Lisa Ziehm oder Maren Krieter mit längeren Bällen. Aus einem davon entstand sogar die große Möglichkeit zum 1:1, aber Marens Schuss von halbrechts segelte am langen Pfosten vorbei.
Da Aasee sich nicht in der gegnerischen Hälfte festsetzen konnte und grade auf links aussen der Gegner mit Ann-Kathrin Becker und Eva Mayer extrem schnell unterwegs war, kam früh Roberta Kieser für Lea Amersbach. Ein nicht gewollter früher Wechsel – aber das Aaseespiel hakte an allen Ecken und Enden und die richtige Mischung wollte nicht gelingen. Nach Marens großer Chance führte ein starker Konter der Westfalia über Aasees vollkommen orientierungslose linke Seite zum 2:0, kurz vor der Pause gar zum 3:0. Man beachte: die Aaseedamen hatten in der gesamten abgelaufenen Saison 5 Gegentore kassiert. Das 3:0 war endgültig zu viel für die Aaseenerven, auch wenn man sich nach der Pause bemühen sollte wieder Anschluß zu finden.

Nun war die Einwechslung von Roberta schon eine Art Verzweiflungsakt gewesen, war unsere Raketenstürmerin doch zuvor mehr als 2 Monate verletzt gewesen und ohne Spielpraxis. Hatte man im Vorhinein noch auf die vermeintlich defensivere Mittelfeldachse gesetzt wurde noch vor der Pause auch Franziska Potrykus ins Spiel gebracht. Mit Franzi wurde das Spiel nach vorne besser, im Abschluß war aber auch sie leider glücklos. In der zweiten Hälfte überließ der Gegner Aasee etwas das Feld, konterte jedoch einige Male brandgefährlich, so das Catharina Dos Santos Carlos im Tor zumindest nochmal zeigen konnte was für eine Ausnahmetorfrau sie ist.

Annelie Stötefalkes 1:3, ein Verzweiflungsschuss aus 30 Metern, war nur noch Ergebniskosmetik. Aasee konnte sich bis zum Ende keine richtig klare Torchance erspielen, Birthe hätte in der 70. querspielen können zu der ansonsten gut zugestellten Lisa Ziehm, Franzi Potrykus prüfte die gegnerische Torfrau 3 Mal mit leider eher harmlosen Linksschüssen.

Am Ende standen viele Fehleinschätzungen des Trainers – was ärgerlich ist, als das Aasee den allerdings heute bärenstarken, fast fehlerlosen, Kinderhauserinnen durchaus ein passenderer Gegner hätte sein können. Denn bei allem Gerede von der Kopfsache – am Ende ist jedes Spiel eine Frage der richtigen taktischen Einstellung und des richtigen Zusammensspiels (und Zusammenstellen) der Spielerinnen. Viel zu spät wurde begriffen wie das spielentscheidende Problem auf der linken Abwehrseite angegangen hätte werden können und der Gegner, frühes Tor hin oder her, letztendlich vollkommen falsch eingeschätzt. Hätte, hätte Fahrradkette.

Also steht am Ende für die Aaseedamen und ihre Trainer letztlich nur diese eine, riesige Enttäuschung darüber, dass die Mädels sich für ihre wahnsinnige Arbeit in den letzten beiden Jahren wegen dieses einen, schlechten Spiels nicht belohnen konnten.

Aufgestiegen ist dagegen Westfalia Kinderhaus, die es eben auch geschafft haben die Aaseedamen zu ihrem schlechtesten Spiel seit 1,5 Jahren zu nötigen und mit Ann-Kathrin Becker an dem Tag die überragende Spielerin auf dem Platz hatten. Herzlichen Glückwunsch nach Kinderhaus.
(ks)


Mit einer Spielzeit ohne Punktverlust in die Relegation


Spiel 33, 27. Spieltag Frauenkreisliga A2, Sonntag,  28.05.2017
Anstoß 15:00, Sportanlage BW Aasee

BW Aasee – Wacker Mecklenbeck II  4:0 (1:0)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Beate Ochsenfarth, Joela Weber, Heidi Kuckeland, Annelie Stötefalke - Ivonne Lambers, Franziska Bußwinkel (c), Birthe Chudaske  (46. Franziska Potrykus ), Theresa Ladwig (46.Zara Günes), Theresa Kohl (46. Maria Berner) – Lisa Ziehm

Tore: 1:0 Birthe Chudaske (7., Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 2:0 Lisa Ziehm (52., Linksschuss, Maria Berner), 3:0 Lisa Ziehm (72., Brust, Theresa Ladwig), 4:0 Lisa Ziehm (80., Rechtsschuss, Maria Berner)

Auch im 22. und letzten Spiel der Saison konnten die Aaseedamen gewinnen und schaffen damit die perfekte Saison – kein Punktverlust, 138:5 Tore. Gegen den Tabellenzweiten Wacker Mecklenbeck II sahen die Zuschauer ein intensives, etwas fahriges Spiel mit wenigen Tormöglichkeiten und einer effektiven Heimmannschaft.

Das Spiel gegen eine starke Gastmannschaft sollte als Generalprobe für die Relegation genommen werden und demtentsprechend konzentriert, aber auch nervös, begann Aasee. Nach Vorarbeit von Theresa Ladwig war es Birthe Chudaske, die schon in der 7. Minute die Führung erzielen konnte. Viel spielte sich daraufhin im Mittelfeld ab, allerdings war der Ball hier viel zu viel in der Luft als das eine der Mannschaften in der Lage gewesen wäre die Partie wirklich zu beruhigen. Die relativ frühen Einwechslungen von Franziska Potrykus und Zara Günes brachten dann aber spätestens zum Ende der ersten Halbzeit ein wenig mehr Ballsicherheit im Angriff.

Zur zweiten Hälfte kam auch Mia Berner ins Spiel und glänzte schnell mit einem tollen Pass auf Lisa Ziehm, die zum 2:0 treffen konnte. Auch Treffer 3 und 4 gingen auf Lizzas Konto, eines nach einer schönen Ecke von Theresa Ladwig, das letzte wiederum nach Pass von Mia.

Am Ende stand so ein klarer, gefühlt  etwas zu hoher 4:0 Sieg der Aaseedamen, die sich extrem effektiv vor dem Tor zeigten und dem Gegner keine Tormöglichkeiten ließ. Allerdings muß man fairerweise sagen dass die Gäste an diesem Sonntag auch nicht ihren besten Tag hatten, sondern deutlich besser spielen können.

Nach dieser perfekten Spielzeit richtet sich die Konzentration der Aaseedamen nun auf das Relegationsspiel am Pfingstmontag gegen Westfalia Kinderhaus, die ihrerseits die Meisterschaft in der Kreisliga A1 gewonnen haben. Anstoß ist um 15 Uhr in Alverskirchen auf Rasen.

Maren Krieter und Lisa Ziehm schiessen sich warm

Spiel 32, 26. Spieltag Frauenkreisliga A2, Sonntag,  21.05.2017
Anstoß 15:00, Sportanlage SG Selm


SG Selm 2010 – BW Aasee  0:12 (0:6)


Aufstellung:
Andrea Leve  – Yamuna Mattis, Joela Weber, Catharina Dos Santos Carlos, Annelie Stötefalke – Nelly Garritzmann (46., Vera Thiede), Silvia Ahlbrand (46. Danielle Brandes), Lea Amersbach, Beate Ochsenfarth (46., Cara Wallenhorst), Maren Krieter – Lisa Ziehm

Tore: 0:1 Maren Krieter (16., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:2 Lisa Ziehm (20., Rechtsschuss, Silvia Ahlbrand), 0:3 Lisa Ziehm (24., Rechtsschuss, Maren Krieter), 0:4 Beate Ochsenfarth (30., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:5 Lisa Ziehm (32., Rechtsschuss, Catharina Dos Santos Carlos), 0:6 Maren Krieter (36., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:7 Maren Krieter (59., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:8 Maren Krieter (64., Rechtsschuss, Lea Amersbach), 0:9 Lisa Ziehm (66., Rechtsschuss, Cara Wallenhorst), 0:10 Lisa Ziehm (71., Linksschuss, Cara Wallenhorst), 0:11 Lisa Ziehm (79., Rechtsschuss, Maren Krieter), 0:12 Lisa Ziehm (87., Rechtsschuss, - )

Auf der sommerlichen Baustelle der SG Selm kamen die Aaseedamen im letzten Auswärtsspiel zu einem lockeren 12:0 Sieg, trotz einem recht bunt zusammengewürfelten Kader.
Immer wenn BWA die nötige Geduld im Spiel zeigte, kamen schöne Spielzüge vor, die insgesamt zu einer sehr großen Anzahl von Möglichkeiten führten. Ein wenig Schlamperei im Abschluß, aber auch eine insgesamt prima Torwartleistung der Selmer Aushilfstorfrau, verhinderten weitere Treffer.

Lisa Ziehm, angestachelt von der Möglichkeit sich die Torjägerkrone zu holen, schoss aus allen Lagen und traf am Ende 7 Mal, Maren Krieter versteckte sich ebenfalls nicht und netzte 4-fach. Nur Beate Ochsenfarth sprengte die Lizza-Maren Party im Sturm mit ihrem zweiten Saisontreffer zum 4:0.
Nelly Garritzmann aus der U17 zeigte in der ersten Hälfte durchaus ein gutes erstes Damenspiel und verpasste ihr Debuttor nur äußerst knapp.

Alles in allem ein lockerer Sommerkick mit einigen Highlights. Die Torjägerkrone kann sich Lisa diese Saison leider nicht mehr holen, traf doch die flinke Jana Toboll vom SC Gremmendorf zeitgleich starke 6 Mal gegen Borussia. Lisas 45 Tore sind jedoch einsamer Aaseedamensaisonrekord, und das ist ja fast genauso viel wert!

Am Sonntag freuen wir uns auf das letzte Heimspiel der Saison gegen die Damen von Wacker Mecklenbeck und hoffen auf viele Zuschauer zum Saisonabschluß.

 

Viel Leerlauf, aber schöne Tore, in Ascheberg

Spiel 31, 25. Spieltag Frauenkreisliga A2, Sonntag,  14.05.2017
Anstoß 13:00, Sportanlage Nordkirchener Str. 9, TuS Ascheberg

TuS Ascheberg – BW Aasee  0:8 (0:4)

Aufstellung:
Andrea Leve  – Vera Thiede, Heidi Kuckeland, Ivonne Lambers, Annelie Stötefalke - Zara Günes (35. Joela Weber), Birthe Chudaske, Lea Amersbach (46. Cara Wallenhorst), Maria Berner (46.Yamuna Mattis), Maren Krieter – Lisa Ziehm

Tore: 0:1 Maria Berner (12., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:2 Lisa Ziehm (17., Rechtsschuss, Vera Thiede), 0:3 Lisa Ziehm (22., Rechtsschuss, Birthe Chudaske), 0:4 Zara Günes (29., Rechtsschuss, Maren Krieter), 0:5 Lisa Ziehm (49., Rechtsschuss, Yamuna Mattis), 0:6 Lisa Ziehm (52., Rechtsschuss, Annelie Stötefalke), 0:7 Maren Krieter (60., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:8 Birthe Chudaske (65., Rechtsschuss, Vera Thiede)

In einem Spiel in dem sich die Aaseedamen meist schwerer taten als das Ergebnis es vermuten lässt, schossen die frischgebackenen Meisterinnen zwar 8 schöne Tore, konnten ansonsten ihr Spiel zumeist nicht richtig entfalten und leisteten sich viel Ballverluste und Ungenauigkeiten. Dafür war der Torabschluß an diesem Sonntag ziemlich herausragend, vor allem Lisa Ziehm erwischte einen besonders guten Tag.

Auf sehr holprigem Rasen und bei sommerlichen Temperaturen fand BWA in den ersten Minuten gar nicht ins Spiel. Früh im Aufbau wurden viele Bälle verloren, im Angriff kaum Lücken entdeckt. Eine Einzelleistung von Lisa, die sich auf links durchtanken konnte, führte trotzdem nach 12 Minuten zum 1:0. Die treffsichere Mia Berner konnte nach Lisas Schuss locker abstauben. Kurz darauf entschied ein Doppelschlag von Lisa das Spiel, zunächst bereitete Vera Thiede toll vor, nach einem langen Lauf über die rechte Seite, dann war es Birthe die den Ball gekonnt zu unserer Sturmführerin brachte.

In dieser Phase schaffte Aasee es den Ball immer wieder am gegnerischen Sechzehner zu halten und einige Chancen zu kreiieren, verpasste in dieser besten Phase des Aaseespiels jedoch oft einen Abschluß. Lea Amersbach beispielsweise verpasste zweimal äußerst knapp ein weiteres Tor. Nur Zara Günes konnte noch vor der Pause treffen, das dafür aber spektakulär – ihr Schuß von halbrechts landete genau im linken Kreuzeck des Ascheberger Tores. Ein tolles erstes Aaseetor unseres Neuzugangs, der zuvor noch ebenso aufregend mit einem tollen Lupfer die Latte traf und später leider mit einer Fußverletzung aus dem Spiel musste und durch Joela Weber ersetzt wurde.

Zur zweiten Hälfte kamen Cara Wallenhorst und Yamuna Mattis ins Spiel, letztere feierte ihr Aaseedebut. Auch wenn die Aaseedamen sich vorgenommen hatten ab jetzt alles besser zu machen, wurde das Spiel leider eher noch etwas schlechter, auch in Verbindung damit, das die Aschebergerinnen sich nicht nur nicht hängen liessen, sondern auch, Ergebnis hin oder her, gar nicht schlecht spielten. Lisa traf zwar schnell nach der Pause noch zweimal, vorbereitet von Yamuna und Annelie Stötefalke und auch Maren Krieter mit einem tollen Tor und Birthe Chudaske mit einem Distanzschuß trugen sich noch in die Torschützenliste ein, dennoch war drumherum, nicht nur in der letzten halben Stunde, die torlos blieb, viel, viel Leerlauf.

Nächste Woche spielen die Aaseedamen im letzten Auswärtsspiel bei den Damen der SG Selm, bevor es dann im Saisonfinale daheim nochmal gegen Wacker Mecklenbeck geht. Herzlichen Glückwunsch deren Damen zum Einzug ins Kreispokalfinale und viel Glück dann am 25.05.! (ks)



Lisa Ziehm köpft Aasee zur Meisterschaft


Spiel 30, 23. Spieltag Frauenkreisliga A2, Sonntag,  07.05.2017
Anstoß 15:00, Sportanlage BW Aasee

BW Aasee – SC Gremmendorf II  5:0 (1:0)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Beate Ochsenfarth, Franziska Bußwinkel (c), Heidi Kuckeland, Annelie Stötefalke - Ivonne Lambers  (46. Franziska Potrykus ), Silvia Ahlbrand, Zara Günes (53. Theresa Ladwig), Cara Wallenhorst (25., Maren Krieter) – Lisa Ziehm

Tore: 1:0 Lisa Ziehm (45., Kopfball, Maren Krieter), 2:0 Theresa Ladwig (55., Rechtsschuss, Birthe Chudaske), 3:0 Lisa Ziehm (58., Kopfball, Theresa Ladwig), 4:0 Franziska Potrykus (70., Rechtsschuss, Annelie Stötefalke), 5:0 Cara Wallenhorst (91., Rechtsschuss, Maren Krieter)

Rote Karte: Franziska Bußwinkel (60., Notbremse)


Die Aaseedamen werden nach einem 5:0 Heimsieg gegen den Tabellendritten SC Gremmendorf II erstmals in ihrer Geschichte Meister. Nach nervösem Beginn und gegen einen starken Gegner gelang es erst in der zweiten Hälfte das Spiel zu entscheiden, nicht zuletzt dank Theresa Ladwigs tollem Distanzschuss zum 2:0. BWA hat sich somit die Chance erspielt, am 5.6. im Relegationsspiel in die Bezirksliga aufzusteigen.

Aasee begann nervös, wollte man doch den zur Meisterschaft nötigen Sieg unbedingt in diesem Heimspiel holen. Starke Gremmendorferrinen machten die Aufgabe nicht leichter. So waren es, vor allem wegen der pfeilschnellen Jana Toboll im Gästesturm, ausnahmsweise die Aaseedamen die einige Foulspiele begangen und so immer wieder Freistöße aus gefährlichen Positionen verteidigen mussten. Da der Schiedsrichter insgesamt eher kleinlich pfiff, gab es allerdings auf beiden Seiten viele Unterbrechnungen. Die erste richtige Aufregung dann nach 15 Minuten: der Schiedsrichter hatte ein „hab ich“ unserer Verteidigerin in diesem Fall eher überraschend abgepfiffen, so dass es einen Freistoß gut 17 Meter vor dem Aaseetor gab. Dieser wurde souverän von Frederike Jansen rechts unten im Eck versenkt – hätte jedoch indirekt ausgeführt werden müssen, zählte also nicht. Glück für BWA!

Kurz danach holte sich Cara Wallenhorst eine seltene gelbe Karte ab, wegen eines zu harten Einsatzes gegen Christina Claassen im Gästetor. Maren Krieter kam daraufhin vorsichtshalber für unsere kampfstarke Rechtsaussen ins Spiel. Ansonsten war Aasee in dieser ersten Hälfte in der Offensive zu oft in Unterzahl, spielte zu hektisch nach vorne. So war Lisa Ziehm im Sturmzentrum zumeist auf sich allein gestellt, hatte allerdings einen richtig guten Tag erwischt und kam auch in der Einsamkeit zu einigen tollen Abschlüssen. Eine der besten Möglichkeiten hatte in der 30. Minute Zara Günes, die aus zentraler Position leider zu hoch zielte.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte sich dann Maren zum wiederholten Mal toll auf rechts durchspielen und flankte in die Mitte – Lisa antizipierte prima und köpfte den Ball zum umjubelten 1:0 vor der Torfrau in die Maschen. Ein tolles, ein wichtiges Tor.

Zur zweiten Halbzeit kam mit Franziska Potrykus eine weitere dribbelstarke Spielerin ins Spiel, außerdem nahm man sich vor, auch mit der Sicherheit des 1:0, endlich mehr Ruhe ins Aufbauspiel zu bekommen.  Und das gelang auch prompt – Birthe Chudaske setzte die kurz zuvor für Zara Günes ins Spiel gekommene Theresa Ladwig in Szene, die wundervoll den freien Raum erkannte und trocken aus 18 Metern in den Winkel traf. Mit diesem Tor, spätestens aber nach dem 3:0 kurz darauf (Lisa köpfte einen Freistoß von Theresa ins Netz), schien das Spiel entschieden, denn inzwischen hatte Aasee alles im Griff.
Alles im Griff – außer Jana Toboll.... Denn in der 60. Minute leistete sich unsere bis dahin wie immer überragende Kapitänin Franzi Bußwinkel einen folgenschweren Ballverlust. Die schnelle Gremmendorfer Stürmerin stibitzte ihr den Ball –in dem Moment des Ballverlusts hält Franzi sie dann einmal kurz fest. Erst am Ende des folgenden Laufduells sah der Schiedsrichter dann leider erst ein Foul, und stellte unsere Kapitänin vom Platz. Eine schmerzhafte und etwas unglückliche Entscheidung. Den folgenden Freistoß nagelte Filipa da Silva Campos über das Tor.

Aasee opferte daraufhin eine Stürmerin, behielt aber trotzdem die Kontrolle. So schraubte BWA durch Franziska Potrykus nach toller Vorlage von Annelie Stötefalke das Ergebnis sogar noch auf 4:0. Die letzten Minuten vor dem Ende spielten darüberhinaus auch die Gäste verletzngsbedingt nur noch zu zehnt. Quasi mit dem Abpfiff ermöglichte ein Fauxpas der Gästetorfrau Cara Wallenhorst gar noch das 5:0, welches den Endstand bedeutete. Vor allem aufgrund des ausgeglichenen Spiels in Halbzeit 1 gibt das Endergebnis nicht wirklich das Kräfteverhältnis wieder, spricht aber für Aasees starke und variable Offensivkraft.

Danach feierten die frischgebackenen Meisterinnen der Kreisliga A2 ausgelassen. Man beachte auch das Video (Spielbericht und Feier) sowie die Fotos vom, trotz der vielen Freistösse und Karten, fairen und sehr unterhaltsamen Spiel. J  
Den ersten Platz in der Fairplaywertung, auf den wir durchaus stolz waren, haben wir indes in diesem Spiel ziemlich versaut und rutschen auf den 9. Platz ab. (ks)



Lisa #Lizza Ziehm on Fire

Spiel 29, 22. Spieltag Frauenkreisliga A2, Sonntag,  30.04.2017
Anstoß 12:30, Sportanlage Werner SC

Werner SC - BW Aasee  0:4  (0:2)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Vera Thiede, Franziska Bußwinkel (c), Joela Weber, Annelie Stötefalke - Birthe Chudaske, Ivonne Lambers, Franziska Potrykus (46. Deborah Timm), Lea Amersbach (60. Maria Berner), Maren Krieter (60. Beate Ochsenfarth) – Lisa Ziehm

Tore: 0:1 Lisa Ziehm (20., Rechtsschuss, Annelie Stötefalke), 0:2 Lisa Ziehm (41., Kopfball, Maren Krieter), 0:3 Lisa Ziehm (62., Rechtsschuss, Annelie Stötefalke), 0:4 Ivonne Lambers (68., Rechtsschuss, Maria Berner)

Bei bestem Fußballwetter und auf einer tollen Sportanlage des Werner SC lieferten die Aaseedamen eine ihrer besten Saisonleistungen ab und gewannen ein sehr ordentliches Spiel mit 0:4. Die junge Mannschaft aus Werne hielt gut dagegen und offenbarte einiges an Potential – vor allem die starke Stürmerin Aysu Özdemir dürfte auf Dauer zu Höherem berufen sein.

