Update 01.06.2015

Torjägerinnen Kreisligasaison 2015/2016
Update 01.06.2015


Tore
17 Maren Krieter
14 Roberta Kieser
11 Lisa Ziehm
5 Franziska Bußwinkel
4 Lisa Meier
4 Heidi Kuckeland
3 Ina Najdkowski
3 Franziska Spahn
3 Franziska Potrykus
2 Leonie Wahl
2 Beate Ochsenfarth
2 Theresa Ladwig
2 Lea Amersbach
2 Ivonne Lambers
2 Farina Kassner
1 Hilke Lütjohann
1 Franziska Kampmann
1 Sarah Heinlein
1 Joela Weber
1 Felicitas Liermann


Assists
11 Judith van Oepen
8 Franziska Bußwinkel
7 Ivonne Lambers
6 Theresa Ladwig
6 Sarah Heinlein
5 Maren Krieter
5 Lisa Ziehm
4 Heidi Kuckeland
3 Farina Kassner
2 Sophia Heinlein
2 Joela Weber
2 Franziska Potrykus
2 Roberta Kieser
2 Sandra Neuhaus
2 Lea Amersbach
2 Vera Thiede
1 Franziska Kampmann
1 Ina Najdkowski
1 Leonie Wahl
1 Katharina Kretzer
1 Beate Ochsenfarth
1 Silvia Ahlbrand


Scorerliste (Tore + Assists)

22 Maren Krieter (17+5)
16 Roberta Kieser (14+2)
15 Lisa Ziehm (11+4)
13 Franziska Bußwinkel (5+8)
11 Ivonne Lambers (2+7)
11 Judith van Oepen (0+11)
8 Theresa Ladwig (2+6)
7 Sarah Heinlein (1+6)
6 Heidi Kuckeland (3+3)
6 Lisa Meier (4+2)
5 Franziska Potrykus (3+2)
4 Ina Najdkowski (3+1)
4 Lea Amersbach (2+2)
4 Farina Kassner (2+2)
3 Beate Ochsenfarth (2+1)
3 Franziska Spahn (3+0)
3 Joela Weber (1+2)
3 Leonie Wahl (2+1)
2 Vera Thiede (0+2)
2 Franziska Kampmann (1+1)
2 Sophia Heinlein (0+2)
1 Silvia Ahlbrand (0+1)
1 Katharina Kretzer (0+1)
1 Sandra Neuhaus (0+1)
1 Felicitas Liermann (1+0)



Eine Menge Aaseetore, alle für Hilki

Spiel 33, 26. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 29.05.2016, Sportanlage SC Gremmendorf, Anstoss 15:00 Uhr

SC Gremmendorf II  – BW Aasee  0:4 (0:10)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Hilke Lütjohann, Joela Weber, Heidi Kuckeland, Vera Thiede - Franziska Bußwinkel (c),  Silvia Ahlbrand (60. Sandra Neuhaus), Farina Kassner (46. Sarah Heinlein),Franziska Potrykus – Lisa Ziehm (46.Maren Krieter), Roberta Kieser

Tore:  0:1 Lisa Ziehm (5., Rechtsschuss, Vera Thiede), 0:2 Roberta Kieser (6., Rechtsschuss, Farina Kassner), 0:3 Franziska Potrykus (12., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel), 0:4 Roberta Kieser (32., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:5 Roberta Kieser (48., Rechtsschuss, Sarah Heinlein), 0:6 Maren Krieter (59., Rechtsschuss, Sarah Heinlein), 0:7 Roberta Kieser (65., Rechtsschuss, Sandra Neuhaus), 0:8 Lisa Ziehm (82., Rechtsschuss, Vera Thiede), 0:9 Maren Krieter (85., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:10 Maren Krieter (89., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel)

Im Abschiedsspiel von Hilke Lütjohann liessen die Aaseedamen es nochmal so richtig krachen und wirbelten zu einem starken 10:0 Kantersieg. Bei schönstem Fußballwetter hatten die durchaus forsch beginnenden Gremmendorferinnen nach drei frühen Toren den heute sehr spielfreudigen BWA Angreiferinnen bald nicht mehr viel entgegenzusetzen.

In den ersten Minuten spielte Aasee noch etwas abwartend und überließ den Gastgeberinnen etwas die Initiative. Nachdem der erste Konter, toll vorbereitet von Vera Thiede auf der rechten Seite, jedoch direkt zum 0:1 führte und unsere zweite coole Vollstreckerin Roberta Kieser schnell das 0:2 hinterherlegte, nahmen die Gäste fortan das Heft vollkommen in die Hand. Neben den beiden quirligen Stürmerinnen war es in der ersten Hälfte vor allem Franzi Potrykus auf links die vom Gegner nicht gebändigt werden konnte und sich immer wieder gefährlich durchsetzte. Aber auch Heidi Kuckeland und Franziska Bußwinkel schalteten sich aus der Tiefe wieder und wieder in die Angriffe ein. Die rechte Seite war zu Beginn dichter besetzt und wurde häufiger gesucht, auch weil Farina Kassner und Vera dort unermüdlich rackerten und trotz weniger Platz meist anspielbar blieben – Farina, die das 2:0 schön vorlegte, scheiterte kurz vor der Pause dabei noch spektakulär an der Querlatte. Der schönste Angriff der ersten Hälfte bedeutete zuvor jedoch schon die Vorentscheidung, denn nach tollem Pass von Kapitänin Franzi machte sich Franzi P. auf und davon und traf gewohnt lässig zum 0:3. Roberta, die sich inzwischen nie mehr mit einem Tor zufrieden gibt, traf nach Kombination mit Lisa vor der Pause gar noch zum 0:4.

Zur zweiten Halbzeit kamen dann Sarah Heinlein und die Reisende Maren Krieter ins Spiel – die Spielfreude der beiden gab dem Aaseespiel Spiel dann den Rest: Sarah riss mit ihrer Zweikampfstärke immer wieder riesige Lücken auf und spielte einige kluge Pässe, bereitete schnell zwei Tore vor. Vor allem der Pass zum 0:5 war sehr sehenswert. Als dann mit Sandra Neuhaus eine weitere Spielmacherin das Feld betrat wurden das Kombinationsspiel der Aaseedamen noch unberechenbarer, so daß die Torchancen nun in immer kürzeren Intervallen kamen. Roberta machte schnell noch ihr viertes Tor, Maren wollte dem nicht nachstehen und traf zum Hattrick. Zwischendurch erzielte Lisa allerdings das Tor des Tages, als sie nach doppeltem Doppelpass mit Vera und wunderbarem, abschliessendem Pass durch die Beine von Sarah aus spitzem Winkel zum 0:8 traf.

Eine tolle Mannschaftsleistung der BWA Damen, die in dieser Besetzung ein unangehmer, schwer zu berechnender Gegner bleiben sollten. Und ein tolles Ergebnis im letzten Spiel unserer Hilki, die wir sehr vermissen werden – und die unersetzlich bleiben wird. Machs gut beste Hilki der Welt! <3

Neben Hilki verlässt uns zur nächsten Saison auch Felicitas Liermann, die wieder in ihre Heimat geht. Ansonsten bleibt der Kader der 1. Damen zusammen. Auch die 2. Damen hat sich toll entwickelt und wird im Juli ihre ersten Testspiele bestreiten. Ob auch die  1. Mannschaft noch Neuzugänge verzeichnen wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen, bevor dann am 27.06. mit Laktaktest und sportwissenschaftlicher Untersuchung die Vorbereitung beginnt.
:)



Chancenfeuerwerk bei Feli Liermanns Abschiedsspiel

Spiel 32, 25. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 22.05.2016, Sportanlage BW Aasee, Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – Werner SC  7:0 (3:0)

Aufstellung:
Andrea Leve – Franziska Kampmann (46. Annelie Stötefalke), Heidi Kuckeland, Joela Weber (60. Leonie Wahl), Felicitas Liermann  – Franziska Bußwinkel (c), Judith von Oepen, Maren Krieter, Sarah Heinlein – Lisa Ziehm, Ina Najdkowski (46. Roberta Kieser)

Tore:  1:0 Lisa Ziehm (15., Rechtsschuss, Maren Krieter), 2:0 Franziska Bußwinkel (25, Rechtsschuss, Sarah Heinlein), 3:0 Maren Krieter (40., Rechtsschuss, Joela Weber), 4:0 Roberta Kieser (55., Rechtsschuss, Judith von Oepen), 5:0 Leonie Wahl (67., Rechtsschuss, Maren Krieter), 6:0 Roberta Kieser (75., Rechtsschuss, Judith von Oepen), 7:0 Lisa Ziehm (90., Rechtsschuss, Sarah Heinlein)

Gegen den Tabellenletzten aus Werne spielten die Aaseedamen frisch und frei nach vorne, schossen ca. Alle 15 Minuten mal ein Tor und bereiteten unserer erst im Winter gekommene Allround-Spielerin Felicitas Liermann so einen spielfreudigen Abschied.  Aasee hatte sich vorgenommen den Gegner laufen zu lassen und schnell zu kombinieren, was während des gesamten Spiels nicht wirklich konsequent umgesetzt wurde. Trotzdem hatte der Gast aus dem Süden der individuellen Klasse der Aaseedamen am heutigen Tag nichts entgegenzusetzen und die Heimmannschaft kam praktisch im Minutentakt zu Torchancen.

In der ersten Hälfte trafen Lisa Ziehm, Kapitänin Franzi Bußwinkel und Maren Krieter, in der zweiten Hälfte zweimal Roberta Kieser, den Schlusspunkt setzte erneut Lisa Ziehm. Zwischendurch erzielte Leonie Wahl das schönste Tor des Tages – über links kam der Ball nach einem doppelten Doppelpass in die Mitte zu Maren, diese legte für Leo auf welche aus 18 Metern in den linken Winkel schoss. Eines der schönsten Aaseetore bislang überhaupt. Zwischen den Toren trafen die Aaseedamen mindestens 10 Mal die Latte oder den Pfosten des gegnerischen Tores, auch die Werner Torfrau durfte sich nicht über mangelnde Beschäftigung beschweren.
Das durfte eher Andrea Leve im Aaseetor, die in Halbzeit eins nur einmal am Ball war. In der zweiten Hälfte musste sie jedoch plötzlich hellwach sein, denn eine Werner Stürmerin tauchte auf einmal frei vor ihr auf – Andy hielt jedoch bärenstark im 1geg1.

Am Ende eines sonnigen Tages also ein dominanter Auftritt der Aaseedamen der gut und gerne auch hätte höher ausfallen dürfen. Alles in Allem gab es zuviele Einzelaktionen die das Kombinationsspiel verhinderten und es dem Gegner leichter machten in die Zweikämpfe zu kommen.  Zwei Treffer, der von Maren sowie einer von Lisa, wurden imoffiziellen Spielbericht übrigens der bedauernswerten Lilly-Fee Dörholt vom Werner SC als Eigentore gutgeschrieben, intern nehme ich ihr die allerdings wieder weg. (ks)


Naturgewalt Ina Najdkowski fegt durch Südkirchen

Spiel 31, 24. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Pfingstmontag, 16.05.2016, Sportanlage SV Südkirchen, Anstoss 15:00 Uhr

SV Südkirchen  – BW Aasee  0:1 (0:6)

Aufstellung:
Andrea Leve – Annelie Stötefalke, Joela Weber, Franziska Bußwinkel (c),  Beate Ochsenfarth – Ivonne Lambers, Judith von Oepen (46. Silvia Ahlbrand), Farina Kassner (46. Franziska Potrykus), Sarah Heinlein – Lisa Ziehm (33. Ina Najdkowski), Maren Krieter

Tore:  0:1 Maren Krieter (14., Rechtsschuss, Judith von Oepen), 0:2 Franziska Potrykus (48., Linksschuss, Ina Najdkowski), 0:3 Ina Najdkowski (72., Kopfball, Sarah Heinlein), 0:4 Ina Najdkowski (80., Judith von Oepen), 0:5 Lisa Ziehm (86., Rechtsschuss, Franziska Potrykus), 0:6 Ina Najdkowski (90., Rechtsschuss, Franziska Potrykus)

Ein von Beginn an dominanter und spielerisch wertvoller Auftritt der Aaseedamen auf dem schönen Rasenplatz in Südkirchen mündete in einem starken 6:0 Auswärtserfolg. Allein die Chancenverwertung, vor allem in Halbzeit eins und eine vermutlich allergische Reaktion auf den ordentlichen finalen Pass verhinderten ein noch deutlicheres Ergebnis.

Gegen technisch gute Gastgeberinnen zog BWA von Beginn an das gewohnte Ballbesitz-Spiel auf und ließ teilweise spektakulär den Ball durch die gegnerischen Reihen laufen. Schon nach 2 Minuten vergab Lisa Ziehm zentral und vereinsamt vor der gegnerischen Torfrau, kurz darauf wischte letztere einen schönen Fernschuss von Ivonne „Itzy“  Lambers noch aus dem Winkel. So blieb es unserer Torgarantie Maren Krieter überlassen nach wunderbarer Vorlage von Judith von Oepen das 1:0 zu erzielen – aus 2 Metern versenkte sie trocken. Danach lief das Aaseespiel im Prinzip weiter gut, aber mit jeder weiteren vergebenen Torchance und jedem weiteren überhasteten Pass wurde eine gewisse Ungeduld und Hektik größer. So stand man sich im Mittelfeld plötzlich gerne im Weg, im Sturm fehlte die richtige Bewegung und vor dem Tor versagten die Nerven.
Die grösste Möglichkeit hatte noch Farina Kassner, die sich 8 Meter vor dem Tor die Ecke aussuchen konnte aber der Torfrau in die Arme schoss. Für die heute etwas angeschlagene Lisa Ziehm kam so schon nach 30 Minuten Energiebündel Ina Najdkowski ins Spiel, auch um ihre Mannschaftskameradinnen etwas aufzurütteln. Trotzdem ging es vorerst nur mit einem 1:0 in die Pause, in einem auch für den Trainer bis dahin sehr, sehr merkwürdigen Spiel.

Zur zweiten Hälfte kamen Silvia Ahlbrand und Franziska Potrykus ins Spiel, Lisa Ziehm und Judith von Oepen reihten sich 15 Minuten später wieder ein. Die Einwechslungen machten sich schnell bemerkbar – Ina Najdkowski schickte schon kurz nach der Pause Franzi Potrykus auf die Reise und die blieb vor dem Tor eiskalt, versenkte locker mit links zum vorentscheidenden 0:2. Danach wurde weiter ein wenig an den Schrauben gedreht und so ab der 60. Minute dann war eine gute Mischung auf dem Platz gefunden. Franziska Potrykus fühlte sich auf der linken Seite sichtlich wohl und war immer brandgefährlich wenn sie den Ball hatte (an der Bewegung ohne Ball arbeiten wir noch ;) ). Sarah Heinlein, die ihr bestes Spiel im Aaseedress ablieferte,  Ivonne Lambers, Silvia Ahlbrand und Judith von Oepen dominierten das Mittelfeld quasi nach Belieben und liessen zum Teil reihenweise ihre Gegenspielerinnen stehen. Bärenstark zeigte sich auch immer wieder Beate Ochsenfarth, die vielleicht des Gegners stärkste Spielerin zu bändigen hatte, aber diese eher trick- und antrittsreich meist in die Defensive drücken konnte. Ihr Zusammenspiel mit Sarah führte dann zu Ina Najdkowskis erstem Aaseetor – Beate schickte Sarah auf rechts, deren gefühlvolle und präzise Flanke fand Ina im Zentrum, welche wundervoll per Kopf zum 3:0 traf.

Meist dauerte es ansonsten jedoch relativ lange bis der Ball mal in torgefährliche Zonen kombiniert wurde, dementsprechend voll war es oft vor dem Tor – Problem für den Gegner war dabei, dass unsere Ina sich im Gewühl sehr wohl fühlt! So traf sie nach Schüssen von Judith von Oepen und Franziska Potrykus noch 2 Mal, nur unterbrochen von Lisa Ziehms Treffer, toll vorgelegt von Franzi Potrykus.

Der potentiell schönste Treffer des Tages landete darüberhinaus lediglich an der Latte – Franzi Potrykus hatte den Ball zu Sarah in den Rückraum gelegt, von wo unsere kleine Trickserin den Ball direkt mit links wunderschön ans Gebälk nagelte.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, das Franzi Potrykus nach Alleingängen zweimal recht deutlich im Strafraum gefoult wurde, der Schiedsrichter aber ein erstaunliches Desinteresse am Spiel zeigte und im Prinzip nur an- und abpfiff – alles andere durften die Spielerinnen unter sich ausmachen. Nennen wir diese Spielauslegung zumindest interessant.

Ein weiteres Spiel in dem die Aaseedamen ihr Potential zumindest aufblitzen liessen und erahnen lassen was spielerisch möglich sein könnte, gegen sehr sympathische Gastgeberinnen.
 

 

Roberta Rocket und Maren Elektra sind nicht zu stoppen

Spiel 30, 23
. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 08.05.2016, Sportanlage BW Aasee, Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – Concordia Albachten  9:0 (5:0)

Aufstellung:
Andrea Leve – Franziska Kampmann, Franziska Bußwinkel (c), Hilke Lütjohann, Vera Thiede (35. Farina Kassner)  – Ivonne Lambers (46. Joela Weber), Judith von Oepen, Maren Krieter, Theresa Ladwig – Lisa Ziehm (46. Beate Ochsenfarth), Roberta Kieser

Tore:  1:0 Roberta Kieser (2., Rechtsschuss, Maren Krieter), 2:0 Maren Krieter (21., Roberta Kieser), 3:0 Roberta Kieser (27.,Kopfball, Theresa Ladwig), 4:0 Lisa Ziehm (31., Rechtsschuss, Judith von Oepen), 5:0 Maren Krieter (36., Rechtsschuss, Ivonne Lambers), 6:0 Roberta Kieser (66., Rechtsschuss, Judith von Oepen), 7:0 Beate Ochsenfarth (71., Rechtsschuss, Judith von Oepen), 8:0 Roberta Kieser (82., Rechtsschuss, -), 9:0 Maren Krieter (90., Rechtsschuss, Farina Kassner)

An einem zauberhaften Frühlingssonntag rauschten die Aaseedamen wie ein Orkan über die Damen von Concordia Albachten hinweg und revanchierten sich so für die im Hinspiel erlittene 0:1 Niederlage. Vor allem Roberta Kieser und Maren Krieter zeigten sich treffsicher und schossen alleine 7 der 9 BWA Tore. Latte und Pfosten standen mehrfach weiteren Toren im Weg.

