Update 17.04.2015

Abschlusstabelle


Torjägerinnen Kreisligasaison 2014/2015

Tore

18 Maren Krieter
6 Franziska Spahn
5 Sandra Neuhaus
5 Leonie Wahl
4 Theresa Ladwig
3 Alena Meyer
3 Farina Kassner
2 Lea Amersbach
2 Heidi Kuckeland
1 Franziska Bußwinkel
1 Beate Ochsenfarth
1 Franziska Kampmann
1 Sophia Heinlein
1 Ivonne Lambers
1 Hanna Kramps
1 Corinna Petermeier
1 Carolin Pöhler
1 Joela Weber


Assists

6 Ivonne Lambers
5 Leonie Wahl
4 Farina Kassner
4 Maren Krieter
3 Franziska Kampmann
3 Anna von Drehle
3 Beate Ochsenfarth
2 Tülay Umut
2 Franziska Spahn
2 Hilke Lütjohann
2 Alena Meyer
1 Theresa Ladwig
1 Isabel Romberg
1 Sandra Neuhaus
1 Silvia Ahlbrand
1 Corinna Petermeier
1 Katharina Kretzer
1 Andrea Leve
1 Sinah Katzer
1 Sophia Heinlein
1 Franziska Bußwinkel


Scorerliste (Tore + Assists)


22 Maren Krieter (18+4)
10 Leonie Wahl (5+5)
8 Franziska Spahn (6+2)
7 Ivonne Lambers (1+6)

6 Sandra Neuhaus (5+1)
7 Farina Kassner (3+4)
5 Alena Meyer (3+2)
5 Theresa Ladwig (4+1)
4 Franziska Kampmann (1+3)
4 Beate Ochsenfarth (1+3)

3 Anna von Drehle (0+3)
2 Heidi Kuckeland (2+0)

2 Corinna Petermeier (1+1)
2 Sophia Heinlein (1+1)
2 Tülay Umut (0+2)
2 Lea Amersbach (2+0)
2 Hilke Lütjohann (0+2)
2 Franziska Bußwinkel (1+1)

1 Carolin Pöhler (1+0)
1 Hanna Kramps (1+0)
1 Katharina Kretzer (0+1)
1 Andrea Leve (0+1)
1 Sinah Katzer (0+1)
1 Silvia Ahlbrand (0+1)
1 Joela Weber (1+0)
1 Isabel Romberg (0+1)





Aasee vergibt zu viele Chancen - Mauritz bleibt cool


Spiel 34., 34. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 14.06.2015, Sportplatz Telekom Post SV,  Anstoss 13:00 Uhr

SV Mauritz  -  BW Aasee   4:1 (2:1)


Aufstellung:
Andrea Leve  –  Franziska Kampmann, Heidi Kuckeland, Beate Ochsenfarth (46. Anna von Drehle),  Joela Weber - Katharina Kretzer, Franziska Bußwinkel (c) (60. Silvia Ahlbrand), Alena Meyer, Leonie Wahl – Theresa Ladwig (46. Franziska Spahn), Maren Krieter

Tor: 1:0 (20.), 1:1 Franziska Bußwinkel (21., Linksschuss, Franziska Kampmann), 2:1 (29.), 3:1 (56.), 4:1 (84.)

Unter Wert geschlagen geben mussten sich die Aaseedamen bei gewohnt technisch und individuell starken Damen vom SV Mauritz. Vor allem in der ersten Halbzeit kontrollierte BWA dabei das Spiel weitesgehend, vergab aber zu viele Chancen oder verdaddelte den letzten Pass. Mauritz hingegen blieb das ganze Spiel lang zielstrebig und abgezockt, machte in der ersten Hälfte aus zwei Chancen zwei Traumtore und blieb vor allem bei Standards und langen Bällen stets brandgefährlich.

Das Spiel begann gut für die Aaseeherinnen, man baute ruhig auf und kombinierte ordentlich nach vorne. In der 15. Minute wurde Maren Krieter im Sechzehner von Leonie Wahl auf links wunderbar freigespielt, konnte den Ball ruhig annehmen und verzog am langen Eck – eine Chance die sich unsere Topscorerin normal nicht entgehen lässt. Das war die dickste Gelegenheit in den ersten 20 Minuten – die erste für Mauritz führte dann gleich zum Tor. Im Anschluß an eine Ecke bekommt Aasee den Ball nicht weg und Larissa Cuta zirkelt den Ball aus 17 Metern genau in den Winkel, an die Unterkante der Latte von wo der Ball knapp ins Tor flippert. Ein tolles Tor.
Quasi im Gegenzug aber kombinierte sich BWA direkt wieder gut nach vorne - nachdem der erste Versuch von Franziska Kampmann noch geblockt wurde, konnte unsere starke Kapitänin Franziska Bußwinkel den Ball aufnehmen und mit links über Catia Rodrigues im Mauritz Tor (und bald beim Regionalligisten Warendorf) schiessen.
Ein langer Ball der Mauritzdamen führte dann zur zweiten Chance der Gastgeber – und zum nächsten Traumtor: Jane Gövert nahm einen langen Ball vor dem Sechzehner an, liess eine Verteidigerin stehen und hob den Ball wunderbar ins lange Eck. Über solch eine Chancenverwertung würde Aasee sich sehr, sehr freuen. ;) Auch nach dem nächsten Rückschlag blieb Aasee jedoch zunächst spielbestimmend – in der 34. Minute konnte Maren den Ball z.B. vom Elfmeterpunkt frei aufs leere Mauritztor nageln, verzog aber knapp. Kurz vor der Pause dann liefen Leonie und Maren zu zweit gegen eine Abwehrspielerin auf das gegnerische Tor zu und konnten dies ebenfalls nicht zum Treffen nutzen. Noch zwei 100%ige Torchancen die vergeben wurden und somit ein 1:2 Rückstand zur Pause.

Inzwischen war auch Anna von Drehle eingetroffen, die heute ihr letztes Spiel für Aasee machen sollte. Franziska Spahn, unsere All-Time Goalgetterin, wurde ebenfalls zur Pause eingewechselt und hatte kurz nach Wiederanpfiff direkt die große Chance zum Ausgleich nach tollem Pass von Leonie, ihr Abschluss war aber zu ungenau und Rodrigues konnte zur Ecke klären.  Auch diese wurde gefährlich, aber unsere zweikampfstarke 6 Katharina Kretzer brachte keinen Druck hinter den Ball.

Das vorentscheidende 3:1 fiel dann etwas unglücklich. Ein Eckball der keiner war (bei der unglaublichen Eckballstärke der Mauritzerinnen besonders gemein ;) ) wurde von Andrea Leve im Aaseetor leicht unterschätzt und Linda Reglin konnte abstauben.
Dieses 3:1 nachdem Aasee bis dahin gut im Spiel war, bedeutete einen kleinen Bruch im Spiel. BWA blieb zwar bemüht aber der Glaube noch zu punkten schwand, angesichts des Spielverlaufs. So versuchte Aasee dranzubleiben, große Möglichkeiten blieben aber aus. Anders Mauritz, die auch ihre nächste Chance kurz vor Schluss trocken ausnutzten und am 4:1 gewinnen konnten.

Insofern ein verdienter Sieg der Gastgeber, obwohl das Spiel auch einen vollkommen anderen Verlauf hätte nehmen können wenn Aasee die Torchancen cleverer ausgenutzt hätte. Klar ist – wenn Aasee heute die Schusstechnik der Mauritzerinnen gehabt hätte wären wohl eine Menge mehr Tore gefallen.  Ein bisschen viel „hätte“, leider. So sahen die Zuschauer eine spielerisch schöne erste Hälfte der Aaseeherinnen, eine etwas fahrige zweite (auch den vielen Wechseln geschuldet) und Gastgeberinnen mit einigen unglaublich starken Spielerinnen, von denen nicht ohne Grund immer wieder welche von höher spielenden Teams weggelockt werden. (ks)

 

Maren Krieters Schuss ins Aasee-Glück

Spiel 33., 33. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 07.06.2015, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – 1. FC Gievenbeck II   3:0 (0:0)

Aufstellung:
Andrea Leve  –  Anna von Drehle, Heidi Kuckeland,  Joela Weber, Beate Ochsenfarth – Franziska Kampmann, Theresa Ladwig, Farina Kassner (46. Franziska Bußwinkel (c)), Julia Walther (46. Franziska Spahn) – Leonie Wahl, Isabel Romberg (46. Maren Krieter)

Tore:  1:0 Maren Krieter (64., Rechtsschuss, Isabel Romberg), 2:0 Franziska Spahn (72., Rechtsschuss, Theresa Ladwig), 3:0 Leonie Wahl (83., Rechtsschuss, Maren Krieter)


Nach einer unruhigen und vergleichsweise hektischen ersten Hälfte gewannen die Aaseedamen gegen eine umtriebige Gievenbecker Zweitvertretung am Ende hochverdient mit 3:0, nach allerdings deutlicher Steigerung in Hälfte zwei. Den Bann brach, wie sollte es anders sein, unsere #mk10 Maren Krieter, die ihre Zehverletzung gut überstanden zu haben schien und nach ihrer Einwechslung direkt wieder entscheidend tätig wurde.