Aasee begann das Auswärtsspiel im Gegensatz zum letzten Auftritt in Albachten mit Joela Weber und Vera Thiede in der Abwehr, sowie Franziska Potrykus, Maren Krieter und Lea Amersbach im Angriff. Von Anfang an übernahm der Gast die Initiative und ließ den Ball und den Gegner sehr gut laufen. Allerdings störten die Damen aus Werne zu Beginn durchaus früh, so dass es einige Minuten dauerte bis zu ersten Möglichkeiten. Zu Beginn war es vor allem die linke Seite welche Löcher reissen konnte – nach einigen tollen Kombinationen führte ein starker Vorstoß von Annelie Stötefalke zum 0:1 – ihr Schuss von halblinks konnt noch auf der Linie geklärt werden, den Nachschuss aus 12 Metern verwandelte Torjägerin Lisa Ziehm trocken.

Eine prima getimte Ecke von rechts verwandelte Lisa dann später zum umjubelten 0:2 per Kopf -nicht unbedingt ein klassisches Aaseedamentor. Beinahe hätte sie kurz darauf gar ein zweites Kopfballtor nachgelegt, der Ball ging aber knapp am linken Pfosten vorbei. Mit den Kopfbällen wollen wir es aber auch nicht übertreiben.

Im Laufe der ersten Halbzeit kam auch die rechte Aaseeseite immer besser ins Spiel, so dass Vera Thiede und Maren Krieter ebenfalls mit einigen tollen Spielzügen glänzen konnten. Beim schönsten, nach 3-4 Doppelpässen, konnte Lisa am Ende den Ball leider nicht richtig verarbeiten. Über das gute Aussenbahnenspiel ergaben sich jedenfalls auch im Zentrum immer mehr Lücken, in die vor allem Franzi Potrykus, Birthe Chudaske und Ivonne Lambers immer wieder vorstoßen und für Gefahr sorgen konnten.

In der zweiten Hälfte kam zunächst Deborah Timm zu ihrem ersten Pflichtspieleinsatz, später rotierten auch Maria Berner und Beate Ochsenfarth ins Spiel. Aasee setzte sich komplett in des Gegners Hälfte fest, spielte quasi nur noch um den und im Strafraum herum. Bei Ballverlusten schwärmten jedoch immer 2-3 Werneranerinnen aus und grade die schnelle Aysu Özdemir gelangte gegen die inzwischem extrem hochstehenden Aaseedamen immer wieder in ein 1 geg 1 oder 1 geg 2. Zu einem richtigen Torabschluss kam sie zwar nicht, war aber zumeist nur mit vereinten Kräften (meist fair, ein- zweimal allerdings auch via Foulspiel) zu stoppen.

Die Kräfte im Abwehrverbund der Gastgeber liessen dann immer mehr nach, so dass sich spätestens nach den prima herausgespielten Toren von Lisa, die nach erneuter, perfekter Vorarbeit von Annelie Stötefalke, ihren Hattrick perfekt machte, und Ivonne, die Mias kurz ausgeführten Freistoß aus 18 Metern unter die Latte nageln konnte, eine Chance an die nächste reihte. In den letzten 20 Minuten hatte Aasee gefühlt alle 30 Sekunden eine Möglichkeit, ein Abwehrbein, die Torhüterin oder das Torgestänge hatten jedoch größere Einwände gegen weitere Treffer. So blieb es dank einer starken Mannschaftsleistung der Aaseeherinnen beim einem souveränen 4:0, gegen gute Damen des Werner SC denen nur am Ende etwas die Puste ausging, die aber sonst sehr gut mitspielen konnten. (ks)

Lisa Ziehm trifft 5 mal für starke Aaseedamen

Spiel 28, 21. Spieltag Frauenkreisliga A2, Montag,  24.03.2017
Anstoß 19:00, Sportanlage Concordia Albachten

Concordia Albachten - BW Aasee  0:11 (0:7)


Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Beate Ochsenfarth, Franziska Bußwinkel (c), Ivonne Lambers, Annelie Stötefalke - Birthe Chudaske, Zara Günes, Maria Berner (46. Cara Wallenhorst), Theresa Ladwig (46. Franziska Potrykus) – Lisa Ziehm, Theresa Kohl (46. Fabienne Strauch)

 Tore: 0:1 Theresa Ladwig (7. Rechtsschuss, dir. Freistoß, Lisa Ziehm), 0:2 Lisa Ziehm (10., Rechtsschuss, Maria Berner), 0:3 Birthe Chudaske (33., Rechtsschuss, Ivonne Lambers), 0:4 Lisa Ziehm (37., Rechtsschuss, Theresa Kohl), 0:5 Lisa Ziehm (40., Rechtsschuss, Zara Günes), 0:6 Maria Berner (43., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:7 Lisa Ziehm (50., Rechtsschuss, Annelie Stötefalke), 0:8 Lisa Ziehm (63., Rechtsschuss, Fabienne Strauch), 0:9 Theresa Ladwig (80., Rechtsschuss, - ), 0:10 Fabienne Strauch (83., Rechtsschuss, Birthe Chudaske), 0:11 Maria Berner (89., Linksschuss, Fabienne Strauch)


Im, wegen Albachtener Personalmangel um eine Woche verlegten, Auswärtsspiel bei der Concordia trafen die Aaseedamen am Montagabend auf eine immer noch dezimierte, dafür aber leicht übermotivierte Heimmannschaft. Nach ca. 20 Minuten der Eingewöhnung an den feuchten, holprigen Rasenplatz, liessen die Gäste dann den Ball und den Gegner laufen und erspielten sich einen souveränen 0:11 Auswärtssieg.

Mit Neuzugang Zara Günes in der Startelf und einer extrem spielstarken Zentrale um Franzi Bußwinkel, Birthe Chudaske und Ivonne Lambers, suchte Aasee sogleich den Weg nach vorne. Allerdings waren die ersten Minuten durchaus von Problemen mit dem Platz und dem Ball gesprägt, insgesamt fehlte es zudem noch an der richtigen Bewegung.

Die Heimmannschaft hatte sich zudem einen neuen, für Albachten eher untypischen Plan ausgedacht, begegnete dem Spiel der Gäste mit Aggressivität. So gab es folgerichtig flink eine gelbe Karte für Albachten – nach dieser jedoch keine mehr, obwohl mehrere Bewerbungen beim Schiedsrichter eingingen. Versuche der gegnerischen Stürmerin unsere Innenverteidigerinnen abzugrätschen (!) blieben ebenso ungeahndet wie überflüssiges Ballwegschlagen. Die Aaseedamen blieben von dieser Spielweise jedoch unbeeindruckt und zogen das Spiel einfach noch mehr in die Breite. Auch die ständigen Pöbeleien von der Albachtener Bank und der hauseigenen Ultragruppe, sowie „Abseits! Abseits!“ Geschreie bei jedem (!) Pass nach vorne nervten zwar, brachten aber keine sichtbare Unruhe ins Gästespiel.

Allerdings verhinderten andersherum viele falsche Abseitsentscheidungen in der ersten Hälfte weitere Tore vom Sturmduo Lisa Ziehm und Theresa Kohl.

Zunächst gingen die Aaseedamen durch einen schönen Freistoß, stark im unteren linken Eck versenkt, von Theresa Ladwig in Führung. Unsere Torjägerin Lisa Ziehm traf schnell danach zum 2:0, bevor die besagte Findungsphase eintrat. Erst durch Ivonne Lambers Traumpass auf Birthe Chudaske und derem 3:0, ermöglicht durch die nun viel bessere Bewegung im Angriff, lösten sich alle Fesseln und Aasee spielte befreit auf. Lisa Ziehm legte schnell zwei Tore nach, bevor unsere thüringische Starspielerin Mia Berner sich mit dem 100. Aaseetor der aktuellen Saison in die Geschichtsbücher eintrug.

In der Halbzeit wurde dreimal getauscht, unter anderem kam Fabienne Strauch ins Spiel und zu ihrem Pflichtspieldebut. Auch Franziska Potrykus, zurück aus dem Urlaub, und Cara Wallenhorst kamen ins Spiel.

In der zweiten Hälfte probierten die Aaseedamen dann einiges aus und kombinierten vor allem über die Flügel sehr ansehnlich. Einige Spielerinnen des Gegners konzentrierten sich nun darauf die zentralen Mittelfeldspielerinnen Zara Günes, die übrigens ein starkes Debut feierte, Franzi Bußwinkel und Birthe Chudaske zu bearbeiten, was zu vielen, vielen weiteren Fouls führte. Abgepfiffen wurde allerdings kaum noch etwas. Zweimal konnte sich der Gegner so sogar bis zu Catharina Dos Santos Carlos im Tor vorboxen, beide Versuche konnte unsere aufmerksame Torfrau entschärfen. Glücklicherweise kam es diesmal zu keinen Verletzungen.

Auf der anderen Seite waren es dann Lisa mit ihren sehenswerten Toren 4 und 5, Theresa Ladwig mit einem coolen Finish nach gegnerischem Katastrophenpass und die starke Fabienne Strauch nach toller Vorarbeit von Birthe die das Ergebnis auf 10:0 schraubten. Maria Berner setzte mit ihrem 11:0 den Schlusspunkt, diesmal hatte sich Fabienne prime durchgesetzt.

Die Aaseedamen spielten heute 60 Minuten lang einen tollen Fußball und zeigten, das sie variabel auf Mittel des Gegners reagieren können. (ks)

 

Theresa Kohl kontert Judith Biekers Wundertor

Spiel 27, 19. Spieltag Frauenkreisliga A2, Sonntag  02.04.2017
Anstoß 15:00, Sportanlage BW Aasee


BW Aasee – SV Südkirchen  5:1 (3:1)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Danielle Brandes, Ivonne Lambers, Joela Weber, Heidi Kuckeland – Silvia Ahlbrand (46. Theresa Ladwig), Franziska Bußwinkel (c), Cara Wallenhorst (37. Theresa Kohl), Maren Krieter - Lisa Ziehm, Roberta Kieser (46. Sofie Heidrich)

Tore:  1:0 Roberta Kieser (2., Linksschuss, Lisa Ziehm), 1:1 (28., Judith Bieker, dir. Freistoß), 2:1 Ivonne Lambers (42., Linksschuss, Theresa Kohl), 3:1 Theresa Kohl (44., Rechtsschuss, - ), 4:1 Theresa Kohl (77., Linksschuss, Roberta Kieser), 5:1 Cara Wallenhorst (90., Rechtsschuss, Maren Krieter)


Gegen kampfstarke Südkirchnerinnen tat sich Aasee in der Offensive lange schwer und kassierte durch ein absolutes Traumtor von Judith Bieker gar nach 30 Minuten den Ausgleich. Danach war es Theresa Kohl aus der U17, die in ihrem ersten Pflichtspiel den Aaseedamen frischen Wind verlieh und mit einer Vorlage und zwei Toren für den, spätestens nach dem 3:1, ungefährdeten Sieg sorgte.

Neben Theresa Kohl gab auch Sofie Heidrich als zweites U17 Mädchen ihr Debut bei den Aaseedamen, sie war für die erkrankte Birthe Chudaske ins Team gerutscht. Zunächst startete BWA jedoch mit Silvia Ahlbrand und Franziska Bußwinkel auf der 6, in Abwesenheit von Annelie Stötefalke musste Heidi Kuckeland aus der Innenverteidigung auf die linke Abwehrseite wechseln, Innen spielten so Joela Weber und Ivonne Lambers. Rechts aussen bildeten Danielle Brandes und Cara Wallenhorst ein Paar, vor Heidi rackerte Maren Krieter und im Sturm begann das dynamische Duo, Lisa Ziehm und Roberta Kieser.

Und schon nach wenigen Sekunden hatte besagtes Duo seinen Moment – Lisa schickte Roberta auf die Reise, die keine Mühe hatte zum frühen 1:0 zu treffen. Wer nun aber dachte dieses Tor würde den Widerstand der Gäste brechen, sah sich getäuscht. Südkirchen kämpfte sich ins Spiel, ließ kaum noch Chancen zu, Aasee hingegen bewegte sich nun insgesamt zu wenig und spielte hektisch und verkrampft. Lisa Ziehm hatte nach 15 Minuten trotzdem noch die riesen Chance zum 2:0, ihren Versuch von halblinks konnte die Torfrau des Gegners jedoch stark im 1geg1 parieren, den zweiten Ball köpfte Roberta dann mit viel Pech und im hohen Bogen an die Unterkante der Latte.

Südkirchen indes wurde wenn, über deren linke Seite gefährlich, kam aber nicht zu echten Torchancen. In der 28. Minute dann bekamen die Gäste einen Freistoß, ca. 25 Meter vor dem Aaseetor. Judith Bieker, mit einer sagenhaften Schußtechnik ausgestattet, legte sich den Ball zurecht und nagelte diesen genau ins linke, obere Toreck. Ein Wahnsinnstor und ein Schuss, bei dem auch unsere Startorhüterin Catharina Dos Santos Carlos keine Chance hatte.

Nun, da Aasee wieder mehr machen musste, fiel erst recht auf das die Heimmannschaft sich heute extrem schwer tat. Kaum Pässe kamen an, kaum Bälle wurden gefordert (schlechte Mischung!), Unsicherheit machte sich breit. Um frischen Wind von der Bank zu bringen kam dann schon früh Theresa Kohl, unser U17 Sternchen ins Spiel – und hielt sofort was der Trainer sich von ihr versprach. Von Anfang an wirbelte sie die gegnerische Abwehr durcheinander, ging jedem Ball hinterher und suchte Zweikämpfe - und das Tor. Schnell angelte sie sich im Strafraum gegen 3 Gegenspielerinnen das Spielgerät und legte es im Fallen auf die nach vor gerückte Ivonne Lambers zurück, welche dann mit links unten rechts zum vielumjubelten 2:1 treffen konnte. Kurz darauf klaute Theresa dann einer Abwehrspielerin die Kugel und nagelte sie humorlos zum vorentscheidenden 3:1 ins Netz.

In der Halbzeit war man sich der mäßigen Leistung bewusst, konnte aber Kraft aus der Tatsache ziehen, das man sich in einer schwierigen Phase des Spiels die Führung zurück erkämpft hatte. Man wollte nun, nach der Pause mit Theresa Ladwig und Sofie Heidrich, probieren zur spielerischen Linie zurück zu finden.

Auch wenn der Gegner in der zweiten Hälfte kaum mehr nach vorne kam, gelang es den Aaseedamen im Folgenden jedoch nicht wirklich spielerisch zur gewohnten Stärke zu gelangen. Theresa Kohl traf noch, aus abseitsverdächtiger Position, zum 4:1, bevor Cara Wallenhorst kurz vor dem Schlusspfiff und nach schöner Vorarbeit von Maren Krieter technisch anspruchsvoll zum 5:1 Endstand verwandelte. Sofie Heidrich musste leider kurz nach ihrer Einwechslung schon wieder vom Feld, Knieprobleme machten der Mittelfeldspielerin zu schaffen.

Am Ende gewinnt Aasee 5:1 im vielleicht schlechtesten Heimspiel der Saison bislang. Stark, neben der überragenden Theresa Kohl, waren heute auch Joela Weber und Maren Krieter, die vor allem kämpferisch vorangingen und in den schwierigen Phasen die Aaseedamen immer wieder antreiben konnten.


Nur Lisa Ziehm knackt den Sendener Beton

Spiel 26,
17. Spieltag Frauenkreisliga A2, Sonntag  19.03.2017
Anstoß 15:00, Sportanlage BW Aasee


BW Aasee – Vfl Senden II  1:0 (1:0)

Aufstellung:
Andrea Leve – Danielle Brandes (46. Cara Wallenhorst), Ivonne Lambers, Joela Weber, Heidi Kuckeland – Silvia Ahlbrand (46. Theresa Ladwig), Franziska Bußwinkel (c), Birthe Chudaske - Lisa Ziehm (46. Sarah Heinlein), Maren Krieter, Roberta Kieser

Tore:  1:0 Lisa Ziehm (24., Linksschuss, Maren Krieter)


Wie befürchtet stelle sich am letzten Sonntag eine Mannschaft am Aasee vor, die nicht nur keine Ambitionen erkennen liess sich in den Angriff zu bewegen, sondern welche die Kunst der taktisch klugen Verteidigung sehr gut beherrscht. Mit viel Disziplin und Einsatz gelang es den Sendenerinnen mit einer knappen 0:1 Niederlage vom Platz zu gehen – schon im Hinspiel hatte Aasee beim 3:0 Sieg vergleichsweise wenige Möglichkeiten herausspielen können. Diesmal hatten die Aaseedamen sogar eher mehr Chancen, eine bärenstarke Adriana Hülsbusch im Gästetor verhinderte jedoch einige Male ein weiteres Tor.

Vor dem Spiel war klar das Aasee in diesem Spiel nicht viele Chancen bekomme würde – Geschwindigkeit und Präzision sollten den Sendener Beton knacken. Ballbesitz alleine würde nicht genügen. So kam es das Aasee im folgenden Match im Prinzip immer im Ballbesitz war, nur unterbrochen von diversen Befreiungsschlägen der Gäste. An der Spielgeschwindigkeit und Bewegung ohne Ball mangelte es jedoch immer mal wieder. Einmal, in der 24. Minute, spielte Aasee dann aber mit hohem Tempo durch die Gästeabwehr und Lisa Ziehm konnte nach tollem Querpass von Maren Krieter sehenswert vollenden. Danach wurde es höchstens bei Eckbällen mal gefährlich.

In der zweiten Hälfte kam mit Cara Wallenhorst, Theresa Ladwig, Sarah Heinlein und dem Rückenwind mehr Zug zum Tor ins Spiel. Vor allem Caras Distanzschuss aus gut 35 Metern hätten wohl nicht viele Torfrauen gehalten. Auch Theresa probierte es einige Male aus der Ferne und scheiterte an Hülsbusch – einige gute Eckbälle von Sarah fanden keine Abnehmer im Zentrum.

Ein tolles Comeback lieferte bei BWA Joela Weber ab, auch Maren Krieter und Franziska Bußwinkel trieben das Spiel der Heimelf immer wieder nach vorne.

In der letzten Minute tauchten die Sendenerinnen dann doch mal in der gegnerischen Hälfte auf um einem Rückpass auf Andrea Leve hinterher zu gehen, unsere abgezockte Andy verkniff sich in diesem Fall größere Tricksereien und spielte den Ball mehr oder weniger einfach weiter.

So blieb es beim knappen 1:0 für BWA. Die Aaseedamen spielten dabei gar nicht mal so schlecht – die Gäste lieferten aber eben auch eine sehr gute Abwehrleistung ab und wurden ihrem Ruf als Defensivspezialistinnen mehr als gerecht. (ks)


Franziska Potrykus: 4 Haken für ein Halleluja

Spiel 25,
16. Spieltag Frauenkreisliga A2, Sonntag  12.03.2017
Anstoß 12:45, Sportanlage GW Amelsbüren

GW Amelsbüren II - BW Aasee  0:9 (0:5)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Beate Ochsenfarth, Franziska Bußwinkel (c), Heidi Kuckeland, Annelie Stötefalke - Birthe Chudaske (46. Theresa Ladwig), Ivonne Lambers, Maria Berner (46. Cara Wallenhorst), Lisa Ziehm (46. Sarah Heinlein), Franziska Potrykus, Roberta Kieser

Tore:  0:1 Franziska Potrykus (1., Rechtsschuss, Heidi Kuckeland), 0:2 Roberta Kieser (5., Rechtsschuss,  Franziska Bußwinkel), 0:3 Beate Ochsenfarth (36., Rechtsschuss,  Franziska Bußwinkel), 0:4 Franziska Potrykus (39., Rechtsschuss, Maria Berner), 0:5 Lisa Ziehm (45., Rechtsschuss, Roberta Kieser), 0:6 Ivonne Lambers (66., Linksschuss, Sarah Heinlein), 0:7 Ivonne Lambers (77., Rechtsschuss, Sarah Heinlein), 0:8 Sarah Heinlein (82., Linksschuss, Birthe Chudaske), 0:9 Lisa Ziehm (85., Rechtsschuss,  Maria Berner)


Nach der langen Winterpause waren die Aaseedamen gespannt wie und ob man überhaupt den Schwung aus 2016 mit ins neue Jahr nehmen konnte. Ohne Winterneuzugänge startete man bei der Zweitvertretung aus Amelsbüren in das Kreisligajahr 2017, allerdings standen unsere Weltreisenden Lisa Ziehm und Sarah Heinlein wieder im Kader. Etwaige Zweifel räumte Franzi Potrykus dann nach gefühlten 20 Sekunden mit dem 1:0 hinfort – am Ende stand bei besten Fußballwetter ein ungefährdeter und teilweise toll herausgespielter 9:0 Auswärtserfolg.

Die ersten 5 Minuten legte Aasee los wie die Feuerwehr, traf nach wenigen Sekunden durch Franzi Potrykus zum 1:0 – dieselbe Franzi nagelte kurz darauf einen Freistoß aus 20 Metern an die Unterkante der Latte. Nach 5 Minuten schon spitzelte Roberta Kieser dann den Ball zum vorentscheidenden 2:0 aus unmöglichem Winkel ins Tor.