Vor dem Spiel war klar – ein überzeugender, deutlicher Sieg gegen in dieser Saison stark verbesserte Albachtenerinnen musste her, einerseits um die Schmach aus der Hinrunde etwas vergessen zu machen, andererseits um noch etwas für das Torverhältnis zu tun. Dafür ging BWA extrem offensiv in das Heimspiel, neben den Stürmerinnen Roberta Kieser, Maren Krieter und Lisa Ziehm spielten zusätzlich Theresa Ladwig und Ex-Concordin Judith von Oepen im offensiven Mittelfeld. Dazu wollte man geduldig den Ball laufen lassen und entstehende Lücken dann flink ausnutzen. Obwohl Roberta schon früh, in der 2. Minute und nach toller Vorarbeit von Maren, die Führung erzielte, spielte Aasee die ersten 30 Minuten nicht wie besprochen. Zu oft wurde der Risikopass gesucht, zu oft der hohe Ball, sich in zu viele Einzelaktionen und Zweikämpfe verwickelt, lediglich Ivonne Lambers versuchte mit ihrer unnachahmlichen und eleganten Art immer wieder Ruhe ins Aufbauspiel zu bringen. Das kam dem Gegner anfangs durchaus entgegen und so bekam Albachten, nach einem Abstimmungsproblem in der Innenverteidigung, gar die große Möglichkeit zum 1:1 - Andrea Leve im Aaseetor hielt bei ihrer einzigen echten Prüfung jedoch bärenstark im 1 gegen 1.
Erst in Minute 20 traf Maren dann per Abstauber zur Vorentscheidung, kurz darauf verwandelte Roberta einen präzisen Freistoß von Theresa Ladwig per Kopf zum 3:0. Lisa Ziehm, heute etwas angeschlagen in die Partie gegangen, erzielte dann nach tollem Solo trocken ins lange Eck das 4:0, ehe Maren dann mit einer 30 Meter Bogenlampe den Halbzeitstand herstellte. Theresa und Roberta trafen dazu noch den Pfosten.

Zur Pause kamen dann Beate Ochsenfarth und Joela Weber ins Spiel. Beate reihte sich hinter den Spitzen ein, Joela ging in die Innenverteidigung damit Franzi Bußwinkel ihre Fäden ab jetzt auf der 6 spinnen konnte. Obschon nochmals ob der Spielweise ermahnt, gelang es Aasee immer noch nicht so konsequent wie eigentlich gewünscht und auch möglich, zu agieren. Auch wenn es weiterhin eine Menge Tormöglichkeiten gab, waren es oft Einzelaktionen welche die grösste Gefahr herausbeschworen. Farina Kassner, die nach 30 Minuten für die erschöpfte Vera Thiede ins Spiel gekommen war, spielte beispielsweise sehr engagiert, bewegte sich stark, hatte aber beinahe unfassbares Abschlusspech – so traf sie zweimal aus guter Position den Pfosten und zielte ein weiteres Mal aus 30cm über das Tor. Auch Franzi Bußwinkel traf mit einem schönen Fernschuss nur die Latte. So blieb es dann unserer schmerzfreien Roberta Rakete überlassen in der 66. Minute das 6:0 zu erzielen, mit einem trocken Schuss aus 16 Metern in den rechten oberen Winkel. Ein tolles Tor, prima vorbereitet von Judith, die wie meist, kaum vom Ball zu trennen war.

Wenig später belohnte sich dann Beate für ihren guten Auftritt und schoss, ebenfalls sehenswert, das 7:0, auch Roberta hatte noch nicht genug und traf zum 8:0, woraufhin sie allerdings den Platz verlassen musste damit sie nicht übermütig wird. Maren setzte dann, wie in der ersten Halbzeit, den Schlusspunkt, nach tollem Einsatz von Farina.

So fügten die Aaseedamen dem Gast aus Albachten nicht nur deren höchste Saisonniederlage zu sondern trafen jetzt schon, drei Spieltage vor Saisonende, öfter als in der gesamten Hinrunde.
 

Hilki for President

Spiel 29, 22
. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 01.05.2016, Sportanlage Borussia Münster, Anstoss 13:00 Uhr

Borussia Münster  – BW Aasee  1:2 (0:1)

Aufstellung:
Andrea Leve – Annelie Stötefalke, Joela Weber, Heidi Kuckeland,  Felicitas Liermann – Franziska Bußwinkel (c) (68., Ivonne Lambers), Silvia Ahlbrand, Maren Krieter (76. Ina Najdkowski) Farina Kassner (46. Hilke Lütjohann) - Lisa Ziehm, Lisa Meier

Tore: 0:1 Heidi Kuckeland (44., Linksschuss, dir. Freistoß, Lisa Ziehm), 1:1 (57., dir. Freistoß), 1:2 Hilke Lütjohann (65., Linksschuss, Heidi Kuckeland)

Ein gutes und spannendes Kreisligaderby sahen die zahlreichen Zuschauer am 1. Mai bei Borussia Münster. War Aasee im Hinspiel an der Bonhoefferstrasse noch am Druck und nicht zuletzt an einer starken Dorina de Mür gescheitert, spielten die Aaseedamen diesmal selbstbewusst und lockerer auf und nahmen am Ende verdient, wenn auch ein wenig glücklich, erstmals seit Jahren wieder drei Derby-Punkte mit nach Hause. Gegen einen Gegner der seit dem ersten Spieltag keine Punkte mehr abgegeben hatte.

Mit Andrea Leve im Tor anstelle der verhinderten Catharina Dos Santos Carlos ging BWA bei strahlendem Sonnenschein ins heiße Nachbarschaftsduell. Nach einigen Minuten des Abtastens konnte man ahnen, das es heute ein ausgeglichenes Spiel werden würde, mit unterschiedlichen Spielanlagen – Aasee, wie gewohnt, spielte flach hinten raus und versuchte in der gegnerischen Hälfte schnell zu kombinieren sowie vor allem mit Lisa Ziehm und Maren Krieter individuelle Klasse auszuspielen, Borussia schlug häufiger den langen Ball und fand grade über die starke linke Seite oft den Weg nach Innen. Dank zweier aufmerksamer Abwehrreihen gab es aus dem Spiel heraus wenig klare Möglichkeiten – Borussia prüfte die starke Andrea Leve in der ersten Hälfte 3 mal aus der Distanz und hatte die Riesenchance zur Führung, als ebendiese, unsere Andy der Meinung war, es wäre eine gute Idee gegen zwei Stürmerinnen des Gegners ins Dribbling zu gehen.... der geklaute Ball klatschte in der Folge jedoch nur an die Latte des Aaseetores.

Auch Aasee hatte aber früh die große Chance zum 1:0 – Lisa Ziehm hatte sich in der 9. Minute stark durchgesetzt und flach aufs lange Eck gezielt, ihr Versuch strich jedoch millimeter am Pfosten vorbei. Ansonsten spielte Aasee relativ ballsicher und war grade in Ansätzen gefährlich, vor allem Farina Kassner auf Rechtsaußen brachte sich oft in gute Position, hatte dann aber Pech bei ihren Ballmitnahmen. Lisa Meier, überall zu finden, trieb den Ball ebenso ein paar Mal stark nach vorne. Zusammen mit ihrer Namensvetterin war sie häufig nur durch Fouls zu stoppen. Der gute Schiedsrichter hatte somit, durchaus auf beiden Seiten, einiges zu tun, blieb dabei aber fehlerlos. Hatte Felicitas Liermann beim ersten, gut 30 Meter entfernten Freistoß noch wenig Zielwasser getrunken, machte Lisa Ziehm es in der 32. Minute schon besser: Ihren stramm geschossenen Ball lenkte die Borussentorfrau noch um den Pfosten. 10 Minuten später war es Lisa Meier, die nach schöner Kombination aus 16 Metern über das Tor zielte.

Ein weiterer Freistoß nach einem Foulspiel an Lisa Ziehm brachte dann die Führung für Aasee – in der 42. Minute legte sich Heidi Kuckeland den Ball halblinks zurecht und auf der Bank spürte man dass sich unsere erfahrene Abwehrchefin etwas vorgenommen hatte. Etwas übertrieben nagelte sie daraufhin den Ball mit Vollspann in den linken, oberen Winkel zum umjubelten Führungstreffer! Kurz darauf war Pause und die Aaseedamen konnten erstmal durchatmen.

Zur zweiten Halbzeit kam vorne links Hilke Lütjohann ins Spiel womit sich die Ballsicherheit und Ruhe im Aufbau und der Defesnive noch verstärken sollten - denn grade über die Aussenbahnen war Borussia bis dahin oft gefährlich gewesen. Maren Krieter rückte von Außen in den Sturm, Lisa Meier nach halbrechts. Aasee spielte nun abgeklärt und versuchte den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen, hatte sogar in der 50. Minute die Chance zum 2:0, als Marens Versuch nach starkem Dribbling am kurzen Pfosten zur Ecke abgewehrt werden konnte.
Um wieder mehr Spannung ins Spiel zu bringen wurde Joela Weber dann in der 56. Minute kurzfristig etwas übermütig und versuchte sich an einem Hackentrick, welcher prompt mißlang und ein Foulspiel, sowie eine verdiente gelbe Karte für unsere Innenverteidigerin nach sich zog. Dieser Freistoß, wenngleich gute 30 Meter vom Tor entfernt, sollte Konsequenzen haben – denn der präzise Schuss landete genau unter Latte zum 1:1 in Andy Leves Aaseetor.

Wer nun dachte das Aasee einbrechen würde sah sich getäuscht – im Prinzip ging das Spiel so weiter wie in den Minuten davor. Aasee suchte spielerische Lösungen und wurde ab und zu gefoult, Borussia probierte es immer wieder mit dem langen Ball und lief sich auf den Außenbahnen fest.

Ein weiterer Freistoß, aus ähnlicher Entfernung wie beim Ausgleichstreffer, für BWA brachte dann den Siegtreffer – den Linksschuss von Heidi Kuckeland konnte die Torfrau noch abwehren, gegen den Nachschuss von Hilke Lütjohann, die sich auf ungeliebter Offensivposition gegen zwei Gegenspielerinnen durchsetzten konnte, war sie dann machtlos. Ein seltenes, dafür aber um so wichtigeres Tor unserer herausragenden Außenbahnspielerin.
Im weiteren Verlauf des Spiels hatte Borussia dann durchaus noch Möglichkeiten zum Ausgleich, vor allem nach guten Eckbällen, bei denen Andrea Leve im Aaseetor wenig Möglichkeiten hatte sich durchzusetzen. Einer dieser Eckbälle landete dann gar im Tor, allerdings hatte der Schiedsrichter das Spiel kurz vorher unterbrochen. Ansonsten schafften es die Aaseedamen meiste den Ball vom Tor wegzuhalten und setzten noch einige Konter über die ballsicheren Lisa Ziehm und Maren Krieter, später auch Ina Najdkowski, die sich nahtlos in das Aaseespiel einfügte.

Auch der verletzungsbedingte Ausfall von Kapitänin Franziska Bußwinkel in der 72. Minute konnte durch Ivonne Lambers problemlos kompensiert werden. Stark war vor allem wie die toll veranlagte Borussia Spielmacherin Viktoria Mouratidis im Raum verteidigt werden konnte, sowie eine zweite Halbzeit in der auch die starken Aussen des Gegners nicht mehr so zum Zuge kamen wie in Halbzeit eins, was vor allem ein Verdienst von Felicitas Liermann und Annelie Stötefalke war, die über 90 Minuten konzentriert und sicher verteidigten.
So feierte Aasee nach 4 Jahren endlich wieder einen Sieg gegen Borussia, schaffte es auch erstmals in dieser Saison gegen einen starken Gegner selbstbewußt das eigene Spiel durchzuziehen, dementsprechend war der Jubel nach dem Schlusspfiff auf und neben dem Spielfeld recht groß.

Nächsten Sonntag empfangen die Aaseedamen dann die Concordia aus Albachten, mit der man durchaus noch eine kleine Ergebnistechnische Rechnung offen hat. ;)


Die ZeRoberta Show

Spiel 28, 21
. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 24.04.2016, Sportanlage BW Aasee, Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – SC Münster 08  3:0 (2:0)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Beate Ochsenfarth, Vera Thiede, Franziska Bußwinkel, Franziska Kampmann – Sarah Heinlein (55. Franziska Potrykus), Theresa Ladwig, Farina Kassner (46. Maren Krieter), Lea Amersbach – Leonie Wahl (46., Judith von Oepen), Roberta Kieser

Tore:  1:0 Roberta Kieser (6., Linksschuss, Lea Amersbach), 2:0 Roberta Kieser (11., Rechtsschuss), 3:0 Roberta Kieser (72., Rechtsschuss)

Mit ungewohnter Aufstellung und viel Offensivpower ging Aasee in das Spiel gegen die Damen von Münster 08. Schon früh merkte man dass das Wechselspiel keine negativen Auswirkungen haben würde und spätestens nach Roberta Kiesers Doppelschlag gab keine Zweifel mehr daran, dass die drei Punkte heute am Aasee bleiben würden. Vor allem die Abwehrreihe glänzte, Beate Ochsenfarth nach längerer Spielpause und Vera Thiede auf ungewohnter Position spielten überragend.

Nach 11 Minuten und zwei Toren unserer flinken „ZeRoberta“ Kieser sah es so aus als könnte Aasee mal ein wenig für das eigene Torverhältnis tun. Allerdings schlich sich dann schnell ein kleiner Schlendrian ins Spiel, die taktische Disziplin ging verloren und jeder wollte mal ein wenig herumdribbeln. Dadurch stand die Abwehrreihe mehr im Fokus als eigentlich geplant worden war, meisterte diese Aufgabe aber gegen die starken 08erinnen Marie Hoppe, Theresa Morbe und auch Monique Kreuznacht, wie schon erwähnt, sehr gut.

Die neuformierte Doppelsechs mit der weltreisenden Sarah Heinlein und Theresa Ladwig konnte das Spiel nicht immer so bestimmen wie gewünscht, da vorne zuviele Bälle nicht gehalten wurden und die Räume in der Zentrale somit eng blieben. So waren es meist Franzi Bußwinkel oder Vera Thiede, sowie die Aussenspielerinnen Franzi Kampmann und Beate Ochsenfarth die für das Aufbauspiel sorgen mussten. Trotzdem spielte Aasee weiter Chancen heraus und ließ hinten wenig anbrennen. Wenn doch, war Torfrau Catharina Dos Santos Carlos auf dem Posten.
Einen tollen Angriff in der 25. Minute schloss Farina Kassner z.B. etwas zu präzise ab und traf aus aussichtsreicher Position nur die Latte, Leonie Wahl scheiterte später alleine vor der gegnerischen Torfrau am klassischen „zu viel Zeit zum Nachdenken-Syndrom“. So blieb es bis zur Pause beim 2:0.

Für Farina, Lea und Leonie kamen zur zweiten Hälfte Maren Krieter, Judith von Oepen und, nach langer Verletzungspause, Franziska Potrykus ins Spiel - Lea durfte dann ab der 55. wieder ran um Sarah abzulösen. Aasee blieb überlegen, 08 hatte aber bis zum Schluß immer wieder Kontermöglichkeiten die erst von der Aasee-Abwehr aufgehalten werden konnten. Richtig Ruhe kam selten in das BWA Spiel, durchaus schöne Kombinationen wechselten sich mit zu vielen Alleingängen und überflüssigen Ballverlusten ab. Torchancen gab es allerdings weiterhin, so traf Franziska Potrykus schon kurz nach der Pause nach einer Ecke nur den rechten, Lea Amersbach nach schönem Seitenwechsel nur den linken Pfosten. Zwischendurch machte Roberta nach einem weiteren Alleingang und starkem Antritt den Hattrick perfekt und traf zum 3:0. Die besten Möglichkeiten das Ergebnis noch höher zu schrauben hatten die gewohnt ballsichere Judith, die es aus kurzer Distanz mit roher Gewalt probierte, Franzi Potrykus, die im 1geg1 mit der Torfrau mit einem Lupfer scheiterte und Leonie in der letzten Minute, als sie einen abprallenden Ball aus 12 Metern über die Latte jagte.

So blieb es am Ende beim hochverdienten 3:0 in einem Spiel in dem nicht alle Experimente so funktioniert haben wie vorher ausgemalt, aber auch nicht total nach hinten losgegangen sind.

Wirbelwind Farina Kassner belebt das Aasee-Spiel

Spiel 27, 20
. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 18.04.2016, Sportanlage TuS Hiltrup, Anstoss 13:00 Uhr

TuS Hiltrup  – BW Aasee  0:2 (0:0)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Annelie Stötefalke, Hilke Lütjohann, Heidi Kuckeland,  Franziska Kampmann – Franziska Bußwinkel, Felicitas Liermann, Lisa Meier (46.Leonie Wahl), Maren Krieter – Ina Najdkowski (46. Farina Kassner), Roberta Kieser (46., Lisa Ziehm)

Tore: 0:1 Lisa Ziehm (82., Linksschuss, - ), 0:2 Eigentor (88., Kopfball, Franziska Kampmann)


In einem lange zähen Kreisligaspiel konnte sich Aasee spät, aber am Ende verdient mit 2:0 durchsetzen und sicherte damit vorerst erneut Platz 3 der Tabelle. Die Gastgeberinnen vom TuS Hiltrup, ohne Torjägerin Natalie Schwarz angetreten, empfingen BWA zuerst ungewohnt defensiv und versuchten über schnelle Konter Nadelstiche zu setzen. Aasee hingegen war theoretisch offensiv ausgerichtet, fand aber lange kein Mittel gegen einen disziplinierten Gegner.

Die Aaseedamen begannen das Spiel mit 4 nominellen Stürmerinnen, wobei Ina Najdkowski und Roberta Kieser erstmals in der Startformation standen. Lisa Meier und Maren Krieter sollten die beiden unterstützen, der Rest mehr oder weniger für schnelle Ballgewinne sorgen. Schnell wurde jedoch deutlich, das es heute schwer werden würde Lücken im gegnerischen Abwehrbollwerk zu finden. Zudem hatte Hiltrup auf den Aussen schnelle Spielerinnen die stets im Auge behalten werden mussten. Nach einigen Minuten hatte Ina dennoch, nach schöner Einzelleistung, die Möglichkeit aus 13 Metern abzuschliessen, ihr Versuch ging über das Tor. Kurz darauf verpasste Maren am zweiten Pfosten eine tolle Hereingabe von Roberta knapp, bevor Lisa, etwas überrascht, einen durchgerutschten Ball aus kurzer Distanz nicht richtig traf und neben den Kasten zielte. Roberta hätte sich zudem zwischendurch auch einen Strafstoß gewünscht, der Pfiff des guten und konsequenten Schiedsrichters blieb aber aus. Diese Szenen waren in der ersten Hälfte die absoluten Highlights, ansonsten gab es kein Durchkommen für BWA. Allerdings auch nicht für die Gastgeberinnen, denn die Abwehr um Heidi Kuckeland, Hilke Lütjohann, Franziska Kampmann und Annelie Stötefalke erstickte alle Versuche des Gegners in Tornähe zu kommen.  Auch die Doppelsechs, heute erstmals mit Felicitas Liermann neben Kapitänin Bußwinkel, sicherte gut ab. Ansonsten haperte es nicht nur spielerisch im letzten Drittel, sondern vor allem das Umschalten dauerte in beiden Richtungen zu lange.

So stellte Aasee in der Halbzeit um, Farina Kassner, Leonie Wahl und Lisa Ziehm kamen für das Offensivtrio Roberta, Lisa und Ina ins Spiel. BWA bekam nun vor allem durch Farina etwas mehr Zugriff auf den Aussen und konnte die Bälle häufiger und weiter vorne zurückgewinnen, was dann auch mehr Abschlüsse ermöglichte. So hätte Leonie, die direkt ordentlich Betrieb machte, schnell frei vor der sicheren Lea Rüdiger im Hiltruper Tor treffen können, verzog aber am linken Winkel vorbei.  Das Spiel fand jetzt mehr um des Gegners Sechzehnmeterraum statt, vor allem Maren und Farina über aussen kamen mehrfach durch. Mit der Zeit schwanden den Gastgeberinnen wohl auch etwas die Kräfte, so dass die Lücken in der Abwehr insgesamt größer wurden. Dennoch, das Spiel blieb irgendwie weiterhin zäh.