Die ersten Minuten bei strahlemden Sonnenschein gehörten den Aaseeherinnen,  die nach 2 Minuten und zwei riesen Möglichkeiten durch Leonie Wahl und Franziska Kampmann eigentlich schon mit 2:0 hätten führen dürfen. Nach nervöser Anfangsphase der Gäste fingen sich diese jedoch und legten Einsatz und Zweikampstärke in die Waagschale, dazu den gerne genommene langen Ball. Aasee hingegen steckte zurück, war bald nicht mehr präsent genug, passte sich etwas an, hatte ebenso Mühe den Ball flach zu halten und konnte so bis zum Pausenpfiff nur noch eine große Chance verzeichnen, als die bärenstarke Theresa Ladwig Franziska Spahn schön auf links freispielte, diese jedoch allein vor der Gievenbecker Torfrau verzog.

Die zweite Hälfte begann Aasee konzentrierter und druckvoller, Maren Krieter und Kapitänin Franziska Bußwinkel hatten inzwischen beide nach Verletzungen ihr Comeback gegeben. Gerade letztere brachte zusätzliche Ordnung und Ruhe ins Spiel, wobei Maren den Ball in der vorderen Reihe wie gewohnt prima halten konnte und immer wieder kluge Pässe spielte - oder das 1 gegen 1 suchte.
Erst in der 64. Minute sprang jedoch etwas Zählbares heraus – Isabel Romberg, die sich vorne rechts sichtlich wohler fühlte als in der Spitze und ebenfalls ein starkes Spiel machte, steckte den Ball wunderschön auf Maren durch, welche dann trocken von halbrechts über die Torfrau ins linke Eck treffen konnte. Kurz darauf fand ein weiterer toller Pass unserer 6erin Theresa die gutgelaunte Franziska Spahn, die sich beim zweiten Mal vor Dilek Erdogan im Gievenbecker Tor nicht lange bitten liess und wunderschön zum 2:0 verwandelte. Den Schlusspunkt setzte dann die unermüdliche Leonie Wahl, die das gesamte Spiel rackerte und spielte, wobei das Tor für sie lange vernagelt schien – bis eben zur 83. Minute, als sie wiederum aus ähnlicher Position wie noch in Minute 1, trocken ins kurze Eck das dritte Tor erzielen konnte.

Ein verdienter Sieg im letzten Heimspiel der Saison, wobei Gievenbeck sich lange gut wehren konnte und es BWA schwer machte die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. Dennoch konnte Aasee auf Dauer nicht nur dagegenhalten sondern am Ende das Spiel doch noch an sich reissen sowie einige schöne Tore erzielen. Wunderbare Randnotiz natürlich das Comeback von Maren Krieter ( #mfdj15 – heute schon gewählt? ) und Kapitänin Franziska Bußwinkel, die uns in den letzten Monaten so furchtbar gefehlt haben. (ks)



Beate Ochsenfarth bringt Aasee auf Kurs


Spiel 32., 32. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 31.05.2015, Sportanlage Concordia Albachten,  Anstoss 17:00 Uhr

Concordia Albachten  -  BW Aasee   1:2 (0:1)


Aufstellung:
Andrea Leve  –  Anna von Drehle, Silvia Ahlbrand,  Joela Weber, Tülay Umut – Franziska Kampmann, Theresa Ladwig (70. Sophia Heinlein), Franziska Spahn (46. Isabel Romberg), Farina Kassner – Leonie Wahl (77. Cara Wallenhorst), Beate Ochsenfarth

Tore: 0:1 Beate Ochsenfarth (26., Rechtsschuss, Leonie Wahl), 0:2 Farina Kassner (54., Rechtschuss, Franziska Kampmann), 1:2 (84.)

Nach drei grade in der Höhe schmerzhaften Niederlagen musste die Aaseedamenelf, weiter stark personell geschwächt, zum Tabellenletzten nach Albachten reisen. Man konnte vorher nicht sagen ob dieser Gegner nun grade recht kommen sollte oder, ganz im Gegenteil, man sich auch beim Letzten schwer tun würde. Auf sattem Rasen, Nieselregen und eigentlich bestem Fußballwetter, spielte BWA dann aber von Beginn an frisch und frech nach vorne, erspielte sich eine Vielzahl an Tormöglichkeiten und sorgte so am Ende für einen klaren Sieg, bei dem das Ergebnis nicht wirklich die Überlegenheit der Aaseeherinnen wiedergibt.

 Von Beginn an wurden die Karten im Spiel klar verteilt – Aasee bemühte sich um Spielaufbau und Ballbesitz, Albachten versuchte schnell zu kontern. Die Bälle in die Spitze waren auf dem nassen Rasen von der Abwehr nicht leicht zu verteidigen, aber auch wenn man hier und da ein wenig wackelte, richtig brenzlig sollte es für Andrea Leves Aaseetor lange nicht werden.
Auf der anderen Seite waren es vor allem Franziska Spahn und Leonie Wahl die sich in den ersten 20 Minuten in ausgezeichnete Schusspositionen bringen konnten, aus diesen aber allesamt nichts Zählbares machen konnten. In der 26. Minute dann war es Beate Ochsenfarth, heute als 10erin aufgstellt, die von Leonie Wahl in Position gebracht wurde und klug mit sattem Schuss links unten einschiessen konnte. Immer wieder lief der Spielaufbau über die starke Theresa Ladwig auf der Sechserposition, die sehr ballsicher und mit viel Übersicht die Bälle verteilte. Auch Franziska Kampmann neben ihr trieb das Spiel immer wieder nach vorne, genau wie Farina Kassner und Anna von Drehle auf den Aussenbahnen.
Die zweite Hälfte begannen die Aaseedamen noch dominanter und hatten nun Torchancen im Minutentakt. Farina Kassner traf zwar mit sehenswertem Abschluss in den rechten oberen Knick früh zum 0:2, danach scheiterten allerdings  Sophia Heinlein, Isabel Romberg, wiederum Farina Kassner  und Leonie Wahl mehrfach alleine vor der starken Albachtener Torfrau Melanie Averweg. Auf dem Höhepunkt dieses Chancenwuchers schafften es Leonie und Theresa quasi auf der Torlinie gemeinsam den Ball nicht zum 3:0 zu verwandeln.

Dieses vorentscheidende 3:0 hätten wir jedoch dringend gebraucht, auch um Cara Wallenhorst die Sicherheit zu geben im letzten Spiel vor einem längeren verletzungsbedingten Ausfall noch einen vergleichsweise ungefährlichen Einsatz zu geben – der Trainer entschied sich dann trotz einer Führung mit nur 2 Toren zum Wechsel und es kam wie es kommen musste: kurz darauf traf Albachten nach einem weiteren glitschigen Ball in die Viererkette aus spitzem Winkel zum 2:1. So wurde es also noch mal spannend, obwohl eigentlich längst alles entschieden hätte sein sollen.  Albachten versuchte nun natürlich in den letzten 10 Minuten alles und die arme Cara musste wieder runter. Am Ende spielten die wackeren Aaseeherinnen es dann aber relativ ruhig nach Hause, auch wenn man die Nerven nicht mit einem möglichen 3:1 beruhigen wollte, Franzi Spahn und Leonie Wahl stand da erneut eine Torfrau im Weg.
Am Ende ein hochverdienter Sieg, mit gutem Aufbau und Offensivspiel, allerdings auch mit deutlichen Schwächen in der Chancenverwertung, die jedoch schon die gesamte Saison bestehen (man beachte das seltsame Torverhältnis).