Danach nahm Aasee immer wieder etwas das Tempo aus dem Spiel, würde man schreiben um es positiv auszudrücken. Man könnte aber auch sagen die Mannschaft nahm den Gegner im Laufe des Spiels immer mal wieder zu locker, probierte zuviele Alleingänge und bewegte sich nicht mehr ausreichend ohne den Ball.

Immer wieder wenn Aasee aber den Ball wieder schnell laufen ließ kamen nicht nur prima Kombinationen zustande, sondern es ergaben sich auch zwangsläufig Torchancen. Das 3:0 fiel jedoch eher etwas untypisch durch einen traumhaften Fernschuss von Beate Ochsenfarth, die aus gut 30 Metern von halbrechts in lange Eck treffen konnte. Ein tolles Tor unserer starken Rechtsaußenläuferin!

Eine unsere zahlreichen Dribbelkünstlerinnen, nämlich Franzi Potrykus (Hauptfach Firlefanz), schlängelte sich dann ein ums andere Mal durchs gesamte Gegenspielerfeld und traf nach einem dieser künstlerischen Ausflüge zum 4:0. Das 5:0 besorgte dann Sturmführerin Lisa Ziehm - quasi direkt aus dem Auslandeinsatz direkt ins Netz.

Zur Pause kamen dann unsere Edeltechnikerin Theresa Ladwig, die Kanonierin vom Dienst Cara Wallenhorst und Zaubermaus Sarah Heinlein ins Spiel. Zunächst konnte der Gegner die Aaseedamen durch eine etwas veränderte Grundausrichtung ein wenig besser stören, nach einigen Minuten aber kam auch das Aaseespiel wieder in Fahrt. Zwei tolle Treffer von Itsy Lambers, beide recht spektakulär vorbereitet von Sarah, stellten das Ergebnis auf 7:0.

Das achte Tor besorgte Sarah nach vorbildlicher Vorarbeit von Birthe Chudaske (Sarah hatte nicht mehr viel Arbeit), den Schlusspunkt setzte wieder Lisa Ziehm unter gütiger Mithilfe der ansonsten starken Torfrau der Amelsbürener.

Ein starker Auftritt der Aaseedamen, die ihr Spieltempo noch etwas erhöhen dürfen und womöglich in den nächsten Wochen auch noch etwas an der Fitness schrauben werden. Auch wenn einzelne Spielerinnen (Annelie Stötefalke! Franzi Bußwinkel! Maria Berner!) immer wieder mit technischen Einlagen herausragten war es insgesamt eine tolle Mannschaftsleistung mit wenigen, verständlichen, Leerlaufphasen.

Am Sonntag wartet mit dem Vfl Senden II eine Mannschaft deren Abwehr schwer zu knacken sein wird, mal sehen wie und ob die Aaseedamen diese Aufgabe lösen werden. (ks)


Itzy lenkt, Mia versenkt

Spiel 24,
Testspiel, Mittwoch,  22.02.2017
Anstoß 19:45, Sportanlage BW Aasee


BW Aasee – SC Dörenthe  8:2 (4:0)

Aufstellung:
Andrea Leve (60. Clara Voß) – Vera Thiede, Joela Weber (60. Catharina Dos Santos Carlos), Franziska Bußwinkel (c) (60. Deborah Timm), Maria Berner (46. Theresa Ladwig) - Silvia Ahlbrand (46. Lea Amersbach), Birthe Chudaske, Ivonne Lambers, Maren Krieter, Cara Wallenhorst (46. Franziska Potrykus) – Roberta Kieser (62. Yamuna Mattis)

Tore:  1:0 Cara Wallenhorst (20., Rechtsschuss, dir. Eckball), 2:0 Roberta Kieser (27.,Rechtsschuss, Silvia Ahlbrand), 3:0 Birthe Chudaske (30., Rechtsschuss, - ), 4:0 Mia Berner (35., Linksschuss, Ivonne Lambers), 4:1 (50.), 5:1 Theresa Ladwig (59., Rechtsschuss, dir. Freistoß), 6:1 Franziska Potrykus (70., Rechtsschuss, Maren Krieter) 6:2 (80.), 7:2 Deborah Timm (82., Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 8:2 Franziska Potrykus (87., Rechtsschuss, Lea Amersbach)

Bes. Vorkommnisse: Roberta Kieser verschenkt Foulelfmeter (18.)
Rote Karte: Dörenthe (64.)

Eine gute Leistung zeigten die Aaseedamen am gestrigen Abend im Testspiel gegen starke Gäste aus Dörenthe. Die Heimelf brauchte ein wenig Zeit um ins Spiel zu kommen, ließ aber dann im Verlaufe des Spiels nur 3 (auch noch allesamt eigens vorbereitete) Torchancen zu (von denen der Gegner konsequent 2 nutzte) und erspielte sich immer wieder selber gute Möglichkeiten. Trotz vieler Wechsel blieb das Aaseespiel meist sehr strukturiert, auch wenn man sich am Ende in Überzahl in der Offensive durchaus schwer tat.

Aasee begann erstmals mit Ivonne „Itsy“ Lambers auf der 10 und Rückkehrerin Maria Berner auf der Linksverteidigerposition. Nach einer Viertelstunde Eingewöhnungszeit fand sich BWA und konnte sich fortan meist in des Gegners Hälfte festspielen, holte sich viele Bälle schon früh zurück.
Noch beim Stande von 0:0 kam unsere flinke Torjägerin Roberta Kieser im Strafraum zu Fall und der gute Schiedsrichter entschied sogleich auf Strafstoß – da Torberta sich aber partout nicht gefoult fühlen wollte, ließ der Unparteiische sich überzeugen und das Spiel ging mit einem Schiedsrichterball weiter. Fairplaybonus für Robert!
J

Ein paar Minuten später beförderte unsere Eckenspezialistin Cara Wallenhorst dann aber doch den Ball ins Tor – und zwar via Ecke von rechts, mit dem rechten Fuß. Das können womöglich nicht viele.
Danach folgte eine starke Phase der Aaseedamen mit vielen guten Kombinationen. So traf Roberta nach tollem Pass von Silvia Ahlbrand zum 2:0, Birthe Chudaske nach starker Ballzurückeroberung im Alleingang gegen alle zum 3:0 und Maria Berner nach wunderbarer Ballzirkulation und Zauberpass von Itsy zum 4:0. Mia ließ kurz danach sogar noch eine gute Torchance liegen, das passiert ihr sonst ja eigentlich nicht.

Die durchaus vorhandenen Angriffe der Gegner wurden in dieser ersten Hälfte allesamt stark gestoppt von Franzi Bußwinkel, die mal wieder überragen konnte, sowie den gut aufgelegten Joela Weber und Vera Thiede.

Zur Pause kamen Lea Amersbach, Theresa Ladwig und Franziska Potrykus ins Spiel, nach einer guten Stunde dann Deborah Timm, Catharina Dos Santos Carlos (die zumindest im Feld wieder gesundgeschrieben ist) und erstmals U17 Torfrau Clara Voß ins Spiel. Neuzugang Yamuna Mattis folgte kurz darauf.
Nach dem arg vermeidbaren Gegentor zum 1:4 hatte dann Theresa eine wie für sie gemalte Freistoßmöglichkeit und traf wie selbstverständlich zum 5:1. Danach bewarb sich eine Spielerin des Gegners durch das ein oder andere Nachtreten nachdrücklich um eine frühe Pause, ihrem Wunsch kam der Schiedsrichter dann auch nach, als zuletzt Birthe auf den Boden flog. Aasee war also die letzten 25 Minuten in Überzahl, da der Gegner sich jedoch nun verständlicherweise mehr zurück zog wurde das Spiel eher schwieriger für das Heimteam.

Sich durch die gegnerische Abwehr zu kombinieren gelang nicht mehr so oft, allerdings traf Franzi Potrykus nach schönen Vorarbeiten von Lea und Maren noch zweimal, sowie Debbie Timm zu ihrem ersten regulären Tor nach tollem Pass von Theresa.

Ein guter Test gegen einen Gegner der mehr Widerstand leistete als es das Ergebnis vermuten lässt. 7 verschiedene Torschützinenn sprechen nicht zuletzt für die große Variabilität die Aasee inzwischen in seinem Kader zur Verfügung hat. Auf gehts in die letzten Kreisligaspiele dieser Saison!


Aasees Offensive wirbelt in allen Farben

Spiel 23,
Testspiel, Sonntag,  19.02.2017
Anstoß 11:00, Sportanlage BW Aasee


BW Aasee - DJK Adler Buldern 5:1 (1:0)

Aufstellung:
Andrea Leve - Beate Ochsenfarth, Ivonne Lambers, Danielle Brandes, Vera Thiede - Silvia Ahlbrand, Theresa Ladwig (46. Lea Amersbach), Maren Krieter (46. Cara Wallenhorst), Roberta Kieser, Franziska Potrykus - Theresa Kohl (55. Stella Dominik)

Tore: 1:0 Theresa Kohl (14., Linksschuss, Roberta Kieser), 1:1 (48.), 2:1 Roberta Kieser (52., Rechtsschuss, Strafstoß an Roberta Kieser), 3:1 Theresa Kohl (54., Rechtsschuss, Beate Ochsenfarth), 4:1 Stella Dominik (78., Rechtsschuss, Beate Ochsenfarth), 5:1 Maren Krieter (90., Rechtsschuss, Silvia Ahlbrand)


Im Zweiten Test siegten technisch starke Aaseedamen am Ende 5:1 und liessen dabei noch eine Vielzahl von prima herausgespielten Torchancen ungenutzt. Mit drei Rechtsverteidigerinnen in der Viererkette und weiterhin ohne die angeschlagene Kapitänin Franzi Bußwinkel startete BWA in das Spiel gegen den ersatzgeschwächten Bezirksliga 9. der Staffel 5. Schon im ersten Angriff hätte unser wieselflinker U17 Star Theresa Kohl das erste Tor erzielen können, Bulderns Torfrau hielt jedoch glänzend trotz kurzer Distanz. Auch Franzi Potrykus hätte kurz darauf treffen können, verzog jedoch links am Tor vorbei.

Nach 20 Minuten war es dann wiederum Theresa, die nach toller Vorarbeit von der heute sehr spielfreudigen Roberta Kieser, zum überfälligen 1:0 traf. In der Folge fehlte es bei Aasee ein wenig an der Bewegung, es gab zwar weiterhin immer wieder Möglichkeiten, aber die Genauigkeit im Abspiel und Abschluss fehlte. Dazu kamen gefühlte 164 Abseitsentscheidungen.... In dieser Phase hatte der gerne mit dem hohen Ball operierende Gegner sogar auch zwei Gelegenheiten, die unsere Andy Leve im Tor aber durchaus mit Unterhaltungswert entschärfen konnte.

Zur zweiten Hälfte kamen erst Lea Amersbach für die starke Theresa Ladwig und Cara Wallenhorst für Maren Krieter ins Spiel, später noch Stella Dominik für Theresa Kohl. Vor allem mit Lea in der Zentrale beruhigte sich das Angriffspiel der Aaseedamen jetzt merklich, wurde noch strukturierter, Ballverluste wurden Mangelware . Chancen für Aasee gab es jetzt im Minutentakt, auch wenn der Gegner zunächst einen verunglückten Rückpass zum 1:1 nutzen konnte. Erst verwandelte Roberta einen an ihr selbst verübten Foulelfmeter sicher, dann setzte Beate Ochsenfarth, nach durchwachsener erster Halbzeit, zu einem unglaublichen Lauf auf ihrer linken Seite an, überlief locker 3-4 Spielerinnen des Gegners und legte mustergültig für Theresa Kohl auf, die ihr zweites Tor erzielte.

Stella Dominik kam darauf ins Spiel und setzte vor allem durch spektakuläre Dribblings einige Ausrufezeichen, traf nach einigen Fehlversuchen gar zum 4:1. Den Schlusspunkt setzte Maren, die nach Vorarbeit von Silvi kurz vor Schluss mit einem schönen Rechtsschuss zum 5:1 treffen konnte.

Insgesamt ein starkes Spiel der Aaseedamen, die vor allem in der zweiten Halbzeit ihre technische Überlegenheit voll ausspielten. Trotz einer etwas provisorischen Aufstellung schaffte es die Mannschaft schnell auf Aaseedamenart zusammen zu spielen und sich im Verlaufe des Spiels gar immer weiter zu steigern.

Am Mittwoch folgt gleich der nächste Test, zu Gast ist dann der SC Dörenthe.



Fabienne Strauch und Theresa Kohl mit Treffern beim Debut

Spiel 22, Testspiel, Sonntag,  05.02.2017
Anstoß 15:00, Sportanlage BW Aasee

BW Aasee - SC Wiedenbrück  3:1 (2:1)


Aufstellung:
Andrea Leve - Annelie Stötefalke, Joela Weber (46. Elsa Willeke), Ivonne Lambers, Beate Ochsenfarth (46. Danielle Brandes) - Birthe Chudaske, Theresa Ladwig (46. Silvia Ahlbrand), Deborah Timm (46. Franziska Potrykus), Fabienne Strauch (46. Cara Wallenhorst), Maren Krieter (c) - Roberta Kieser (46. Theresa Kohl)

Tore: 
1:0 Fabienne Strauch (7., Linksschuss, Joela Weber), 1:1 (9.), 2:1 RobertaKieser (45., Linksschuss, Birthe Chudaske), 3:1 Theresa Kohl (66., Linksschuss, Maren Krieter)

 

Im ersten Testspiel des Jahres probierten die Aaseedamen einige neue Ideen aus, was gar nicht mal so schlecht funktionierte. Ein prima Spiel, auch um die Neuzugänge zu integrieren. 
Aasee begann mit Deborah Timm und Fabienne Strauch in der Startelf und bemühte sich wie immer stets um die Spielkontrolle. Schon in der 7. Minute konnte Fabienne mit einem tollen Heber zum 1:0 treffen. Kurz darauf war Andrea Leve im Tor jedoch ebenfalls geschlagen und es hieß 1:1.
Auch Deborah auf der 10 kam mit der Zeit gut ins Spiel und zeigte, dass sie den Aaseedamen in Zukunft weiterhelfen kann. Immer wieder angetrieben von der starken Maren Krieter fiel der erneute Führungstreffer dann aber erst kurz vor der Pause, eingesetzt von Birthe Chudaske traf Roberta Kieser aus recht spitzem Winkel zum 2:1.

Zur Pause wechselte BWA sechsmal - unter anderem kamen nun Elsa Willeke und Theresa Kohl aus der U17 ins Spiel. Und vor allem die beiden Juniorinnen machten ein tolles Spiel. Überhaupt gab es nun immer mehr Chancen für Aasee und noch mehr Ballbesitz. Trotz großer Möglichkeiten traf in der zweiten Hälfte jedoch nur noch Theresa Kohl, nach toller Vorarbeit von Maren.


Birthe Chudaske räumt auf

Spiel 21, 15. Spieltag Frauenkreisliga A2, Sonntag 11.12.2016
Anstoß 15:00, Sportanlage BW Aasee

BW Aasee I – SG Hiltrup/Rinkerode  7:0 (3:0)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Annelie Stötefalke, Ivonne Lambers, Franziska Bußwinkel (c), Vera Thiede (46. Theresa Ladwig) – Birthe Chudaske, Silvia Ahlbrand (60. Jacqueline Schnittker), Lisa Ziehm, Cara Wallenhorst, Franziska Potrykus - Roberta Kieser (36. Danielle Brandes)

Tore:  1:0 Birthe Chudaske (24., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel), 2:0 Lisa Ziehm (25., Rechtsschuss, Roberta Kieser), 3:0 Roberta Kieser (35., Linksschuss, Silvia Ahlbrand), 4:0 Theresa Ladwig (55., Linksschuss, - ), 5:0 Danielle Brandes (65., Rechtsschuss, Cara Wallenhorst), 6:0 Lisa Ziehm (72., Rechtsschuss, Franziska Potrykus), 7:0 Lisa Ziehm (81., Rechtsschuss, Vera Thiede)


Dank einer durchaus extravaganten Spielweise der Gäste aus Rinkerode geriet das letzte Kreisligaspiel der Aaseedamen im Jahr 2016 trotz des am Ende deutlichen Ergebnisses zu einem spektakulären Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Auch dank einer überragenden Birthe Chudaske im zentralen Mittelfeld löste BWA die von den frechen Hiltrup/Rinkeroderinnen gestellten Probleme nach gut 20 Minuten immer besser und kontrollierte das Spiel dann spätestens in der zweiten Halbzeit. Die Gäste spielten allerdings bis zum Schlusspfiff so offensiv es ging und hatten so über ihre pfeilschnellen Spitzen immer wieder Möglichkeiten die spätestens von der starken Catharina Dos Santos Carlos im Tor vereitelt wurden.

Nach dem engen und hart geführten Hinspiel waren die Aaseedamen gewarnt und wollten versuchen die schnellen Gäste nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Hiltrup/Rinkerode spielte jedoch von Anfang an extrem weit vorne, presste den Aufbau der BWA Spielerinnen sehr früh und besaß mit Anna Schwering zudem die womöglich schnellste Spielerin der Liga. Dazu rückte die Gästeabwehr im Prinzip stets bis zur Mittellinie auf und machte das gesamte Spielfeld so furchtbar kurz. Die Spielgemeinschaft hatte mit dieser Spielweise schnell Tormöglichkeiten. Vielen Abseitsstellungen der Aaseedamen standen jedoch auch früh missglückte Abseitsfallen der Gäste gegenüber, so dass Roberta Kieser schnell einige Male alleine vor der gegnerischen Torfrau auftauchen konnte, zunächst ohne Schußglück.

Nach 25 Minuten löste Birthe Chudaske das Problem der aufgerückten Abwehr dadurch, das sie einfach alleine durchging und souverän das 1:0 erzielte. Kurz nach Wiederanpfiff schlüpfte Lisa Ziehm nach feinem Pass von Ze Roberta dann direkt ein weiteres Mal durch die Abseitsfalle und traf zum vorentscheidenden 2:0. Roberta, die ihre Knieverletzung aus dem Pokalspiel mit ins Ligaspiel genommen hatte, dieses aber keinem verraten wollte, traf vor der Pause gar noch mit einem sehr, sehr langsamen Schuss zum 3:0, wurde dann aber ausgewechselt da sie auf Dauer dann doch sichtbar nur auf einem Bein herumrannte.

Nach einer doch recht nervösen 1. Hälfte gelang es Aasee dann in der zweiten das Spiel mehr in des Gegners zu halten und es so mehr und mehr zu beruhigen. Die Chancen für die Gastgeberinnen häuften sich nun – zunächst konnte Theresa Ladwig nach einem Fehlpass der SG-Torfrau aus größerer Distanz treffen, dann kam Danielle Brandes in ihrem Ligadebut zu ihrem ersten Aaseetreffer, mit einem schönen Schuss von halbrechts ind linke untere Eck.

Den Schlusspunkt setzte Lisa Ziehm mit zwei sehenswert herausgespielten Treffern, toll vorbereitet von Franziska Potrykus und Vera Thiede.

Das die Winterpause für die Aaseedamen zur rechten Zeit kommt konnte man auch an den späten Auswechslungen von Theresa Ladwig und Annelie Stötefalke sehen, die beide wie vorher schon Roberta angeschlagen das Feld verlassen mussten.

So geht ein traumhaftes Aaseedamenjahr zu Ende und eine tolle Hinrunde liegt hinter uns. Bei einem Torverhältnis von 79:4 und 13 Siegen hintereinander gehen die Aaseedamen in die Pause. Frohes Fest! (ks)



Whatever it takes!


Spiel 20, Kreispokal Viertelfinale
Mittwoch, 07.12.2016, Sportanlage BW Aasee, Anstoss 19:30 Uhr

BW Aasee I – Wacker Mecklenbeck I  1:3 (1:2)

Aufstellung:

Catharina Dos Santos Carlos – Annelie Stötefalke, Ivonne Lambers, Heidi Kuckeland, Beate Ochsenfarth (84. Vera Thiede) – Franziska Bußwinkel (c),  Ivonne Lambers, Lisa Ziehm, Danielle Brandes (73. Cara Wallenhorst), Franziska Potrykus (64., Theresa Ladwig) - Roberta Kieser

Tore:  0:1 Britta Stein (27.), 0:2 Katrin Große-Scharmann (35.), 1:2 Roberta Kieser (38., Rechtsschuss, - ), 1:3 Nike Hellkuhl (84.)

Im Pokalviertelfinale mussten sich die Aaseedamen der stärksten im Wettbewerb verbliebenen Mannschaft erstmals seit einem Dreivierteljahr am Ende geschlagen geben, machten dem haushohen Favoriten aber lange das Leben schwer. Aus dem Spiel heraus liessen die Gastgeberinnen kaum eine Möglichkeit zu, kassierten lediglich zwei Tore nach Eckbällen sowie ein Traumtor aus gut 25 Metern. Selber konnte man in der ersten Halbzeit durchaus Nadelstiche setzen, hatte in der zweiten aber leider nach vorne keine Möglichkeiten mehr, abgesehen von 2 mutigen Minuten vor dem 1:3.

Mit einigem Optimismus gingen die Hausherrinen in das Spiel gegen die Westfalenligisten aus Mecklenbeck, trotz einiger schmerzhafter Ausfälle. Denn dank einer starken Saison hatte man es tatsächlich geschafft, dass der drei Klassen höher spielenede Gegner auch vor den Kreisligistinnen vom Aasee einigen Respekt hatte.