Aber Aasee gab nicht auf, trotz vergebener Chancen, immer wieder angetrieben aus der defensiven Zentrale von Hilke und Heidi, glaubte an den Sieg. Auch unsere Torgarantie Lisa „Lizza“ ließ sich von ein paar verdaddelten Bällen und zwei vergebenen, guten, Freistoßmöglichkeiten nicht beirren und traf am Ende doch zum erlösenden 0:1. Erst scheiterte sie frei vor Lea im Tor, angelte sich den Ball jedoch zurück, wackelte noch eine Gegenspielerin aus und legte den Ball locker mit links ins leere Tor. Kurz darauf lenkte eine Hiltruperin dann noch einen der zahlreichen guten Eckbälle von Franzi Kampmann ins eigene Tor, so das die BWA Damen mit einem 2:0 Sieg im Gepäck die Heimreise antreten durften.

Am kommenden Sonntag hat Aasee endlich wieder ein Heimspiel, zu Gast sind die Nachbarn aus dem Norden vom SC Münster 08.


April, April, Judith van Oepen macht was sie will

Spiel 26, 17. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 03.04.2016, Sportanlage TuS Ascheberg (Hartplatz), Anstoss 15:00 Uhr

TuS Ascheberg  – BW Aasee  0:4 (0:3)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Felicitas Liermann, Joela Weber, Heidi Kuckeland,  Vera Thiede – Franziska Bußwinkel (35. Ina Najdkowski), Ivonne Lambers (46. Silvia Ahlbrand), Hilke Lütjohann, Franziska Kampmann (46. Theresa Ladwig) – Judith van Oepen, Lisa Ziehm

Tore: 0:1 Felicitas Liermann (13., Rechtsschuss, Ivonne Lambers), 0:2 Franziska Bußwinkel (35., Rechtsschuss, Judith van Oepen), 0:3 Lisa Ziehm (36., Rechtsschuss, Judith van Oepen), 0:4 Lisa Ziehm (63., Rechtsschuss, Judith van Oepen)

Besonderes Vorkommnis: Judith van Oepen vergibt einen Strafstoß (Foulspiel an Lisa Ziehm, 57.)

Trotz ungewohntem und recht staubigem Ascheplatz sowie einem zum Mad Max mäßigen Scenario passenden Ball fuhren die Aaseedamen im Kampf um Platz 3 einen nie gefährdeten Auswärtssieg ein. Bei schönstem Frühlingswetter spielte BWA vor allem in der ersten Hälfte einen ordentlichen Angriffsfußball und hatte Chancen im Minutentakt, der Gegner hingegen, vor dem Anpfiff auf Rang 3 der Tabelle, gelangte im gesamten Laufe des Spiels nicht vor das Tor von Catharina Dos Santos Carlos.

Mit den Neuzugängen Judith van Oepen und Felicitas Liermann in der Startelf begann Aasee dominant und hatte durch Hilke Lütjohann schon nach 4 Minuten die 100%ige Chance zur Führung. Über links war die flinke Außenstürmerin an mehreren Aschebergerinnen vorbeigedribbelt und brachte am Ende das Kunststück fertig den Ball einen Meter vor dem Tor sehr feste drüber zu schiessen! Womöglich eine Protestaktion, mag Hilke doch die Defensive lieber. Kurz darauf legte die starke Judith 10 Meter vor dem Tor für Lisa Ziehm auf, deren Schuss war jedoch zu ungefährlich. So brauchte es, wie im Hinspiel, ein etwas merkwürdiges Tor für die Führung: die ebenfalls stark aufspielende Feli Liermann zog aus 30 Metern einfach mal ab, der Ball tickte unangenehm auf und landete im rechten, oberen Winkel des Ascheberger Tores.

Danach folgte weiter Chance um Chance, Lizza scheiterte alleine vor der Torfrau der Heimelf, Judith verzog nach tollem Dribbling 5 Meter vor dem Tor. Auch in der nächsten Szene waren die beiden Hauptdarstellerinnen, wieder legte Judith für Lisa auf, deren Schuss aus kurzer Distanz konnte jedoch erneut geklärt werden. So musste die Kapitänin höchstpersönlich für die Vorentscheidung sorgen – Franzi Bußwinkel, fehlerlos bis zu ihrer verletzungsbedingten Auswechslung, traf nach Vorlage von Judith zum 0:2. Danach zündete das dynamische Duo im Sturm dann doch noch – Lisa traf zum 0:3, nach Vorlage von, wen wunderts, Judith.
Danach musste Franzi Bußwinkel angeschlagen vom Feld, für sie kam unser Neuzugang Ina Najdkowski ins Spiel. Beinahe gelang ihr ein Traumstart, leider stand ihrem Abschluss und gefühlt erstem Ballkontakt, der linke Pfosten im Weg nachdem sie sich vorher prima gegen mehrere Spielerinnen durchgesetzt hatte. So blieb es beim 0:3 zur Pause, was für die Heimmannschaft an diesem Tag durchaus schmeichelhaft war.

In der zweiten Halbzeit kamen Silvia Ahlbrand und Theresa Ladwig ins Spiel und es folgten weitere Umstellungen. So ging der Spielfluß etwas verloren und die Torchancen folgten nicht mehr so kurz aufeinander wie noch in Durchgang eins. Auch verteidigten die Gastgeber jetzt etwas bissiger und stemmten sich gegen mehr Gegentore – welches allerdings auch zu mehr Freistössen führte, die allesamt, wie auch die unzähligen Eckstöße, zumeist ungefährlich blieben. Nach einem klaren Foulspiel im Sechzehner an Lisa Ziehm scheiterte Judith van Oepen gar noch mit einem Strafstoß. Ihren starken Abschluss 6 Minuten später konnte die Ascheberger Torfrau dann zunächst auch noch entschärfen, den Abpraller aus spitzem Winkel nutzte Lisa Ziehm aber dann zum 0:4 Endstand.

Ein lockerer Sieg mit leicht mangelnder Chancenauswertung bei ca. 80% Ballbesitz, aber zeitweise gutem Spiel unter schwierigen Bedingungen. Vor allem Kapitänin Franzi Bußwinkel, Doppelsechspartnerin Itsy Lambers und Sturmführerin Lisa Ziehm sorgten für Dominanz im Aaseespiel. Herausragend an diesem Sonntag aber spielten Feli Liermann auf der linken Seite und Judith van Oepen in vorderster Front (bereitete 3 Tore vor!), die beide nicht einen Zweikampf verloren und mit ihren Dribblings immer wieder Lücken rissen. Auch Hilke Lütjohann spielte stark auf ungewohnter Position. Debutantin Ina Najdkowski brachte ebenfalls eine neue Note ins Angriffspiel von BWA, setzte sich einige Mal stark durch, hatte jedoch noch etwas Pech im Abschluss.

In zwei Wochen muß Aasee dann zum nächsten Tabellennachbarn, dem TuS Hiltrup.


Taktischer Fehler entscheidet Spiel um Platz 2

Spiel 25, 16. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 20.03.2016, Sportanlage BW Aasee, Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – Wacker Mecklenbeck  0:1 (0:0)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Hilke Lütjohann, Heidi Kuckeland, Franziska Bußwinkel, Vera Thiede (38. Roberta Kieser) – Silvia Ahlbrand (46. Joela Weber), Ivonne Lambers, Farina Kassner, Lisa Meier  (60. Leonie Wahl) – Maren Krieter, Lisa Ziehm

Tore: 0:1 (66.)

Wie im Hinspiel mussten sich die Aaseedamen gegen Wacker  am Ende mit 0:1 geschlagen geben. Im Gegensatz zum Spiel in Mecklenbeck sahen die Zuschauer an der Bohoefferstrasse allerdings ein sehr ausgeglichenes aber auch zähes, zu jeder Zeit umkämpftes Spiel. Dem Spielplan sei Dank traten die Gäste erneut deutlich mit Spielerinnen der Westfalenligamannschaft verstärkt an, im Kampf um die vorderen Plätze am Ende in beiden Spielen ein krasser Nachteil für BWA.
Am Sonntag hatte Wacker Vorteile in Halbzeit 1, Aasee in Halbzeit 2 – Torchancen blieben jedoch jederzeit Mangelware.

Beide Mannschaften begannen konzentriert und standen vor allem im zentralen Mittelfeld sehr kompakt. So war es jederzeit eng in Ballnähe, geordnetes Kombinationsspiel wollte nicht aufkommen, hüben wie drüben. Aasee überzeugte mit einer guten Mannschaftsleistung, wobei grade Ivonne Lambers auf der wichtigen Position in der Zentrale nahezu fehlerfrei blieb. Auch die  Verteidigung um Heidi Kuckeland und Rückkehrerin Franzi Bußwinkel ließ nichts zu, hatte aber in der ersten Halbzeit einiges zu tun.
In der Offensive machte Maren Krieter auf der linken Seite ein starkes Spiel und konnte im 1geg1 die eine oder andere Lücke reissen. Zusammen mit Lisa Ziehm im Sturmzentrum war sie für die wenigen Torchancen im Spiel verantwortlich. In der ersten Hälfte tauchte Aasee insgesamt dreimal gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf: Zunächst fiel Lisa Ziehm im Sechzehner, die Pfeife des Schiedsrichters blieb jedoch stumm (22.). Eine gute Freisstoßmöglichkeit wurde kurz danach etwas kläglich vergeben (25.). Später setzte Maren sich gut in der Mitte durch und lief frei auf Michelle Wichtrup im Wackertor zu, wurde aber vor dem Sechzehner doch noch eingeholt. Die beste Chance hatte dann wiederum Lisa Ziehm, nach feinem Dribbling über links. Iihr Schuss aus recht spitzem Winkel war jedoch kein Problem für die sichere Torfrau der Gäste (38.).
Diese tauchten indes zwar nur einmal richtig vor dem Aaseetor auf, dann aber gleich gefährlich – ein Schuss von Noemi Hutter aufs lange Eck konnte von Catharina Dos Santos Carlos grade noch um den Pfosten gelenkt werden.

Nach der ersten Hälfte war klar, dass die taktischen Maßnahmen des Trainers defensiv zwar irgendwie funktionierten, in der Offensive aber nicht wie gewünscht einschlugen. So wurde Franzi Bußwinkel eine Position nach vorn gezogen und Joela Weber kam in der Innenverteidigung ins Spiel. Damit wurde Aasees Spiel etwas offensiver, dazu trug auch Roberta Kieser bei die schon in der 40. Minute für die erschöpfte Vera Thiede ins Spiel gekommen war und sich neben Lisa Ziehm und Maren im Sturm einordnete.

Auch wenn das Spiel eng und umkämpft blieb, verlagerte sich alles etwas mehr in des Gegners Hälfte, vor allem Franzi Bußwinkel verteilte jetzt klug die Bälle Richtung des Wackertores. Eine halbe Stunde vor Schluss sollte die Offensive noch einen weiteren Impuls bekommen und Leonie Wahl kam für die heute leicht schwächelnde Lisa Meier ins Spiel. Der Trainer entschied Leonie auf die 10 zu stellen anstelle sie in den Sturm zu beordern, was sich als der entscheidende taktische Fehler herausstellen sollte - zum Leidwesen unserer trickreichen Stürmerin und dem Rest der Mannschaft. Denn kurz nach ihrer Einwechslung vertrickste Leo sich im Aufbau, wodurch das erste und einzige Mal im Spiel hinter der defensiven Mittelfeldreihe dem Gegner ein zu großes Loch angeboten wurde – und wie es in solchen Spielen halt kommt, wurde dieser Fehler sofort mit dem 0:1 bestraft (66.). Das sollte der einzige Schuss der Gäste auf das Aaseetor in der zweiten Hälfte bleiben.

Die BWA Mädels versuchten in den letzten gut 20 Minuten zwar noch das Ruder herumzureissen, allerdings stand Wacker jetzt deutlich tiefer und verteidigte gekonnt die Führung. Maren, die am kurzen Pfosten vorbeizielte und Lisa, die aus 5 Metern einschussbereit fälschlicherweise aus dem Abseits zurückgepfiffen wurde, hatten noch die besten Chancen zum 1:1.
Ein Spiel das beide Mannschaften hätten gewinnen können, aber lange nach einem 0:0 aussah. Da Wacker den einen Moment zum Tor eiskalt ausnutzte, steht unter dem Strick zwar eine unglückliche Niederlage für BWA, aber kein unverdienter Sieg für den Gast aus Mecklenbeck.

Vor dem Spiel war klar gewesen – um Platz 2 noch zu erreichen, musste gewonnen werden.  Nach der Niederlage rutscht Aasee tatsächlich zunächst auf den 5. Platz ab. In den nächsten beiden Spielen in Ascheberg und Hiltrup sollte nun versucht werden zumindest den 3. Rang zurück zu erspielen.

Die zwei Lisas glänzen beim Auftaktspiel in Senden

Spiel 24, 15. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 06.03.2016, Sportanlage Vfl Senden II, Anstoss 17:00 Uhr

Vfl Senden II – BW Aasee  0:6 (0:4)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Franziska Kampmann, Hilke Lütjohann, Joela Weber (46. Roberta Kieser), Vera Thiede (46. Farina Kassner) – Silvia Ahlbrand, Ivonne Lambers, Theresa Ladwig (46. Lea Amersbach), Lisa Meier – Maren Krieter, Lisa Ziehm

Tore: 0:1 Lisa Meier (3., Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 0:2 Theresa Ladwig (21., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:3 Lisa Meier (22., Rechtsschuss,
Maren Krieter), 0:4 Lisa Ziehm (27., Rechtsschuss, Silvia Ahlbrand), 0:5 Lisa Ziehm (53., Linksschuss, Roberta Kieser), Roberta Kieser (83., Rechtsschuss, Joela Weber)

Mit einer vor allem in der ersten Halbzeit starken Leistung gewannen die Aaseedamen hochverdient mit 6:0 beim Vfl Senden II und fügten den Gastgeberinnen damit die höchste Heimniederlage der laufenden Saison zu. Von Beginn an war BWA die neue Durchschlagskraft in der Offensive anzumerken, nur in der zweiten Hälfte wurde das Spiel der Gäste, nach vielen Wechseln, teilweise etwas ungeordneter und fahriger.

Mit Lisa Ziehm als einzigem Winterneuzugang in der Startelf machte Aasee vom Anstoß an Druck und erspielte sich gleich einige gefährliche Eckstöße von denen in der 3. Minute einer Lisa Meier am zweiten Pfosten fand, welche keine Mühe hatte trocken zum 1:0 zu vollstrecken. In der Folge hatten die BWA Damen eine Vielzahl von Tormöglichkeiten. So traf Ivonne Lambers zuerst mit links den Pfosten und scheiterte nur kurz darauf mit einem schönen Rechtsschuss. Vor allem die linke Seite mit den starken Theresa Ladwig und Franziska Kampmann wurde immer wieder schön freigespielt und war der Ausgangspunkt für gefährliche Aktionen. Nachdem einige Flanken von Theresa nicht verwertet wurden, nahm sie sich in der 21. Minute ein Herz und traf aus spitzem Winkel einfach selber zum 0:2. Es folgten zwei wunderschöne Fernschusstore von Lisa Meier und Lisa Ziehm, deren 1. Kreisligatreffer wohl nicht schöner hätte ausfallen können. Aus 30 Metern senkte sich der Ball unhaltbar in den rechten, oberen Knick.

Zur zweiten Hälfte wurde etwas umgestellt und drei Wechsel vorgenommen. Lea Amersbach und Farina Kassner kamen ins Spiel und Roberta Kieser, wie zuvor Lisa Ziehm, zu ihrem Saisondebut. Weiterhin war es zwar Aasees linke Seite, jetzt mir Maren Krieter und Lisa Meier, über die große Gefahr erspielt werden konnte, allerdings kam, wie erwähnt, der Spielfluß etwas ins Ruckeln, da beim Stande von 0:4 nicht mehr konsequent die Seiten gewechselt wurden und grundsätzlich ein wenig zu viel rumgedaddelt wurde. So trug sich zunächst nur noch einmal Lisa Ziehm in die Torschützenliste ein, mit einem schönen Linksschuss – diesmal in den anderen Winkel des Tores. Trotz größerer Unruhe im Aaseespiel hatte BWA weiter eine Vielzahl von Torchancen, Lea Amersbach scheiterte beispielweise mit einem Kopfball (aufgrund der Seltenheit wird das natürlich hervorgehoben).

Glück hatten die Gastgeber auch nach einem üblen Foul an Hilke Lütjohann, bei dem die Sendener Stürmerin unsere Abwehrchefin an der Eckfahne (unserer, wohlgemerkt) von hinten umgrätschte. Wie leider oft handelte der Schiedsrichter hier nicht so konsequent wie bei einem Herrenspiel, sondern gab lediglich einen Freistoß. Kleiner Tipp: auch Frauen spielen foul und dürfen dafür Karten sehen, hier wäre ebenfalls grundsätzlich mal etwas Gleichberechtigung angesagt.

Den Endstand im Spiel besorgte dann knapp 10 Minuten vor Schluss Roberta mit einer prima Direktabnahme nach einem Flugball von Joela Weber.

Am Ende war es auch die starke Torfrau der Gastgeberinnen, die einen höheren Sieg der Aaseedamen verhinderte. Ein gutes Spiel für die Mädels um Hilke Lütjohann, allerdings auch mit genug Ansätzen für Verbesserungen wenn es dann in zwei Wochen im Heimspiel gegen Wacker in das direkte Duell um Platz 2 geht.

 


Klarer Sieg mit viel Luft nach oben

Spiel 23, Testspiel 
Mittwoch, 24.02.2016, Sportanlage BW Aasee, Anstoss 19:45 Uhr

BW Aasee – SG Telgte  4:1 (2:0)



Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Felicitas Liermann, Heidi Kuckeland, Joela Weber, Vera Thiede – Lisa Meier, Ivonne Lambers, Lea Amersbach (c) (46. Theresa Ladwig), Leonie Wahl (36. Judith von Oepen) – Maren Krieter, Lisa Ziehm (60. Anne Küper)

Tore:
1:0 Lisa Ziehm (28., Rechtsschuss, - ), 2:0 Lisa Ziehm (31., Rechtsschuss, - ), 3:0 Maren Krieter (79., Rechtsschuss, Lisa Meier), 4:0 Theresa Ladwig (84., Rechtsschuss, Lea Amersbach), 4:1 Heidi Kuckeland (90., Eigentor, Kopfball)
Im schlechtesten Spiel der Vorbereitung gewannen die Aaseedamen einen relativ zerfahrenen Test gegen die Bezirksligamannschaft der SG Telgte deutlich und ungefährdet mi 4:1, wobei sich beide Teams nicht unbedingt mit spielerischem Ruhm bekleckerten. Zuviel Unruhe war in beiden Reihen, wobei Aasee den Ball, zumindest die meiste Zeit, vom eigenen Tor weghalten konnte und im Gegensatz zum Gast immer wieder auch ein wenig Torgefahr ausstrahlen konnte.

Aasee, wenn man so will mit 5 Stürmerinnen gestartet, begann bemüht, versäumte aber im Gegensatz zu den letzten Spielen konsequent und schnell umzuschalten, so das dem Gast aus Telgte grade zu Beginn immer wieder Lücken in der Mitte angeboten wurden. Auf der anderen Seite störte Aasee trotzdem früh, so dass Telgte kein ordentliches Aufbauspiel aufziehen konnte. Saubere Spielzüge blieben so lange Mangelware.