Gebeultete Aaseeherinnen verlieren auch in Havixbeck

Spiel 31., 31. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Mittwoch, 27.05.2015, Sportpark SW Havixbeck,  Anstoss 19:30 Uhr

SW Havixbeck  -  BW Aasee  
 6:1 (1:0)

Aufstellung:
Andrea Leve  –  Anna von Drehle, Beate Ochsenfarth,  Joela Weber, Tülay Umut (60. Hanna Kramps) - Katharina Kretzer, Silvia Ahlbrand, Franziska Spahn (46. Isabel Romberg), Farina Kassner – Julia Walther (46. Alena Meyer), Leonie Wahl

Tor: 1:1 Farina Kassner (46., Rechtsschuss, Leonie Wahl)

Wie schon in den vergangenen zwei Monaten mussten die Aaseedamen bei heute abend starken und am Ende euphorisiert aufspielenden Havixbeckerinnen mit einer Rumpfelf antreten, die sich in dieser überaus ungewohnten Zusammenstellung lange ordentlich schlug, am Ende aber deutlich, zu deutlich, geschlagen geben musste.
In der ersten Hälfte spielte Aasee lange sehr ordentlich nach vorne, mit teilweise guten Kombinationen, die allerdings meist ohne richtigen Abschluss blieben. Auf der anderen Seite glänzten nicht nur Lea Heitkamp und die unfassbar schnelle Erlinda Haliti mit schnellem Konterspiel, so das Andrea Leve im Aaseetor ein ums andere Mal bärenstark retten musste. Nach dem 1:0 in der 32. Minute geriet Aasee für 10 Minuten ins Schwimmen, man wurde hektisch und verfiel etwas in Aktionismus, konnte sich aber dann wieder fangen und das Spiel wieder, so weit es ging, kontrollieren.
Nach der Pause gelang BWA direkt der Ausgleich und in diesem Moment schien es, als könnten die Aaseedamen auch derart personell gebeutelt etwas aus diesem Spiel mitnehmen. Nun gelang es uns aber weder direkt das 1:2 nachzulegen, noch das Spiel drängender in des Gegners Hälfte zu halten, so das Havixbeck sich einerseits immer wieder mit langen Bällen auf Haliti befreien, andererseits mit der Zeit aber auch mehr und mehr die Hoheit im Mittelfeld gewinnen konnte - und dort mehr und mehr Zweikämpfe gewann. Nach dem 2:1 steckten die Aaseedamen noch nicht auf, mit dem 3:1 schwand dann etwas die Hoffnung.
Als mit Silvia Ahlbrand und Anna von Drehle zwei weitere Defensivkräfte verletzt vom Feld mussten, war es um die Aaseeordnung weitestgehend geschehen, zu schwer waren die schnellen Spitzen der schwarz-weissen von unserer Verlegenheitsviererkette zu verteidigen.
Die Maßnahme des Trainers die Defensive gar noch etwas zu lockern um vorne mehr Druck zu erzeugen, bzw. das Defensivspiel nach ganz vorne zu verlagern tat ihr Übriges indem sie ziemlich in die Hose ging und Aasee sich noch 3 weitere, überflüssige Tore fing. Das tut mir insbesondere für die Abwehrreihe leid, denen ich damit keinen Gefallen getan habe.

In der ersten Hälfte gefielen bei Aasee trotzdem viele, in der zweiten einige, heraus stach zunächst Leonie in der Offensive, sowie Farina, die über die gesamte Spielzeit vorbildlich kämpfte und zudem ein schönes Tor schiessen konnte.

Hört sich blöd an, aber spielerisch war das Spiel gegen Havixbeck teilweise gar nicht mal so schlecht. Die jungen Gegnerinnen indes machten ein sehr starkes Spiel, haben allerdings in Punkto gutes Benehmen vielleicht noch ein bißchen Nachholbedarf. Eine Entschuldigung nach dem Spiel war da allerdings schon ein guter Anfang.

Die BWA Damen können hoffen das sich die Personalsituation am Aasee bis zum Sonntag zum Spiel in  Albachten etwas verbessert, so dass die letzten drei Spiele noch ordentlich über die Bühne gebracht werden können - vor allem was die Ergebnisse betrifft gibt es da ja jetzt Luft nach oben.

 


Aasee ist am Boden angekommen

Spiel 30., 30. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Dienstag, 12.05.2015, Sportpark ESV Münster,  Anstoss 19:00 Uhr

ESV Münster  -  BW Aasee   8:0 (3:0)


Aufstellung:
Stefanie Schütte (46. Julia Skwar)  –  Beate Ochsenfarth,  Joela Weber, Heidi Kuckeland (c), Katharina Kretzer – Silvia Ahlbrand -  Franziska Spahn, Isabel Romberg (46. Sophia Heinlein), Anna von Drehle,  Farina Kassner – Julia Walther

War schon im letzten Spiel bei Wacker II zu sehen das die Personalsituation bei den Aaseedamen nicht mehr ordentlich zu kompensieren ist, zeigte das Spiel bei starken ESVern endgültig, dass Kader den Ausfall von 15-16 Spielerinnen, darunter 7-8 die zu einer Art Stammbesetzung gehören, nicht unfallfrei aushalten kann.

So setzte es trotz einer unter den Umständen teilweise ordentlichen Leistung, vor allem in Halbzeit 1, die höchste Saisonniederlage gegen die momentan beste Mannschaft der Kreisliga. Was die Personalsituation betrifft: gegen Ems, Wacker und den ESV fing sich Aasee 17 Gegentore ein (bei 1 Sieg und 2 Niederlagen). Das sind exakt genauso viele wie in der gesamten Hinrunde, das heisst, in 16 Spielen (!!!!).

Selbstverständlich ist das Spiel gegen den ESV vom Ergebnis her insofern nicht sonderlich ernst zu nehmen, wäre die Mannschaft in voller Besetzung doch weiterhin ein starker Gegner, bzw. müsste den Anspruch haben ganz oben mitzuspielen. Umso ärgerlicher, das die Aaseedamen zum Ende der Saison so gebeutelt sind und sich so weit unter Wert verkaufen müssen.

Da haben wir auch ein generelles Problem der aktuellen Kreisliga – 5-6 Mannschaften sind in Bestbesetzung womöglich Bezirks- wenn nicht sogar mittleres Landesliganiveau. Die Liga ist also nicht nur zu groß, sondern in der Spitze auch viel zu stark – man sollte ernsthaft über 2-4 Aufsteiger nachdenken um die Liga zu verkleinern und ausgeglichener zu gestalten.

Am Dienstagabend feierte Julia Skwar ihr Debut im Aaseetor und konnte sich in Halbzeit 2 nicht über Arbeit beschweren. Anna von Drehle und Silvia Ahlbrand spielten angeschlagen, Joela Weber musste ebenfalls in Halbzeit zwei verletzt vom Platz. Es kam also einiges zusammen, so das es durchaus zu erklären ist das in der Mannschaft irgendwann auch teilweise der Mut verloren ging, passieren sollte das trotzdem nicht. Denn trotz all dieser Widrigkeiten musste man dieses Spiel nicht so hoch verlieren, obwohl der Gegner, vor allem in Person von Sturmführerin Steffanie Hekkens die auf dem gesamten Platz zu finden war und vorbildchen rackerte, in großer Form aufspielte. (ks)

 


Starke Wackerdamen bereiten Aasee ein Derby-Debakel

Spiel 29, 28. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 03.05.2015, Sportpark DJK Wacker Mecklenbeck,  Anstoss 15:00 Uhr

DJK Wacker Mecklenbeck II  -  BW Aasee   6:1 (4:0)


Aufstellung:
Andrea Leve  –  Beate Ochsenfarth (25. Theresa Ladwig),  Joela Weber, Silvia Ahlbrand, Katharina Kretzer – Johanna Lange (25. Anna von Drehle), Ivonne Lambers (c), Farina Kassner, Franziska Spahn (25. Alena Meyer) –  Maren Krieter,  Leonie Wahl

Tore:  6:1 Theresa Ladwig (67., direkt verwandelter Eckball)

Im nächsten Spiel gegen einen direkten Tabellennachbarn musste Aasee erneut auf viele Schlüsselspielerinnen verzichten und dementsprechend improvisieren. Fehlten gegen die Borussia noch im Angriff die Alternativen, waren es heute Abwehr und defensives Mittelfeld in denen umgestellt werden musste. Trotzdem stand, wie immer, eine schlagkräftige Spielerinnen auf dem Platz, nur eben auf zum Teil ungewohnten Positionen oder vielleicht auch etwas angeschlagen. Was dann im folgenden Spiel geschah, ist mit der Personalsituation jedoch nicht zu erklären. Die Aaseedamen machten ihr schlechtestes Saisonspiel und erlebten ein Debakel im immerhin direkten Duell um den möglichen Platz 5.