Allerdings fehlte den Aaseedamen  durch die mehr oder weniger kurzfristigen Ausfälle von Maren Krieter, Lisa Meier und Ina Najdkowski einiges an Optionen im Angriff, was die Trainer durch das Debut von Danielle Brandes (eigentlich Rechtsverteidigerin) auf der rechten offensiven Seite zu kompensieren versuchten. Lisa Ziehm begann auf Links und Roberta Kieser im Sturm. Dahinter sollte Franziska Potrykus die Spielmacherrolle übernehmen. Auf der Doppelsechs starteten die grade wieder genesene Birthe Chudaske und Kapitänin Franziska Bußwinkel. Die Abwehrkette bildeten wie zuletzt gewohnt Annelie Stötefalke, Ivonne Lambers, Heidi Kuckeland und Beate Ochsenfarth.

Von Anna Steckel hevorragend auf dieses Highlight-Spiel eingestellt (Whatever it takes!), begann Aasee vor zahlreichen Zuschauern hochkonzentriert und konnte fortan die Räume für den Gegner über das gesamte Spiel sehr gut zustellen. Natürlich mussten die Aaseedamen sich vor allem mit Defensivarbeit auseinandersetzen, aber bald gelang es ihnen immer wieder sich auch spielerisch ein wenig vorzutasten oder über einen langen Ball Lisa oder Roberta in Position zu bringen. Wacker schien in der Defensive bei dieses Attacken nicht ganz unverwundbar zu sein, so hatten einzelne Pressingversuche immer wieder mal Erfolg. Die erste brenzlige Situation gab es so für die Gastgeberinnen – Roberta erarbeitete sich in vorderster Front einen Ball ihrer Verteidigerin, ging vorbei und wurde von der weit vor ihrem Tor stehenden Torfrau der Wackerdamen gefoult. Der gute Schiedsrichter verzichtete in diesem Fall darauf eine Karte zu zeigen, den fälligen Freistoß zirkelte Birthe knapp über das Tor.

Mit Ansage fiel dann das 0:1. Aasee verteidigt Ecken im Raum, was erstens anspruchsvoll ist und zweitens geübt werden sollte. Und das haben wir, auch mangels Notwendigkeit, bislang schlicht nicht getan. Und während Trainerin Anna mir (Trainer Kolja) erzählt das sie diesen Umstand sehr, sehr bescheuert findet und wir genau deswegen jetzt ein Tor kassieren, kassieren wir ein Tor. Etwas unglücklich, aber durchaus ursächlich einer leicht missglückten Raumdeckung. Ich fühlte mich schuldig. L Nun ja, trotzdem liessen sich die Aaseedamen von diesem Gegentor nicht beeindrucken und blieben konzentriert. Doch auch das nächste Gegentor war, sagen wir mal so, ein eher unglückliches für die BWA Mädels. Aus ca. 25 Metern nagelte Katrin Grosse-Scharmann einen Ball in den Winkel, den man, vorsichtig gesagt, jetzt auch nicht jeden Tag so trifft. So hatte Aasee bislang prima verteidigt, aber einen doofen Eckball und ein Traumtor kassiert. Dumm gelaufen.

Geschlagen gab sich jedoch niemand – und so konnte sich Roberta nach einem Gassenpass nur wenige Minuten später toll gegen ihre Gegenspielerin durchsetzen und den Ball an der gegnerischen Torfrau vorbeispitzeln, die Kugel landete jedoch am Innenpfosten und kullerte vor der Linie herum. Die Tatsache das unsere tapfere Stürmerin jedoch nachsetzte und den Ball doch noch zum Anschluss in die Maschen jagte, gab den Aaseedamen endgültig neuen Mut und den Glauben daran das sich das Glück vielleicht doch noch zu ihren Gunsten wenden können würde.

So ging es mit einem 1:2 in die Pause. Und mit dem Anschlusstreffer war in der Kabine endgültig zu spüren – Mädels, hier geht noch was! Zur Pause wechselte Aasee vorerst nicht, sondern wollte versuchen an die erste Hälfte anzuschliessen. Der Gegner nahm BWA jedoch nun schnell den Wind aus den Segeln – Wacker spielte nun viel konzentrierter und sicherer, Aasee war fortan kaum noch im Ballbesitz. Und das ist nun mal so gar nicht unser Spiel. So war Wacker in der Lage das Spiel zu verwalten und die Aaseedamen in der Offensive vollkommen zu isolieren. Zwar spielten sich auch die hochklassigen Gegnerinnen nur noch 1-2 Möglichkeiten heraus, aber die Gefahr eines möglichen Ausgleichs lag immer weniger in der Luft. In dieser Phase wurde dann die Personalsituation tatsächlich ein Problem, da Aasee zwar grundsätzlich starke Wechselmöglichkeiten hatte, aber für diese spezielle Situation (wir brauchten mehr Geschwindigkeit für die Offenisve!) eben niemand gesund zur Verfügung stand. Mit den Einwechslungen von Theresa Ladwig und Cara Wallenhorst brachte Aasee zwar nochmal spielerisch und kämpferisch starke, frische Kräfte ins Spiel, aber um den Gegner in der Defensive nochmal ernsthaft zu fordern fehlte dann eben eine weitere schnelle Stürmerin, da Aasee in dieser zweiten Hälfte sehr tief stand und der Weg zum gegnerischen Tor endlos weit schien.

Kurz vor Schluss löste BWA die Aussenpositionen auf, spielte quasi mit 3 Stürmerinnen – und in den folgenden 2 Minuten ergab sich immerhin noch eine überhastet ausgespielte Kontermöglichkeit und eine Ecke. Cara Wallenhorst brachte den Ball zwar stark vor das Wackertor, zum Abschluss kam jedoch keine der Aaseespielerinnen. Kurz darauf entschied ein weiterer Eckball (ja, ich weiß!) dann das Spiel endgültig.

Am Ende verlieren die Aaseedamen erstmals nach 22 Pflichtspielsiegen in Folge (immerhin ist die Ligaserie noch intakt! J ) verdient, gegen einen technisch starken und spätestens in der zweiten Hälfte spielerisch deutlich überlegenen Gegner mit 1:3. Die Aaseedamen können trotzdem sehr stolz sein auf ihre Leistung, haben sie doch lange mitgehalten, über das gesamte Spiel sehr gut gestanden aber auch gefightet.
Die Tatsache das man gegen einen drei Klassen höher spielenden Gegner lediglich 3 eher unglückliche Tore kassiert hat und man in der Offensive normalerweise sehr viel variabler ist sollte zusätzlich Mut machen. Den Mädels von Wacker wünschen wir viel Erfolg in der nächsten Runde und für den Rest der Westfalenligasaison!

Am kommenden Sonntag spielen die Aaseedamen ihr letztes Spiel in diesem Jahr, zu Gast ist die Spielgemeinschaft Hiltrup/Rinkerode. Ein unangenehmer Gegner, mit dem BWA im Hinspiel arge Probleme hatte. (ks)

Franziska Bußwinkel lenkt, Roberta Kieser trifft zum Derbysieg

Spiel 19, 14. Spieltag Frauenkreisliga A2, Sonntag 4.12.2016
Anstoß 17:15, Sportanlage Borussia Münster

Borussia Münster - BW Aasee  0:1 (0:0)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Annelie Stötefalke, Heidi Kuckeland, Ivonne Lambers, Vera Thiede  (13. Beate Ochsenfarth) – Franziska Bußwinkel  ©, Silvia Ahlbrand  (46. Jacqueline Schnittker), Theresa Ladwig  (46., Imke Autering), Cara Wallenhorst – Roberta Kieser, Lisa Ziehm

Tor: 0:1 Roberta Kieser (68., Rechtsschuss, Cara Wallenhorst)

Vor dem schweren Pokalkracher am kommenden Mittwoch mussten die personell arg gebeutelten Aaseedamen noch zum Derby an die andere Seite der Weselerstrasse reisen. Da die erste Mannschaft der Borussia ihr Spiel in Warendorf kurzerhand abgesagt hatte, traf BWA auf eine besonders erstarkte Heimelf. Trotzdem konnte man dank einer starken kämpferischen Leistung und dank einer hellwachen Raketenroberta die nächsten 3 Punkte mit nach Hause nehmen.

Da auch Birthe Chudaske  (Grippe) und Ina Najdkowski kurzfristig absagen mussten und Maren Krieter und Franziska Potrykus weiter verletzt ausfielen, mussten mit Imke Autering und Jacqueline Schnittker erneut zwei Spielerinnen der zweiten Mannschaft aushelfen, was die Optionen insgesamt nicht unbedingt vergrößerte. So ging Aasee nahezu mit letzter Kraft in eines der kompliziertesten Spiele der Saison.

Nach einer Schweigeminute für das brasilianische Team Chapocoense entwickelte sich wie erwartet sofort nach dem Anstoß ein intensives Spiel. Die Heimmannschaft begegnete Aasees Aufbau mit aggressivem und direktem Spiel. Den Aaseedamen gelang es dadurch nicht so konsequent wie sonst den häufig an der Grenze geführten Zweikämpfen durch spielerische Lösungen aus dem Weg zu gehen – aber man hielt auch kämpferisch dagegen. Und auch ohne die gewohnte Ruhe im Aufbauspiel kam BWA schon in Halbzeit 1 zu Chancen. Neben einigen tollen Eckbällen der frech und zweikampfstark aufspielenden Cara Wallenhorst hatte vor allem die herausragende Lisa Ziehm zweimal die Führung auf dem Fuß,  die Torfrau der Borussia hielt jedoch beide Male glänzend.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Aasee dreimal und versuchte durch Lisa auf der Sechserposition mehr Sicherheit in der Zentrale zu bekommen. Mit Jacqueline Schnittker und Imke Autering kamen auch ins linke Mittelfeld und auf die 10er Position neue Kräfte ins Spiel. Beide machten ein tolles Spiel in ihrem ersten Derby! In dieser zweiten Hälfte blieben Chancen jedoch zuerst eher Mangelware,  das Spiel blieb vor allem im Mittelfeld umkämpft. Imke Autering nagelte einen Ball nach Eckball von rechts aus guter Position in den winterlichen Nachthimmel, Cara verzog rechts am Tor vorbei. Ansonsten stand Borussia in der Mitte dicht und eng an der Frau, so dass es keine Lücken gab. Bis zur 68. Minute – in der war es dann die tapfere Roberta Kieser die den Bann brach und nach starkem Lauf von rechts ins lange Eck traf.

Danach stemmte Aasee sich mit aller Kraft gegen wütende Angriffe der Heimmannschaft und war nur teilweise in der Lage die sich bietenden Konter richtig auszuspielen. Borussia hatte indes zwar durchaus Möglichkeiten, verpasste es aber über die gesamten 90 Minuten unsere aufmerksame Catharina Dos Santos Carlos im Tor ernsthaft zu prüfen.

Am Ende konnten die Aaseedamen also selbst unter widrigen Umständen und quasi auf der Felge das 22. (!!!) Pflichtspiel in Folge gewinnen und den 7 Punkte Vorsprung auf den zweiten Platz halten. Überragend spielten heute unter anderem Ivonne Lambers in der Innenverteidigung und Kapitänin Franziska Bußwinkel, welche in der Zentrale dominierte und unzählige Zweikämpfe gewinnen konnte. 

Theresa Ladwig schiesst Aasee ins Derbyglück

Spiel 18, 13. Spieltag Frauenkreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 27.11.16, Sportanlage Egelshove, Anstoß 14:30

Wacker Mecklenbeck II - SV BW Aasee   0:2 (0:0)


Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos  – Annelie Stötefalke, Franziska Bußwinkel (c), Heidi Kuckeland, Beate Ochsenfarth – Ivonne Lambers, Silvia Ahlbrand (43. Vera Thiede), Birthe Chudaske (46. Theresa Ladwig (84. Imke Autering)), Lisa Ziehm, Maren Krieter – Roberta Kieser

Tore:
0:1 Theresa Ladwig (61., Rechtsschuss, direkter Freistoß, Roberta Kieser), 0:2 Maren Krieter (88., Rechtsschuss, Lisa Ziehm)

Einen ganz wichtigen Sieg konnten die Aaseedamen im Hinrundenfinale gegen den Tabellenzweiten Wacker einfahren. Nach zittrigem Start und mit etwas Glück brachten Kapitänin Franziska Bußwinkel und ihre Mannschaft am Ende nicht nur 3 Punkte mit nach Hause, sondern auch einen 7 Punkte Vorsprung auf Platz 2.

Auch weil die 1. Mannschaft von Wacker Mecklenbeck aus der Westfalenliga spielfrei hatte, war den Aaseedamen klar, das die Zweitvertretung in diesem wichtigen Spiel Verstärkung bekommen würde. So freute man sich auf einen echten Härtetest und eine richtige Herausforderung. Leider konnten, neben den Langzeitverletzten, auch Ina Najdkowski (krank) und Franziska Potrykus (Knöchelverletzung aus dem Spiel gegen Selm) gar nicht spielen und Birthe Chudaske nur in der ersten Halbzeit, da sie noch eine besinnliche Aasee-Adventslaufrunde zu absolvieren hatte. So nahm neben Theresa Ladwig und Vera Thiede mit Imke Autering erneut eine Spielerin der zweiten Mannschaft auf der Bank Platz.

Nach einem ausgiebigen Warmmachprogramm und einer guten taktischen Einstellung durch Trainerin Anna Steckel ging BWA durchaus optmistisch ins Spiel. Die ersten Minuten nach Anpfiff gehörten dann jedoch klar den Gastgeberinnen. Wacker spielte sogleich forsch nach vorne und erspielte sich vor allem im zentralen Mittelfeld ein deutliches Übergewicht, ohne zunächst zu großen Torchancen zu kommen. Trotzdem wurde dem Trainerteam Anna und Kolja schnell klar, das dieses Spiel so nicht weitergehen durfte da dem Druck der Gastgeberinnen auf Dauer wohl nicht standgehalten werden konnte. Nach einiger Tüftelei entschied man sich dazu, Franzi Bußwinkel auf die 6 und Ivonne Lambers in die Innenverteidigung zu ziehen, sowie die zweite Sechserin Silvia Ahlbrand mit Birthe Chudaske, die auf der 10 begonnen hatte, tauschen zu lassen. Auch dadurch konnten die Aaseedamen ein wenig mehr Zugriff im Mittelfeld bekommen und das Spiel etwas ausgeglichener gestalten. Wacker blieb zwar am Drücker, verpasste es jedoch Catharina Dos Santos Carlos im Aaseetor richtig zu prüfen. BWA hatte indes bei einigen Konterangriffen durchaus Möglichkeiten, so scheiterten erst Birthe, schön eingesetzt von der starken Maren Krieter, mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (25.) und später Beate Ochsenfarth aus ähnlicher Position (35.) an Michelle Wichtrup im Wackertor.
Da auch Mareike Große-Scharmann für Wacker kurz darauf aus guter Position den Ball nicht im Tor unterbringen konnte blieb es zur Pause beim 0:0.

Für die in den ersten 45 Minuten stark spielende und dabei arg malträtierte Birthe (die ihren Aaseelauf wohl oder übel mit Kopfschmerzen in Angriff nehmen musste) ging nun Lisa Ziehm auf die Sechserposition, Theresa Ladwig übernahm die linke Aussenbahn. Kurz vor der Pause war schon Vera Thiede für Silvia Ahlbrand gekommen und Maren auf die 10 gewuselt.
Und in dieser zweiten Halbzeit wurde das Spiel dann endgültig ausgewogener, blieb aber höchst intensiv. Auf beiden Seiten wurde kein Ball verloren gegeben, um jeden Zentimeter gefightet.

Wacker wollte und brauchte die 3 Punkte, ließ mit der Zeit dadurch, dem Offensivdrang geschuldet, im Mittelfeld mehr Räume zu, so das Roberta Kieser als einzige Spitze der Aaseedamen nun Möglichkeiten bekam sich durchzusetzen. Im Laufe der 2. Hälfte konnte sie insgesamt dreimal stark alleine auf das Wackertor gehen, scheiterte jedoch zweimal an der toll reagierenden Torfrau und zielte einmal recht weit vorbei. Aber diese Chancen machten BWA nocht mehr Mut und vergrößerten den Glauben an die eigenen Stärken und den Sieg.

Als Roberta nach einer Stunde 20 Meter vor dem Tor gefoult wurde und unsere Scharfschützin Theresa sich den Ball zurecht legte, war vielen am Rand klar was passieren würde: diese Möglichkeit würde sie sich nicht entgehen lassen. Der Jubel war groß als Theresas Schuss dann tatsächlich über die Torfrau hinweg im Wackertor landete – ein toller Treffer und zum wiederholten Male ein besonders wichtiger unserer technisch versierten Nummer 9.

In der letzten halben Stunde ergab sich dann ein mehr oder weniger offener Schlagabtausch. Wacker suchte mit aller Macht die Lücke in der starken Aaseeabwehr um Heidi Kuckeland und Ivonne, Aasee schlug bei Ballgewinnen weiterhin eher selten den langen Ball sondern suchte tatsächlich auch bei großem Druck oft noch die spielerische Lösung, was vor allem der überragenden Annelie Stötefalke, Lisa, Franzi und Maren zu verdanken war. Bis zur 88. Minute vergaben dann zweimal Mareike Große-Scharmann auf Seiten von Wacker aus spitzem Winkel und Maren bzw. Roberta Chancen auf weitere Tore, bevor unsere Ex-Wackeranerin nach tollem Pass von Lisa im Nachsetzen zum 2:0 treffen konnte. Auch Imke Autering, für Theresa gekommen, konnte sich noch das ein- oder andere Mal in Szene setzen und war auch beim 2:0 nicht unbeteiligt.

Danach bekam die Heimmannschaft noch die große Möglichkeit zum Anschluss, Catharina Dos Santos Carlos lenkte den Fernschuss jedoch an die Latte, die Möglichkeit zum Nachschuss wurde ebenfalls vergeben. Nach ein wenig Nachspielzeit war dann Schluß und der Jubel bei den Aaseedamen groß, hatte man doch nicht nur zum ersten Mal bei Wacker Mecklenbeck gepunktet, sondern auch die gesamte Hinrunde ohne Punktverlust abgeschlossen.

Jetzt wollen die Mädels versuchen diese Leistung in der Rückrunde zu bestätigen. Diese beginnt diesen Sonntag bei der Zweitvertretung der Borussia. Den Abschluss der Derbywochen bietet dann das Pokalspiel am Mittwoch den 7.12. gegen die erste Damenmannschaft von Wacker Mecklenbeck, bei dem wir womöglich das ein- oder andere Gesicht vom letzten Sonntag wiedersehen werden.

8 Damen für 12 Tore

Spiel 17, 12. Spieltag Frauenkreisliga A2 MS/WAF
Freitag, 18.11.16, Sportanlage BW Aasee, Anstoß 19:30

SV BW Aasee I – SG Selm 2010  12:0 (5:0)


Aufstellung:
Andrea Leve  – Annelie Stötefalke, Catharina Dos Santos Carlos, Beate Ochsenfarth – Ivonne Lambers - Franziska Bußwinkel (c), Birthe Chudaske (60.
Yvonne Budweg), Lea Amersbach - Franziska Potrykus (46. Cara Wallenhorst), Lisa Ziehm (46. Theresa Ladwig), Maren Krieter

Tore:
1:0 Franziska Potrykus (1., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel), 2:0 Lisa Ziehm (3., Rechtsschuss, Franziska Potrykus.), 3:0 Franziska Potrykus (26., Linksschuss, Maren Krieter), 4:0 Franziska Bußwinkel (35., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 5:0 Lea Amersbach (41., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel), 6:0 Lea Amersbach (52., Rechtsschuss, - ), 7:0 Birthe Chudaske (54., Rechtsschuss, Maren Krieter), 8:0 Cara Wallenhorst (61., Rechtsschuss, Yvonne Budweg), 9:0 Yvonne Budweg (62., Rechtsschuss, Maren Krieter), 10:0 Maren Krieter (64., Rechtsschuss, Annelie Stötefalke), 11:0 Cara Wallenhorst (87., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 12:0 Lisa Ziehm (88., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel)


Im Nachholspiel gegen die SG Selm 2010 konnten die Aaseedamen nie wirklich an ihre starke Leistung im Spiel gegen Ascheberg anknüpfen, gewannen am Ende trotzdem leicht und locker mit 12:0, wobei sich erstaunliche 8 verschiedene Damen in die Torschützenliste eintragen konnten.

Selm präsentierte sich vor allem in der 1. Halbzeit nicht wie ein Tabellenletzter, spielte ein gutes Pressing und konnte viele Spielzüge der Gastgeberinnen unterbinden, trotz des Schocks zweier Gegentore innerhalb der ersten 2 Minuten. So wurde Aasee meist nur durch Einzelaktionen der vielen aufgebotenen Angreiferinnen gefährlich. Auch die Entscheidung mit einer Dreierkette in der Defensive zu spielen trug zu einer gewissen Instabilität bei und wurde schnell verworfen. Wenn Aasee hingegen ins Kombinieren kam,resultierte das meist direkt in schönen Gelegenheiten, so auch beim 3:0 und vor allem dem 4:0 durch Kapitänin Franzi Bußwinkel.
Während sich die meisten Aaseedamen heute bei der Torchancenverwertung nicht unbedingt eiskalt zeigten, traf kurz vor und kurz nach der Pause Lea Amersbach souverän mit präzisen Rechtsschüssen. Gleichzeitig ihre ersten beiden Saisontore.