Leonie Wahl hatte auf Seiten Aasees zwar schnell zwei Möglichkeiten, konnte Vera Heinker im Telgter Tor aber nicht fordern. Ansonsten spielte sich das meiste im Mittelfeld ab, vorne gab es kein Durchkommen. Wenn es doch mal gefährlich wurde, dann war das entweder Maren Krieter oder Lisa Ziehm zuzuschreiben, die beide, wenn im Ballbesitz, auch mal in vorderster Front für Unruhe sorgen konnten. Nach einem Eckball und folgendem Kuddelmuddel war es dann Letztere die trocken für die Führung sorgte. Mit rechts schoss sie locker ins lange Eck zum 1:0. Kurz darauf nutzte wiederum Lisa sehr aufmerksam einen schlechten Querpass der Telgter Defensive, flitzte dazwischen und verwandelte ins leere Tor zum 2:0.
Noch vor der Pause musste dann leider schon die agile Leonie Wahl den Platz verlassen, der eine alte Knöchelverletzung zu schaffen machte. Unsere Edeltechnikerin Judith von Oepen kam für sie ins Spiel und zeigte fortan viel Spielverständnis auf der 6. Lisa Ziehm indes hatte noch eine gute Chance zum 3:0, ihr guter Linksschuss von der Strafraumgrenze wurde jedoch von der Gästetorfrau aus dem Winkel gekratzt.

Zur Pause kam Theresa Ladwig für Lea Amersbach ins Spiel, später folgte noch Anne Küper mit ihrem offiziellen Aaseedebut. Aasee fand nun etwas besser ins Spiel und konnte, bis auf eine kurze Phase Mitte der Halbzeit, den Gegner in seiner Hälfte halten. Auch einige saubere Angriffe kamen nun zustande, wenn auch nicht auf dem Level der letzten Spiele. 10 Minuten waren gespielt, da setzte die starke Maren nach einem dieser Angriffe Theresa am zweiten Pfosten in Szene, die aus 5 Metern allerdings in Vera Heinker ihre Meisterin fand. Zwischenzeitlich hatte dann auch der Gast seine Torchance, die Telgter Angreiferin setzte nach einem Aaseeballverlust den Ball aber freistehend aus 16 Metern weit über das Tor.
Ein früh gewonnener Ball von Lisa Meier führte dann zum 3:0 durch Maren, die aus einer 2gegen1 Situation souverän treffen konnte. Kurz darauf fiel gar noch das 4:0, nachdem Vera im Telgter Tor, ansonsten mit einer guten Leistung, einen Ball von Lea Amersbach nicht verarbeiten konnte und er über die Linie kullernd anschliessend locker von Theresa ins Netz befördert wurde.

In der letzten Sekunde des Spiels dann zeigten Catharina Dos Santos Carlos und Heidi Kuckeland noch eine kleine Slapstickeinlage und fabrizierten ein merkwürdiges Eigentor zum 4:1 Endstand. Am Ende ein Spiel das zumindest zeigt, dass Aasee momentan selbst an einem schlechten Tag noch Tore schiesst und dem Gegner beinahe keine Torchance lässt. Letzteres war heute vor allem Verdienst der Abwehr um Catharina im Tor, die zusammen mit Heidi Kuckeland und Joela Weber, welche sich im Laufe des Spiels deutlich steigern konnte sehr aufmerksam agierte. Auch Vera Thiede auf rechts begann schwächer als zuletzt, wurde aber ebenfalls immer stärker. Ein ordentliches Debut mit viel Power in einem schwierigen ersten Spiel feierte auch Felicitas Liermann auf der linken Abwehrseite.

Bis zum 6.3., dem ersten Rückrundenspieltag, spielen die Aaseedamen keine Testspiele mehr sondern bereiten sich in Ruhe auf das Spiel gegen den Vfl Senden II vor.



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Spiel 22, Testspiel 
Sonntag, 21.02.2016, Sportanlage BW Aasee, Anstoss 17:00 Uhr

BW Aasee – SW Havixbeck 6:0 (4:0)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Julia Schröder (46. Alena Meyer), Hilke Lütjohann (c), Katja Schott, Farina Kassner – Silvia Ahlbrand, Ivonne Lambers, Theresa Ladwig (55. Julia Mareike Schröer), Lisa Meier – Maren Krieter, Leonie WahlTore:
1:0 Lisa Meier (20., Rechtsschuss, Leonie Wahl), 2:0 Maren Krieter (28., Rechtsschuss, Lisa Meier), 3:0 Maren Krieter (34., Kopfball, Silvia Ahlbrand), 4:0 Maren Krieter (43., Rechtsschuss, Leonie Wahl), 5:0 Lisa Meier (58., Rechtsschuss, - ), 6:0 Leonie Wahl (60., Rechtsschuss, Alena Meyer)

Einen vor allem in der Höhe unerwarteten Sieg feierten die BWA Frauen im sonntäglichen Wind und Wetter gegen starke Havixbeckerinnen um Kapitänin Lea Heitkamp und die flinken Haliti-Sisters. Die Gäste erwischten am Ende jedoch einen gebrauchten Tag und hatten deutlich mehr Probleme mit dem böigen Wind. Dabei hatte Aasee heute eher mit einer experimentellen Verlegenheitsaufstellung antreten müssen, so fiel außer Hilke Lütjohann z.B. die gesamte etatmäßige Abwehr aus.

In den ersten 20 Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel, allerdings verzeichnete auch hier Aasee mit dem Wind im Rücken schon die ersten beiden Möglichkeiten. Maren Krieter traf nur den linken Innenpfosten, Lisa Meier scheiterte mit einem schönen Fernschuss. Was bis dahin nur zu erahnen war wurde danach dann immer deutlicher – die zusammengewürfelte Mannschaft funktionierte prima. In der Offensive wurde schön kombiniert und in der neuformierten Abwehr, mit den beiden tollen Aushelferinnen Katja Schott und Julia Schröder, brannte nichts an. Vor allem unsere vom Pech verfolgte Maren fand ihr Spiel endgültig zurück und wirbelte die Gästeabwehr zusammen mit der starken Leonie Wahl ein ums andere Mal durcheinander. Ein schöner Doppelpass zwischen Leo und der überragenden Lisa Meier, heute im Mittelfeld unterwegs, leitete dann das 1:0 ein – Lisa traf nach Leos Ablage wunderbar unter die Latte. Einige Minuten später traf Maren dann nach Vorlage von Lisa lässig ins lange Eck, bevor sie kurz darauf einen langen Ball von der gewohnt sicheren Silvia Ahlbrand aufnahm, über die gegnerische Torfrau lupfte und zum 3:0 ins Tor köpfte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff machte unsere #10 Maren dann noch den Hattrick perfekt und knallte den Ball aus 15 Metern trocken ins kurze Eck, wiederum schön eingeleitet von Leo.

Eine starke erste Hälfte also der Aaseedamen, mit einem zweikampfstarken und präsenten Mittelfeld, einer sicheren Abwehr und einem aggressiven und treffsicheren Sturm. Der Rückenwind mochte dem Aaseespiel gut getan haben, allerdings ging das Spiel auch in der zweiten Halbzeit zunächst ähnlich weiter. Havixbeck fand nicht so recht Lücken im Aaseeblock und hatte auch über die Aussen wenig Möglichkeiten sich mal durchzusetzen. BWA hingegen hatte durch Leonie Wahl direkt nach Wiederanpfiff wieder Torchancen: erst ging ihr Lupfer knapp am rechten Pfosten vorbei, dann scheiterte sie aus spitzem Winkel. Alena Meyer, nach der Pause auf die 10er Position eingewechselt, verteilte nun die Bälle, Lisa Meier gesellte sich zur heute sehr spielfreudigen Itsy Lambers auf die 6. Insgesamt war nun vielleicht ein wenig mehr Unruhe im Spiel, die Räume wurden enger. Trotzdem konnte Aasee das Spiel meist in der Hälfte der Gäste halten und gewann weiter die Mehrzahl der Zweikämpfe. In der 60. Minute fand ein nickliger Fernschuss von Lisa Meier dann den Weg zum 5:0 ins Tor, bevor kurz darauf endlich auch Leonie ihr verdientes Tor erzielen konnte, zum 6:0 Endstand. 

Julia Schröer, inzwischen auch im Spiel, scheiterte noch zweimal an der Havixbecker Torfrau, auch andere Möglichkeiten wurden nicht mehr genutzt.Ein prima Ergebnis gegen einen starken Gegner, auch die Art und Weise wie es zustande kam war vielversprechend. Den jungen Havixbeckerinnen wünschen wir in der Rückrunde viel Glück im Aufstiegsrennen. 
Am kommenden Mittwoch kommt dann die SG Telgte (Bezirksliga) an den Aasee, zum letzten Härtetest bevor am 6.3. die Rückrunde startet.



Lisa Ziehm: 4 Treffer beim Debut


Spiel 21, Testspiel 
Mittwoch, 17.02.2016, Sportanlage SV Bösensell, Anstoss 19:45 Uhr

GS Hohenholte – BW Aasee 1:7 (1:6)

Aufstellung:
Andrea Leve – Hilke Lütjohann (c), Joela Weber (46. Annelie Stötefalke), Heidi Kuckeland, Vera Thiede (46. Beate Ochsenfarth) – Ivonne Lambers (46. Lea Amersbach), Silvia Ahlbrand, Franziska Kampmann, Judith von Oepen – Lisa Ziehm, Lisa Meier (46. Maren Krieter)Tore: 0:1 Eigentor (3., Rechtsschuss, Eckball Franziska Kampmann), 0:2 Lisa Meier (7., Rechtsschuss, Lisa Ziehm), 0:3 Lisa Ziehm (18., Linksschuss, Vera Thiede), 0:4 Lisa Ziehm (26., Rechtsschuss, Judith von Oepen), 0:5 Lisa Ziehm (29., Rechtsschuss, Judith von Oepen), 1:5 (33., dir. Freistoß), 1:6 Lisa Ziehm (39., Rechtsschuss, - ), 1:7 Beate Ochsenfarth (67., Rechtsschuss, Annelie Stötefalke)

Im ersten offiziellen Test des Jahres 2016 zeigten die Aaseedamen eine starke Mannschaftsleistung gegen Hohenholte und spielten trotz einiger kleiner Unruhephasen dutzende gute Torchancen heraus. Von Beginn an drückte Aasee den Gegner in seine Hälfte, störte früh und war bissig in den Zweikämpfen sowie präzise und kreativ im Passspiel. Im Abschluss zeigte in der spektakulären ersten Halbzeit vor allem der Lisa+Lisa Sturm seine Klasse, voran Lisa Ziehm die in ihrer ersten Aasee-Halbzeit gleich mal einen Viererpack schnürte.Das Spiel auf dem neuen Kunstrasen des SV Bösensell begann mit einer Eckenserie der Aaseedamen, wovon der dritte Ball von Franziska Kampmann am ersten Pfosten von einer Hohenholterin zum frühen 0:1 ins kurze Eck gelenkt wurde. Dieses Tor war sicher auch etwas dem vor dem gegnerischen Tor übriggebliebenen Schnee geschuldet, der Sina Borowski im gelb-schwarzen Tor das Leben schwer machte. Dennoch zeigte die Schlussfrau der Gastgeberinnen eine starke Leistung, vor allem in Halbzeit zwei sollte sie Hohenholte vor mehr Gegentoren bewahren.

In der Folgezeit wirbelte der BWA Angriff die Abwehrreihen des Gegners meist ganz schön durcheinander, eingeleitet von den starken Franzi Kampmann, Ivonne Lambers, Silvia Ahlbrand oder Hilke Lütjohann kombinierten sich Judith von Oepen, Lisa Meier und Lisa Ziehm immer wieder durch den gegnerischen Sechzehner. Herausragend auch das Spiel aus der Abwehr heraus, vor allem Vera Thiede auf der rechten Seite war kaum zu stoppen. So fielen die nächsten 4 Tore durch die beiden Lisas allesamt durch schöne Spielzüge, nur der vierte Treffer von Lisa „Lizza“ Ziehm entsprang einer Einzelleistung. 
Das Gegentor zum zwischenzeitlichen 1:5 war ein Freistoß von der 16-Meter Grenze, den die sonst sehr aufmerksame Andrea Leve im Aaseetor nicht so recht aus dem Winkel kratzen konnte. Mit einem deutlichen 1:6 ging es also in die Pause.In Halbzeit zwei kamen mit Annelie Stötefalke, Beate Ochsenfarth, Maren Krieter und Lea Amersbach 4 neue Kräfte aufs Feld. Vera Thiede, Itsy Lambers, Lisa Meier und Joela Weber durften sich in warme Decken einpacken und fortan zusehen (Abb. 2). Vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte spielte Aasee gar nochmal etwas druckvoller nach vorn und hatte bis zur Minute 60 eigentlich die grössten Torchancen des Spiels, allerdings scheiterten Maren, Lizza und Judith jeweils aus extrem kurzer Distanz an Sina Borowski - auch im 1gegen1 blieb die Hohenholter Torfrau nun mehrfach Siegerin. Erst Beate konnte im zweiten Versuch zum Endstand treffen, denn auch Annelie scheiterte danach noch zweimal mit guten Möglichkeiten.

Eine durchweg starke Leistung der Aaseeherinnen gegen einen guten Gegner, der aber außer einigen Angriffen in der zweiten Halbzeit über seine linke Seite in der Offensive nicht recht zur Entfaltung kam - was eben auch der heute extrem starken Aaseedefensive geschuldet war. Auch Annelie Stötefalke hatte dabei, und das bei ihrem Debut für Aasee, auf links einen tollen Einstand. Am Ende aber vor allem eine gute Mannschaftsleistung in der keine Spielerin nachließ, auch wenn in der zweiten Hälfte vor dem Tor etwas das Glück fehlte.

Am Sonntag geht es zum nächsten Test in dieselbe Richtung, zu den Nachbarinnen der GS Hohenholte, den Schwarz-Weissen Damen aus Havixbeck, ihres Zeichens Aufstiegskandidat in der Kreisliga A1.



Lea Amersbach ist nicht zu stoppen

Spiel 20., Testspiel
Mittwoch, 10.02.2016, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 19:45 Uhr

BW Aasee – BW Aasee U17    7:0 (4:0)

Aufstellung:
Andrea Leve (46. Julia Skwar) – Hilke Lütjohann , Franziska Kampmann (46.Judith von Oepen), Joela Weber, Vera Thiede (46. Farina Kassner) – Ivonne Lambers (46. Silvia Ahlbrand),  Franziska Bußwinkel (c), Leonie Wahl (55. Julia Schröer), Theresa Ladwig (46. Alena Meyer) - Lea Amersbach (55. Anne Küper), Roberta Kieser

Aufstellung BW Aasee U17:
Clara - Noemi, Ann-Christin, Beate - Pauline - Ines, Sofie, Nelly, Theresa - Lara, Lotti

1:0 Lea Amersbach (19., Rechtsschuss, Ivonne Lambers), 2:0 Leonie Wahl (29, Rechtsschuss, Lea Amersbach), 3:0 Lea Amersbach (37., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel), 4:0 Roberta Kieser (41., Rechtsschuss, - ), 5:0 Lea Amersbach (50., Linksschuss, Silvia Ahlbrand), 6:0 Farina Kassner (54., Rechtsschuss, Judith von Oepen), 7:0 Roberta Kieser (60., Rechtsschuss, - )

Im ersten Test des neuen Jahres spielten die Aaseedamen gegen die eigene U17 Mädchenmannschaft, welche, taktisch gut von ihrem Trainerteam Beate Ochsenfarth und Henning Müter eingestellt, über die gesamte Spielzeit clever verteidigte und vor allem bis zuletzt nicht einbrach. Ein großes Kompliment an die Mädels, die erstmals 2x45 Minuten spielten und sich auch an die 11er Formation noch gewöhnen müssen.

Im Spiel der (noch) größeren Aaseedamen hakte es indes vor allem in Halbzeit 1 immer wieder arg, zu langsam wurde der Ball laufen gelassen, zu wenig Bewegung fand ohne den Ball statt. So waren es in der ersten Hälfte eher Einzelleistungen die zu Torchancen und Toren führten. Vor allem Lea Amersbach zeigte immer wenn sie am Ball war, dass sie in guter Form schlicht eine Klasse für sich ist. Nicht vom Ball zu trennen und extrem abschlussstark kam stets Gefahr auf wenn Lea am Sechzehner rumkreiselte. Herausragend auch Franziska Bußwinkel, die vor allem in der zweiten Hälfte auf der Innenverteidigerposition stark die Fäden zog und keinen Zweikampf verlor. Im Sturm zeigte Roberta Kieser in ihrem ersten Großfeldspiel für Aasee, dass sie in der Lage ist für viel Bewegung in der Offensive zu sorgen, hatte aber vergleichsweise wenig Abschlussglück.
In Halbzeit zwei fielen dann auch Silvia Ahlbrand und Judith von Oepen auf, Erstere durch extreme Ruhe und Sicherheit im Passspiel, Zweitere durch starke Dribblings und prima Spielverständnis zusammen mit Farina Kassner und Roberta. Die später ins Spiel kommenden Anne Küper und Alena Meyer sorgten ebenfalls durchaus für etwas mehr Struktur im Angriffsspiel und glänzten mit einigen schönen Pässen. Grade Alena Meyer zeigte das sie an guten Tagen die Spielmacherposition wunderbar ausfüllen kann.

Am Ende ein Test mit einiger Luft nach oben, aber für beide Mannschaften ein schöner Einstieg in die Rückrunde mit Erfahrungswerten hüben wie drüben.



Ivonne Lambers trifft im Doppelpack

Spiel 19., 15. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 13.12.2015, Sportanlage SG Selm 2010,  Anstoss 13:00 Uhr

SG Selm 2010 - BW Aasee    0:4 (0:2)


Aufstellung:
Andrea Leve  – Hilke Lütjohann , Catharina Dos Santos Carlos, Joela Weber (46. Franziska Kampmann), Vera Thiede (46. Farina Kassner) – Ivonne Lambers, Silvia Ahlbrand,  Franziska Bußwinkel, Julia Schröer – Theresa Ladwig (75. Angela Schraml), Maren Krieter

Tor:  0:1 Maren Krieter (75., Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 0:2 Farina Kassner (77., Rechtsschuss, Maren Krieter), 0:3 Ivonne Lambers (83., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel), 0:4 Ivonne Lambers (84., Linksschuss, Franziska Bußwinkel)

Aasee bestätigte über weite Strecken die gute spielerische Form der letzten Wochen und kam zu einem späten aber hochverdienten Auswärtssieg bei der gegenüber dem Hinspiel stark verbesserten SG Selm. Lange Zeit kombinierten sich die BWA Damen diszipliniert und geduldig durch das gegnerische Abwehrbollwerk, agierten meist jedoch äußerst unglücklich im Abschluss. Erst nach Maren Krieters 0:1 brachen alle Dämme, wobei die Latte und die gute Selmer Torfrau einen möglichen höheren Sieg verhinderten.