Es begann damit, das die Mannschaften 25 Minuten auf den Schiedsrichter warten mussten, der dann, wie die Aasee Mädels, vielleicht besser zu Hause geblieben wäre, war er doch im Anschluß nicht sonderlich am Spiel interessiert, geschweige denn daran, irgendetwas zu pfeifen außer diversen absurden Schiedsrichterbällen. Leider kann man selbst über die Schiedsrichterleistung nicht meckern, denn auch diese wurde von den Aaseedamen noch weit unterboten.

Direkt nach dem Anpfiff folgten allerdings erstmal die besten Minuten von BWA, es waren insgesamt circa 2.

Von Minute 3 an übernahm die junge Wacker Truppe, ohne Verstärkung der 1. Mannschaft übrigens, das Heft des Handels in die Hand und spielte Aasee locker an die Wand. Früh wurden die Zweikämpfe und die Bälle gewonnen, stets wurde flach und schnell nach vorne gespielt. Aasee bekam kein Bein auf den Boden, hatte furchtbare Probleme im Mittelfeld, innen und aussen, niemand kam in Bewegung, ein hoher Ball jagte den nächsten, kaum ein Zweikampf wurde gewonnen und wenn doch, folgte ein meist hoher Fehlpass. Die improvisierte Abwehrkette um die bedauernswerten Joela Weber und Silvia Ahlbrand konnte einem leid tun, so viele Bälle wurden grade in der ersten Halbzeit in die gefährlichen Räume gespielt - es schien so, als stünde bei Aasee nur die Viererkette auf dem Platz, gegen 11 aufgedrehte Wacker-Juniorinnen. Große Hilflosigkeit machte sich da auch beim Trainer breit, dem es nicht gelungen war eine Mannschaft in dieses Spiel zu schicken.
Die Gastgeberinnen spielten sich dagegen fast in einen Rausch und machten ein wirklich tolles Spiel - das es zur Pause nur 4:0 stand war fast noch glücklich. Auch schnelle drei Auswechslungen nach ca. 25 Minuten hatten bei Aasee für keine Besserung gesorgt.

In der zweiten Hälfte hatte man sich dann zwar vorgenommen etwas besser zu machen, das 5:0 direkt nach Wiederanpfiff machte jedoch klar wie extrem die Lage des Aaseeteams an diesem Sonntag war – zu keinem Zeitpunkt des Spiels stand eine Mannschaft auf dem Platz. Da waren 14 Spielerinnen, und zwar 14 richtig gute Spielerinenn, aber jede kämpfte und haderte einzeln, nur für sich. So konnte man in den zweiten 45 Minuten zwar die Wut und die Verzweiflung im Aaseespiel spüren, spielerische Momente blieben aber selten – Maren Krieter und Leonie Wahl hatten große Chancen, ein Tor gelang nur noch Theresa Ladwig, nach einem Eckball und gütiger Mithilfe der Mecklenbecker Aushilfstorfrau. Überhaupt war es nur Maren Krieter die in diesem Spiel so was wie Normalform erreichte, sie rackerte und wühlte, spielte Pässe, gewann Zweikämpfe, allein, heute auf verlorenem Posten.

Unter schwierigen Umständen ein erschütternder Auftritt der Aaseedamen, die überrannt wurden von einer groß aufspielenden, jungen, Wackertruppe die auch in der Höhe vollkommen verdient als Sieger vom Platz ging.
Das 6:1 ist die höchste Niederlage der Saison und das erste Spiel, in dem Aasee zu keinem Zeitpunkt auch nur im entferntesten Sinne für einen Punkt in Frage kam oder auch nur etwas wie Augenhöhe erreichte. Desweiteren haben die BWA Damen damit in der Rückrunde gegen keine der Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel auch nur einen einzigen Punkt geholt – nachdem man in der Hinrunde zumindest noch gegen Hiltrup, Wacker und Saxonia Zähler erspielen konnte. Das mag zum Teil auch an den grade in diesen Spielen nötigen Umstellungen liegen, ist für die Ansprüche der Mannschaft aber, trotz Rekordpunkteausbeute, viel, viel zu wenig.

Am nächsten Dienstag geht es dann zum ESV, dem meiner Meinung nach besten Gegner den Aasee bislang in dieser Saison hatte – statt Platz 5 anzugreifen müssen die Aaseedamen nun sehen das sie Platz 6 verteidigen können.

Maren Krieter wirbelt zum Dreierpack im Kampf der Systeme

Spiel 28, 26. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Mittwoch, 29.04.2015, Sportpark BW Aasee,  Anstoss 19:30 Uhr

BW Aasee  -  Ems Westbevern   4:3 (2:1)

Aufstellung:
Andrea Leve  –  Alena  Meyer (62. Sophia Heinlein), Heidi Kuckeland (c),  Joela Weber, Tülay Umut, Beate Ochsenfarth  – Franziska  Kampmann (32. Silvia Ahlbrand), Katharina Kretzer - Theresa Ladwig (32. Franziska Spahn),  Maren Krieter, Anna von Drehle

Tore:  0:1 Anna Lienemann (14.), 1:1 Maren Krieter (25., Rechtsschuss, Anna von Drehle), 2:1 Maren Krieter (45., Rechtsschuss, Beate Ochsenfarth), 3:1 Maren Krieter (53., Rechtsschuss, Anna von Drehle), 3:2 Maren Loddenkötter (55.), 4:2 Franziska Spahn (63., Rechtsschuss, - ), 4:3 Maren Burlage (75.)

In einem vielleicht nicht hochklassigen aber spannenden Kreisligaspiel mit vielen Torszenen und zwei starken Torfrauen hatte Aasee, mit Andrea Leve im Kasten im Duell mit Vera Kolkmann im Westbeverner Tor, am Ende knapp die Nase vorn. Dank einer erneut starken Anna von Drehle, einer gut aufgelegten Maren Krieter und dem vielbejubelten ersten Tor von Franziska Spahn nach langer Pause traf Aasee 4 mal, Westbevern, wie beim Sieg in Hiltrup vor einigen Wochen, mit dem schnellsten Sturmtrio der Liga angetreten, „nur“ 3 Mal.

Die Aaseedamen begannen das Spiel mit einer Fünferkette, was die Kontergefahr etwas eindämmen sollte, zwei Sechsern und ebenfalls einem Dreiersturm. Der Gegner antwortete quasi ohne Mittelfeld, was es für BWA über die gesamte Spieldauer kaum mal möglich machen sollte das Spiel zu beruhigen. Westbevern störte den Spielaufbau früh und versuchte im eigenen Angriff mit langen Bällen auf die drei Spitzen schnell zu kontern. Auch das Fehlen der weiter verletzen Kapitänin Franziska Bußwinkel und ihrer Vertreterin Hilke Lütjohann machten sich in Aasees Spielaufbau bemerkbar.
Grade bei den vielen hohen Bällen hatten die Aaseeherinnen am heutigen Abend ungewöhnlicherweise Probleme. Sobald der Ball am Boden war, konnte die Heimmannschaft allerdings ein ums andere Mal schön kombinieren, vor allem Katharina Kretzer, Beate Ochsenfarth und Franziska Kampmann (bis zu ihrem krankheitsbedingten Ausscheiden) auf rechts, sowie Alena Meyer und Theresa Ladwig auf links machten ihre Sache gut. Trotz des weitestgehend unruhigen Spiels machten alle Aaseedamen irgendwie ein gutes Spiel, heraus ragte neben der dreifachen Torschützin Maren Krieter noch Tülay Umut auf der rechten Aussenbahn, die über 90 Minuten lang kaum Schwächen zeigte und das Spiel immer wieder nach vorne trieb.