Zur zweiten Hälfte wurde etwas durchgewechselt, Cara Wallenhorst und Theresa Ladwig kamen ins Spiel. Vor allem Cara zeigte sich abschlussstark, Theresa brachte hingegen etwas mehr Ruhe in das Aufbauspiel.
Nach einer Stunde bekam auch Yvonne Budweg aus der zweiten Mannschaft die Chance ein wenig Angriffsluft zu schnuppern – und schon nach 2 Minuten auf dem Platz standen ein Assist und ein Tor zu buche. Es gab schon schlechtere Einstände!

Beim Schlusspfiff hieß es 12:0 für die Gastgeberinnen, in einem eher schwachen Spiel. Nun gilt die Konzentration den letzten drei Saisonspielen, die allesamt eine sehr viel höhere Hürde darstellen werden. Zuerst geht es zum Tabellenzweiten Wacker, danach ins Auswärtsspiel bei unseren Nachbarn von der Borussia II.


Maren Krieter #MK10 on Fire!


Spiel 16, 11. Spieltag Frauenkreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 06.11.16, Sportanlage BW Aasee, Anstoß 15:00

SV BW Aasee I – TuS Ascheberg  5:0 (2:0)


Aufstellung:
Andrea Leve  – Annelie Stötefalke, Franziska Bußwinkel (c), Ivonne Lambers, Beate Ochsenfarth – Theresa Ladwig, Silvia Ahlbrand (68.
Catharina Dos Santos Carlos), Cara Wallenhorst (65.Roberta Kieser), Lisa Ziehm - Ina Najdkowski (80. Imke Autering), Maren Krieter

Tore:
1:0 Lisa Ziehm (24.,Rechtsschuss, Maren Krieter), 2:0 Maren Krieter (42., Rechtschuss, Ina Najdkowski), 3:0 Maren Krieter (50., Rechtsschuss, Cara Wallenhorst), 4:0 Maren Krieter (66., Rechtsschuss, Ina Najdkowski), 5:0 Maren Krieter (81., Linksschuss, Lisa Ziehm)


Gegen den TuS Ascheberg, immerhin vierter der Tabelle, gewannen die Aaseedamen dank der besten Saisonleistung und einer herausragenden Maren Krieter mit 5:0 und bleiben so weiter ohne Punktverlust. Auch wenn BWA sich zu Beginn noch schwer tat die disziplinierten und offensiv nicht ungefährlich Gäste zu beherrschen, blieb man konzentriert und hellwach und entschied das Spiel spätestens mit dem 2:0 kurz vor der Pause. In der zweiten Hälfte spielte Aasee dann nahezu fehlerlos, war gefühlt ununterbrochen im Ballbesitz und zeigte tollen Kombinationsfußball. Marens Tor zum 4:0 gehörte zu den schönsten Aaseedamentoren of all times.

Die Aaseedamen starteten mit drei Auswechselspielerinnen, die allesamt wegen des personellen Notstands schon vorher bei der zweiten Mannschaft spielen mussten. Trotz dieser nicht ganz leichten Ausgangslage war BWA von Beginn an im Spiel und fand immer wieder Wege vor das Ascheberger Tor. Nach einem überragenden Dribbling von Maren über die rechte Seite traf Lisa Ziehm dann in der 24. Minute zum erlösenden 1:0. Kurz darauf zeigte Andrea Leve ihre Klasse im Tor, als sie bei der einzigen Möglichkeit der Gäste nach einem Konter den hohen Ball stark am Tor vorbeilegen konnte. Kurz vor der Pause fand dann ein Flankenball nach Ablage von der omnipräsenten Ina Najdkowski den Weg am langen Pfosten ins Tor zum 2:0.

Ohne Wechsel ging es in Halbzeit 2, weiterhin waren die Aaseedamen hochkonzentriert und stets anspielbereit. Ascheberg war jetzt auf Schadensbegrenzung aus und verstärkte die Defensive, dadurch hatte Aasee noch mehr Ruhe im Spielaufbau und konnte sich den Gegner ein ums andere Mal zurechtlegen. Spätestens jetzt blitzte die spielerische Klasse von Theresa Ladwig und vor allem Ivonne Lambers auf, die zusammen mit Franziska Bußwinkel das Herz des Aaseespiels bildeten. Aber auch unsere Aussenbahnen mit Beate Ochsenfarth und Annelie Stötefalke machten ein tolles Spiel – grade Annelie macht mit einer Selbstverständlichkeit nahezu alles richtig, das es eine Freude ist zuzusehen.

Nach eine Ecke von Cara Wallenhorst landete der Ball knapp 5 Minuten nach der Pause im Rückraum von wo Maren ihn mit roher Gewalt und vollem Risiko ins Tor dreschen konnte. Ein tolles Tor! Aber unsere #MK10 hatte noch nicht genug – wenig später nagelte sie eine Ablage von wiederum Ina Najdkowski aus schwierigem Winkel ins lange Eck, ein traumhafter Schuss!

Später kamen Roberta Kieser und Catharina Dos Santos Carlos noch ins Spiel und reihten sich nahtlos ins Kombinationsspiel ein, letztere glänzte mit tollen Seitenwechseln, wobei erstere natürlich auch noch ihr Tor machen durfte – von Lisa auf die Reise geschickt schlängelte sich unsere Roberta Rocket in typischer Ze Roberta Manier durch die Abwehrreihe und versenkte die Kugel mit links im langen Eck. Auch Imke Autering konnte die letzten Minuten noch etwas Spielzeit schnuppern, hatte aber schon 90 Minuten aus der vorherigen Partie in den Beinen.

Ein trotz Personalnot tolles Spiel der Aaseedamen, vielleicht die beste Mannschaftsleistung seit langer Zeit – und mit Freude anzusehen! Nächste Woche empfangen die Aaseedamen den Tabellenletzten von der SG Selm 2010, bevor es dann in den Jahres-Endspurt  geht.


Frühe Entscheidung im Spitzenspiel

Spiel 15  10. Spieltag Frauenkreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 30.10.16, Sportanlage SC Gremmendorf, Anstoß 15:00

SC Gremmendorf II - SV BW Aasee   1:5 (0:3)


Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos  – Annelie Stötefalke, Franziska Bußwinkel (c), Heidi Kuckeland, Beate Ochsenfarth – Silvia Ahlbrand (46. Lisa Meier), Ivonne Lambers, Franziska Potrykus, Roberta Kieser, Lisa Ziehm (46.Maren Krieter – Ina Najdkowski (46. Theresa Ladwig)

Tore:
0:1 Ina Najdkowski (4., Kopfball, Roberta Kieser), 0:2 Lisa Ziehm (17., Kopfball, Franziska Potrykus), 0:3 Lisa Ziehm (23., Rechtsschuss, Franziska Potrykus), 0:4 Maren Krieter (48., Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 0:5 Roberta Kieser (67., Rechtsschuss, Lisa Meier), 1:5 Filipa da Silva Campos (87.)

Mit viel Respekt ging Aasee in das Auswärtsspiel gegen die neuformierte Zweitvertretung des SC Gremmendorf. Die Damen um Spielertrainerin Filipa da Silva Campos spielen dieses Jahr um die Meisterschaft mit und mussten sich bislang nur bei einer deutlich Westfalenliga-verstärkten Wacker Mannschaft geschlagen geben. Dementsprechend konzentriert ging BWA die Partie an und sorgte mit 3 frühen Treffern schnell für eine Nervenberuhigung.

Mit Franziska Potrykus als Spielmacherin und Ina Najdkowski als nominell einziger Spitze suchte Aasee auf dem frischen Gremmendorfer Grün gleich den Weg nach vorn und hatte schnell durch „Ze“ Roberta Kieser die erste Möglichkeit. Kurz darauf scheiterte Heidi Kuckeland aus vielversprechender Freistoßposition am rechten Pfosten. Und nachdem Roberta Kieser erneut an der starken Christina Claasen im Gremmendorfer Tor gescheitert war, staubte Ina Najdkowski schon in der 5. Minute per Kopf zum 0:1 ab.

Danach kontrollierte Aasee das Spiel, stand hinten sicher und verlagerte prima die Seiten – so wurde es immer wieder über Lisa Ziehm auf links und Roberta Kieser auf rechts brandgefährlich, oft in Szene gesetzt von Ivonne „Sergio“ Lambers und den beiden Franzis (Potrykus und Bußwinkel). Bis zur Pause kam BWA so noch zu einigen Torchancen – eine prima Ecke von Franzi Potrykus nutzte Lisa Ziehm und traf wunderschön per Kopf ins lange Eck, bevor sie kurz darauf noch mit rechts zum vorentscheidenden 0:3 traf. Ina und Roberta hätten noch nachlegen können, und auch Annelie Stötefalke hätte ihre überragende Leistung mit einem Tor krönen können, scheiterte nach tollem Sololauf aber ebenfalls an der Gremmendorfer Torfrau.

Zur zweiten Hälfte kamen Maren Krieter, Theresa Ladwig und Lisa Meier ins Spiel. Und die Heimmannschaft spielte jetzt aggressiver, war besser in den Zweikämpfen und beharkte vor allem Aasees Schönspielerinnen jetzt etwas mehr. Trotzdem traf Maren nach schönem Pass von Theresa schon kurz nach der Pause zum 0:4. Die Aaseedamen liessen es jetzt etwas lockerer angehen, was in der Kombination mit dem engagierteren Spiel der Gremmendorferinnen jetzt nicht die allerbeste Idee zu sein schien. So kam der SC zu der ein- oder anderen Kontermöglichkeit, spätestens bei Catharina Dos Santos Carlos im Tor war aber dann Endstation.

Bei einigen schnellen Angriffen der Aaseedamen hatte man sehr wohl etwas Pech mit Abseitsentscheidungen, da das Spiel jedoch gefühlt zur Pause entschieden war fiel das nicht ins Gewicht. Eine besonders kuriose Szene gab es dennoch – Franziska Potrykus dribbelte sich von der Mittellinie durch, bis sie alleine auf das Gremmendorfer Tor zuging und traf, meterweit gehalten und gezogen von der letzten Verteidigerin, wunderschön im Fallen unten links ins Tor. Der Schiedsrichter hatte jedoch eine Sekunde vorher gepfiffen – gelbe Karte und Freistoß. :D

20 Minuten vor Schluss durfte auch unsere „Ze Roberta“ noch jubeln nachdem sie die gegnerische Tordame ausspielte und ins leere Tor zum 0:5 traf.

Und weil der Trainer vorher darauf hingewiesen hatte unter Druck nicht notwendigerweise solange flach hintenrum zu spielen bis der Gegner den Ball erobert, spielte die Aaseeabwehr nach überflüssigem Ballverlust den Ball unter Druck solange flach hintenrum bis Filipa ihn sich nehmen durfte und recht feste an Catharina vorbei ins Tor donnerte. Wie toll unsere Torfrau diese Idee fand konnte unsere Defensivabteilung daraufhin leicht in ihrem Gesichtsausdruck ablesen.

Unter dem Strich stand so am Ende ein 5:1 Auswärtssieg und eine, vor allem in der ersten Halbzeit, souveräne Leistung der Aaseedamen gegen eine gute Gremmendorfer Mannschaft.

 

Pokalheldin Lisa Ziehm schiesst Aasee ins Viertelfinale

Spiel 14  2. Runde Frauenkreispokal MS/WAF
Dienstag, 25.10.16, Sportanlage BW Aasee, Anstoß 20:00

Concordia Albachten - SV BW Aasee I  0:6 (0:3)


Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos  – Annelie Stötefalke, Franziska Bußwinkel (c), Heidi Kuckeland, Beate Ochsenfarth – Silvia Ahlbrand (46. Theresa Ladwig), Ivonne Lambers, Franziska Potrykus, Birthe Chudaske (55. Jacqueline Schnittker)  – Lisa Ziehm (55. Stefanie Schröder), Roberta Kieser

Tore:
0:1 Lisa Ziehm (6., Rechtsschuss, - ), 0:2 Lisa Ziehm (12., Rechtsschuss, Franziska Potrykus), 0:3 Lisa Ziehm (37., Rechtsschuss, Franziska Potrykus), 0:4 Jacqueline Schnittker (68., Rechtsschuss, Roberta Kieser), 0:5 Franziska Potrykus (74., Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 0:6 Stefanie Schröder (76., Rechtsschuss, Jacqueline Schnittker)

Erstmals in der Aaseegeschichte steht die Frauenmannschaft von BWA im Pokalviertelfinale. Auf der roten Asche in Albachten spielte Aasee einen konzentrierten, sauberen Ball und machte durch unseren Pokalschreck Lisa Ziehm schnell klar das an diesem Tage nichts anbrennen würde.

Vor gut einem Jahr hatte Aasee zuletzt auf besagtem Ascheplatz gespielt und damals überraschend (und deprimierend) mit 0:1 verloren. Es galt also nicht nur in die nächste Runde des Pokals einziziehen, sondern auch diese Niederlage vergessen zu machen. Auch wenn Aasee in der ersten Hälfte noch etwas die Ruhe im Aufbau fehlte, kreierten die Damen von Beginn an Torchancen und störten früh. Unbedingt wollte man ein frühes Tor, das Spiel möglichst schnell entscheiden. Lisa tat uns den Gefallen und traf, nachdem sie den Ball selber stiebitzt hatte, schon in der 6. Minute zum 0:1, legte kurz darauf zum 0:2 nach. Ihren Hattrick perfekt machte sie dann kurz vor der Pause und beruhigte endgültig die Nerven aller Beteiligten.

Nach der Pause kam Theresa Ladwig ins Spiel, und knallte zur Begrüßung direkt einen wunderschön geschossenen Freistoß an die Unterkante der Latte des Tores der starken Melanie Averweg. Der Aufbau wurde jetzt ruhiger und vor allem über die Aussen wurden immer wieder Lücken bespielt. Unsere beiden Verstärkungen aus der zweiten Mannschaft, Stefanie Schröder und Jacqueline Schnittker, kamen ebenfalls früh ins Spiel und sorgten für einige Belebung.  Beide kamen sogar zu ihren ersten Treffern für die 1. Damenmannschaft – wie Franzi Potrykus, die an diesem Tag erneut kaum zu bremsen war, trafen beide per strammem Fernschuss.

So zogen die Aaseedamen am Ende locker und souverän  in die nächste Runde ein, in der mit Wacker Mecklenbeck der letztjährige Finalist und Favorit auf den Pokalsieg wartet.

 

Aasee wirbelt vogelwild

Spiel 13, 9. Spieltag Frauenkreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 23.10.16, Sportanlage BW Aasee, Anstoß 15:00

SV BW Aasee I – Werner SC  13:2 (7:0)


Aufstellung:
Andrea Leve  – Annelie Stötefalke, Franziska Bußwinkel (c), Catharina Dos Santos Carlos, Vera Thiede - Franziska Potrykus, Silvia Ahlbrand (46. Joela Weber), Lea Amersbach (46. Theresa Ladwig), Cara Wallenhorst (46., Maren Krieter) – Lisa Ziehm, Ina Najdkowski

Tore:
1:0 Ina Najdkowski (5., Linksschuss, Franziska Potrykus), 2:0 Ina Najdkowski (21., Rechtschuss, Lisa Ziehm), 3:0 Lisa Ziehm (22., Rechtsschuss, Franziska Potrykus), 4:0 Franziska Potrykus (25., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel), 5:0 Ina Najdkowski (34., Linksschuss, Lea Amersbach), 6:0 Franziska Potrykus (36., Rechtsschuss, Silvia Ahlbrand), 7:0 Ina Najdkowski (39., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 8:0 Theresa Ladwig (47., Rechtsschuss, dir.
Freistoß, Ina Najdkowski), 8:1 (55.), 9:1 Maren Krieter (57., Rechtsschuss, Franziska Potrykus), 10:1 Maren Krieter (60., Rechtsschuss, Vera Thiede), 11:1 Franziska Potrykus (68., Rechtsschuss, Maren Krieter), 11:2 (74.), 12:2 Lisa Ziehm (78., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel), 13:2 Lisa Ziehm (88., Rechtsschuss, Maren Krieter)


Gegen bis zuletzt durchaus freche Gäste aus Werne drehte Aasee in der Offensive von Anfang an auf, immer wieder angetrieben von vor allem den beiden Franzis, Bußwinkel und Potrykus. Da Aasee trotz vieler Umstellungen und einiger Improvisation von der Werner Abwehr zwar nie zu stoppen war, standen am Ende der höchste Heimsieg der Aaseefrauen, aber auch erstmals seit einem Jahr wieder zwei Gegentore in einem Pflichtspiel.

BWA begann mit Catharina Dos Santos Carlos in der Innenverteidigung, sowie Franzi Potrykus auf der 6. Cara Wallenhorst durfte wie gegen Albachten rechts vorne beginnen, Lea Amersbach links. Ina Najdkowski und Lisa Ziehm bildeten den Doppelsturm. Nach einer früh vergebenen Freistoßmöglichkeit für Lea Amersbach war es Ina die in der 5. Minute zum 1:0 traf, nach tollem Pass von Franzi P.. Danach suchte Aasee ein wenig die Balance, fand diese aber nach 20 Minuten – Ina, Lisa und Franzi P. trafen innerhalb von 4 Minuten. Die Gäste verloren ab dieser Stelle vollkommen ihre Ordnung in der Defensive, so das Aasee immer wieder durch die Mitte zu Chancen kam und so bis zur Pause noch dreimal nachlegen konnte.

Zur Pause kam unsere etatmäßige Innenverteidigerin Joela Weber zu ihrem Comeback nach längerer Pause, auch die studiengeplagte Maren Krieter und Theresa Ladwig kamen ins Spiel. Das Offensivspiel wurde durch die Umstellungen nicht wirklich beeinflusst, die Absicherung in der Defensive funktionierte jedoch teilweise nun nicht mehr so gut. Allerdings waren die Angreiferinnen des Werner SC, an diesem Tag vor allem Aysu Özdemir und Neele Nolle, auch wirklich gefährliche Spielerinnen – durchaus technisch beschlagen und vor allem schnell. So konnten beide nach schnellen Kontern 3-4 Chancen erspielen, 2 davon wurden gar genutzt.

Die Aaseeoffensive hingegen war heute aber wie gesagt nie in den Griff zu bekommen – vor allem Maren hatte sich nun etwas vorgenommen und knallte den Ball aus allen Lagen auf das gegnerische Tor. Zuerst fiel jedoch eines der schönsten Tore des Tages – unsere Spezialistin Theresa traf aus gut 20 Metern per Freistoß. Danach nagelte Maren den Ball zweimal ins Tor, Franzi P. dribbelte zum 11. Treffer, bevor Lisa Ziehm als Schlusspunkt ihre Tore 2 und 3 des Tages erzielen konnte.

Ein teilweise spektakulärer Angriffswirbel der Aaseedamen gegen engagierte Gäste die auch bei hohem Rückstand noch probierten nach vorne zu spielen – und die mit etwas mehr Erfahrung zu sehr viel mehr fähig sein werden. (ks)


Franziska Potrykus ist nicht zu stoppen

Spiel 12, 7. Spieltag Frauenkreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 09.10.16, Sportanlage BW Aasee, Anstoß 15:00

SV BW Aasee I – SV Concordia Albachten  8:0 (4:0)

Aufstellung:
Andrea Leve  – Annelie Stötefalke, Heidi Kuckeland, Ivonne Lambers (46. Silvia Ahlbrand), Beate Ochsenfarth (46. Vera Thiede)  – Franziska Bußwinkel (c), Birthe Chudaske – Theresa Ladwig (46. Imke Autering), Franziska Potrykus, Cara Wallenhorst – Roberta Kieser


Tore:  1:0 Roberta Kieser (28., Rechtsschuss, Cara Wallenhorst), 2:0 Birthe Chudaske (30., Linksschuss, Franziska Bußwinkel), 3:0 Franziska Potrykus (30., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel), 4:0 Cara Wallenhorst (44., Rechtsschuss, Foulelfmeter an Roberta Kieser), 5:0 Roberta Kieser (68., Heidi Kuckeland), 6:0 Birthe Chudaske (73., Kopfball, Franziska Potrykus), 7:0 Franziska Potrykus (77., Rechtsschuss, Silvia Ahlbrand), 8:0 Kristin Averweg (ET, Franziska Bußwinkel) 

Auch im saisonübergreifend 15. Pflichtspiel in Folge bleiben die 1. Damen von BWA verlustpunktfrei, nachdem die Concordia aus Albachten am Ende deutlich mit 8:0 geschlagen werden konnte. Die äußerst fairen Albachtenerinnen wehrten sich eine halbe Stunde wacker und bereiteten Aasee einige Probleme, 3 Heimtore in 2 Minuten besiegelten dann aber schon die Gästeniederlage.

Aasee begann mit Roberta Kieser als einziger Spitze und, erstmals nach einem Jahr Verletzungspause, mit Cara Wallenhorst auf der rechten Außenbahn. Von links sollte Theresa Ladwig für Gefahr sorgen, Franziska Potrykus spielte hinter den Spitzen.
Eine gute halbe Stunde brauchte Aasee um auf die mutige Spielweise der Gäste richtig zu reagieren. Solange führte das frühe Anlaufen der Concordia zu einigen frühen Ballverlusten – zwar hatten die Aaseedamen auch in dieser Phase schon große Torchancen, das erste Tor schoss nach 20 Minuten aber der Gast. Kristin Averweg traf von der Sechzehnerlinie, der Schiedsrichter hatte aber eine Abseitspostion gesehen. Eher eine Fehlentscheidung, würde ich sagen.