In den ersten Minuten zeigte Aasee durchaus spielerische Klasse im Spielaufbau in Abwehrkette und zentralem Mittelfeld, passte sich leichtfüßig und präzise in und durch des Gegners Hälfte. Mit andauernder Spieldauer und dem angesprochenen Abschlusspech stieg allerdings merklich der Druck endlich ein Tor erzielen zu müssen und mehr und mehr Ungeduld schlich sich in das Spiel der Gäste. Da Ungeduld immer kein besonders guter Ratgeber hatten es die Selmerinnen nun leichter die Aaseedamen von ihrem Tor fernzuhalten. Die besten Gelegenheiten verpassten vor der Pause Theresa Ladwig und Julia Schröer, insgesamt gut 20 Ecken verpufften allesamt ohne gefährlich zu werden in der Selmer Mittagssonne, der Gegner indes verirrte sich bis zur Halbzeit nicht wirklich in Aasees Hälfte.

Nach der Pause stellte Aasee zunächst etwas um. Die Veränderungen hatten allerdings nicht den gewünschten Effekt, so dass 20 Minuten vor Schluß wieder die Anfangstaktik zum Zuge gebracht wurde um mehr Überzahlsituationen zu schaffen. Davor wurde die Heimmannschaft mutiger und zwang in der 65. Minute unsere Torfrau Andrea Leve sogar zu einer starken Parade – Gedanken an Albachten wurden wach, was die Aufgabe hier 3 Punkte mitzunehmen nicht einfacher machte.

Mit einem fulminanten Freistoß von Theresa Ladwig an das linke Tordreieck begann dann aber die starke Schlussoffensive der immer wieder gegen das Bollwerk anrennenden Aaseeherinnen. Dieser Freistoß knallte zurück vor das Tor, wo Maren Krieter aus 5 Metern in der Torfrau zuerst noch ihren Meister fand, kurz darauf aber aus ähnlicher Position, ziemlich artistisch, eine luftige Hereingabe von wiederum Theresa zum erlösenden und umjubelten 0:1 verwandelte. Dieses Tor veränderte das Spiel sofort, es gab fortan Chancen im Minutentakt - und Angela Schraml kam endlich zu ihrem Saisondebut, ohne gleich den Druck zu haben das dringend benötigte erste Tor zu schiessen.

Schnell traf dann Farina Kassner nach schöner Vorarbeit von Maren trocken und flach ins linke Eck, bevor Ivonne Lambers, eigentlich eher unser Sergio Busquets aus der Tiefe des Raumes, ihre Spielmacherinnenqualitäten auspakte: erst kreiselte sie im Strafraum herum und netzte flach zum 0:3, dann traf sie wunderschön aus 20 Metern mit links unter die Latte zum 0:4 Endstand. In dieser Phase hatte Farina noch Pech mit einem tollen Lattenschuss, Franzi Kampmann, die in den Sturm gerückte Joela Weber, Maren und die gewohnt souveräne Franziska Bußwinkel verpassten weitere Tore.

Schwere Verletzung überschattet das Hinrundenfinale gegen Gremmendorf II

Spiel 18., 14. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 06.12.2015, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – SC Gremmendorf II   1:0 (0:0)


Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Beate Ochsenfarth, Joela Weber, Heidi Kuckeland, Franziska Kampmann – Silvia Ahlbrand (46. Ivonne Lambers), Franziska Bußwinkel (c), Theresa Ladwig, Isabel Romberg (46. Farina Kassner - Lea Amersbach (46. Maren Krieter), Lisa Meier

Tor:  1:0 Lisa Meier (47., Rechtsschuss, Beate Ochsenfarth)

Im Laufe der Woche war es noch etwas unklar ob Gremmendorf II wegen großer Verletzungssorgen am Spieltag antreten können würde. Am Ende stand am Sonntag dann aber zum Glück doch ein guter Gegner auf dem Platz, gestärkt vor allem durch die beiden Bundeswehrnationalspielerinnen Maren Toerne und Denise Henkel. Letztere sorgte dafür, das die Partie nicht schon nach 4 Minuten entschieden war, verletzte sich später aber schwer, so dass das Spiel am Ende von beiden Mannschaften quasi nur noch ausgestanden wurde.

Aasee startete zum ersten Mal in dieser Saison mit Lisa Meier in der Anfangsformation und, dies sei vorweggenommen – sie spielte stark. Schon nach wenigen Sekunden setzte sie sich zum ersten Mal am gegnerischen Strafraum durch und zwang Denise Henkel im Gremmendorfer Tor zu einer riesen Parade. Nach dem folgenden Eckball landete der Ball 6 Meter vor dem Tor bei Lea Amersbach, welche ebenfalls stark abschloss aber genauso ihren Meister in der Gremmendorfer Torfrau fand. Nach der nächsten Ecke pfiff die starke Schiedsrichterin Franziska Frese vom Vfl Senden ein Handspiel ab und es gab Elfmeter. Heidi Kuckeland nagelte diesen jedoch am linken Pfosten vorbei. Kurz darauf war es wiederum Lisa Meier die alleine vor Henkel scheiterte, danach Silvia Ahlbrand die aus dem Gefühl stramm abzog – auch dieser Ball wurde pariert. Das, wohlgemerkt, waren die ersten 4 Minuten. Nach denen hätte es gut und gerne 5:0 stehen können, spektakulär war es allemal.

Danach fing sich Gremmendorf allerdings und schaffte es teilweise besser den Ball vom eigenen Sechzehner fernzuhalten, startete dabei immer wieder Gegenzüge über Maren Toerne die aus der Tiefe die Bälle verteilte und meist Dorothea Spang im Sturm der Gäste suchte. Trotzdem blieb Aasee spielbestimmend und zeigte auch im weiteren Verlauf eine starke Vorstellung, herausragend vor allem Silvia Ahlbrand im zentralen Mittelfeld, die zusammen mit Franziska Bußwinkel viele Angriffe der Gegners im Keim ersticken konnte, sowie kluge Pässe in die Spitze spielte. Auch Joela Weber stach, durch kluge Vorstöße aus der Innenverteidigung, heraus.

Nach der Pause wechselte Aasee dreimal. Nun, mit Rückenwind, hatte man wenig Zweifel am eventuellen Torerfolg und dem Sieg. Trotz der starken Gremmendorfer Torhüterin war man schon gegen den Wind zu überlegen gewesen. So war es dann auch schon der zweite Angriff der zum entscheidenden Tor führte. Beate Ochsenfarth wurde wunderbar auf rechts freigespielt, spielte flach und hart auf den ersten Pfosten, wo Lisa Meier schneller war als ihre Gegenspielerinnen und den Ball im Fallen wunderschön in den linken, oberen Winkel heben konnte. Bei dieser Aktion fiel die Gremmendorfer Torfrau allerdings so unglücklich auf das Knie der am Boden liegenden Aaseestürmerin, dass sie sich eine Rippenprellung und Nierenquetschung zuzog und nach langer Behandlung am Platz mit dem Notarzt abgeholt werden musste. Von hier aus auch nochmal Gute Besserung Denise!

Danach waren beide Mannschaften arg geschockt und man stand den Rest der Partie letztlich einfach aus - Fussballspielen wollte danach niemand mehr so recht.
So ging Aasee am Ende als klarer Sieger vom Platz, in einem bis zur Verletzungsunterbrechung starken Spiel gegen einen guten Gegner bei dem alle Beteiligten gerne auf die 47. Minute verzichtet hätten - zumindest die 2 Sekunden nach dem Tor. (ks)



Lea Amersbach knackt den Werner Abwehrriegel

Spiel 17., 13. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 29.11.2015, Sportanlage Werner SC,  Anstoss 14:30 Uhr

Werner SC - BW Aasee    0:4 (0:2)


Aufstellung:
Andrea Leve  – Hilke Lütjohann , Catharina Dos Santos Carlos, Joela Weber, Vera Thiede (46. Farina Kassner) – Ivonne Lambers, Silvia Ahlbrand (46. Theresa Ladwig),  Beate Ochsenfarth (46. Lisa Meier), Franziska Kampmann  – Heidi Kuckeland, Lea Amersbach

Tor:  0:1 Lea Amersbach (29., Rechtsschuss, Heidi Kuckeland), 2:0 Beate Ochsenfarth (32., Rechtsschuss, Lea Amersbach), 3:0 Heidi Kuckeland (46., Linksschuss, Farina Kassner), 4:0  Lisa Meier (70., Rechtsschuss, Heidi Kuckeland)

Nachdem die Aaseedamen sich auf der schönen Kunstrasenanlage des Werner SC gute 20 Minuten schwer taten Chancen herauszuspielen, brach Lea Amersbach, wie schon gegen Südkirchen, den Bann und traf zum 0:1, welches durchaus auch einer besseren taktischen Disziplin gegenüber den Anfansgminuten geschuldet war. Die junge, tapfere Mannschaft aus Werne gab indes bis zuletzt nicht auf und verkaufte sich bis zum Schlusspfiff gut und teuer.

Zu Beginn der Partie verstand Aasee es in strömendem Regen nicht das Abwehrzentrum des Gegners zu durchbrechen. Erst durch konsquenteres Bespielen der Aussenpositionen und bessere Bewegung ohne den Ball konnte Raum für das aaseeische Kombinationsspiel gerissen werden – von da an blitzte es zumindest ab und an und hier und da auf.
Nach einer knappen halben Stunde spielte Heidi Kuckeland, die heute im Sturm ran musste, Lea Amersbach toll frei und diese verwandelte nach prima Ballannahme locker zum 0:1. Kurz darauf endete eine schöne Passstaffette bei unserer Rechtsaussen Beate Ochsenfarth, die überlegt ins lange Eck zum vorentscheidenden 0:2 verwandelte.

In der Halbzeit wechselte BWA dreimal aus, Lisa Meier, Farina Kassner und Theresa Ladwig kamen ins Spiel. Trotz der vielen Umstellungen fiel schon kurz nach der Pause, wiederum nach einer schönen Kombination, das 0:3 durch Heidi Kuckeland, leicht begünstigt durch eine Unsicherheit der ansonsten guten Werner Torfrau. Nach dem 0:3 zeigten vor allem Heidi und Lisa dass sie prima harmonieren und spielten Chance um Chance heraus, trafen aber beide aus besten Postionen vorerst nicht. Erst in der 70. Minute schmetterte Lisa dann nach toller Vorarbeit von Heidi den Ball zum 0:4 Endstand volley unter die Latte – ihr vielumjubeltes erstes Tor für BWA. Glückwunsch Lisa!

Ein am Ende lockerer Auswärtssieg gegen einen sympathischen jungen Gegner auf einer wirklich schönen Anlage – nur das Wetter hätte besser sein können, aber daran kann man ja noch arbeiten.
Am kommenden Sonntag erwarten die Aaseedamen dann den SC Gremmendorf II zum letzten Heimspiel des Jahres. (ks)



Kapitänin Bußwinkel führt Aasee zum Sieg

Spiel 16., 12. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 15.11.2015, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – SV Südkirchen   4:0 (2:0)


Aufstellung:
Andrea Leve – Beate Ochsenfarth, Franziska Bußwinkel (c), Joela Weber, Hilke Lütjohann – Ivonne Lambers (46. Silvia Ahlbrand), Theresa Ladwig (46. Leonie Wahl), Lea Amersbach (46. Alena Meyer), Farina Kassner – Lisa Meier, Maren Krieter

Tor:  1:0 Lea Amersbach (25., Linksschuss, Ivonne Lambers), 2:0 Maren Krieter (37., Rechtsschuss, - ), 3:0 Franziska Bußwinkel (49., Rechtsschuss, Lisa Meier), 4:0 Joela Weber (51., Rechtsschuss, - )

Im ersten Spiel nach der deprimierenden Niederlage in Albachten brauchten die Aaseedamen einige Minuten um ins Spiel zu finden, boten am Ende jedoch eine starke Leistung gegen einen Gegner der vor allem im Mittelfeld technisch herausragende Spielerinnen aufbieten konnte, dem im Sturm aber an diesem Tag die Durchschlagskraft fehlte. Co-Trainerin Lea Amersbach brach höchstpersönlich den Bann und traf zum erlösenden 1:0.

Die ersten 20 Minuten des Spiels suchte Aasee noch nach dem richtigen Mittel gegen spielerisch gute Südkirchenerinnen, war aber von Anfang an zielstrebig im Angriffsspiel – Lisa Meier wurde früh zweimal stark von Maren Krieter freigespielt, konnte ihre Chancen aber nicht zur Führung nutzen. Erst eine schöne Einzelaktion von Lea Amersbach führte zum 1:0 – vor dem Strafraum wackelte sie ihre Gegenspielerin aus und traf mit links, leicht abgefälscht, unhaltbar in den linken Winkel. Dieses Tor brachte den BWA Mädels mehr Selbstbewußtsein und das Spiel wurde nun insgesamt sicherer, mehr Torchancen wurden herausgespielt. Die beste hatte Maren, die nach einer tollen Ecke von Lea aus 4 Metern über das Tor schoss. 2 Minuten später machte sie es dann besser – und schwerer: aus 20 Metern schoss sie den Ball volley mit rechts über die Torfrau zum 2:0 ins gegnerische Netz.

Südkirchen blieb jedoch immer im Spiel und dominierte durchaus streckenweise das zentrale Mittelfeld. Auch die zweite Halbzeit wollte Aasee daher sehr wachsam bleiben und stellte dafür eben dieses zentrale Mittelfeld um – Silvia Ahlbrand und Leonie Wahl kamen herein, sowie Alena Meyer auf der linken Seite. Die Einwechslungen verzögerten sich allerdings ein wenig, denn der älteste Schiedsrichter der uns bekannten Welt verlängerte die Halbzeitpause auf ca. 35 Minuten ob der unangenehmen Wetterlage und musste mit Heissgetränken wiederbelebt werden.

Mit den angesprochenen Wechseln legte BWA nach der laaaangen, kalten und nassen Pause trotzdem los wie die Feuerwehr, grade Leonie entwickelte sofort Druck nach vorne, Silvia unterband jeden Konterversuch konsequent. Das 3:0 durch Kapitänin Franziska Bußwinkel fiel dann nach einer tollen Kombination über viele Stationen, am Ende aufgelegt durch Lisa Meier. Eines der schönsten Aaseetore bislang überhaupt. Kurz darauf erwischte Joela Weber die Südkirchner Torfrau auf dem falschen Fuß, als sie von Höhe der Mittellinie zum 4:0 treffen konnte.

Damit war das Spiel entschieden und Aasee begann das Spiel etwas zu leicht zu nehmen, was der Gegner sofort nutzte und eine starke Phase einläutete in der die Heimmannschaft sich einige Zeit nicht mehr aus der eigenen Hälfte befreien konnte. In den letzten 20 Minuten des Spiels bekam Aasee das Spiel dann wieder in den Griff und vergab einen höheren Sieg.

Ein gutes, bei widrigsten Bedingungen erwärmendes Spiel der Aaseedamen gegen den vielleicht technisch stärksten Gegner dieser Saison.



Aasee vergibt zu viele Chancen, Albachten jubelt

Spiel 15., 11. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 08.11.2015, Sportanlage Concordia Albachten,  Anstoss 13:00 Uhr

Concordia Albachten - BW Aasee    1:0 (0:0)

Aufstellung:
Andrea Leve  – Hilke Lütjohann , Franziska Bußwinkel, Joela Weber, Vera Thiede – Ivonne Lambers (80. Julia Walther), Silvia Ahlbrand,  Julia Schröer (46. Alena Meyer), Farina Kassner – Maren Krieter, Theresa Ladwig (55. Franziska Spahn)

Tor:  1:0 (90.)

Alle übriggebliebenen Ambitionen in Richtung Aufstieg vergruben die Aaseedamen am letzten Sonntag bei schönstem Fussballwetter in Albachtens roter Erde. In einem gerade in der zweiten Hälfte eigentlich sehr einseitigen Spiel wehrte sich Albachten bis zuletzt nach Kräften und holte sich in der letzten Minute des Spiels sogar noch die 3 Punkte.

In der ersten Hälfte mühte sich BWA, tat sich aber sehr, sehr schwer zu Torchancen zu kommen. Lediglich Silvia Ahlbrand mit einem Fernschuss und Julia Schröer nach schöner Einzelaktionen zwangen die Aushilfstorhüterin der Heimmannschaft zu Paraden. Auch wenn Aasee über das gesamte Spiel größtenteils in Ballbesitz war, kam Albachten auch in den ersten 45 Minuten schon zu Konterchancen welche jedoch zu überhastet vergeben wurden.

Im Großen und Ganzen schlich sich mit andauernder Spielzeit eine erschütternde Hilflosigkeit in das Spiel der Aaseedamen – Kapitänin Franzi Bußwinkel und Silvia Ahlbrand mühten sich nach Kräften die Mannschaft mitzureissen, ganz zu schweigen von Maren Krieter im Sturm, die nahezu alle Zweikämpfe gewann, aber im Abschluss an diesem Tag ein zuvor, ohne Witz, nie gesehenes Pech hatte.
Die zweite Halbzeit fand ausschließlich in des Gegners Hälfte statt, nach 1-2 Umstellungen und etwas Kräfteverschleiss beim Gegner bekam BWA nun Torchance um Torchance. Ivonne Lambers scheiterte zweimal im 1gg1 an der Torfrau, Alena Meyer ebenfalls. Maren indes stand sage und schreibe ganze 7 Mal einige wenige Meter vor dem Tor und schoss ebenfalls jedes Mal die Torfrau der Albachtenerinnen an, scheiterte dazu mit einem tollen Fernschuss. Eine Spielerin die in diesem Moment für Maren in die Bresche sprang um aushilfsweise einfach mal den Ball ins Tor zu schiessen wurde schrecklich vermisst und ward nicht gefunden. Die Abwehr vollkommen auflösen ging indes auch nicht recht, da vor allem Hilke Lütjohann auf der linken Seite von Albachtens starker Rechtsaußen immer wieder gefordert wurde.

In der letzten Spielminute konnte sich eben über diese rechte Seite eine Spielerin des Gegners durchsetzen und in die Mitte passen, von wo eine Albachtenerin abschloss – Andrea Leve im Tor parierte diesen Versuch stark. Bezeichnend für das Spiel der Aaseeherinnen an diesem Tag, reagierten beim Abpraller allerdings dann 3 (!) Damen der Heimelf schneller als wir und brachten den Ball zum umjubelten 1:0 im Tor unter.

„Manchmal haste nen gebrauchten Tach“, meinte dazu der gute Schiedsrichter aus Hohenholte. Wir gratulieren den Albachtenerinnen zu einem sicher etwas glücklichen aber nicht unverdienten, auf jeden Fall aber toll erkämpften Sieg und dazu dem Ausbau einer prima Serie. (ks)



Dorina De Mürs Traumtor entscheidet das Derby

Spiel 14., 9. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 25.10.2015, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – Borussia Münster   0:2 (0:1)

Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Vera Thiede, Heidi Kuckeland, Joela Weber (80. Sophia Heinlein), Katharina Kretzer – Franziska Bußwinkel (c), Theresa Ladwig (55. Hilke Lütjohann ), Franziska Kampmann, Farina Kassner -   Sarah Lea Heinlein (60. Leonie Wahl), Maren Krieter

Tor:  0:1 Catharina Dos Santos Carlos (19., ET), 0:2 Dorina De Mür (75.)

Aus einem umkämpften und engen Spiel gingen die Gäste von der anderen Seite der Weselerstrasse am Ende als Siegerinnen vom Platz - dank einer gradlinigeren Spielweise, einer etwas besseren Zweikampfbilanz, ein wenig Glück und vor allem einer starken Mittelfeldregisseurin Dorina De Mür. Wie immer in den letzten Jahren wichen beide Mannschaften nicht von ihren grundverschiedenen Spielideen ab, so dass sich ein durchaus interessantes Spiel entwickelte.