Das 0:1 fiel recht früh nach einem langen Ball der Gäste, welcher vom Aaseemittelfeld unterlaufen wurde und somit zu Anna Lienemann durchrutschen konnte. Diese zog dann mit nahezu grotesker Geschwindigkeit Richtung Tor und ließ Andrea Leve keine Abwehrchance. Die drei schnellen Damen der Gäste brachen nach langen Bällen immer wieder durch, meist konnte unsere Torfrau die Bälle jedoch an der Strafraumgrenze aufmerksam schnappen. 10 Minuten später setzte sich Anna von Drehle auf rechts prima durch und legte den Ball gut in die Mitte, von wo Maren Krieter sicher rechts unten verwandelte. Trotz des Ausgleichs stellte Aasee nach einer halben Stunde um, da sich die ungewohnte Taktik in der Offensive bislang nicht so wie gewünscht bemerkbar machen konnte.  Grade Anna von Drehle setzte sich im weiteren Verlauf weiterhin oft im 1gegen1 durch, scheiterte aber 2 Mal alleine vor Vera Kolkmann, bzw. legte den Ball jeweils neben das Tor. Auch Maren Krieter zielte noch 2-3 Mal daneben, bevor sie nach einer tollen Ecke von Beate Ochsenfarth aus dem Gewühl heraus den Halbzeitstand festmachte. Beim Stand von 1:1 hatte zuvor auch Andrea Leve nochmal ihre Klasse gezeigt, als sie einen Ball von Maren Loddenkötter stark um den Pfosten lenkte.

Die zweite Hälfte begann Aasee unverändert, nur die Passsicherheit sollte sich bessern. Ein bisschen druckvoller wurde Aasee nun, mehr spielte sich in des Gegners Hälfte ab. In der 53. Minute dribbelte Maren dann, wiederum nach Anna von Drehles Vorlage, die halbe Westbeverner Abwehr aus und traf zum 3:1. Eine Vorentscheidung sollte damit aber nicht fallen, denn fast im Gegenzug traf Maren Loddenkötter nach einem Pass über die Aaseeabwehr zum 3:2. Es ging nun immer mehr hin und her. Auf der einen Seite war Aasee stets in der Gefahr bei schnellen Kontern der Gäste eine der schnellen Spitzen der Gäste entwischen zu lassen – zum Glück war Andrea Leve weiterhin sehr aufmerksam und spielte gut mit, so das die langen Bälle meist folgenlos blieben. Auf der anderen Seite spielte sich Aasee immer wieder durch das Mittelfeld nach aussen und bekam Schusschancen, Vera Kolkmann war jedoch grade bei scharfen Flanken sicher. In der 63. Minute faste sich Franziska Spahn nach einem schnellen Ballverlust des Gegners dann ein Herz und knallte den Ball aus ca. 23 Metern über die Westbeverner Torfrau unter die Latte – ein richtiges Franzi-Tor, wunderschön! Nach so langer Pause war die Freude bei unserer langen Torjägerin und den etwas kleineren Mitspielerinnen natürlich groß.

In der Folge verpasste es Aasee dann das Spiel zu entscheiden – Franziska Spahn, Maren Krieter, Anna von Drehle und die eingewechselte und gleich stark aufspielende Sophia Heinlein hatten gute Möglichkeiten. Statt des 5:2 fiel dann erneut der Anschluss, diesmal durch Maren Burlage, die ebenfalls nicht allzu langsam auf den Beinen zu sein schien. Eine Viertelstunde war danach noch zu spielen und das Rezept beider Mannschaften war nun klarer denn je – Westbevern warf alles nach vorne, störte früh, spielte schnell in die Spitze. Aasee versuchte das Spiel zu beruhigen, den Ball zu halten, das Spiel in der gegnerischen Hälfte zu halten. Beides gelang, eine Minute dies, die andere das. Für die Nerven der Zuschauer und der Trainerteams gibt es angenehmere Situationen. Erst in der dreiminütigen Nachspielzeit konnte Aasee das Spiel dann endgültig am Westbeverner Sechzehner halten und ruhig zuende bringen.
Am Ende ein fahriges aber durchaus interessantes Spiel, da zwei unterschiedliche Spielsysteme auf aufeinandertrafen und beide Mannschaften alles probierten um es siegbringend durchzusetzen. Im Mittelpunkt standen immer wieder die Torfrauen, sowie auf Aasee Seite Heidi Kuckeland und Joela Weber in der vielgeforderten Innenverteidigung, die ebenfalls viele, viele brisante Duelle gegen die Stürmerinnen von der Ems gewinnen konnten.

Und zu guter Letzt: die Aaseedamen sammeln zum ersten Mal in ihrer Mannschaftsgeschichte mehr als 50 Punkte in einer Saison! Hurra!



Aasee wehrt sich lange – bis Luisa Schuster spät trifft


Spiel 27, 27. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 26.04.2015, Sportpark BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee  -  Borussia Münster  0:2 (0:0)

Aufstellung:
Andrea Leve  –  Tülay Umut,  Heidi Kuckeland, Hilke Lütjohann (c) (10.  Alena Meyer), Katharina Kretzer – Beate Ochsenfarth, Ivonne Lambers  (34. Joela Weber) , Anna von Drehle, Franziska Spahn (46. Isabel Romberg), Theresa Ladwig – Julia Walther

Tore:  0:1 Luisa Schuster (84.), 0:2 Luisa Schuster (90.)

Wie schon gegen die direkten Konkurrenten Hiltrup und Saxonia war Aasee auch gegen die Nachbarinnen von der Borussia gezwungen zu improvisieren. Eine ordentliche taktische Leistung reichte dann um das Spiel gegen eine in Bestbesetzung spielende Gastmannschaft lange torlos zu halten. Am Ende fehlten nur Minuten zum 0:0, auch weil die agile Luisa Schuster in den Reihen der Borussinnen dann doch was dagegen hatte dass das Spiel Unentschieden ausging.

Mit Beate Ochsenfarth und Ivonne Lambers auf der Doppelsechs und Katharina Kretzer auf links in der Viererkette startete Aasee in das Nachbarschaftsduell, vorne sollten Franziska Spahn, die nach längerer Auszeit wieder im Training ist, Julia Walther und Anna von Drehle für Nadelstiche sorgen. So weit der Matchplan – der schon nach wenigen Minuten Makulatur war: nach einem Zweikampf mit Ex-Aaseeherin Jenny Behling in der 10. Minute musste Hilke Lütjohann verletzt vom Platz, was im Nachhinein ein schwerer Schlag für die Offensivbemühungen Aasees war, denn so musste nochmal umgestellt werden.  Anna von Drehle kümmerte sich fortan um die linke Abwehrseite - diese, und Gegenspielerin Jenny hatte sie danach zwar sehr gut im Griff und machte ein tolles Spiel, fehlte uns damit aber schmerzlich in der Offensive.

Mit Joela Weber kamen dann verspätet noch weitere Teile der Innenverteidigung in Spiel (in der 34. Minute) und Katharina Kretzer wechselte wieder herum, diesmal auf die 6. Mit Ivonne und Katharina auf der 6 und Beate auf rechts hatte Aasee nun auch ein paar gute Minuten in der Offensive, dann musste auch Ivonne mit Knieschmerzen runter.

Neben all diesem Wechsel- und Umstellungschaos fand allerdings in der Tat auch ein Fußballspiel statt. Kein unbedingt schönes allerdings. Borussia suchte das Glück mit vielen nach vorne geschlagenen Bällen, die von der trotz Wirrwarrwechseln immer starken Aaseeabwehr mehr oder weniger problemlos verteidigt werden konnten. BWA gelang es indes zu wenig das Spiel auch zu beruhigen und flach nach vorn zu spielen - früh unter Druck gesetzt wurde auch bei uns schnell der lange Ball gesucht, wobei in der Offensive dann durchweg etwas die Balance fehlte – die Mädels machten das einzeln gut, es fehlte aber an Abstimmung und Ausgewogenheit.

In Halbzeit zwei kamen Alena Meyer und Isabel Romberg ins Spiel und für Aasee änderte sich erstmal wenig – die Kompaktheit blieb bestehen. Borussia indes spielte nun häufiger auch mal einen flachen Ball, was nicht die schlechteste Idee sein sollte. Mit laufender Spielzeit geriet Aasee nämlich immer mehr unter Druck, die aufmerksame Andrea Leve im Tor war aber lange nicht ernsthaft aus der gewohnten Coolness zu bringen. So dauerte es bis zur 84. Minute des Spiels, als eine Flanke von rechts passgenau bei Luisa Schuster am zweiten Pfosten landete – die Stürmerin der Borussia blieb locker, suchte sich die Seite aus und verwandelte ins lange Eck zum vorentscheidenden 0:1. Andrea im Tor war da machtlos.