In der 32. Minute dann brach unsere Raketen-Roberta den Bann – in Szene gesetzt von der starken Cara Wallenhorst setzte sie sich im Strafraum durch und bezwang Melanie Averweg im Albachtener Tor zum ersten Mal. Kurz darauf erhöhte Birthe Chudaske, toll freigespielt von Kapitänin Bußwinkel, spektakulär mit links zum 2:0, direkt nach dem folgenden Anstoß setzte die heute überragende Franziska Potrykus nach Steilpass von erneut Franzi Bußwinkel mit dem 3:0 noch einen drauf.

Danach gönnte sich Aasee wieder eine kleinere Pause, bzw. der Gast konnte sich wieder etwas ordnen. Kurz vor der Pause entschied der Schiedsrichter dann noch auf Strafstoß – Roberta war, nachdem ihr erster Schuss noch von Melanie pariert worden war, beim zweiten Versuch etwas gestoßen worden. Diese Möglichkeit ließ sich unsere Kunstschützin Cara nicht entgehen und nagelte den Ball mit gefühlten 150 km/h ins Tor. So ging es mit einem 4:0 in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte brauchte Aasee gut 20 Minuten um den Bann zu brechen – erneut war es Roberta die nach tollem Pass von Heidi Kuckeland die gegnerische Torfrau ausspielte und zum 5:0 treffen konnte. Danach führte ein Zusammenspiel zweier Hauptdarstellerinnen des heutigen Tages zum 6:0: einen schönen Eckball von Franzi Potrykus köpfte Birthe ins Tor, schon ihr zweiter Kopfballtreffer nach einer Ecke in dieser Saison. Auch Franzi Potrykus konnte noch zum zweiten Mal trocken verwandeln, diesmal eingesetzt von Silvia Ahlbrand, die zusammen mit Vera Thiede und Imke Autering zur zweiten Halbzeit ins Spiel gekommen war. Den Schlusspunkt setzte die in die Abwehr zurückgezogene Torjägerin der Gäste Kristin Averweg, welche nach Pass von Franzi Bußwinkel und bedrängt von Birthe den Ball ins eigene Tor beförderte.

So hieß es am Ende 8:0 in einem Spiel in dem BWA nicht über die gesamte Spielzeit die richtigen Lösungen fand und sich zwischendurch das Leben selber schwer machte, aber immer wieder helle Phasen hatte in denen spektakulär und erfolgreich kombiniert werden konnte.

In zweieinhalb Wochen treffen beide Mannschaften im Pokalachtelfinale wieder aufeinander, dann in Albachten auf Rasen. Vorher empfangen die Aaseedamen, nach dem kommenden spielfreien Wochenende, noch auf heimischem Geläuf die Damen vom Werner SC.

Souveräner Sieg im Spitzenspiel
(Bericht von Cara und Roberta :) )

Spiel 11, 6. Spieltag Frauenkreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 02.10.16, Sportanlage SV Südkirchen, Anstoß 15:00

SV Südkirchen – SV BW Aasee I  0:7 (0:3)

Aufstellung:
Catharina dos Santos Carlos – Annelie Stötefalke, Heidi Kuckeland, Franziska Bußwinkel, Vera Thiede (46. Beate Ochsenfarth) – Franziska Potrykus (46. Maren Krieter), Ivonne Lambers, Birthe Chudaske, Lisa Meier – Theresa Ladwig (46. Lisa Ziehm), Roberta Kieser

Tore: 0:1 Roberta Kieser (15. Rechtsschuss, Lisa Meier), 0:2 Birthe Chudaske (28. Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 0:3 Roberta Kieser (43. Linksschuss, Franziska Bußwinkel), 0:4 Roberta Kieser (48. Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:5 Roberta Kieser (65. Eigentor), 0:6 Lisa Ziehm (70. Rechtsschuss, Birte Chudaske), 0:7 Franziska Potrykus (86. Linksschuss, Birthe Chudaske)



Die ersten Damen von BW Aasee überzeugten beim direkten Tabellennachbarn SV Südkirchen ihren weit gereisten Fanclub mit einem ungefährdeten 7:0 und konnten so den ersten Tabellenplatz in der Kreisliga A2 verteidigen.

JBesonders Goalgetter Roberta Kieser mit insgesamt 3 ½ Toren setzte sich eindrucksvoll gegen die Abwehrkette von Südkirchen durch. Aber auch unser Sechser-Gespann Ivonne Lambers und Birthe Chudaske (dank Lea Amersbach mit neuem Spitznamen: Itzi und Bitzi) stach durch ihre Ballsicherheit und tolle Passkombinationen heraus. Mädels, das war echt schön anzusehen!
Kolja Steinrötter ließ zur Abwechslung mal wieder ohne rechts außen spielen, sodass Vera Thiede allein für die gesamte rechte Seite verantwortlich war und Lisa Meier vor unseren Sechsern Itzi und Bitzi auf der Zehn spielte. Links außen gab Franziska Potrykus ihr Saisondebut. Nach anfänglicher Verwirrung funktionierte dieses asymmetrische System dann besser, auch da Lisa Meier jeden Ball im Umkreis von 10 Metern erkämpfte und die gewonnenen Bälle souverän in die Sturmspitze verteilte. So auch beim 1:0 in der 15. Minute: Lisa Meier spielt einen flachen Ball in die Tiefe zu Roberta Kieser, diese überläuft ihre Gegenspielerin locker und schiebt den Ball ins Tor der Südkirchener.


Auch Theresa Ladwig konnte sich in der 1. Hälfte einige tolle Pässe aus Aasees Reihen schnappen und mit unzähligen Haken gegen die gegnerische Abwehrkette verteidigen. So schaffte sie es immer wieder zum Abschluss zu kommen oder auch tolle Pässe in den Strafraum zu spielen. In der 28. Minute bewies sie dann eine gute Spielübersicht, indem sie den Ball präzise auf Birthe Chudaske zurücklegte, welche völlig frei im gegnerischen Strafraum stand und so entspannt zum 2:0 einnetzen konnte.

Zwei Minuten vor der Halbzeitpause stellte dann auch Innenverteidigerin und Kapitänin Franziska Bußwinkel ihre überragende Spielübersicht unter Beweis: Von der Mittelfeldlinie aus spielte sie einen perfekten langen Ball in den gegnerischen Strafraum, wo die von außen heranstürmende Roberta Kieser kurz vor der Torwärtin an den Ball kam und direkt zum 3:0 einlochte.


Trotz passabler Führung muss man sagen, dass es in der ersten Hälfte des Spiels besonders an Bewegung ohne Ball mangelte, sodass vor allem beim Umschaltspiel unnötige Lücken zwischen Offensive und Defensive entstanden, die einen geordneten Spielaufbau unmöglich machten und durch die der Gegner immer wieder seinen Weg in Richtung Aasee-Tor fand. Zum Glück konnte unsere Abwehrkette um Heidi Kuckeland diese Angriffe gut abwehren und so konnten die Südkirchener in 90 Minuten nicht einen Schuss auf das Tor von Catharina dos Santos Carlos abgeben. Diese musste trotz einer Zerrung im Oberschenkel spielen – an dieser Stelle gute Besserung! <3

Nach eingehender Ansprache durch Coach Steinrötter in der Pause liefen das Umschalten und die Bewegung in Halbzeit 2 dann deutlich besser. Sicherlich lag dies auch an den drei Wechseln zur Pause: Beate Ochsenfarth kam für die ständig an der Seitenlinie auf und ab rennende Vera Thiede nach rechts in die Abwehrkette und konnte immer wieder Akzente nach vorne setzen. Aber vor allem das Zusammenspiel von Lisa Ziehm, die anstelle von Theresa Ladwig im Sturm wuseln durfte, und Maren Krieter auf links außen, für Franziska Potrykus gekommen, konnte sich sehen lassen. Letztere zeigte sich mit toller Ballführung und einigen Chancen, die sie aber leider nicht mit Erfolg krönen konnte.
Dafür durfte kurz nach der Pause erstmal wieder Roberta Kieser ran. Die eingewechselte Lisa Ziehm steckte in der 48. Minute den Ball schön in den Fünfmeterraum der Südkirchenerinnen auf Roberta, die den Ball aus kurzer Distanz zum 4:0 versenken konnte. 
In der 65. Minute tauschten die beiden dann die Rollen: Während Roberta Kieser über die rechte Seite kam, lauerte Lisa Ziehm vorm gegnerischen Kasten. Als dann Roberta den Ball flach vors Tor zog, drückte Lisa Ziehm ihre Gegenspielerin so in Richtung Ball, dass diese unglücklicherweise selbst zum 5:0 einnetzte.
Aber auch Lisa Ziehm durfte noch selber ran und ihre grandiosen Torjäger-Qualitäten zeigen. In der 70. Minute bekam sie einen präzisen Steilpass von Birthe, den sie in trockener Lizza-Manier zum 6:0 über die Linie schob.
Die in der 56. Minute wieder eingewechselte Franziska Potrykus hatte sich noch etwas vorgenommen, das merkte man sofort. Nach ein paar Fehlversuchen (die sie selber wohl am meisten ärgerten) traf sie zum 7:0 Endstand. Und wie! Nach einem tollen Dribbling und überragender Vorarbeit von Birthe Chudaske nahm Franziska Potrykus den Ball an, legte ihn sich mit rechts auf den linken Fuß und schoss dann den Ball knallhart ins linke obere Eck - Traumtor!


Zusammenfassend lässt sich nur eins sagen: Ganz großes Kino! Gegen stets motivierte und kämpfende Südkirchenerinnen konnten sich die Damen von BW Aasee I überzeugend durchsetzen. Ein – auch in dieser Höhe – hochverdienter Sieg, wobei der ein oder andere Schuss auch noch hätte sitzen dürfen.


Überragende Franziska Bußwinkel führt BWA zum Auswärtssieg

Spiel 10, 4. Spieltag Frauenkreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 18.09.16, Sportanlage Vfl Senden, Anstoss 17:00

Vfl Senden II - SV BW Aasee I   0:3 (0:2)

Aufstellung:
Andrea Leve – Beate Ochsenfarth, Heidi Kuckeland (58. Joela Weber), Ivonne Lambers, Annelie Stötefalke – Franziska Bußwinkel (c), Birthe Chudaske, Sarah Heinlein (58. Lisa Meier), Lisa Ziehm - Roberta Kieser, Lea Amersbach (28. Maria Berner)

Tore:  0:1 Lisa Ziehm (5., Rechtsschuss, Roberta Kieser), 0:2 Lisa Ziehm (39., Rechtsschuss, Heidi Kuckeland), 0:3 Birthe Chudaske (86., Kopfball, Sarah Heinlein)

Bei den defensivstarken Damen vom Vfl Senden II konnten die Aaseeherinnen am Ende souverän und ungefährdet mit 3:0 gewinnen. Ein frühes Tor von Lisa Ziehm beruhigte früh die Gemüter, ihr 2:0 vor der Pause war dann schon die Vorentscheidung. Einzig die erneute Verletzung unseres schwer gebeutelten Stürmerstars Lea Amersbach, bei der die Diagnose noch aussteht, trübte den ansonsten sonnigen Nachmittag. Wir drücken die Daumen Lea! <3

Ohne Maren Krieter und Ina Najdkowski angereist bildeten Roberta Kieser und Lea Amersbach zunächst das Sturmduo, Sarah Heinlein und Lisa Ziehm unterstützten aus der Tiefe. Das zentrale Mittelfeld wurde erstmals von den herausragenden Franziska Bußwinkel und Birthe Chudaske besetzt, in der Viererkette gaben Heidi Kuckeland und Annelie Stötefalke ihre Saisondebuts in der Liga.

So sollte das Abwehrbollwerk der Sendenerinnen geknackt werden – was aufgrund deren taktischer Disziplin kein leichtes Unterfangen werden sollte, das war den Aaseedamen klar. Der 6:0 Sieg aus der Vorsaison darf als ein Ausreisser gelten, normal fällt das Toreschiessen gegen Senden sehr, sehr schwer. Auch dass der Vfl schon gegen die Damen von Wacker II einen Punkt ergattert hatte war BWA Warnung genug.

So begann Aasee konzentriert und ballsicher – und traf schon nach 5 Minuten zum 0:1, was natürlich direkt mehr Ruhe und Sicherheit gab. Lisa Ziehm verwandelte sehr schön von halblinks, nach Vorarbeit von Roberta. Was Senden allerdings nicht macht, ist nach Gegentreffern hektisch werden oder gar einbrechen – das bedeutete, die Räume wurden nach dem Führungstor nicht größer, der Gegner blieb bissig und lauerte auf Konter. Die Abschlüsse der Aaseedamen, die immer wieder aus guten Positionen kamen, blieben in der Folge zu ungefährlich. Und nach einer knappen halben Stunde passierte dann das, was eben immer mal passieren kann: ein Konter wird mal bis zum Ende gespielt, die Aaseedamen sind kurz nicht ganz wach und beinahe fällt der Ausgleich. Andrea Leve kann den Schuss aus spitzem Winkel nicht kontrollieren, er rutscht hinter ihr Richtung Torlinie und nur mit allergrößter Mühe gelingt es unserer Torfrau den Ball noch vor einer Gegnerin zu erreichen und unter sich zu begraben. Am Ende war dies zwar der einzige (!) Torschuss der Gastgeber, aber bei einem Erfolg kann man sich gut vorstellen, dass dieser möglicherweise zu einem Punkt gereicht hätte, wenn man die besagte Defensivstärke der Gastgeberinnen bedenkt.

Kurz zuvor hatte Lea leider schon das Spielfeld verlassen müssen, nachdem sie bei einer unglücklichen Bewegung wieder einen Schmerz im Knie verspürt hatte. Für sie kam unsere flinke Ostseetouristin Mia Berner, welche fortan mit gewohnt klugem Passspiel überzeugte.

Lisa Ziehm machte dann zur Erleichterung des Trainers kurz vor der Pause den Deckel drauf und hämmerte den Ball fast von der Torauslinie humorlos zum 2:0 ins Netz, eingeleitet durch einen engagierten Vorstoß von Heidi Kuckeland.

In der zweiten Hälfte bemühte sich Aasee durchaus mehr Chancen zu kreieren, die Bewegung in der Offensive blieb aber verbesserungswürdig. Die Passsicherheit war allerdings durchaus besser als in Halbzeit eins. Lisa Meier und Joela Weber kamen kurz nach der Pause ins Spiel und fügten sich sofort gut ein – besagte Abstimmungsprobleme in der Offensive waren in den letzten 25 Minuten dann nicht mehr so präsent. So scheiterte Sarah Heinlein bei einem der schöneren Angriffe an der Unterkante der Latte, Lisa Meier und Roberta an der Sendener Torfrau. Nach einem schönen Eckball unseres Zauberflohs traf kurz vor Schluss noch Birthe Chudaske mit einem prima Kopfball zum Endstand. Erst in zwei Woche reisen die Aaseedamen dann zu den sympathischen und ebenfalls gut gestarteten Damen vom SV Südkirchen und freuen sich dort auf ein echtes Spitzenspiel.

Überragende Catharina Dos Santos Carlos führt BWA zum Sieg

1. Pokalrunde, Frauenkreispokal MS/WAF
Mittwoch, 14.09.2016, 19:45 Uhr, Sportanlage BW Aasee

BW Aasee I – TuS Altenberge 1:0 (0:0)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Beate Ochsenfarth, Franziska Bußwinkel ©, Heidi Kuckeland (72. Maria Berner), Joela Weber – Birthe Chudaske, Ivonne Lambers, Roberta Kieser, Lisa Meier (64.Sarah Heinlein), Lisa Ziehm - Maren Krieter (54. Ina Najdkowski),

Tore:
1:0 Lisa Ziehm (92.,Rechtsschuss, Sarah Heinlein)

In einem spannenden Kreispokalspiel bezwangen die Aaseedamen ihre Gegnerinnen aus der Bezirksliga  Sekunden vor dem Schlusspfiff durch ein Traumtor von Lisa Ziehm. Bis dahin war es ein intensives, kraftraubendes Spiel gewesen, mit Chancen auf beiden Seiten. Aasee hatte spielerische Vorteile (vor allem in der starken ersten Halbzeit) und hätte durch Roberta Kieser und Maren Krieter mehrfach in Führung gehen können, Altenberge wählte meist den direkteren Weg in die Spitze und zwang Catharina Dos Santos Carlos im Aaseetor nach langen Bällen zu 3-4 spektakulären Paraden.

Sehr gut von Trainerin Anna auf das Spiel eingestellt übernahm BWA schnell die Kontrolle über das Geschehen und hielt den Gegner zumeist in deren Hälfte.
Da sich Neuzugang Stella Dominik noch beim Aufwärmen eine Muskelverletzung zuzog, rotierte Roberta Kieser in die Startelf und Maria Berner nahm noch auf der Bank Platz. Insgesamt spielte die Heimmannschaft gut organisiert und technisch sauber, aber auch der klassenhöhere Gegner war prima eingestellt, suchte den Weg über die Flügel und lauerte auf Konter. Zweimal konnte sich Roberta Kieser in dieser ersten Häflte toll durchsetzen und tauchte frei vor der gegnerischen Torfrau auf, verzog jeweils aber. Die Altenbergerinnen waren es dann jedoch, die zum ersten Mal einen Ball richtig gefährlich auf ein Tor brachten - Catharina Dos Santos Carlos lenkte den präzisen Fernschuss jedoch über die Latte zur Ecke.

In der zweiten Hälfte schwanden langsam aber sicher die Kräfte bei beiden Mannschaften. Altenberge spielte nun beinahe nur noch den langen Ball und stand tief, Aasee mühte sich am Abwehrbollwerk ab und hatte nun weniger Zugriff in der Offensive. Dadurch wogte das Spiel mehr hin- und her und wurde nicht zuletzt dadurch noch anstrengender. Eine tolle Möglichkeit hatte noch Maren Krieter kurz nach Pause, verzog aber am langen Pfosten vorbei und machte dann wenig später für Ina Najdkowski Platz. Auch Lisa Meier erarbeitete sich noch eine Chance, kam aber am Elfmeterpunkt bedrängt nicht richtig zum Abschluss. Für sie kam in der 64. Minute Sarah Heinlein, die zusammen mit Ina, inzwischen nach rechts aussen gewechselt, dem Aaseespiel wieder etwas mehr Leben einhauchen sollte und konnte, kleine Zauberdribblings inklusive.

Die Konterangriffe von Altenberge wurden jedoch auch gefährlicher – zwei weitere tolle Fernschüsse musste Catharina im Tor spektakulär entschärfen und bewahrte ihr Team damit mehrfach vor dem Rückstand. In der 75. Minute dann wurde auch Heidi Kuckeland in der Abwehr erlöst, war sie doch quasi direkt aus dem Urlaub auf den Platz gekommen und dementsprechend platt nach intensiven Zweikämpfen und viel Defensivarbeit. Für sie kam die stets quirlige und belebende Mia Berner.
Auch wenn Aasee in den folgenden letzten 15 Minuten den Gegner nochmal etwas in der Defensive festnageln konnte, immer wieder stark angetrieben von Franzi Bußwinkel, Ivonne Lambers und Birthe Chudaske, gab es keine richtig klaren Torchancen mehr. So befürchteten alle Beteiligten immer mehr eine Verlängerung, durch die sich beide Mannschaften womöglich mehr schlecht als recht geschleppt hätten. Umso erlösender der wunderbare Siegtreffer von Lisa Ziehm, die, von Sarah in Szene gesetzt, einfach mal abzog und den Ball aus 18 Metern unter die Latte nagelte. Ein Traumtor, gefolgt von großem Jubel und 20 Sekunden späterem Abpfiff.

Die Aaseedamen belohnten sich also doch am Ende für eine starke Leistung mit dem Einzug in die nächste Pokalrunde – und auch wenn es in den letzten Jahren schon einige Male knapp war: das 1:0 gegen Altenberge ist der erste Pflichtspielsieg gegen eine klassenhöhere Mannschaft in der, zugegeben noch recht kurzen, Aaseedamengeschichte! Glückwunsch Mädels!

Mia Berner bringt Ordnung in Aasees Angriffswirbel

3. Spieltag Frauenkreisliga MS/WAF A2
Sonntag, 11.09.2016, 15:00 Uhr, Sportanlage BW Aasee


BW Aasee I – GW Amelsbüren II 10:0 (6:0)

Aufstellung:
Andrea Leve – Beate Ochsenfarth, Franziska Bußwinkel ©, Joela Weber, Vera Thiede – Birthe Chudaske, Ivonne Lambers, Maren Krieter (46. Ina Najdkowski), Stella Dominik (46. Sarah Heinlein) – Roberta Kieser (30. Maria Berner), Lisa Ziehm

Tore:
1:0 Roberta Kieser (2., Linksschuss, Lisa Ziehm), 2:0 Birthe Chudaske (7., Rechtsschuss, Roberta Kieser), 3:0 Lisa Ziehm (18., Rechtsschuss, Roberta Kieser), 4:0 Stella Dominik (31., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 5:0 Lisa Ziehm (35., Rechtsschuss, Maria Berner), 6:0 Maria Berner (40., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 7:0 Lisa Ziehm (51., Rechtsschuss, Maria Berner), 8:0 Lisa Ziehm (60., Rechtsschuss, Sarah Heinlein), 9:0 Maria Berner (73., Rechtsschuss, Sarah Heinlein), 10:0 Franziska Bußwinkel (80., Rechtsschuss, Stella Dominik)

An einem heissen Sonntagnachmittag spielten die Aaseedamen einen hohen Sieg gegen die neugegründete zweite Mannschaft von GW Amelsbüren heraus. Auch wenn spielerisch viel Luft nach oben bleibt und grade das Passspiel und die Übersicht noch deutlich verbessert werden können, trafen Aasees Stürmerinnen am Ende 10 Mal und liessen dabei noch etliche weitere Chancen liegen. Ein überragendes Spiel machte Neuzugang Maria Berner, die ebenso wie Stella Dominik und Birthe Chudaske ihre ersten Pflichtspieltore bejubeln durfte.