Borussia stand gewohnt tief und suchte oft mit langen Bällen vor allem über die Aussen ihre schnellen Spielerinnen. Aasee versuchte, ebenfalls aus einer sicheren Abwehr, ruhiger aufzubauen, hatte aber große Schwierigkeiten eine Lücke in der massiven Gästeabwehr zu finden, zumal jeder Ballverlust enorme Wege beim Umschalten verursachte.

Das Spiel war so von Beginn an intensiv, blieb aber, das sollte auch bei der Bedeutung des Spiels nicht unerwähnt bleiben, stets fair. So bekam Aasee zwar die Mehrzahl an Freistößen zugesprochen, aber auch die Heimmannschaft hielt dagegen. Der Gegner hatte am Ende gar zwei gelbe Karten gesammelt, Ursache war aber einfach ein umkämpftes Spiel und keine unsauberen Aktionen. Den Tick stärker und bissiger im Zweikampf war allerdings bis zuletzt Borussia.
Auch Versuche von Aussen Unruhe ins Spiel zu bringen änderten nichts am fairen Umgang auf dem Spielfeld, führten irgendwann allerdings zum in mehrfacher Weise etwas überflüssigen Feldverweis für den Gästetrainer.

Nach 20 Minuten hatte es noch keine wirkliche Torchance gegeben und es deutete nicht viel darauf hin, dass sich dieses in nächster Zeit großartig ändern sollte – wie schon gegen Wacker und gegen Hiltrup kassierte BWA dann aber plötzlich ein vergleichsweise blödes Gegentor. Eine scharfe Hereingabe von Jenny Behling über rechts boxte sich Catharina Dos Santos Carlos selber ins kurze Eck und verletzte sich dabei auch noch am Knie - biss aber auf die Zähne und spielte weiter. Mit diesem Gegentor wurde die Aufgabe für die Aaseedamen natürlich noch schwerer, da die Borussia den Vorsprung jetzt im Prinzip nur noch verteidigen musste und dabei extrem konterstark blieb. Bis zur Pause hatten dann zwar zweimal Sarah Heinlein, per Kopf und per Rechtsschuss, sowie Farina Kassner noch Möglichkeiten zum Ausgleich, die gegnerische Torfrau musste jedoch nicht eingreifen.

Nach der Pause versuchte Aasee alles um zu Torchancen zu kommen und gleichzeitig nicht ins offene Messer zu laufen – eine schwierige Aufgabe. Borussia stand mit bis zu 7 Spielerinnen weiter sehr tief und dabei leider auch sehr gut – und gerade Dorina De Mür in der Zentrale drehte bei Aasee-Ballverlusten spätestens jetzt groß auf. Auch wenn sie nicht mehr allzu viele Bälle bekam: wenn, wurde es direkt gefährlich. So auch in der 60 Minute, als sie Luisa Schuster auf die Reise schickte und diese dann, von zwei Verteidigerinnen bedrängt, von Catharina, die aus dem Tor entgegenkam, getroffen wurde. Der Schiedsrichter sah dieses Foulspiel kurz vor der Strafraumlinie, was von der Aussenlinie gesehen zumindest umstritten, aber auch schwer zu sehen war – viel schlimmer aber, dass sich Luisa bei diesem Zweikampf eine Knieverletzung zuzog und ausgewechselt werden musste. Gute Besserung Luisa und wir hoffen du bist ganz bald wieder fit!

Am Spiel der beiden Mannschaften änderte sich im weiteren Verlauf nichts, Borussia musste nicht, Aasee fand keine Lücken. Entschieden wurde das Derby dann eine Viertelstunde vor Schluss, wie konnte es anders sein, durch Dorina De Mür. Einen langen Ball ließ sie vor dem Strafraum einmal ticken und knallte ihn Volley ins lange Eck – ein Traumtor und davon abgesehen das erste „normale“ Gegentor für Aasee in dieser Saison.
Aasee drückte danach zwar weiter auf einen Treffer, dieser sollte aber bis zuletzt nicht gelingen, so dass es bei einer, vor allem für unsere Ambitionen, schmerzhaften 0:2 Niederlage blieb.

Damit verabschiedet sich Aasee erstmal aus dem Aufstiegsrennen und kann feststellen, dass der durch das Ziel Aufstieg selbstauferlegte Druck der Mannschaft nicht gut getan hat - aber einen Versuch war es auf jeden Fall wert. ;) Viel Erfolg der Borussia in den nächsten Wochen und nochmal gute Besserung an Luisa! (ks)

PS: Fun fact – durchaus ausgewogene Spielberichte gibt es ja oft auf den Seiten der Vereine selber, in jeden Fall weiß man dort aber welche Seite geschrieben hat. Die Heimspiel hat sich dagegen aus der neutralen Berichterstattung über die Frauenkreisliga verabschiedet, da nur noch diejenigen Vereine zum Spiel befragt werden, die dafür zahlen. Kann man so machen, kann man aber auch lassen. Zumindest aber sollte man das als Leser wissen.



Lisa Meier verpasst die Verlängerung in letzer Sekunde

Spiel 13., Kreispokal MS/WAF Achtelfinale
Mittwoch, 21.10.2015, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 19:30 Uhr

BW Aasee – TuS Saxonia   0:1 (0:0)


Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Vera Thiede (80. Ivonne Lambers), Heidi Kuckeland, Joela Weber, Hilke Lütjohann  – Franziska Bußwinkel (c), Katharina Kretzer, Franziska Kampmann, Farina Kassner -  Theresa Ladwig (60. Lisa Meier), Maren Krieter

Tor:  0:1 Mareike Ficht (50.)

In einem intensiven Pokalspiel mussten sich die Aaseedamen den klassenhöheren Saxonessen am Ende unglücklich mit 0:1 geschlagen geben. Dabei war BWA vor allem in der ersten Halbzeit leicht feldüberlegen und hatte bis zuletzt die größere Anzahl an guten Tormöglichkeiten. Der Gast nutzte indes eine von zwei guten Chancen und verteidigte dieses Resultat mit etwas Glück bis zum Schlusspfiff.

Maren Krieter hatte früh das 1:0 für Aasee auf dem Fuß, scheiterte aber erst im 1geg1 an der gegnerischen Torfrau und im Nachschuss an der Latte. Auch Theresa Ladwigs strammer Fernschuss prallte vom Gebälk zurück ins Feld. BWA fand heute meist die richtigen Lösungen in der Offensive und verteidigte sehr ordentlich, vor allem Einsatz und Aufmerksamkeit stimmten heute beinahe über die gesamte Spielzeit. Auch die vielen guten Freistößen die BWA im gesamten Spiel zugesprochen bekam und in den gegnerischen Strafraum brachte, brachten keinen Torerfolg. Überhaupt war Aasee heute häufig nur durch teilweise durchaus etwas unsaubere Fouls zu stoppen, grundsätzlich blieb das Spiel aber zumeist fair – intensiv war es zu jederzeit. Und spannend!

Nach der Pause fiel dann nach der zweiten kleinen Unachtsamkeit der Aaseedamen das 0:1 – das dritte Gegentor dieser Saison, das dritte sehr, sehr unglückliche. Ein scharfer Ball von links wurde von der gewohnt sicheren Catharina Dos Santos Carlos pariert, danach konnte der Ball jedoch nicht gut aus der gefährlichen Zone befördert werden, so das Mareike Ficht ihn auf das verwaiste Tor zirkeln konnte – zwei Spielerinnen der Heimmannschaft schafften es im Anschluss nicht auf der Torlinie zu retten.

Nach dem Tor begann die beste Phase der Gäste, die nun ca. 20 Minuten gut nach vorne kombinierten aber nicht mehr entscheidend zum Abschluss kamen. Aasee brauchte etwas um sich zu fangen und selber wieder nach vorne zu spielen, kam aber ab der 70. Minute wieder richtig ins Spiel. Saxonia verlegte sich nun darauf die Bälle wegzuschlagen, Aasee suchte vorne die Lücke. 5 Minuten vor Schluss konnte Maren ihrer Bewacherin noch einmal entwischen, scheiterte aber zum wiederholten Mal an der Gäste-Torfrau.

In den letzten 10 Minuten ging Innenverteidigerin Heidi Kuckeland mit nach vorne – und dramatisch blieb es bis zur letzten Sekunde. In der 4. Minute der Nachspielzeit konnte sich Heidi auf links durchsetzen und bis kurz vor die Grundlinie gehen, von wo sie den Ball knallhart Richtung langes Eck brachte – in der Mitte brachte Lisa Meier dann quasi auf der Linie den Ball nicht im Tor unter, so das er am Pfosten vorbeiging....  Danach pfiff der gute Schiedsrichter das Spiel ab und Aasee trotz gutem Spiel leider ausgeschieden.



Maren Krieter entscheidet das Spiel

Spiel 12., 8. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 18.10.2015, Sportanlage SC Münster 08,  Anstoss 17:00 Uhr

SC Münster 08 - BW Aasee    1:3 (1:3)


Aufstellung:
Andrea Leve  – Franziska Kampmann, Heidi Kuckeland, Catharina Dos Santos Carlos, Hilke Lütjohann – Ivonne Lambers (46. Sandra Neuhaus), Franziska Bußwinkel (c), Julia Schröer (46. Beate Ochsenfarth), Isabel Romberg – Maren Krieter, Sophia Heinlein (46. Lea Amersbach)

Tor:  0:1 Maren Krieter (12., Rechtsschuss, Heidi Kuckeland), 1:1 (17.), 1:2 Franziska Kampmann (36., Rechtsschuss, dir. Freistoß nach Foulspiel an Sophia Heinlein), 1:3 Maren Krieter (39., Rechtsschuss, -)

Ein Spiel mit zwei recht unterschiedlichen Hälften sahen die Zuschauer am späten Sonntagnachmittag auf dem schönen, neuen Kunstrasenplatz am Ostbad. Die erste Halbzeit verlief vergleichsweise unsauber und leicht hektisch, weil 08 früh störte und damit die Aaseeherinnen durchaus an ordentlichem Spielaufbau hinderte. Obwohl BWA erst nach der Pause etwas aufdrehte und teilweise wunderbar kombinierte, fielen alle Treffer in den ersten 45 Minuten.

Gleich nach dem Anpfiff hatte Maren Krieter eine prima Gelegenheit, verzog aber am langen Pfosten vorbei, kurz darauf versuchte sie Sophia Heinlein zu finden anstatt selber zu schiessen – danach mühte sich Aasee ins Spiel, verlor wie zuletzt im Mittelfeld zu viele Bälle und hatte zwischendurch Mühe den Ball in der gegnerischen Hälfte zu halten. 08 lief bei gegnerischem Ballbesitz gut an und war selber stets um ordentlichen Spielaufbau bemüht. So neutralisierte man sich irgendwo um die Mittellinie herum – erst in der 12. Minute setzte sich Maren, die heute ganz besonders stark aufspielte, prima durch und versenkte trocken zum 0:1. Die eigentlich beruhigende Führung hielt nur kurz. Ein Freistoß von rechts senkte sich tückisch und Andrea Leve im Aaseetor schaffte es nicht mehr den Ball vor der Linie zu entschärfen.
Erst ein eigener Freistoß der Aaseedamen 20 Minuten später, nachdem Sophia sich prima im 1geg1 durchgesetzt hatte und gelegt wurde, sorgte dann für die erneute Führung. Die schussgewaltige Franziska Kampmann schoss den Ball von halblinks schön ins kurze Eck, 1:2. Kurz darauf traf Maren zum 1:3, nach einer weiteren starken Einzelaktion.

Zur Pause kamen Sandra Neuhaus, Beate Ochsenfarth und, nach 1-jähriger Verletzungspause, Lea Amersbach ins Spiel. Catharina Dos Santos ging auf die 6, Hilke Lütjohann in die Innenverteidigung. Und auch wenn in der zweiten Hälfte kein Tor mehr fallen sollte – BWA spielte sich nun Chance um Chance heraus. Isabel Romberg, die immer stärker wurde, hatte über rechts einige gute Möglichkeiten, Sandra setzte einen tollen Lupfer an den Pfosten (den Maren abstaubte, aber wegen Abseits zurückgepfiffen wurde), Ivonne und Maren scheiterten im 1geg1 an der starken 08 Torfrau die auch diverse Fernschüsse entschärfte. Die beste, bzw. schönste Chance vergab Lea kurz vor Schluss, als sie nach diversen Doppelpässen in und um den Sechzehner vom Elfmeterpunkt schoss, die gegnerische Torfrau den Ball aber um den Pfosten lenken konnte

Am Ende ein schönes Spiel gegen einen guten Gegner in dem sich auch Spielerinnen auszeichnen konnten die zuletzt nicht so viel Spielzeit hatten. Und natürlich vor allem schön: Leas Comeback! (ks)



Schlecht gespielt, Punkt gewonnen

Spiel 11., 7. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 11.10.2015, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – TuS Hiltrup   1:1 (1:0)


Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Beate Ochsenfarth, Heidi Kuckeland, Franziska Bußwinkel (c), Hilke Lütjohann – Ivonne Lambers, Theresa Ladwig, Franziska Spahn (30. Franziska Potrykus), Vera Thiede (60. Tülay Umut) – Leonie Wahl (65. Lisa Meier), Maren Krieter

Tor:  1:0 (40. Franziska Potrykus, Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 1:1 Vera Thiede (59., Eigentor)


Trotz der schlechtesten Saisonleistung der Aaseedamen konnte die Heimmannschaft dank einer starken Viererkette und einer überragenden Catharina Dos Santos Carlos im Tor gegen gute Hiltruperinnen einen glücklichen Punkt ergattern – nur ein Eigentor verhinderte gar einen Sieg.

Ohne 5 Spielerinnen aus der Startelf gegen Ascheberg begann BWA schwach und konnte sich nur in der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte auf so etwas wie Augenhöhe mit dem Gegner bewegen. Unfassbar viele Ballverluste, eine katastrophale Passquote und gefühlte 0% gewonnene Zweikämpfe im Mittelfeld führten dazu, das die Gäste von Beginn an quasi schalten und walten konnten wie sie wollten. Vor allem Ina Klaucke in der Zentrale spielte dabei überragend, nahezu fehlerlos. Aasees Abwehrkette um Franzi Bußwinkel und Heidi Kuckeland, zusammen mit Hilke Lütjohann und Beate Ochsenfarth bzw. Vera Thiede auf den Aussen musste permanent in höchster Not retten. Und zur Not war dann immer noch Cathy Dos Santos Carlos im Tor da – diese Damen spielten alle wie die Feuerwehr, retteten eben, was zu retten war.
Viel zu selten gelangen BWA eigene Angriffe, einer der ersten führte in der 12. Minute jedoch gleich zu einer 100% Chance durch Leonie Wahl, die den Ball am Tor vorbeispitzelte. Nach einer halben Stunde hätte es aber gut und gerne 0:2, 0:3 stehen können – stattdessen begann dann die beste Phase der Aaseedamen. Ein prima getretener Freistoß von Theresa Ladwig fand Franziska Potrykus im Sechzehner, die mit einer feinen Einzelleistung ihr erstes Tor für BWA erzielen konnte.

Müßig zu erwähnen dass das 1:0 zur Pause sehr glücklich war. Auch nach der Halbzeit kam Aasee nicht ins Spiel, obwohl auch ein erwarteter Sturmlauf der Gäste erstmal ausblieb. Leider schaffte BWA es nicht den Schalter umzulegen geschweige denn das Spiel an sich zu reissen. Mit fortlaufender Spielzeit war es wieder nur die Abwehr, die sich gegen die starken Gäste stemmen konnte. Der Ausgleich fiel dann dennoch nur extrem unglücklich – ein Schuss von halbrechts traf den linken Innenpfosten und von da, sehr albern, Vera Thiedes Schienbein.

Natürlich war dieser Ausgleich hochverdient, allerdings wäre auf andere Art und Weise heute wohl kein Tor mehr gefallen, dafür hatten sich alle auf dem Feld zu sehr daran gewöhnt das Cathy im Tor alles ausbügeln würde. Nicht zuletzt die Heimmannschaft selber.
Also ging es so weiter wie ganz zu Beginn – Hiltrup vergab Chancen, Aasee versaute ein paar Konter. Nur in den letzten 20 Minuten ging es noch mal etwas hin- und her, Lisa Meier und Maren Krieter kombinierten ein wenig ansatzweise vielversprechend, änderten aber nichts daran das Hiltrup bis zum Ende stets die spielbestimmende Mannschaft blieb.

Ein ernüchternder Auftritt der Aaseedamen, die nun ausgerechnet gegen Wacker und Hiltrup ihre schlechtesten Saisonspiele ablieferten.

Die etwas respektlosen Aussagen der Hiltruper Verantwortlichen bei Heimspiel-Online nach diesem Spiel kommen dagegen nicht wirklich überraschend, man nagelt sie sich aber natürlich trotzdem gerne an die Kabinenwand. (ks)



Starke Aaseeherinnen wirbeln zum Sieg

Spiel 10., 5. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF
Sonntag, 27.09.2015, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – TuS Ascheberg  4:0 (1:0)


Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Franziska Kampmann, Heidi Kuckeland, Joela Weber (60. Lisa Meier), Hilke Lütjohann –Franziska Bußwinkel (c), Katharina Kretzer, Sarah Heinlein (46. Franziska Spahn), Farina Kassner –Sophia Heinlein (50. Sandra Neuhaus), Maren Krieter

Tor:  1:0 Maren Krieter  (40., Rechtsschuss, Sophia Heinlein), 2:0 Maren Krieter (57, Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel), 3:0 Franziska Bußwinkel (59., Rechtsschuss, Maren Krieter), 4:0 Franziska Spahn (89., Rechtsschuss, Sandra Neuhaus)


Dank einer konzentrierten Mannschaftsleistung gelang den Aaseedamen gegen die als Tabellenführer angereisten Gäste aus Ascheberg ein klarer Sieg, der noch deutlich höher hätte ausfallen können. Dabei spielte BWA nach einer vorsichtigeren halben Stunde zu Beginn streckenweise begeisternd nach vorne und ließ bis zum Abpfiff nicht locker.

Aasee begann erstmals mit beiden Heinlein Schwestern in der Startelf, dazu mit Kapitänin Bußwinkel und Katharina Kretzer auf der Doppelsechs. Von Beginn an suchte man den Weg nach vorn, die junge Ascheberger Mannschaft hielt aber gut dagegen, verteidigte aggressiv und versuchte auch ihrerseits die schnellen Spitzen einzusetzen. Die gegnerischen Angriffe wurden jedoch von der Heimelf meist im Keim erstickt, erst in der 32. Minute sollte der Gast einen Torschuss verzeichnen. Bis dahin spielte sich das meiste Geschehen im Mittelfeld ab, denn auch Aasee tat sich im Herausspielen von Torchancen zunächst schwer. Nach 19 Minuten steckte Sarah Heinlein zu Farina Kassner durch, letzterer versprang aber vor der Torfrau der Ball, kurz darauf jagte Maren Krieter den Ball nach toller Vorarbeit von Franziska Kampmann aus kurzer Distanz in den sonnigen, blauen Nachmittagshimmel. Ebenfalls aus kurzer Distanz traf kurz darauf Sarah die Unterkante der Latte, Maren scheiterte noch einmal an der gegnerischen Torhüterin, welche heute keinen ganz schlechten Tag hatte.... ;)
Nach einer knappen halben Stunde bekam man das Gefühl, dass Aasee sich nach der schlechten Leistung gegen Wacker II langsam freigespielt hatte – der Druck auf das Ascheberger Tor wurde nun immer größer, der Gast kam gar nicht mehr nach vorn. Und in der 40. Minute war es dann so weit: Maren traf nach Vorarbeit von Sophia zum erlösenden 1:0 und legte nach einer Eckenvariante über Sarah kurz darauf beinahe direkt das 2:0 nach.