Danach wehrte Aasee sich weiter und versuchte alles um auch einmal vor das Tor der Borussia zu kommen, schaffte es aber nur sich 2 Freistöße in Strafraumnähe zu erarbeiten und in Form von Katharina Kretzer eine Gelbe Karte zu kriegen.
In der letzten Minute des Spiel traf noch einmal Luisa Schuster mit einem sehenswerten Freistoß in den rechten oberen Knick und dürfte damit eine der wenigen Borussia-Spielerinnen sein die den Spielball (zur genauen Info: Adidas Marhaba, offizieller Spielball des Afrika Cups 2015 ;) ) richtig toll fanden.
Am Ende ein verdienter Sieg für die Borussia, wobei Aasee lange kämpferisch und taktisch stark dagegenhielt, aber beinahe von Beginn an nicht richtig für Entlastung sorge, geschweige denn eine richtige Torchance erspielen konnte.

Schon am Mittwoch geht es für die Aaseedamen weiter, dann daheim gegen Westbevern. Kapitänin Franzi Bußwinkel und Vizekapitänin Hilke Lütjohann werden dort leider weiter verletzt ausfallen, dafür sind unter anderem Leonie Wahl, Franziska Kampmann und Maren Krieter wieder am Start.


Anna von Drehle bringt Schwung ins Aaseespiel

Spiel 26., 18. Spieltag, (Nachholspiel), Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Donnerstag, 23.04.2015, Sportpark DJK BW Greven,  Anstoss 19:30 Uhr

DJK BW Greven  -  BW Aasee   1:2 (1:0)


Aufstellung:
Andrea Leve  –  Annika Janssen (40., Theresa Ladwig),  Joela Weber, Hilke Lütjohann, Nina Lübbermann (46. Alena Meyer) – Heidi Kuckeland (c), Ivonne Lambers, Farina Kassner, Franziska Kampmann  –  Maren Krieter,  Julia Walther (46. Anna von Drehle)

Tore:  1:0  (25.), 1:1 Maren Krieter (55., Rechtsschuss, Ivonne Lambers), 1:2 Alena Meyer (80., Rechtsschuss, Ivonne Lambers)

Gegen gut organisierte Grevenerinnen fiel es Aasee auf dem riesengroßen Rasenplatz lange schwer das Spiel richtig in den Griff zu bekommen. Greven stand in der eigenen Hälfte und lauerte auf Ballverluste, die dann schnell und direkt in Konter umgemünzt werden sollten. Vor allem die quirlige Myriam Stamm im Sturm der Gastgeberinnen war lange nicht in den Griff zu bekommen, viele Ballverluste im Zentrum der Aaseeherinnen und Probleme im Passspiel auf dem stumpfen Rasen taten ihr Übriges. In der zweiten Hälfte zeigte Aasee dann jedoch ein ganz anderes Gesicht und gewann noch verdient.

Dabei begannen die Aaseedamen durchaus schon direkt nach Anpfiff ihr gewohntes Spiel aufzuziehen, versuchten den Ball in den eigenen Reihen zu halten und auf sich ergebende Lücken zu warten. Maren Krieter hatte schon in der 7. Minute das 0:1 auf dem Fuß, legte den Ball aber am Tor vorbei. Zwar ergaben sich auch danach hier und da Schusschancen, aber gefährlich sollte es in der ersten Hälfte vor dem Grevener Tor nicht mehr werden. Ganz anders die Gastgeberinnen, die nach Ballgewinnen schnell umschalteten und Fehler im Aufbau sofort ausnutzten. So war das 1:0 gar nicht mal überraschend, war es doch nur ein weiterer Ballverlust von vielen, welcher Myriam Stamm ermöglichte sich gut durchzusetzen und den Ball an Andrea Leve vorbei zu bugsieren – auch unsere Torfrau machte da nicht den besten Eindruck, hatte es aber auch nicht leicht. Denn obwohl sie selten eingreifen musste, durfte sie ihre Wachsamkeit nicht verlieren, zu schnell konnten sich nach Ballverlusten gefährliche Situationen ergeben.
Schon vor der Pause stellte Aasee dann um, Theresa Ladwig kam für das linke Mittelfeld ins Spiel, damit Heidi Kuckeland aus dem Mittelfeld zurückweichen konnte und auch Hilke Lütjohann wieder auf ihre Stammposition rücken durfte. Franzi Kampmann ging auf die 6. Die erste Hälfte ging dennoch mit einem 0:1 Zwischenstand zuende. Zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, schien doch nicht nur bei Aasee der Wurm im Spiel zu sein, sondern machte Greven es den Gästen eben auch richtig schwer.

Die zweite Hälfte sollte jedoch versöhnlich stimmen. Die BWA Damen waren sofort präsenter und zweikampfstärker – angetrieben von den frischen Kräften Alena Meyer und vor allem Anna von Drehle, die auf der rechten Seite immens Druck machen konnte. Auch Franziska Kampmann fühlte sich auf der 6 sichtlich wohler (zumindest von aussen betrachtet ;) ) und trieb den Ball immer wieder vor das Grevener Tor. Der Gegner wurde nun tief in die eigene Hälfte gedrückt, die Bälle schnell zurückgewonnen und präziser in die Spitze gespielt. Ivonne Lambers, in der ersten Halbzeit noch ein Schatten ihrer selbst (wollte ich immer mal schreiben), drehte nun richtig auf: nach schöner Kombination dribbelte sie sich rechts durch den Strafraum und brachte den Ball hart und flach in die Mitte, wo Maren Krieter in bester Torjägerinnenmanier den Ball über die Linie grätschen konnte.
Immer und immer wieder rollten nun Angriffe auf das Tor der Gastgeberinnen, bei denen mit der Zeit vielleicht auch etwas die Kräfte schwanden, die Lücken in der Abwehr wurden größer. Es dauerte allerdings bis zur 80. Minute, als wiederum Ivonne eine Eingebung der höheren Art hatte. Nach einem Lauf durch das Mittelfeld spielte sie einen Pass, der Michael Laudrup einst stolz gemacht hätte – natürlich auch bedingt durch einen grandiosen Laufweg von Alena Meyer, die den Zauberpass direkt mit rechts in lange Eck schieben konnte. Ein Tor wie ein Kunstwerk, das schönste Aaseetor dieser Saison, keine Frage.
Danach versuchte Greven nochmal alle Kräfte zu mobilisieren, aber bis auf einen Freistoß in der letzten Minute inklusive kleiner Schrecksekunde geriet der inzwischen verdiente Sieg nicht mehr in Gefahr, vielmehr versäumte Aasee es in den letzten 10 Minuten noch ein drittes Tor nachzulegen.

Ein gute Reaktion in der zweiten Hälfte, mit zwei zauberhaft herausgespielten Toren. Aber auch eine schwache erste Hälfte, die man sich, egal wer fehlt, wer noch nicht so oft gespielt hat, wer auf einer ungewohnten Position spielen muss etc., so nicht allzu oft genehmigen sollte. Der Gegner indes verkaufte sich gut und machte es den Aaseedamen lange schwer.

Am Wochenende dann haben dann die meisten Aaseedamen Urlaub, die paar Zurückgelassenen spielen das Derby gegen die Borussia.




Leonie Wahl überragt im Chancenfestival

25. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 12.04.2015, Sportpark BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee  -  SC Münster 08   4:0 (2:0)


Aufstellung:
Andrea Leve  –  Katharina Kretzer,  Joela Weber, Hilke Lütjohann, Beate Ochsenfarth  – Franziska Bußwinkel (c) (30. Annika Janßen), Ivonne Lambers, Farina Kassner, Franziska Kampmann (46. Theresa Ladwig) –  Maren Krieter (46. Alena Meyer), Leonie Wahl

Tore:  1:0 Maren Krieter (42., Rechtsschuss, Leonie Wahl), 2:0 Maren Krieter (44., Rechtsschuss, Ivonne Lambers), 3:0 Alena Meyer (49., Rechtsschuss, Leonie Wahl), 4:0 Leonie Wahl (58., Rechtsschuss, Ivonne Lambers)

Eine Stunde lang boten die Aaseedamen ein sehr, sehr gutes Fußballspiel gegen die Gäste vom SC Münster 08, welche in den letzten Wochen durch gute Ergebnisse auf sich aufmerksam gemacht hatten. Bei bestem Fußballwetter, strahlendem Sonnenschein, wurde 08 direkt nach Anpfiff unter Druck gesetzt und im Laufe des Spiels eine Unmenge an Chancen herausgespielt, immer wieder angetrieben von der heute überragenden Leonie Wahl. Getrübt wurde der Auftritt nur vom frühen Ausscheiden unserer Kapitänin Franzi Bußwinkel, die nach einer halben Stunde mit Beschwerden ausgewechselt werden musste – Annika Janßen kam für sie ins Spiel und zu ihrem Heimspieldebut.