Von der ersten Minute an wurde klar das der Gegner heute nicht viel entgegenzusetzen haben würde und es entwickelte sich ein sehr einseitiges Spiel. Die Aaseedamen bekamen quasi minütlich Tormöglichkeiten. Trotzdem gelang es BWA nur in wenigen Phasen des Spiels wirklich Ruhe ins Spiel zu bringen. Zuviele Bälle wurde mit Risiko gespielt und verloren, zu häufig musste die Abwehrreihe Ungenauigkeiten der Offensive ausbügeln. Zudem versuchte Amelsbüren bis zum Schluss auch den Spielaufbau der Aaseeherinnen zu stören und zu pressen, was es durchaus nicht immer ganz einfach machte den verlorenen und zurückeroberten Ball unfallfrei wieder zurück an den gegnerischen Sechzehner zu befördern.

Mehr Ordnung und Übersicht brachte in jedem Fall Maria Berner ins Spiel, die schon in der 30. Minute für die leicht angeschlagene Roberta Kieser eingewechselt worden war. Ihre angenehme Angewohnheit in erster Linie den einfachen Ball zu spielen sorgte für einige tolle Kombinationen und Torchancen. So gehörten die Tore an denen Mia beteiligt war zu den schönsten des Nachmittags. Sarah Heinleins Vorlagen waren ebenso sehenswert, allerdings machte sie sich und ihren Mitspielerinnen, wie einige andere Angreiferinnen an diesem Tage auch, das Leben bzw. Spiel häufig zu kompliziert. Abgesehen von der besagten Neigung zu komplexen Lösungen hatten allerdings alle Aaseedamen ihre schönen Momente, von der nahezu vollkommen beschäftigungslosen Andy Leve im Tor, bis zur fünffachen Torschützin Lisa Ziehm im Doppelsturm. Technische Akzente konnte vor allem Stella setzen (bei Sarah erübrigt sich eine extra Erwähnung ;) ), Maren Krieter und später Ina Najdkowski auf Links rissen immer wieder Lücken durch kluges Stellungsspiel, waren allerdings auch beide noch leicht angeschlagen. Die Schaltzentrale Birthe Chudaske, Ivonne Lambers und Kapitänin Franziska Bußwinkel bildete wie immer das starke Herz des Aaseespiels, wobei es letzterer sogar vorbehalten war mit einem schönen Fernschuss für den Endstand zu sorgen. Auch wenn es also im Zusammenspiel ab und noch hakte war es am Ende eine ausnahmslos prima Leistung aller Aaseeherinnen, nicht zuletzt auch bei diesen tropischen Temperaturen.
Am Mittwoch wird nun in den Pokal rotiert, bevor es dann am nächsten Sonntag zum Vfl Senden II geht.

 

Tausche 3 Punkte gegen eine Judith

Spiel 07, 2. Spieltag Frauenkreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 04.09.16, Sportanlage SV Rinkerode, Anstoss 15:00

SG Hiltrup/Rinkerode - SV BW Aasee I   1:3 (1:1)

Aufstellung:
Johanna Lange – Beate Ochsenfarth, Franziska Bußwinkel (c), Ivonne Lambers, Vera Thiede – Judith van Oepen (41., Leonie Wahl), Sarah Heinlein, Roberta Kieser, Maren Krieter – Ina Najdkowski, Lisa Ziehm

Tore:  0:1 Lisa Ziehm (21., Rechtsschuss, Roberta Kieser), 1:1  (29.), 1:2 Roberta Kieser (72., Foulelfmeter, Roberta Kieser), 1:3 Lisa Ziehm (86., Rechtsschuss, Sarah Heinlein)

Ausgerechnet im Auswärtsspiel gegen eine der stärkeren Mannschaften unserer Liga mussten die 1. Aaseedamen personell so arg gebeutelt wie schon lange nicht mehr antreten. Auch die 2. Mannschaft hatte ein schweres Auswärtsspiel, so dass man im Vorhinein hoffte es würde schon alles irgendwie gutgehen. Merke: wenn etwas schiefgehen kann, geht gleich alles schief. Am Ende spielten beide Aaseeteams ohne etatmäßige Torfrau, die 1. zudem mit zwei Spielerinnen die quasi aus dem Flugzeug auf den Platz mussten und schon ab der 40. Minute ohne Wechselspielerin trotz mehrerer angeschlagener Damen auf dem Feld. Vor allem die schwere Verletzung von Judith van Oepen in einem hart geführten Spiel lässt die Freude über drei wichtige Punkte nicht so recht aufkommen.

Da alle drei Torfrauen BW Aasees abgesagt hatten, musste Johanna Lange ins Tor der Aaseedamen. Auch Sarah Heinlein, grade zurück aus Afrika, und Vera Thiede, ebenfalls noch mit einem Bein im Urlaub, mussten trotz mangelnder Fitness nicht nur von Beginn an ran, sondern sogar durchspielen. Selbst Maren Krieter, mit chronischen Knieproblemen eigentlich nur für einen Minuteneinsatz vorgesehen, musste am Ende die ganzen 90 Minuten gehen.
Zu Beginn war Aasee noch optimistisch, denn spielerisch und technisch war die erste Elf gut aufgestellt, kontrollierte recht bald auch Ball und Gegner. Die Spielgemeinschaft setzte von Anfang an auf die Defensive und Zweikampfhärte, sowie schnelle Konter über den rechten Flügel, wo unsere Urlauberin Vera die bemitleidenswerte Aufgabe hatte die wieselflinke U17 Dame des Gegners immer wieder einzufangen.
In der ersten halben Stunde verpasste BWA es, das Spiel vorzuentscheiden – Lisa Ziehm traf nach 9 Minuten aus kurzer Distanz den Pfosten, zielte wenig später völlig frei vor der Torfrau weit daneben. Nach 22. Minuten konnte sie dann doch jubeln, musste Roberta Kiesers schöne Vorlage von rechts nur noch einschieben. Chancen hatte man bis dahin jedoch schon für 4-5 Tore gehabt - um das Spiel zu beruhigen wären diese wohl auch nötig gewesen. So führte ein Fehlpass im Spielaufbau nach 30 Minuten zum 1:1, besagte U17 Spielerin flog quasi an unserer Abwehr vorbei und mogelte den Ball aus spitzem Winkel an Johanna Lange im Tor vorbei - mit einem Schuss den eine erfahrenere Torfrau wohl gehalten hätte. Ansonsten war Johanna extrem aufmerksam und klärte bei Kontern oder langen Bällen oft schon weit vor dem Tor, spielte sehr gut mit.

Es folgte die vermaledeite 40. Minute, nach der Judith, im Zweikampf beharkt, sich unglücklich das Knei verdrehte und ausgewechselt werden musste. Da die Verletzung sich als Kreuzbandriss herausstellte muss Aasee nun den Rest der Saison auf die stärkste Spielerin der Vorbereitung verzichten: ein furchtbarer Schlag für die Ambitionen der 1. Damen.

In der Folge wirkten die Aaseedamen jedoch nur kurz geschockt, sammelten sich schnell. Auch wenn man die Stürmerinnen nun überall auf dem Platz verteilen musste, im Tor, auf der 6, links und rechts und dementsprechend postionell arg provisorisch agierte - BWA wollte das Spiel jetzt auch für Judith gewinnen. Der Gegner machte seinerseits weiter gut dicht und blieb nach langen Bällen gefährlich.

Aber Aasee spielte im Ballbesitz auch nicht konsequent auf Breite und machte sich so das Leben selber etwas schwer, denn der Gegner kam so noch besser in die Zweikämpfe. Von gefühlt 100 Fouls pfiff der Schiedsrichter sehr, sehr wenige – auf beiden Seiten. Warum Ina Najdkowski in Halbzeit ein z.B. keine gelbe Karte bekam wird für immer sein Geheimnis bleiben. Indes, häufiger gefoult wurde Aasee, da zumeist im Ballbesitz. Grade Sarah forderte den Gegner zusätzlich mit einigen technischen Spielereien heraus, lag so viel auf dem Boden herum.

30 Minuten vor Schluss kam Aasee immer noch häufiger auch in den Strafraum und zum Abschluss, der Ball wollte aber nicht gefährlich genug auf das gegnerische Tor kommen. In der 72. Minute dann raste Roberta, inzwischen von rechts aussen in die Mitte gewechselt (was zu mehr Zugriff führte), zum wiederhlten Male in den 16er und wurde beim gefühlt 3. Schussversuch von ihrer Gegnerin getroffen, woraufhin der Schiedsrichter sofort auf den Punkt zeigte. Dass der Gegner (und alle seine Fans ;) ) mit dieser Entscheidung nicht einverstanden waren war klar, dass Roberta den Ball wie schon in der Vorwoche humorlos zum 1:2 unter das Dach nagelte, ebenso.

In der Folgezeit sicherte auch Aasee mehr ab, gerade Ina spielte jetzt auf der linken Seite immer stärker, Maren sicherte bei Kontern gut den Ball, setzte Nadelstiche. Ein toller Eckball von Sarah („meine Beine tun weh, ich kann nicht mehr schiessen!“) wurde dann von Lisa Ziehm zur endgültigen Entscheidung verwandelt so dass am Ende ein wichtiger Auswärtssieg stand.

Aasee verpasste es in der ersten Hälfte das Spiel zu entscheiden, kämpfte nach dem überraschenden 1:1 aber tapfer um den Sieg und belohnte sich spät. Der Gegner blieb so lange im Spiel, setzte kämpferisch und taktisch alles dagegen und hätte sich den einen Punkt gerne ergattert. Trotzdem ein verdienter Sieg der Aaseedamen, die nicht nur wie immer viel mehr Ballbesitz hatten, sondern auch ein großes Chancenplus. Hiltrup/Rinkerode indes wird sich am Ende sicher unter den ersten 3-4 Mannschaften in der Tabelle einordnen können. (ks)



Spielerisch zum 1. Saisonsieg

Spiel 06, 1. Spieltag Frauenkreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 28.08.16, Sportanlage BW Aasee, Anstoss 15:00

SV BW Aasee I – Borussia Münster II  3:0 (1:0)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Beate Ochsenfarth, Franziska Bußwinkel (c), Ivonne Lambers, Joela Weber – Judith van Oepen, Birthe Chudaske, Roberta Kieser (60. Jacqueline Schnittker), Lisa Ziehm (60. Leonie Wahl) – Ina Najdkowski, Lisa Meier (79. Maria Berner)

Tore: 1:0 Lisa Ziehm (21., Rechtsschuss, Ina Najdkowski), 2:0 Roberta Kieser (60., Rechtsschuss, Foulelfmeter an Jacqueline Schnittker), 3:0 Ina Najdkowski (88., Rechtsschuss, Maria Berner)

Besonderes Vorkommnis: 26. Lisa Ziehm verschiesst Handelfmeter

Videospielbericht: https://youtu.be/yfe6wNngfCM

Mit einigen personellen Herausforderungen gingen die Aaseedamen in das erste Saisonspiel gegen die Nachbarn von Borussia Münster. Nach einer leicht nervösen Anfangsphase bekam Aasee das Spiel trotz umformierter Viererkette jedoch schnell in den Griff, musste jedoch lange auf das erlösende zweite Tor warten. Am Ende stand ein ungefährdeter 3:0 Sieg der sehr viel höher hätte ausfallen können, obwohl der arg defensiv eingestellte Gegner um die zweikampfstarke Christina Mersmann bis zum Schluss gut dagegenhielt und die Ordnung nicht verlor.


Gleich zu Beginn hatte BWA die Chance zur Führung, nahm sich dann aber 10-15 Minuten Zeit sich zu finden und den Gegner kennenzulernen. Nach dieser Findungsphase, in welcher der Gegner zur ein oder anderen Ecke kam aber bis zum Spielende keinen Torschuss zu verzeichnen haben würde, nahmen die Blau-Weißen das Heft in die Hand und hatten fortan das Spiel im Griff. Vor allem der Spielaufbau über Franziska Bußwinkel und Ivonne Lambers aus der Abwehr heraus konnte begeistern, das Sechsergespann Birthe Chudaske und Judith van Oepen glänzte ebenso mit Ballsicherheit und prima Kombinationen.

Die Anbindung zur Offensive, heute mit Lisa Ziehm und Roberta Kieser über die Aussen und dem Ü30 Sturm Ina Najdkowski und Lisa Meier in der Mitte, ist indes noch etwas ausbaufähig, trotz einiger schöner Szenen. Denn trotzdem kreierten die Aaseedamen eine Menge Chancen – und in der 21. Minute verwandelte Lisa Ziehm eine davon recht abgezockt zum 1:0, nach prima Vorlage von der unermüdlichen Ina.

Vorher hatten Roberta und Lisa Meier schon gute Möglichkeiten vergeben, liessen sich aber davon nicht beeindrucken. Ein Handspiel im Strafraum in der 26. Minute führte dann zu einem Elfmeter, den Lisa Ziehm, etwas weniger abgezockt als noch zuvor, vergab, bzw. die gegnerische Torfrau halten konnte. Einen frechen Lupfer setzte unsere flinke Technikerin dann wenig später noch knapp neben das Tor. Zur Halbzeit blieb es so beim 1:0, ein weiter möglicher Strafstoß nach Beate Ochsenfarths gefühlt 25 Minuten andauerndem Dribbling im Strafraum wurde den Aaseedamen noch verwehrt, bzw. möglicherweise vorerst erspart.

Zur zweiten Hälfte kamen Leonie Wahl und unsere Verstärkung aus der zweiten, Jacqueline Schnittker, ins Spiel. Vor allem Letztere zeigte eine tolle Präsenz, spielte kluge Pässe und hielt einige Bälle. Ihr Dribbling links in den Strafraum hinein führte dann tatsächlich noch zu einem zweiten Strafstoß, nachdem sie 10 Meter vor dem Tor klar von den Beinen geholt wurde. Roberta traute sich daraufhin den Ball vollkommen humorlos rechts oben ins Tor zu wuchten, zum befreienden 2:0. So hatten schon 2 unserer 4 Stürmerinnen getroffen, nur Lisa Meier wollte heute nich und machte es wenig später etwas zu genau, nagelte den Ball ans Lattenkreuz. Ina Najdkowski jedoch belohnte sich noch für ihren aufopferungsvollen Fight und traf nach wunderschöner Vorlage von der kurz zuvor eingewechselten Maria Berner zum 3:0 Endstand.

Ein, auch den personellen Umständen entsprechend, prima Saisonauftakt der Aaseedamen, die gegen einen erfahrenen und taktisch klug spielenden Gegner spielerisch überzeugen konnten und am Ende nur ein wenig mit ihrer Chancenverwertung haderten.

 

Aasee verhebt sich im Spiel gegen GW Nottuln

Spiel 05, Testspiel
Sonntag, 14.08.2016, Sportanlage BW Aasee, Anstoss 11:00 Uhr

BW Aasee I – DJK GW Nottuln   1:5 (1:4)

Aufstellung:
Andrea Leve – Maria Berner (46. Julia Schröder), Franziska Bußwinkel (c), Catharina Dos Santos Carlos, Franziska Kampmann – Ivonne Lambers, Theresa Ladwig (30. Stella Dominik), Franziska Spahn (46. Imke Autering), Lisa Ziehm, Roberta Kieser – Ina Najdkowski

Tore:  0:1 (4.), 1:1 Roberta Kieser (12., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 1:2 (21.), 1:3 (35.), 1:4 (42.), 1:5 (82.)

Als viel zu stark für eine experimentelle Aaseemannschaft erwiesen sich am letzten Sonntag die Damen von GW Nottuln. BWA musste vor allem in der Defensive improvisieren und fand insgesamt nicht zu einer stabilen Mischung zwischen Angriff und Abwehr, geschweige denn zum eigenen Spiel. Zudem präsentierte Nottuln sich flink, zweikampfstark und hellwach im Umschaltspiel.

Schon früh zeigte sich, das die Abwehrkette der Aaseedamen heute nicht gewohnt stabil würde agieren können. Die extrem offensiv spielenden Gäste fanden von Anfang an immer wieder Lücken und Räume, die sie sehr schnell bespielten. Neuzugang Maria Berner, die wir momentan auf Linksverteidigerin umschulen, und Catharina Dos Santos Carlos, die nun jetzt nicht unbedingt jeden Sonntag auf dem Feld spielt, hatten kaum eine Sekunde Zeit sich auf ihren, eben eher ungewohnten, Positionen einzuleben.
Neben präzisen langen Bällen wurde beim Gast zum Teil auch schnell kombiniert, zu schnell jedenfalls für BWA. Die offensive Spielweise der Nottulnerinnen führte zu Beginn auch dazu, dass wenn Aasee mal selber schnell nach vorne spielte, direkt riesige Möglichkeiten und Überzahsituationenl da waren. Daraus resultierte dann auch das 1:1 durch Roberta, die den Ball quasi leger im Liegen ins lange Eck schiessen konnte. Trotz gegnerischer Lücken in der Defensive stellten Anna und Kolja nach kurzer Zeit etwas um, da der Druck der Gäste schlicht zu groß war und man versuchen wollte etwas Stabilität und Ballsicherheit ins Aaseespiel zu bringen. Franziska Spahn, die nach längerer Zeit mal wieder eine Halbzeit spielen konnte, hatte kurz vor der Pause noch eine Möglichkeit, verfranste sich aber im gegnerischen Torraum.

Trotz der Umstellungen gelang dieses in Halbzeit 1 nicht mehr – und die Aaseedamen kassierten noch weitere 3 Tore. Damit war man gar nicht mal schlecht bedient, auch wenn vor allem Tor Nummer 3 eine deutliche Abseitsstellung vorherging.

Mit Franziska Bußwinkel im Mittelfeld bekam Aasee in Halbzeit 2 etwas früher Zugriff. Auch mit Julia Schröder aus der 2., die unsere Debutantin Maria Berner ablöste, kam etwas mehr Ruhe in die Abwehr. Auch Imke Autering half nach der Pause wieder in der 1. Mannschaft aus und machte ihre Sache durchaus ordentlich. So konnte Aasee das Spiel fortan etwas beruhigen und hatte sogar durch die zweite Debutantin Stella Dominik früh nach dem Wechsel die große Chance zum 2:4, die gegnerische Torfrau hielt aber stark im 1geg1. Ansonsten schien es ehrlicherweise auch so zu sein, dass der Gegner einen Gang zurückschaltete – zumindest wurde nicht mehr ganz so konsequent gepresst wie noch in Halbzeit 1. Andrea Leve bekam allerdings noch die Möglichkeit sich auszuzeichnen: einen von Ivonne Lambers souverän verschuldeten Strafstoß hielt sie stark – und fest!

Leider kam der Gast gegen Ende des Spiels noch zum 1:5, was in der Höhe aber vollkommen verdient war. Fazit: für die Aaseedamen war der Gegner an diesem Tag viel zu stark – bleibt zu hoffen das sich die Personalsituation bis zum Saisonstart noch etwas entspannt. (ks)

Franzi Bußwinkels Heimspiel wird zum Torfestival

Spiel 04, Testspiel
Sonntag, 31.07.16, Sportanlage Burgweg Wiedenbrück, Anstoss 13:00

SC Wiedenbrück II - SV BW Aasee I  0:7 (0:3)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Vera Thiede, Franziska Bußwinkel (c), Joela Weber, Franziska Kampmann – Ivonne Lambers, Judith von Oepen, Imke Autering (46. Jacqueline Schnittker), Roberta Kieser (61. Kira Palmovski), Theresa Ladwig (46. Birthe Chudaske) – Lisa Ziehm

Tore: 0:1 Lisa Ziehm (6., Kopfball,Roberta Kieser), 0:2 Lisa Ziehm (20. Rechtsschuss, Roberta Kieser), 0:3 Roberta Kieser (24., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:4 Lisa Ziehm (66., Birthe Chudaske), 0:5 Roberta Kieser (72., Rechtsschuss, Judith von Oepen), 0:6 Lisa Ziehm (78., Rechtsschuss, Roberta Kieser), 0:7 Birthe Chudaske (80., Linksschuss, Lisa Ziehm)

Einige Male schon hatten Aasee und Wiedenbrück versucht ein Testspiel hinzubekommen, spielte Kapitänin Bußwinkel doch einst beim SC in der ersten Mannschaft. In diesem Sommer nun klappte es endlich - allerdings hieß der Gegner SC Wiedenbrück II. Aber immerhin konnten die Aaseedamen endlich in Franzis Heimat reisen und auf dem schönen Hauptplatz im Burgstadion spielen. Nach kleineren Schwierigkeiten in den ersten Minuten dominierte Aasee das Spiel spätestens in der zweiten Hälfte nach Belieben und verpasste durchaus einen noch höheren Sieg.