Zur Pause hatten sich, nach einiger Eingewöhnungszeit, auch die neueren Spielerinnen sehr gut im Spiel eingefunden, die nötige Aufmerksamkeit und Spannung, die in den letzten Spielen noch gefehlt hatte, war da. Zur Pause kam die immer brandgefährliche Franziska Spahn ins Spiel, kurze Zeit später auch unsere Stand-By Spielmacherin Sandra Neuhaus. Druckvoll ging es weiter, denn auch die noch folgenden Wechseleien brachten keinen Bruch ins Spiel, im Gegenteil - die Kombinationen nach vorne wurden immer sicherer und vor allem spektakulärer. So war es nur eine Frage der Zeit bis weitere Treffer fallen würden. In der 57. war es dann erneut Maren die abzog und traf – ihr Versuch wurde von einer Gegenspielerin unhaltbar abgefälscht und landete etwas kurios im Ascheberger Tor. Für den Doppelschlag sorgte dann die Kapitänin persönlich, nach feinem Doppelpass mit Maren traf Franziska Bußwinkel zum 3:0. Die zweite Hälfte brachte noch eine Vielzahl an Chancen, Sandra Neuhaus, Heidi Kuckeland, Farina Kassner, Franzi Spahn und die nach ihrer Einwechslung ebenfalls stark spielende Lisa Meier verpassten allesamt ein höheres Ergebnis. Erst kurz vor dem Ende durfte unsere ewige Torjägerin Franziska Spahn dann noch das 4:0 ins Tor stolpern, ebenfalls ein eher kurioser Treffer. Die klareren Chancen wurde heute meist vergeben oder von der Ascheberger Torfrau entschärft.

Ein gutes Spiel der Aaseedamen, das jedoch nicht eine schöne Ausnahme darstellen sollte, sondern einen Anfang in die richtige Richtung. Erst in zwei Wochen gehts es dann weiter für BWA mit einem Heimspiel gegen den TuS Hiltrup – mitten in den Herbstferien, also leider ohne einen Teil des Kaders. Lehrerin müsste man sein!


Hätte, hätte, Fahrradkette

Spiel 9., 4. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF

Sonntag, 20.09.2015, Sportanlage Egelshove,  Anstoss 15:00 Uhr

Wacker Mecklenbeck II  -  BW Aasee   1:0 (1:0)


Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos – Hilke Lütjohann, Joela Weber, Heidi Kuckeland, Beate Ochsenfarth – Franziska Bußwinkel (c), Theresa Ladwig, Farina Kassner (46. Katharina Kretzer), Alena Meyer (12. Franziska Potrykus)  – Sophia Heinlein (46. Leonie Wahl), Maren Krieter

Tor:  1:0 (30.)

In einem vor allem gegen Ende der 1. Hälfte teilweise hochklassigen Spiel mussten sich die Aaseedamen beim direkten Konkurrenten Wacker Mecklenbeck II mit 1:0 geschlagen geben. Dabei leistete BWA sich grade im Aufbau zuviele Fehler von denen einer bitter bestraft werden sollte, die eigenen Möglichkeiten wurden dagegen nicht genutzt.

Nach dem die Westfalenligamannschaft von Wacker spielfrei hatte war klar dass die zweite davon zumindest ein wenig profitieren würde, also nahm man sich vor zunächst abzuwarten, sicher zu stehen und mit der Zeit zu schauen was sich vorne vielleicht für Lücken ergeben. Dieser Plan ging zunächst auch auf. Trotz ungewöhnlich wackligem Aasee-Aufbauspiel fand Wackers starkes Mittelfeld kaum Raum um Chancen zu kreieren. Leider musste Alena Meyer früh das Feld verlassen, so das mit Franziska Potrykus eher als geplant eine etwas offensivere Variante auf die linke Seite kam. Das machte sich im Spiel nach vorne durchaus bemerkbar: immer wenn schnell aus der Abwehr gespielt wurde ergaben sich ansatzweise Möglichkeiten für Sophia Heinlein und Maren Krieter im Sturm, die beste verpasste erstere nach tollem Querpass von Maren. Durch diese offensivere Ausrichtung litt aber eben auch die Defensivarbeit.

Nach 30 Minuten führte eine der kleinen Unaufmerksamkeiten dann zum 1:0. Ein Querpass zur Torfrau landete bei der gegnerischen Stürmerin, welche alleine vor Catharina Dos Santos Carlos  den Ball mit etwas Glück im Tor unterbringen konnte. Keine Frage – dadurch änderte sich das Spiel grundlegend. Wacker, vor allem in Abwehr und Mittelfeld verstärkt, konnte nun sicherer stehen, die Hausherrinen fanden mit der Zeit immer mehr Räume in Aasee Hintermannschaft. In der ersten Hälfte drückte Aasee jedoch zunächst auf den Ausgleich, Maren Krieter hatte ihn auf dem Fuß, zielte alleine vor der Torfrau aber zu ungenau. Anderen Angriffen fehlte es etwas an Zielstrebigkeit und/oder Genauigkeit.

Müßig zu erwähnen, dass das Spiel ohne dieses unglückliche Gegentor ziemlich sicher anders gelaufen wäre. So aber ging Aasee mit dem 0:1 in die zweite Hälfte und geriet vor allem zu Beginn gehörig ins Schwimmen – Wacker drückte auf die Entscheidung und BWA blieb meist im Mittefeld oder gar früher hängen, konnte sich kaum befreien. Nach kleiner taktischer Korrektur wurde es dann etwas besser, das Spiel nach vorne blieb aber zu behäbig. Zu viele Ballverluste bedeuteten viel zu viel Umschaltarbeit - und kam man mal in die gegnerische Hälfte fehlte weiterhin Zielstrebigkeit und auch Durchsetzungsvermögen. Franziska Potrykus, die stark angefangen hatte, konnte sich nun nicht mehr entscheidend in Szene setzen und hatte Pech bei der Entscheidungsfindung, auch Leonie Wahl, nach der Pause gekommen, blieb öfter mal hängen – es machte sich dann vielleicht auch eine mangelnde Eingespieltheit bemerkbar. Denn grade vorne waren, wenn schnell gespielt wurde, Möglichkeiten vorhanden.
In dieser Phase des Spiels zeigte sich auch die Stärke von Catharina im Tor. Sie hielt Aasee im Spiel und parierte 3-4 Mal großartig im 1 gegen 1.

In den letzten 15 Minuten schaltete Wacker dann wohl einen Gang zurück, wollte das 1:0 sichern. So kamen die Aaseedamen noch zu einigen gefährlichen Ecken und Freistößen. Ein toller Freistoß von halblinks, getreten von Theresa Ladwig, traf dabei leider nur den linken Innenpfosten, zwei Nachschüssen verfehlten das Ziel. In der Nachspielzeit wurde Franzi Potrykus dann sehr rüde an der Strafraumgrenze gelegt und musste vom Feld. Eine Situation in der sich die Gegenspielerin auch über eine Rote Karte nicht hätte beschweren dürfen – Gelb tat es dann aber auch. Den fälligen Freistoß aus guter Position nagelte Heidi Kuckeland leider über die Latte. Die aber vielleicht größte Möglichkeit für Aasee kam dann tatsächlich noch in der letzten Sekunde – Theresa Ladwig brachte nach einem Eckstoß den Ball erneut in den Sechzehner, wo Maren und Leo plötzlich mutterseelenalleine vor dem Wackertor standen, nach missglückter Abseitsfalle. Da eine andere BWA Spielerin jedoch, ihrerseits sehr wohl im Abseits stehend, eine Bewegung zum Ball machte (ohne ihn jedoch zu berühren), wurde diese Szene zu Recht abgepfiffen.

So blieb es bei der knappen Niederlage gegen einen sehr starken Gegner, die nach dem Spielverlauf in Ordnung geht, aber trotzdem etwas unglücklich genannt werden darf. Die Aaseedamen haben ihrerseits dennoch unter ihren Möglichkeiten gespielt, gerade im Aufbau und im Zusammenspiel im Angriff haperte es an diesem Nachmittag durchaus. (ks)


Theresa Ladwigs Traumtor bleibt der Höhepunkt


Spiel 8., 2. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF

Sonntag, 06.09.2015, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – Vfl Senden II 
  2:0 (2:0)


Aufstellung:
Andrea Leve – Franziska Kampmann (c), Heidi Kuckeland, Silvia Ahlbrand, Beate Ochsenfarth (25. Julia Schröer) – Ivonne Lambers (25. Theresa Ladwig), Sarah Heinlein, Vera Thiede, Leonie Wahl (46. Lisa Meier) – Franziska Potrykus, Maren Krieter

Tor:  1:0 (27. Sarah Heinlein, indirekter Freistoß, Theresa Ladwig), 2:0 Theresa Ladwig  (29., Rechtsschuss, Sarah Heinlein)

Gegen die Zweitvertretung des Vfl Senden gaben gleich 4 weitere Neuzugänge ihr Ligadebut – Sarah Heinlein, Lisa Meier, Julia Schröer und Franziska Potrykus rotierten in den Kader. Leider fiel neben Kapitänin Franziska Bußwinkel kurzfristig auch Vize Hilke Lütjohann aus, so das Franziska Kampmann erstmals Aasee als Spielführerin auf den Platz führen durfte. Da der Gegner nur zu neunt angereist war stand BWA wie in der Vorwoche vor der Aufgabe den Gegner nicht nur ernst genug zu nehmen, sondern auch Lösungen gegen ein Abwehrbollwerk zu finden – beides sollte nicht so recht gelingen, was aber zu großen Teilen auch der guten, disziplinierten Leistung der tapferen Sendenerinnen zu schulden war.

Aufgrund einer leichten Verspätung des ansonsten guten Schiedsrichters begann das Spiel mit 18 Minuten Verspätung und sollte unter den Gegebenheiten nicht unter 95% Ballbesitz für Aasee zuende gehen. Allerdings spielte BWA dabei über die gesamte Spielzeit nicht nur zu kompliziert, sondern auch zu langsam, hielt den Ball und spielte Risikobälle in den falschen Momenten und an den falschen Stellen, zog kaum mal das Tempo an und konnte auch keine große Gefahr aus der Distanz entwickeln. Senden hingegen konzentrierte sich von Beginn an nur auf Schadensbegrenzung (eine andere Wahl blieb ja auch nicht) und machte die Räume am Sechzehner extrem eng.
Schon nach gut 20 Minuten kamen, auch aus Weckruf-Gründen, Julia Schröer und Theresa Ladwig ins Spiel, wobei gerade Letztere direkt für mehr Gefahr sorgen konnte. Nach einem Foul an Maren Krieter führte Theresa den Freistoß kurz aus und Sarah Heinlein vollstreckte, mit gütiger Mithilfe einer Sendener Spielerin. Kurz darauf drehten die beiden das Spielchen um, Sarah legte für Theresa auf, welche wunderschön aus gut 25 Metern in den Winkel traf.
Man muß jedoch leider sagen, dass Aasee davor und danach wenig konkrete Chancen kreieren konnte – in der ersten Hälfte hing die wie immer sehr agile Maren Krieter noch etwas in der Luft, in der zweiten Hälfte bekam sie zwar starke Unterstützung von Lisa Meier und es kam grundsätzlich etwas mehr Bewegung ins Angriffspiel, Abschlüsse gelangen aber weiterhin zumeist nur aus der zweiten Reihe. Als problematisch erwies sich auch, dass die auf der Sechserpostion so starke Theresa Ladwig in der zweiten Hälfte ins rechte Mittelfeld geschoben wurde, wo ihr Einfluß deutlich geringer war. So blieb es bis zum Ende beim 2:0, wobei Aasee die deutlich beste Phase hatte als der Gegner mal eine zeitlang auf 11 Spielerinnen aufstocken konnte. Am Ende waren es wieder 9 Damen aus Senden und das Spiel schlief erneut etwas ein.

Am Ende ein sehr schweres, ein zähes Spiel für die blau-weißen Damen - vor allem für die Neuzugänge, welche allesamt mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen wurden und wie der Rest des Teams auch darunter leiden mussten, dass die Einstellungen des Trainers und am Ende auch die Spielerinnenauswahl heute nicht wirklich zu diesem Gegner gepasst haben.
Als nächstes warten mit Wacker II und dem TuS Ascheberg die Mannschaften auf den Plätzen 2 und 3 der Tabelle und somit zwei erste echte Härtetests für die Aaseedamen.


Die Abwehrreihe macht das Spiel


Spiel 7., 1. Spieltag Kreisliga A2 MS/WAF

Freitag, 28.08.2015, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 19:30 Uhr

BW Aasee – SG Selm 2010   10:0 (6:0)

Aufstellung:
Catharina dos Santos Carlos – Hilke Lütjohann, Franziska Bußwinkel (c), Heidi Kuckeland, Vera Thiede (63. Andrea Leve) – Ivonne Lambers (46. Katharina Kretzer), Theresa Ladwig, Franziska Spahn, Farina Kassner (46. Franziska Kampmann) – Leonie Wahl, Maren Krieter 

Tor:  1:0 (9. Maren Krieter, Rechtsschuss, Ivonne Lambers), 2:0 Leonie Wahl (12., Rechtsschuss, Ivonne Lambers), 3:0 Franziska Spahn (25., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel ), 4:0 Farina Kassner (27., Rechtsschuss, -), 5:0 Franziska Bußwinkel (37., Rechtsschuss, Ivonne Lambers), 6:0 Maren Krieter (41., Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 7:0 Heidi Kuckeland (62., Linksschuss, Franziska Bußwinkel), 8:0 Maren Krieter (73., Rechtsschuss, Leonie Wahl), 9:0 Franziska Spahn (77., Franziska Bußwinkel), 10:0 Heidi Kuckeland (81., Linkschuss, Ivonne Lambers)


Gegen 10 tapfere Damen aus Selm feierten die Aaseedamen einen gelungenen Auftakt in die Saison 15/16. Mit nur zwei Neuzugängen im Kader, Vera Thiede auf der rechten Abwehrseite und Catharina dos Santos Carlos im Tor, spielte Aasee bis auf 10 Minuten nach der Pause ruhig und mit sicherem Passspiel, kam auf gefühlte 95% Ballbesitz, schoss ab und zu mal ein Tor und ließ die Gäste aus dem Süden ansonsten hinterherlaufen. Die SG Selm gab sich dabei nie auf, obwohl schnell klar war wie dieses Spiel laufen würde.

Unsere Goalgetterin Maren Krieter eröffnete in der 9. Minute den Torreigen, Leonie Wahl ließ schnell das 2:0 folgen, hatte in der Folge trotz gutem Spiels aber eher Abschlusspech. Von Beginn an war es vor aber allem die Innenverteidigung um Kapitänin Franziska Bußwinkel und Heidi Kuckeland welche das Spiel machte und immer wieder einige Unordnung in die gegnerischen Abwehrreihen bringen konnte. Und weil die rechte Aussenbahn mit Farina Kassner und Vera Thiede heute ein wenig Sand im Getriebe hatte, sprang eben die linke Seite ein – Hilke Lütjohann brillierte zuerst mit Franziska Spahn, später mit Franziska Kampmann und wurde nur von der eigenen Mitspielerin am sicheren Torerfolg gehindert, als ihr platzierter Schuss aufs lange Eck noch von der nimmermüden Leonie Wahl über die Latte befördert wurde. Franzi Spahn gewann indes Torjägerinnenqualitäten zurück und traf doppelt, gewann viele Zweikämpfe, zeigte sich dribbelstark.

Etwas präziser im Abschluss zeigte sich aber tatsächlich die Innenverteidigung, die in Person von Heidi zweimal, und durch Franzi einmal treffen konnte, wobei Letztere insgesamt 3 Tore vorbereiten konnte, Ivonne Lambers auf der 6 sogar 4.

Zur zweiten Hälfte kamen Kurzpassspezialistin Katharina Kretzer und die schussgewaltige Franziska Kampmann ins Spiel, auch unsere ehemalige Knipserin und heutige Torfrau Andrea Leve sollte in der zweiten Hälfte noch für 30 Minuten im Sturmzentrum zum Einsatz kommen, ein Torerfolg blieb allen Dreien aber leider verwehrt.

Am Ende ein ordentlich herausgespielter Sieg gegen einen jungen Gegner der sich noch an die neue Liga gewöhnen muß.  Aasee gelang es trotz der Überlegenheit andererseits meist die Konzentration zu halten und vernünftig zu kombinieren. In einer Woche empfangen die Aaseedamen dann am Sonntag um 15:00 die Zweitvertretung des Vfl Senden.


Katharina Kretzer ist Dreh- und Angelpunkt, Sarah Heinlein glänzt


Spiel 6., Testspiel

Freitag, 21.08.2015, Sportanlage DJK BW Greven,  Anstoss 19:50 Uhr

BW Greven  -  BW Aasee   2:4 (1:4)


Aufstellung:
Andrea Leve - Catharina Dos Santos Carlos, Joela Weber (28. Tülay Umut), Franziska Kampmann, Hilke Lütjohann – Katharina Kretzer, Sarah Heinlein (80. Katharina Pruhs), Julia Schröer (46. Sophia Heinlein), Farina Kassner (46. Silvia Ahlbrand) – Theresa Ladwig (60. Julia Walther),  Leonie Wahl (72. Maren Krieter) 

Tor:  1:0 (10., Strafstoß), 1:1 Farina Kassner (16., Rechtsschuss, Julia Schröer), 1:2 Sarah Heinlein (26., Rechtsschuss, - ), 1:3 Sarah Heinlein (42., Linksschuss, Leonie Wahl), 1:4 Farina Kassner (45., Rechtsschuss, Sarah Heinlein), 2:4 (57.)


Mit Rückkehrerin Katharina Kretzer im zentralen Mittelfeld und erstmals Catharina dos Santos Carlos über die gesamte Spielzeit im Feld, traten die Aaseedamen in Greven an. Schnell war klar wie das Spiel laufen würde – Aasee machte das Spiel meist zu langsam, Greven schaltete bei Ballgewinn schnell um und verwickelte in Form der schnellen Nummer 11 die Aaseeabwehr in einige unangenehme Situationen. Ein ums andere Mal konnten diese Vorstösse nur mit einem Foulspiel unterbunden werden, bis zum vollkommen berechtigten Strafstoß nach 10 Minuten.
Aasee blieb bemüht, aber mannschaftliche Geschlossenheit wollte sich über die gesamte Spielzeit nicht so recht einstellen. Die verletzungsbedingte Auswechslung von Joela Weber nach ca. 30 Minuten tat da ihr Übriges.
Ein Tor von Farina Kassner und drei starke Einzelaktionen von Sarah Heinlein, die zwei Tore selber schoss und das vierte nach schöner Kombination vorbereitete, drehten zwar das Spiel zugunsten von BWA, in Ansätzen war es aber nur diese eine gute Viertelstunde vor der Pause in der ansatzweise guter Fußball zustande kam.