Schon nach 5 Minuten lief Maren Krieter alleine auf das Gästetor zu, wurde aber wegen Abseits zurückgepfiffen – eine knappe Entscheidung. Kurz danach scheiterte Leonie Wahl nach Vorarbeit von Maren am rechten Pfosten, noch ein paar Minuten später konnte die starke 08 Torfrau einen Lupfer aus 30 Metern unserer agilen Stürmerin gerade noch zur Ecke klären. Nach einer dieser Ecken brachte Ivonne Lambers das Kunststück fertig nach ihrem Kopfball und eine Parade der Torhüterin den Ball aus gefühlten 30cm nicht über die Linie zu bugsieren, unterstützt von weiteren Aaseeherinnen. J Leonie Wahl scheiterte danach noch zweimal alleine vor dem Tor, zuletzt wurde ihr platzierter Schuss aufs lange Eck noch um den Pfosten gelenkt.
Kurz vor der Pause schlug Aasee dann doch noch zu – Leonie Wahl spielte sich zum x-ten Mal durch die gegnerische Abwehr und passte klug und flach an den zweiten Pfosten, wo Sturmkollegin Maren Krieter den Ball aus leicht abseitsverdächtiger Position über die Linie drücken konnte. Direkt danach schaltete Ivonne Lambers ganz stark und schnell nach einem Ballverlust des Gegners um und schickte Maren Krieter direkt noch einmal auf die Reise zum 2:0.  Damit ging es mit einer beruhigenden Führung in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte kamen mit Theresa Ladwig und Alena Meyer zwei neue Kräfte ins Spiel und mit ihnen begann vielleicht die beste Phase des Spiels. Die 20 Minuten nach der Pause wirbelte unsere Offensive weiter nach Belieben durch die gegnerische Abwehr, es traf erst Alena Meyer nach erneut bärenstarker Vorarbeit von Leonie Wahl – den Schlusspunkt unter ihre Leistung setzte letztere dann selbst, indem sie einen Pass von Ivonne Lambers kurz vor der Gästetorfrau erreichen konnte und ins Tor spitzelte. Theresa Ladwig, Alena Meyer, Maren Krieter und am Ende nochmal Ivonne Lambers verpassten in der Folge noch weitere Tore.

Am Ende ein souveräner 4:0 Sieg mit teilweise begeisterndem Offensivspiel von BWA und einer teilweise herausragenden Mannschaftsleistung, aber auch einem Gegner der bis zuletzt alles versuchte und das Ergebnis auch aufgrund einer starken Torwartleistung noch im Rahmen hielt.
Die zahlreichen Zuschauer aus aller Herren Länder (z.B. Gremmendorf) bekamen also einiges geboten.





Das Glück des Tabellenführers


24. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 29.03.2015, Sportpark BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee  -  TuS Saxonia  0:1 (0:0)


Aufstellung:
Stefanie Schütte  –  Tülay Umut,  Joela Weber, Hilke Lütjohann, Beate Ochsenfarth  – Franziska Bußwinkel (c), Ivonne Lambers (60. Nina Lübbermann), Farina Kassner, Sandra Neuhaus – Julia Walther (60. Sophia Heinlein), Maren Krieter

Tore:  0:1 (73.)

Auch ohne Abwehrchefin Heidi Kuckeland stemmten sich die Aaseedamen lange spielerisch und kämpferisch gegen eine aggressive Saxonia Mannschaft, die am Ende dem Spielverlauf nach etwas glückliche drei Punkte mit nach Hause nehmen konnte.

Vor allem in der ersten Hälfte hatte BWA Vorteile, spielte flach baute ordentlich auf und spielte zum Teil schnell nach vorne - und stand hinten sicher: die neuformierte Viererkette um Joela Weber und Hilke Lütjohann Innen und Tülay Umut und Beate Ochsenfarth Aussen setzte eher sogar noch offensive Akzente und machte ein herausragendes Spiel. Zumal die Offensive von Saxonia ja durchaus zum Besten gehört was die Liga momentan zu bieten hat. Neben einer großen Chance für die Gäste zu Beginn nach einer seltenen Unaufmerksamkeit hatte also eher Aasee Möglichkeiten. So fanden Julia Walther und Sandra Neuhaus jeweils nach Einzelleistungen mit ihren harten Pässen durch den Fünfer keine Abnehmer, auch einige stark getretene Ecken unserer Spielmacherin sorgten für Gefahr. Das Mittelfeld um Franzi Bußwinkel suchte oftmals Lücken in der Gästeabwehr, spielte einige kluge Pässe, richtig in Gefahr bringen konnte man die Dame im Gästetor aber nicht.

Der Gast probierte es dagegen immer wieder mit langen Bällen und versuchte auch über die Zweikämpfe ins Spiel zu kommen, was in der zweiten Hälfte etwas besser gelingen sollte.

Unverändert begann Aasee diese zweite Halbzeit und zuerst blieb es dasselbe Spiel. Saxonia spielte lang, Aasee suchte spielerisch die Lücke, hielt aber auch im Zweikampf dagegen. Vor allem Maren Krieter, Farina Kassner und Julia Walther gaben keine Bälle verloren und liessen sich auch von vielen kleinen Foulspielen nicht beeindrucken, wobei der Schiedsrichter auch im weiteren Verlauf des Spiels eine eher großzügige Linie vertreten sollte. Der Tabellenführer kam jedoch mit der Zeit gefährlicher vor das Aaseetor. So traf ein Fernschuss die Latte und Stefanie Schütte hielt zweimal glänzend, einmal im 1gegen1 sowie einen Flachschuss nach einer Überzahlsituation.

Nach einer Stunde kamen mit Wirbelwind Sophia Heinlein und Nina Lübbermann frische Kräfte, wobei letztere ihr Debut feiern und in einem denkbar schwierigen Spiel und Moment durchaus überzeugen konnte.

Das dann aber tatsächlich ein Tor für Saxonia fallen sollte, lag nicht wirklich in der Luft - die Gäste wurden im Verlaufe des Spiels eher nervöser und – aggressiver. So musste ein klares Abseitstor herhalten – nach einem Pass in die Tiefe bekam die Saxoniastürmerin den Ball in den Fuss gespielt, den Vorsprung von mindestens 2 Metern im Abseits konnte keine Verteidigerin mehr aufholen und Stefanie Schütte im Tor war machtlos gegen den souveränen Abschluss der Saxonen Stürmerin.

Danach versuchten die Gäste vorrangig den Vorsprung zu verteidigen, es gab noch einige Freistöße und ansatzweise Versuche der Aaseeherinnen  eine Ausgleichschance zu erzwingen, diese sollte aber bis auf einen zu ungenau angesetzten Kopfball von Farina Kassner in der letzten Minute nicht mehr entstehen. Am Ende hatte der Gast noch Glück das der Schiedsrichter die Tätlichkeit einer Saxonenspielerin übersah,  – ein weiteres Zeichen dafür wie intensiv dieses Spiel, durchaus auf beiden Seiten, geführt worden war und natürlich auch dafür, wie eng und umkämpft die Liga in dieser Saison ist.

Am Ende steht für BWA also eine durchaus unglückliche Niederlage, die aufgrund der größeren Torchancen der Saxonen in Halbzeit zwei trotz des Abseitstreffers aber irgendwie auch in Ordnung geht.

Natürlich hätten die Aaseedamen, zumal ersatzgeschwächt, gerne ein 0:0 mitgenommen und nicht nur den Kampf an der Spitze noch etwas angeheizt, sondern auch unserer Spielmacherin Sandra Neuhaus einen schöneren Abschied beschert, machte sie am Sonntag doch ihr letztes Spiel für BWA. Mach es gut liebe Sanny, du wirst uns sehr fehlen!


Der erste Angriff entscheidet das Spiel

Spiel 23, 23. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 22.03.2015, Sportplatz GS Hohenholte, Anstoss 13:00 Uhr

GS Hohenholte - BW Aasee   0:1  (0:1)

Aufstellung:
Stefanie Schütte  –   Beate Ochsenfarth, Heidi Kuckeland, Joela Weber, Tülay Umut (46. Alena Meyer) – Franziska Bußwinkel (c), Ivonne Lambers, Franziska Kampmann, Farina Kassner (46. Theresa Ladwig) – Sophia Heinlein (46.  Leonie Wahl),  Maren Krieter 

Tore:  0:1 Maren Krieter (1., Rechtsschuss, Beate Ochsenfarth)

Gelbe Karte: Tülay Umut (42., Foulspiel)

Den Aaseeherinnen reichte eine taktisch ordentliche Leistung für einen vergleichsweise schnörkellosen Auswärtssieg  bei engagierten Gelb-Schwarzen Damen aus Hohenholte. Das es lange spannend blieb und eine spielerische Leichtigkeit trotz Frühlingsgefühlen nicht so recht aufkam, lag nur daran, dass das erlösende zweite Tor trotz großer Chancen einfach nicht fallen wollte.