Nachdem in Südkirchen ein paar Spielerinnen der Ersten die zweite Mannschaft unterstützen mussten, war es in Wiedenbrück andersherum – urlaubsbedingt etwas dünn besetzt, halfen Jacqueline Schnittker, Imke Autering und Kira Palmovski bei BWAI aus. Imke durfte gleich auf links vorne in der Startelf ran und machte ihre Sache prima. Ansonsten versteckte Aasee wie gewohnt diverse Spielmacherinnen in verschiedenen Ecken des Feldes.
Die Aaseedamen brauchten allerdings einige Minuten um sich an den trockenen, rasigen Untergrund zu gewöhnen - und die Gastgeberinnen begannen forsch! So hatte BWA z.B. kurz nach dem Anpfiff etwas Glück, dass der Schiedsrichter eine Wiedenbrücker Angreiferin aus dem Abseits zurückpfiff - in der Folge musste unsere gewohnt sichere und spielstarke Innenverteidung einige eher überflüssige Ballverluste der vorderen Reihen ausputzen.

Immer wieder von unserer Kapitänin und Ex-Wiedenbrückerin Franziska Bußwinkel angetrieben, arbeitete sich Aasee jedoch bald weiter nach vorne und bekam nach Lisa Ziehms tollem Kopfball zum 1:0 nach perfekter Flanke von Roberta Kieser, Chancen im Minutentakt. So trafen Lisa und Roberta jeweils nach Pässen in die Tiefe, scheiterten beide aber alleine vor der Halbzeitpause sicher noch 4-5 mal im 1gg1 mit der Torfrau des SC Wiedenbrück. Auch die ein- oder andere Abseitsentscheidung zuungunsten von Roberta oder Lisa war sauknapp.

In der Halbzeitpause wurden die Aaseeherinnen vom Trainer lediglich ermahnt das eigene Spiel weiter konsequent zu spielen und nicht in einen gerne mal genommenen Schlendrian zu verfallen, sowie möglichst ein paar weniger Bälle zu verdaddeln. Guter Tipp!
Für die starke, aber ein paar Mal sträflich übersehehene Imke kam zudem Jacqueline ins Spiel, Neuzugang Birthe Chudaske rückte auf die 6er Position und Judith von Oepen ein wenig mehr in die Offensive. Auch diese Umstellungen führten dazu, dass Aasee nun gar nicht mehr aus des Gegners Hälfte weichen musste und sehr viel ballsicherer war als noch in Halbzeit eins. Vor allem das Wechselspiel zwischen Franzi Bußwinkel, Birthe, Ivonne Lambers und Judith in der Zentrale war schön anzusehen, aber auch Franzi Kampmann auf links hinten ließ ihr Können nun mehr und mehr aufblitzen, kombinierte ein ums andere Mal gut mit Jacky. Beide waren zudem vor allem bei Standards brandgefährlich.
Für Vera Thiede, die in der ersten Halbzeit noch etwas mehr zu tun hatte und ihre Aufgabe wie immer sehr unaufgeregt und souverän löste, kam eine halbe Stunde vor Schluss noch Kira zu ihrem Einsatz und konnte hinter Roberta spielend noch den ein oder anderen Akzent nach vorne setzen.

Die Dominanz der Gastmannschaft führte im Laufe der zweiten Hälfte noch zu 4 Toren, allesamt prima herausgespielt. Birthe, die ein bärenstarkes Debut feierte, traf zum 7:0 Endstand und war mit Judith die einzige an diesem Tag die Robertas und Lisas Tor- und Assistmonopol durchbrechen konnte. 
Am Ende ein lockerer Sieg gegen einen Gegner der gegen Aasees Offensive von Beginn an große Probleme hatte und in der zweiten Hälfte auch nicht mehr so recht zu eigenen Angriffen kam.  Die Aaseedamen zeigten indes, dass sie auch auf (wunderschönem!) Rasen ihr Spiel aufziehen können. Das parallel stattfindende Spiel zwischen Wiedenbrücks 1. Herrenmannschaft und RW Essen sorgte nebenbei noch für die richtige Stadionatmosphäre.

 

Ina Najdkowski gelingt der verdiente Ehrentreffer gegen starke Gäste aus Billerbeck

Spiel 03, Testspiel
Mittwoch, 27.07.2016, Sportanlage BW Aasee, Anstoss 20:00 Uhr

BW Aasee I – Vfl Billerbeck I  1:4 (0:3)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Annelie Stötefalke, Ivonne Lambers, Joela Weber (46. Felicitas Liermann), Vera Thiede (46. Beate Ochsenfarth) – Judith von Oepen,  Silvia Ahlbrand (60.Lea Amersbach), Lisa Ziehm (c), Roberta Kieser, Franziska Potrykus – Theresa Ladwig (36. Ina Najdkowski)

Tore:  0:1 Anna Haberecht (13.), 0:2 Maren Schulte (17.), 0:3 Anna Haberecht (29.), 0:4 Anna Haberecht (57.), 1:4 Ina Najdkowski (85., Rechtsschuss, Roberta Kieser)

Nach dem Spiel gegen Wacker vor zwei Wochen trafen die Aaseedamen gestern mit dem Vfl Billerbeck auf einen weiteren Westfalenligisten. Trotz einiger Urlaubsbedingter Umstellungen entwickelte sich ein interessantes Spiel gegen einen runderneuerten, bärenstarken Gegner, welcher der Heimmannschaft präzise zu erkennen gab an welchen Stellen noch geschraubt werden darf. Dennoch präsentierte sich Aasee stark in der Ordnung, nahm stets am Spiel teil, kam immer wieder zu eigenen Möglichkeiten, verlor am Ende aber gegen eine überragende Anna Haberecht und den bislang deutlich stärksten Gegner der uns an der Bonhoefferstrasse bislang besucht hat.

Vor dem Spiel hatten die Trainer, insbesondere Anna, die Mannschaft prima eingestellt und darauf hingewiesen das auf diesem Niveau kleinste Fehler sofort bestraft werden würden. Dementsprechend konzentriert begann Aasee und schaffte es fortan die gesamte 1. Halbzeit den Gegner im Spielaufbau auf die Außenbahnen zu lenken. In der Offensive kamen Interimskapitänin Lisa Ziehm, Roberta Kieser und Franziska Potrykus, immer wieder in Szene gesetzt von Judith von Oepen, durchaus zu Möglichkeiten, allerdings zeigte sich auch dort, dass kleinste Fehlentscheidungen gegen einen Viertligisten direkt zum Ballverlust oder einem Vereiteln der Torchance führen. So wurde mal das Abspiel oder der Abschluss verpasst, oder der letzte Pass etwas zu unpräzise gespielt.
Genauso im Abwehrverbund – grundsätzlich stand die Mannschaft sehr gut, hatte nach kleinen, durchaus vermeidbaren, Fehlern dann aber gegen die große individuelle Klasse der Gegnerinnen Schwierigkeiten. So führte solch ein unnötiger Ballverlust nach eigener Balleroberung zum 0:1 – Anna Haberecht kam 20 Meter vor dem Tor an den Ball, konnte von 4 Spielerinnen nicht mehr am Abschluß gehindert werden und traf wunderschön ins rechte obere Eck des Aaseetores.

Kurz darauf war es erneut ein überflüssiger Ballverlust im Spielaufbau der über Umwege zum 0:2 führte. Nachdem der Ball vom Gegner auf deren linken Aussenbahn erobert werden konnte gelangte er in die Zentrale, von wo ein traumhafter Pass in den Sechzehner geschupft wurde – diesen Ball hob Maren Schulte spektakulär über die starke Catharina Dos Santos Carlos im Aaseetor. Ein weiteres, tolles, Tor. Nach einer halben Stunde folgte noch das 0:3 – Billerbecks Neuzugang Laura Rieping setzte sich im Spielaufbau gegen 3 Gegnerinnen durch und spielte einen Zauberpass auf die rechte Seite, die Hereingabe versenkte erneut Anna Haberecht zum Halbzeitstand. Die Torfolge sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, das Aasee in dieser ersten Hälfte nicht nur gut stand, sondern eben auch eigene Möglichkeiten hatte. Mit der besten scheiterte die starke Franziska Potrykus an Nadine Tigges im Billerbecker Tor. Nachdem BWA zwischendurch etwas tief in die Abwehr gedrängt worden war, kam in der 35. Minute schon Ina Najdkowski in die Sturmspitze um die Wege zum gegnerischen Tor besser überbrücken zu können. Zusammen mit der unermüdlichen Rakete Roberta Kieser stellten die beiden fortan der Billerbecker Abwehr durchaus die eine oder andere Frage.

Zur zweiten Hälfte kamen Beate Ochsenfarth und Felicitas Liermann für Vera Thiede und Joela Weber ins Spiel, auch die Gäste wechselten munter durch. Es folgten schwere Minuten für die Heimmannschaft, denn Billerbeck machte jetzt vor allem über deren linke Seite riesigen Druck und Beate bekam mächtig zu tun. In dieser Phase war es Catharina im Tor, die einige Male großartig halten konnte und das vierte Tor zunächst verhinderte. Nach einer knappen Stunde war sie dann jedoch machtlos, Anna Haberecht traf nach sauberer Kombination zum 0:4. Aasee indes fing sich nach diesem Treffer und entwickelte durch die eingewechselte Lea Amersbach wieder mehr Druck nach vorn – das Spiel wogte jetzt hin und her. Franziska Potrykus spielte fortan mit Judith, die in der zweiten Halbzeit etwas den Zugriff verlor, die Doppelsechs und beide versuchten das Spiel nun aus der Tiefe wieder anzutreiben. Gleichzeitig konnte der Sturm um Lisa, Ina und Roberta den Ball nun häufiger frühzeitig zurückerobern. Grade diese drei bekamen nun die zweite (oder dritte) Luft und gewannen viele Zweikämpfe, bekamen Chancen. Ina Najdkowski war es dann in der 85. Minute, die nach starker Vorarbeit über rechts von Roberta, mit großem Willen und tollem Abschluß zum verdienten 1:4 traf. In den restlichen Minuten war Aasee gefühlt nahe dran am zweiten Tor, fallen sollte dieses aber nicht mehr.

So lautete der Endstand gegen die sympathischen Damen aus Billerbeck 1:4 in einem guten Spiel und  lehrreichen Test für die Aaseedamen. Danke nochmal an den Gast aus Billerbeck und vor allem – gute Besserung an Jana Krystek, die sich schon wenige Sekunden nach Anpfiff ohne Einwirkung des Gegners, hoffentlich nicht zu schwer, verletzt. Alles Gute Jana!

 

Aasee I gewinnt das zweite Testspiel in Amelsbüren

Spiel 02, Testspiel
Sonntag, 17.07.16, Sportanlage Amelsbüren, Anstoss 15:00

DJK GW Amelsbüren I - SV BW Aasee I  1:2 (0:1)

Aufstellung:
Andrea Leve – Franziska Kampmann (45. Beate Ochsenfarth), Ivonne Lambers, Heidi Kuckeland, Vera Thiede – Judith von Oepen, Silvia Ahlbrand (45. Hilke Lütjohann) – Lisa Ziehm, Maren Krieter, Thersa Ladwig (50. Leonie Wahl) – Roberta Kieser

Tore: 0:1 Roberta Kieser (45., Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 0:2 Roberta Kieser (46. Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 1:2 (80.) Kramer

Angeführt durch Anna Steckel und Co-Kapitänin Maren Krieter reisten die Aaseedamen am Sonntag nach Amelsbüren zum zweiten Testspiel. Dabei gab es einige Veränderungen in der Aufstellung: Für Dos Santos Carlos, Kapitänin Busswinkel, Stötefalke, Meier, Potrykus und Najdkoski kamen Leve, Kampmann, Wahl und ein letztes Mal auch Lütjohann mit. Dennoch zeigte sich, dass Veränderungen in der Aufstellung keine Spielprobleme verursachten. Mit einer nicht neuen aber dennoch ungewohnten Position in der Innenverteidigung wurde Lambers betraut. Auch Ziehm rutschte von gewohnter Stürmerposition auf die Außenbahn. Die Mannschaft konnte dabei vor allem auf die taktischen Anweisungen Steckels vertrauen.

Aasee gewann schon zu Beginn des Spiels die Kontrolle und gab diese während des Spiels kaum ab. Nach 10 Minuten erspielte Aasee sich einen schönen Angriff - der allerdings wegen eines Foulspiels unterbrochen wurde. Leider verletzten sich in dieser Phase zwei Amelsbürenerin (u.a. die Torhüterin) ohne Gegnereinwirkung, sodass Amelsbüren gezwungen war bereits zu dieser Zeit zu wechseln. Wir wünschen beiden Spielerinnen an dieser Stelle eine gute Genesung. Unbeirrt von der Unterbrechung behielt Aasee die Kontrolle, konnte aber erst gegen Mitte der ersten Halbzeit den ersten Torabschluss durch Ziehm verbuchen. Nach einer schönen Spieleröffnung über rechts legte Kieser kurz danach einen drauf und verfehlte nur knapp das 1:0. In der 40. Spielminute musste Lambers zeigen, was sie im Training gelernt hatte und einen Angriff der Amelsbürener im 1:1 abwehren. Das war allerdings auch eine der wenigen Situationen in der die Abwehrkette wirklich gefordert wurde, denn die Mannschaft - besonders um das Mittelfeld von von Oepen und Ahlbrand - eroberten verlorene Bälle in der ersten Halbzeit meist schon in den vorderen Reihen schnell zurück. Kurz vor der Pause schoss Kieser das längst verdiente Tor nach schöner Vorlage Ladwigs, die ihre Mitspielerinnen immer wieder gut in Szene setzte.

Mit veränderter Aufstellung ging es nach der Pause weiter: Ochsenfahrt kam für Kampmann und Lütjohann für die nicht aus der Ruhe zu bringende Ahlbrand. Augenscheinlich noch in Torlaune schoss Kieser nach einer weiteren schönen Vorlage Ladwigs das 2:0. In der folgenden Zeit hätte das Ergebnis mit deutlich mehr Toren verziert werden können. Co-Kapitänin Krieter schoss einen Ball an die Latte. Wahl, die mittlerweile für die Vorlagengeberin Ladwig in den Sturm gekommen war, prüfte die Amelsbürener Torfrau ebenfalls mit einem Torschuss. Die vor allem in der zweiten Halbzeit starke Lisa Ziehm setzte sich auf der linken Seite durch und legte den Ball auf die vorgerückte Lambers zurück, deren Schuss jedoch das Tor verfehlte. Nach zwanzig Minuten musste die wichtige und unermüdlich arbeitende Krieter verletzungsbedingt vom Platz. Auch Janina Farenkrone - ehemalige Aasee-Akteurin nun im Amels-Shirt - musste bereits vorher kurzzeitig vom Platz. Da alle Wechsel vollzogen waren, blieb Aasee in der Unterzahl. Dies brachte etwas mehr Bewegung ins Spiel und des begannen unruhige Minuten, Die mit dem Anschlusstreffer durch Amelsbüren endeten Amelsbüren setzte sich auf der Außenbahn durch und flankte ins Zentrum wo Kramer bereit stand und den Ball ins Tor köpfte.Die immer anspielbare und sichere Leve, ärgerte sich im Anschluss des Spiels sehr über das Gegentor. Aasee stand nicht mehr so gut wie in der ersten Halbzeit. Dennoch: Angespornt durch das Gegentor drehte Aasee nochmals auf. Kieser ging alleine von hinten durch die ganze Amelsbürener-Mannschaft. Den folgenden Pass auf Ziehm konnten die Gegnerinnen dann jedoch abfangen. Auch Innenverteidigerin Kuckeland drehte nochmal auf und schaltete sich mehrfach gut ins Angriffsspiel ein. Kurz vor Abpfiff forderte Wahl nach Zusammenspiel mit Lambers die Torfrau von Amelsbüren nochmal mit einem Torschuss heraus. Ein letzter Versuch das Gegentor wett zu machen erfolgte durch Wahl, die den Ball für Kieser durchsteckte. Die sonst so schnelle Kieser war nur einen Minischritt zu langsam.

In einem guten Spiel bei warmen Temperaturen zeigte Aasee an diesem Tag eine ganz souveräne Leistung in der ein Klassenunterschied wahrlich nicht zu sehen war. Aasee hätte an diesem Tag allerdings eine bessere Durchschlagskraft vor allem vor dem Tor zeigen müssen. Die Amelsbürenerinnen nutzten - trotz verletzungsbedingter Schwächung - Aassees unsichere Phase gut aus, sodass das Gegentor - für Aasee zwar ärgerlich - für Amelsbüren verdient war. Außerdem zeigte es auf, dass Aasee noch Verbesserungspotential im mannschaftstaktischen Defensivverhalten hat. Das Ergebnis war somit aus unserer Sicht vielleicht zu niedrig - letztendlich aber gerechtfertigt. Überlegen sollte man, ob es Sinn macht, in Freundschaftsspielen das Ein- und Auswechseln einer Spielerin ebenso wie in der Kreisliga. Vor allem in Freundschaftsspielen/Testspielen kommt es doch eher darauf an Spielpraxis zu sammeln als sie zu reduzieren. Übrigens wäre das vielleicht auch ein Mittel (Ermüdungs-)Verletzungen zu reduzieren. (as+il)


Aasee verliert unglücklich in einem starken ersten Testspiel

Spiel 01, Testspiel
Sonntag, 10.07.2016, Sportanlage BW Aasee, Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee I – Wacker Mecklenbeck I  0:1 (0:1)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Annelie Stötefalke, Franziska Bußwinkel (c), Heidi Kuckeland, Vera Thiede (46. Beate Ochsenfarth) – Judith von Oepen,  Silvia Ahlbrand (45. Ivonne Lambers), Lisa Meier (46. Maren Krieter), Franziska Potrykus – Theresa Ladwig (46. Roberta Kieser), Ina Najdkowski (46. Lisa Ziehm)

Tore:  0:1 Kathrin Pels (20.)

Da der SV Herbern am Sonntagmorgen kurzfristig absagen musste, fanden die Aaseedamen tatsächlich kurzfristig einen spektakulären Ersatz – denn auch den Westfalenligadamen von Wacker Mecklenbeck war der Gegner abgesprungen. So trafen sich dann beide Mannschaften mit schweren Beinen (auch Wacker kam aus einem Trainingswochenende) bei strahlendem Sonnenschein um 15:00 Uhr auf Aasees Kunstrasen.

Es entwickelte sich sofort ein unter den Umständen hochklassiges Spiel – Wacker hatte schnell zwei Möglichkeiten nach Abstimmungsproblemen in Aasees Hintermannschaft und nutzte die zweite durch Kathrin Pels eiskalt. Ein unglückliches Gegentor, da die Innenverteidigung, bestehend aus Franzi Bußwinkel und Heidi Kuckeland, den Ball eigentlich schon geklärt zu haben schien.
BWA fing sich danach aber schnell und beide Abwehrreihen standen fortan sicher. Auch wenn BWA sich in der ersten Hälfte mehr auf die Defensivarbeit beschränkte und der Kontakt in die Offensive nicht so recht in die Gänge kam, spielte man dennoch gut mit und ließ den Ball laufen. Ein sehr guter Test, da ein Gegner dieser Stärke eigene Fehler sofort sichtbar macht – so bekamen die Aaseedamen stets gezeigt wenn die Abstände im Block nicht stimmten, denn Wacker bespielte diese Lücken eigentlich immer sofort.

In der zweiten Hälfte wechselte Aasee 5 Mal aus, auch der Gegner rotierte durch. Und ab dann war das Spiel so richtig ausgeglichen, denn auch Aasee fand jetzt den Weg in die Spitze. Das Offensivtrio Roberta Kieser, Lisa Ziehm und Maren Krieter fing einige Bälle im Aufbau ab und kam einige Male dem gegnerischen Tor sehr nahe. Auch Franziska Potrykus, die neben Franzi Bußwinkel ein herausragendes Spiel machte, konnte viele Lücken reissen und gewann extrem viele 1geg1 Situationen. Aber im Prinzip gab es an diesem Tag niemanden den man so richtig hervorheben müsste, da die gesamte Mannschaft richtig gut auftrat – bis auf kleine taktische Mängel in der ersten Halbzeit. Trotzdem seien einige erwähnt – stark war z.B. Annelie Stötefalke, die ruhig und abgeklärt ihre Seite dichtmachte und zeigte wie wichtig sie für die Mannschaft werden kann. Gewohnt abgeklärt und stets im Zentrum des Sturms war wie immer die unermüdliche Judith von Oepen, die mit Ballsicherheit und Zweikampstärke glänzte. Roberta indes zeigte einige Male ihren Torriecher, kam wie Lisa 3-4 Mal vielleicht eine halbe Sekunde zu spät. Bei ihrem Schuss ans Aussennetz in der 76. Minute kam sie dem Ausgleich am nahesten.

Ein Spiel auf hohem Niveau – beide Teams boten technisch und taktisch anspruchsvollen Fußball, wobei es für Aasee spricht das vor allem in Halbzeit zwei kaum ein Klassenunterschied zu sehen war. Dafür spricht auch die Anzahl der klaren Torchancen, das waren nämlich am Ende nicht viele – Catharina Dos Santos Carlos im Aaseetor parierte zweimal glänzend, Kathrin Pels schupfte in der zweiten Hälfte Wackers beste Chance über das Tor. Bei Aasee kamen Roberta und Lisa dem Ausgleich nahe, auch Franzi Potrykus und Judith hatten Möglichkeiten.

Am Ende waren sich beide Trainer einig das ein Unentschieden dem Spiel gerecht geworden wäre, es  aber für beide Seiten, unabhängig vom Ergebnis, ein interessanter Test war – nochmal Danke an Wacker für das kurzfristige Einspringen! J Nächste Woche wird Aasee I dann im zweiten Test der Vorbereitung auswärts auf GW Amelsbüren I treffen.
(ks)