In der zweiten Hälfte ging die starke Nummer 11 der Gastgeber nach hinten und einige Nachwuchsspielerinnen kamen ins Spiel. Auffällig die Nummer 10, die zu Beginn von Hälfte zwei ganz schön im Angriff wirbeln konnte und dank ihrer Schnelligkeit zu Chancen kam. Eine davon verwandelte sie zum 2:4.

Weitere Tore sollte nicht mehr fallen, Silvia Ahlbrand und Julia Walter kamen einem fünften Tor am nahesten. Stark waren heute vor allem Franziska Kampmann und Katharina Kretzer in der Defensivbewegung und im Umschaltspiel, aber auch Catharina dos Santos Carlos kam mit andauernder Spielzeit immer besser ins Spiel, genauso wie Hilke Lütjohann.
Unsere Langzeiturlauberinnen Sophia Heinlein und Tülay Umut fügten sich ebenso prima ein, gerade Tüli fühlte sich schnell wieder zuhause und machte die rechte Seite dicht, konnte sogar Akzente nach vorne setzen. Dort zeigten Leonie Wahl und Sarah Heinlein häufig ihre individuelle Klasse, auch wenn bei allen am Ende insgesamt im Zusammenspiel noch viel Luft nach oben bleibt.


Die Aaseedamen sind sich selbst der liebste Gegner

Spiel 5., Testspiel

Mittwoch, 19.08.2015, Sportanlage SV Blau Weiss Aasee,  Anstoss 19:30 Uhr

BW Aasee BLAU – BW Aasee SCHWARZ   5:0 (3:0)


Aufstellung BLAU:
Catharina dos Santos Carlos (Andrea Leve) –  Hilke Lütjohann, Joela Weber (Mara U17), Heidi Kuckeland, Franziska Kampmann  - Sarah Heinlein, Ivonne Lambers, Franziska Bußwinkel (c), Theresa Ladwig  - Maren Krieter, Lisa Meier (Sophie U17)

Aufstellung SCHWARZ:
Clara U17 – Elsa U17, Isabel Romberg (Angela Schraml), Beate Ochsenfarth, Anna von Drehle – Alena Meyer (c), Julia Schröer, Franziska Spahn (Teresa U17), Cara Wallenhorst  (Nelly U17) – Lea Amersbach, Julia Walther (Katharina Pruhs)

Tor:  1:0 Sarah Heinlein (33. Rechtsschuss, - ), 2:0 Maren Krieter (36., Rechtsschuss, - ), 3:0 Theresa Ladwig (37., Rechtsschuss, Sarah Heinlein), 4:0 Maren Krieter (57., Rechtsschuss, Heidi Kuckeland), 5:0 Maren Krieter (70., Rechtsschuss, Heidi Kuckeland)

Im internen Aaseespiel ging es auch darum mehr Sicherheit im Passspiel zu finden, die neuen Spielerinnen und ihre Laufwege besser kennenzulernen und vor allem auch den U17 Spielerinnen einen ersten Einblick in die Damenmannschaft zu geben.
Alle 6 U17 Spielerinnen die zum Einsatz kamen machten ihre Sache richtig gut, von Clara im Tor bis zu Teresa in der Offensive. Besonders hevor stachen auch Alena Meyer und Julia Schröer auf der Doppelsechs des schwarzen Teams. Dazu kommt noch Sarahs Premierentor und jeweils ein sehr schön herausgespieltes von Theresa und Maren.
Alles in allem ein schöner Kennenlernabend, auch wenn durch viele Wechsel ab der 30. Minute kaum ein richtiger durchgehender Spielfluß aufkommen konnte, aber das war in diesem Spiel auch nicht sooooo wichtig.


Spielabbruch in Kinderhaus


Spiel 4, Testspiel
17.08.15, 19:30 (Anstoß verzögert bis 20:30)
Sportanlage Westfalia Kinderhaus, Kunstrasenplatz

Westfalia Kinderhaus - BW Aasee 1:1  (Abbruch/Flutlicht Min. 28)


Catharina dos Santos Carlos - Hilke Lütjohann, Joela Weber, Heidi Kuckeland, Beate Ochsenfarth - Ivonne Lambers, Theresa Ladwig, Franziska Kampmann, Farina Kassner - Sarah Heinlein, Maren Krieter

Tore: 0:1 (1.), 1:1 Theresa Ladwig (20., Rechtsschuss, Ivonne Lambers)

Einen Katastrophenausflug machten die Aaseedamen am gestrigen Montagabend nach Kinderhaus. Bei strömendem Regen waren kurzfristig alle Rasenplätze gesperrt worden und obwohl der Kunstrasen ab 19:30 für unser Spiel gebucht war, spielten dort bis 20:30 Jugend- und Herrenmannschaften da diese nicht auf die ungeliebte Asche ausweichen wollten. Also begann unser Spiel erst kurz nach halb 9 - bei weiterhin starkem Regen und vor allem ohne Flutlicht. Dieses wollte dann auch im weiteren Verlauf des Abends partout nicht angehen so das wir das Spiel nach gut 25 arg dunklen Minuten abbrechen mussten. Von zwei Aaseemannschaften die angereist konnten also nur 11 ein paar Minuten spielen, die anderen waren doppelt und dreifach schlecht gelaunt.

Bis zum Abbruch hatte sich ein durchaus interessanter Test angedeutet - nach einem Blitz-Gegentor belagerte Aasee fortan die gut gestaffelten und engagierten Kinderhauserinnen und versuchte Antworten zu finden. Das hätten wir uns gerne weiter angesehen (auch die Kinderhauserinnen!) - aber es ging beim Stand von 1:1 beim besten Willen nicht mehr weiter. Theresa Ladwig hatte getroffen, Sarah Heinlein und Maren Krieter hatten weitere Möglichkeiten vergeben. Festzuhalten bleibt am Ende noch, dass die sympathischen Frauen von Kinderhaus und deren Damenabteilung an diesem Desaster keine Schuld trifft - sichtlich peinlich berührt hätten die Gastgeberinnen selber auch lieber weitergespielt, womöglich auch pünktlich und im Hellen.
Ob dieser Abend genauso aber abgelaufen wäre wenn nicht die Frauen, sondern die 1. Herren der Kinderhauser betroffen gewesen wären, wage ich indes zu bezweifeln. (ks)



Ivonne Lambers und Theresa Ladwig führen starke Aaseeherinnen zum Sieg

Spiel 3., Testspiel
Samstag, 08.08.2015, Sportanlage SV Blau Weiss Aasee,  Anstoss 16:00 Uhr

BW Aasee – Arminia Ibbenbüren II   2:1 (2:1)

Aufstellung:
Catharina dos Santos Carlos    Hilke Lütjohann, Franziska Bußwinkel, Joela Weber, Beate Ochsenfarth  - Theresa Ladwig (58. Silvia Ahlbrand), Ivonne Lambers, Farina Kassner (58., Franziska Spahn), Julia Schröer (46. Johanna Lange) – Franziska Potrykus, Maren Krieter

Tor:  0:1 (20.), 1:1 Maren Krieter (24., Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 2:1 Maren Krieter (30., Rechtsschuss, Theresa Ladwig)

Im dritten Test der Sommervorbereitung gelang Aasee ein streckenweise prima herausgespielter Sieg gegen die Landesligistinnen aus Ibbenbüren. Angeführt von den bärenstarken Theresa Ladwig und Ivonne Lambers auf der Doppelsechs wurden eine Menge Chancen herausgespielt, wobei grade Maren Krieter in der Sturmspitze heute kaum zu halten war. Auch Farina Kassner wirbelte die rechte Seite wie gewohnt durcheinander, Franziska Potrykus zeigte das sie die Spielerin für Aasee sein kann, die Spiele alleine entscheidet. Auch die Abwehr zeigte sich heute sehr spielfreudig und ballsicher.
Nur nach dem gutem Beginn und ganz am Ende des Spiels schlich sich zwischendurch etwas Hektik ins BWA Spiel, zuletzt sicher auch einigen Umstellungen geschuldet.

Gegen den zwei Klassen höher spielenden Gegner aus Ibbenbüren fand Aasee zunächst gut ins Spiel und hatte schnell durch Franziska Potrykus und Maren Krieter eine erste Torchance. Die Gäste versteckten sich aber natürlich nicht und brachten nach 10 Minuten Unruhe ins Aaseespiel, die Ballsicherheit war plötzlich wie weggepustet – und so war die gewohnt starke Catharina dos Santos Carlos im Aaseetor nach 20 Minuten auf einmal geschlagen. Allerdings nur weil Ivonne Lambers sie vorher bei einem Klärungsversuch leicht KO geschossen hatte – kann man machen. Für einige Minuten musste so Multitalent Johanna Lange ins Tor und machte ihre Sache sehr gut. Denn nach der Verletzúngsunterbrechung legte Aasee wieder den Vorwärtsgang ein – Franzi Potrykus` verunglückter Schuss blieb 10 Meter vor dem Tor liegen, Ivonne Lambers konnte sich in Ruhe die Ecke aussuchen, verzog aber. Kurz danach fand ein Zauberpass von Theresa Ladwig dann Maren Krieter, welche sehenswert per Lupfer vollendete. Kurz darauf der nächste starke Auftritt von Theresa: wieder ein Traumpass, wieder ist Maren durch, scheitert zunächst an der starken Ibbenbürener Torfrau und verwandelt dann im Nachschuss zum 2:1.  Inzwischen konnte Johanna die Torwarthandschuhe wieder in ihre gewohnten Hände übergeben und ging später ins linke Mittelfeld.

Die zweite Hälfte begann Aasee dann noch stärker – kurz nach Wiederanpfiff konnte Johanna sich prima durchsetzen und alleine vor der Torfrau aus 10 Metern eigentlich verwandeln, nagelte den Ball aber volles Programm über die Latte. Einen Freistoß aus 16 Metern, herausgeholt von Maren, konnte Theresa danach nicht verwerten, Johanna und wiederum Maren vergaben weitere Möglichkeiten. Auch Franzi Spahn, schön in Szene gesetzt von Franzi Potrykus, verfehlte noch das Tor, bevor letztere nach einem weiterem tollen Sololauf eine Gegenspielerin anschoss.

Nachdem Ivonne Lambers und Hilke Lütjohann, immer noch leicht lädiert am linken Knöchel, 10 Minuten vor Ende rausmussten führten einige Umstellungen dazu, das der Gegner wieder zu mehr Chancen kam – vor allem die zur Pause eingewechselte Stürmerin der Arminia konnte sich einige Male durchsetzen, fand ihren Meister aber spätestens bei Cathy dos Santos im Aaseetor, kurz vor Schluss gar recht spektakulär.

Am Ende ein guter Test mit Licht und Schatten, aber vor allem auch ein schönes Ergebnis, das den Aaseedamen Selbstvertrauen geben sollte für kommende Aufgaben.




Ordentlicher Test im Unwetter

Spiel 2., Testspiel
Samstag, 25.07.2015, Sportanlage SV Blau Weiss Aasee,  Anstoss 16:00 Uhr

BW Aasee – SG Telgte   0:1 (0:1)


Aufstellung:
Catharina dos Santos Carlos (46. Andrea Leve)  –  Franziska Kampmann, Heidi Kuckeland, Beate Ochsenfarth, Isabel Romberg (46. Hilke Lütjohann) - Theresa Ladwig (46. Nina Lübbermann), Ivonne Lambers (c) (46. Catharina dos Santos Carlos), Farina Kassner, Anna von Drehle (46. Johanna Lange) – Julia Schröer (46. Julia Walther), Leonie Wahl (70. Katharina Pruhs) 

Tor:  0:1 Jenny Joszowicz (40., Kopfball)

Bei widrigen Bedingungen machten die Aaseedamen ein ordentliches Spiel gegen die klassenhöheren Gäste von der SG Telgte, auch wenn am Ende eine unnötige 0:1 Niederlage stand.
Von Beginn an konnte BWA, angeführt von Interimskapitänin Ivonne Lambers, den Gegner vom eigenen Tor fernhalten und das Spiel im Mittelfeld mehr und mehr in die gegnerische Hälfte verlagern. So hatten die Gäste aus Telgte durchaus mehr Probleme unter den grenzwertigen Wetterverhältnissen ins Spiel zu kommen, Aasee hingegen kam in Regen und böigem Wind besser zurecht. Die erste klarere Möglichkeit hatte Theresa Ladwig in der 29. Minute, danach scheiterte Leonie Wahl, die ein tolles Spiel machte, aus kurzer Distanz an Vera Heinker im Telgter Tor.
Leonie alleine wirbelte ein ums andere Mal durch die gegnerische Abwehr und erarbeitete sich durch tolle Ballannahmen oder gewonnene Zweikämpfe einige Überzahlsituationen, die dann leider oft zu hektisch ausgespielt wurden. Auch Isabel Romberg, für Vera Thiede auf die rechte Abwehrseite gerückt, machte eine tolle Partie.
Ein schöner Eckball kurz vor der Halbzeitpause führte dann zur ersten Möglichkeit der Gäste und leider auch direkt zum Gegentor. Am zweiten Pfosten etwas alleingelassen konnte Jenny Joszowicz unbedrängt einköpfen.
Zur zweiten Hälfte wechselte Aasee direkt 6 Mal – so zeigte Andrea Leve eine starke Leistung im Aaseetor, als sie die zweite Telgte-Chance, einen schönen Schuss von Katja Laukötter prima festhalten konnte, Catharina dos Santos Carlos, ins Feld gewechselt, aber auch eine ebenso gute Partie auf der 6. Über Johanna Lange und Leonie Wahl, sowie die unermüdliche Farina Kassner, hatte Aasee zu Beginn der weiter windigen zweiten Hälfte einige Möglichkeiten und spielte weiter ordentlich mit.
Eine besondere Erwähnung ist natürlich das umjubelte Comeback unserer unersetzlichen Hilke Lütjohann, die nach langer Verletzungspause endlich wieder ihre ersten Einsatzminuten verzeichnen konnte! Hurra Hilki!
Erst in den letzten Minuten der Partie und nach weiteren Wechseln überließ man den Gästen etwas die Initiative, Torchancen sollte es aber nicht mehr geben.
Am Ende ein unter dem Umständen guter Test, den womöglich nicht alle Teams bei dem Wetter ausgetragen hätten. Auch der gute Schiedsrichter war im Übrigen der Meinung das „man sich das Spiel gut angucken konnte.“ Na dann! J (ks)


Vera Thiede und Farina Kassner wirbeln in Saerbeck

Spiel 1., Testspiel
Sonntag, 19.07.2015, Sportanlage SC Falke Saerbeck,  Anstoss 14:00 Uhr

SC Falke Saerbeck  -  BW Aasee   1:5 (0:1)


Aufstellung:
Catharina Dos Santos Carlos (46. Andrea Leve)  –  Johanna Lange (25. Anna von Drehle), Heidi Kuckeland, Franziska Bußwinkel (c), Vera Thiede - Theresa Ladwig, Ivonne Lambers, Farina Kassner, Beate Ochsenfarth – Julia Schröer (35. Leonie Wahl), Lisa Meier (80. Katharina Pruhs) 

Tor:  0:1 Leonie Wahl (40., Rechtsschuss, Lisa Meier), 0:2 Farina Kasser (54., Rechtsschuss, Leonie Wahl), 0:3 Anna von Drehle (57., Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 0:4 Leonie Wahl (58., Rechtsschuss, Farina Kassner), 1:4 (78.), 1:5 Anna von Drehle (80., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel)


Im ersten Testspiel der Vorbereitung konnten die Aaseedamen, trotz vieler Urlauberinnen, eine überzeugende Leistung abliefern und beim letztjährigen Bezirksliga Absteiger Falke Saerbeck am Ende klar gewinnen. Alle Neuzugänge konnten dabei überzeugen, vor allem Vera Thiede wirbelte mit Farina Kassner die rechte Seite im Spiel gegen ihren Ex-Verein ein- ums andere Mal ganz schön durcheinander.

Knapp 10 Minuten brauchte Aasee um sich zu finden, danach begann der Gast bald das Spiel deutlich zu dominieren, nur den Ball im Tor unterbringen schien heute lange Nebensache zu bleiben.

So brachte Lisa Meier bei ihrem starken Debut beinahe das Kunststück fertig den Ball mit ihrem ersten Kontakt ins Tor zu spitzeln, verfehlte es aber knapp. Über Vera und Farina auf rechts oder Johanna Lange und Beate Ochsenfarth auf links, es wurde auf Dauer immer besser kombiniert und eine Menge Torchancen herausgespielt. Die besten vergaben Farina, Lisa und Leonie Wahl, die nach einer guten halben Stunde die ballsichere Julia Schröer in der Spitze ablöste. Vorläufiger Höhepunkt aber war eine Szene in der 35. Minute, als Farina schon die Torfrau ausgespielt hatte und dann, anstelle den Ball ins leere Tor zu schieben, ihn uneigennützig zu Lisa herüberspielte. Die aber im Abseits stand. Kann man machen. ;)
Das Sturmduo Lisa und Leo bewies aber kurz danach dann seine Schlagkraft, schön von Ersterer in Szene gesetzt musste Letztere nur noch aus kurzer Distanz vollenden.

Zur Halbzeitpause gab es wenig zu bemängeln, außer - die Chancenverwertung. Auch unsere Sechser Theresa Ladwig und Ivonne Lambers zeigten was uns in den letzten Spielen der abgelaufenen Saison gefehlt hat und lenkten das Spiel zusammen mit Franzi Bußwinkel und Heidi Kuckeland sicher, teilweise gar spektakulär. Gerade Theresa spielte in einer Form die sie durchaus unverzichtbar machen könnte.

Zur Pause ging Andrea Leve ins Tor und Catharina Dos Santos Carlos durfte sich etwas auf dem Feld austoben, wo sie mit gewohnter Präsenz und Passsicherheit auffallen konnte. In der zweiten Hälfte wollten die Aaseedamen sich für ihr schönes Spiel belohnen und die spielerische Überlegenheit in mehr Zählbares umwandeln. Schnell, in der 54. Minute, konnte Farina nach tollem Pass von Leo treffen. Danach sollte sich Aasee bis zum Spielende quasi Torchancen im Minutentakt erspielen – es trafen noch einmal Leonie, sowie zweimal Anna von Drehle, welche seit August 2012 für Aasee spielt und zuvor noch nie (!!) ein Tor erzielen konnte. Herzlichen Glückwunsch Anna, früher gabs für so was eine Kiste! ;)
Andere Chancen konnten aber nicht mehr verwandelt werden, obwohl genug vorhanden - Theresa scheiterte an der gegnerischen Torfrau und Leonie traf noch mit strammem Schuss die Latte. Zwischendurch leisteten sich die Aaseeherinnen allerdings 5 unkonzentrierte Minuten, in denen der Gegner, der bis dahin nicht wirklich für einen Treffer in Frage gekommen war, zum zwischenzeitlichen 1:4 verkürzen konnte.

Am Ende aber eine sehr gute Leistung der neuen Aaseemannschaft, trotz teils ungewohnt besetzten Positionen kam fast über die gesamte Spieldauer ein prima Spielfluß zustande, gegen einen sympathischen Gegner der sich nie aufgab und immer versuchte mitzuspielen, nach vielen Abgängen zur neuen Saison aber vor einem Neuanfang steht. Wir wünschen Falke viel Erfolg für die nächste Saison! (ks)