BWA musste heute unter anderem auf Hilke Lütjohann und Katharina Kretzer verzichten, die sich beide krankmeldeten. In der Abwehr sollte jedoch am heutigen Mittag nichts anbrennen, zu aufmerksam und sicher wurde die Taktik umgesetzt - und rutschte doch mal was durch, war Steffi Schütte im Tor sicher zur Stelle. Das aggressive Anlaufen des Gegners wurde von Beginn an durch schnelles Überspielen des Mittelfeldes entschärft, so das mit dem quasi ersten Angriff der Plan schon aufging – Beate Ochsenfarth spielte einen langen Ball auf die startende Franziska Kampmann, dieser landetete jedoch bei Maren Krieter, welche einmal genau hinschaute und unter die Latte schoss.
Ein schönes und wichtiges Tor – auch danach spielte vor allem Maren Krieter stark, setzte ihre Mitspielerinnen immer wieder gut in Szene. So schickte sie nach 20 Minuten Sophia Heinlein auf die Reise, die alleine auf die gegnerische Torfrau zulaufen konnte, beim Abschluss aber leider etwas im Boden hängenblieb. Einige Minuten später scheiterte Sophia  dann, wieder toll freigespielt von Maren, aus kurzer Distanz an der Torhüterin. Grade Sophia bewegte sich jedoch immer wieder sehr gut im Sturm und erarbeitete sich ebenso ordentlich in der Defensive Bälle zurück. Zwischendurch war dann Franzi Bußwinkel an der Reihe auf das Tor zuzulaufen, klar, nach Pass von Maren – leider versprang der ansonsten wie immer starken Kapitänin dabei der Ball.
Kurz vor der Pause gab es dann noch ein seltenes Highlight – Tülay Umut, welche die gegnerische Starstürmerin in Schach hielt und damit in Halbzeit 1 die schwerste Aufgabe hatte, holte sich nach einem richtig schönem Rasenplatzfoul die erste Aaseedamen-Gelbe Karte seit gefühlten 3 Jahren ab.

Zur zweiten Hälfte kamen Theresa Ladwig, Alena Meyer und Leonie Wahl in die Partie – und genau die drei waren es dann auch, die in den letzten 45 Minuten noch für Highlights sorgten. In der 65. Minute schlug Theresa Ladwig einen starken Freistoß von rechts in den Strafraum, wo Alena Meyer aus kurzer Distanz den Ball volley über die Latte drosch – Pech! 5 Minuten vor Schluss tankte sich dann auf einmal Leonie Wahl durch die müder werdende Abwehrreihen der Gegnerinnen (dreimal dürft ihr raten wer den Pass gespielt hatte), lief bis in den Fünfmeterraum und knallte den Ball mitten auf – die Torfrau. So bot sich dann, ganz kurz vor Schluss, den Gastgeberinnen nach einem Freistoß und einem Missverständnis in der Innenverteidigung plötzlich die große Chance zum 1:1 – der freiliegende Ball wurde aber am Tor vorbeigeschossen.

So blieb es am Ende beim hochverdienten 0:1, in einem Spiel das sich die Aaseedamen schwerer machten als nötig, denn durch das knappe Ergebnis blieb der Gegner erst recht das gesamte Spiel bissig und motiviert, das wäre vermutlich nach einem 0:2 oder 0:3 etwas angenehmer zu spielen gewesen.


Farina Kassners spätes Tor reicht nicht zum Sieg

Spiel 22, 22. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 15.03.2015, Sportplatz Grosse Wiese, Anstoss 17:00 Uhr

SC Westfalia Kinderhaus - BW Aasee   2:2  (0:0)

Aufstellung:
Andrea Leve  –  Franziska Kampmann, Heidi Kuckeland, Joela Weber, Hilke Lütjohann – Franziska Bußwinkel (c), Leonie Wahl  (60. Anna von Drehle), Katharina Krichhoff  – Theresa Ladwig (46.  Maren Krieter), Alena Meyer (46. Farina Kassner) 

Tore:  1:0  (60.),  1:1 Maren Krieter (67., Rechtsschuss, Farina Kassner), 1:2 Farina Kassner (85., Linksschuss, Alena Meyer) , 2:2 (88.)

1:2, 0:8, 1:4 – das war die Ausbeute der Aaseherinnen in Kinderhaus vor diesem Spieltag. Und auch das Hinspiel hatte man gegen eine geschwächte Westfalia 0:1 verloren. Es war also klar, das die 14 Punkte die vor dem Spiel in der Tabelle zwischen beiden Mannschaften lagen, nicht dazu führen sollten den Gegner gar zu unterschätzen. Trotzdem wurde es ein zähes Spiel, gegen eine gut eingestellte Heimmmannschaft die grade in der 1. Hälfte Vorteile hatte.

Zum zweiten Mal hintereinander musste Aasee ganz ohne Itsy Lambers auf der 6 auskommen, auch Maren Krieter und Farina Kassner nahmen zuerst auf der Bank Platz. Aasee, wie immer um Spielkontrolle bemüht, konnte diese in Halbzeit eins lediglich in der eigenen Hälfte ausüben, ansonsten gelang es nicht einmal sich in der gegnerischen festzuspielen. Im Gegenteil, Kinderhaus stellte die Räume diszipliniert zu, war wacher in den Zweikämpfen und kombinierte sicher durch das Mittelfeld. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware, auf Aasees Seite war es Katharina Kirchhoff die zweimal aussichtsreich vor dem Westfaliator auftauchte, den Ball aber nicht gefährlich verarbeiten konnte.

Die zweite Hälfte musste besser werden und wurde dies auch – allerdings blieb das Aaseespiel etwas wackelig, grade im Offensivspiel wurden immer noch viele Zweikämpfe verloren. Dennoch stand die Doppelsechse mit Katharina Kretzer neben Kapitänin Bußwinkel nun besser und ballsicherer, was Aasee grundsätzlich ein paar Meter nach vorne brachte. In einer Phase wo man sich zumindest darauf einigen konnte das der Gegner wohl kein Tor schiessen würde, fiel dann nach einer kleinen Unaufmerksamkeit das 1:0 für Kinderhaus und alles schien zu laufen wie immer. Aber BWA zeigte eine Reaktion – Farina Kassner spielte sich wunderbar auf links durch und passte perfekt auf Maren Krieter, die sich viel Zeit nahm und den Ball dann vollkommen übertrieben in hohem Bogen in den rechten Winkel schoss. Das hätte man auch einfacher und weniger nervenaufreibend, vor allem für das Trainerteam, haben können, war aber zugegeben sehr schön anzusehen.
Kinderhaus schwanden nun die Kräfte und die Räume für Aasee wurden zumindest ein wenig größer. Auch mit Anna von Drehle und Franzi Kampmann ging immer mehr über die rechte Seite  – die schönste Kombination im Spiel, ausgehend von rechts, führte dann zum 1:2: Alena Meyer, von Maren Krieter in Szene gesetzt, spielte mit viel Übersicht im Strafraum weiter auf Farina Kassner, die sich den Ball zurechtlegte und mit links neben den rechten Pfosten einschieben konnte. Zu diesem Zeitpunkt schien Aasee den Kinderhausfluch komplett gebrochen zu haben, der Sieg zum greifen nahe. Fast im Gegenzug sammelte die Westfalia aber nochmal alle Kraft und spielte mit einem ziemlich perfekten Pass Ronja Wundenberg mit einem Seitenwechsel frei, welche dann den Ball in den linken Winkel heben konnte.

Leider gab es dann trotz einer langen Verletzungsunterbrechung keine Nachspielzeit, so das es beim 2:2 blieb, welches  vom Spielverlauf her vielleicht unglücklich scheint, aber gegen eine wirklich stark spielende Kinderhauser Mannschaft am Ende durchaus in Ordnung geht.

Grade für Andrea Leve im Aaseetor ein undankbares Spiel, da es außer den beiden kaum zu verhindernden Gegentoren im Prinzip wenig zu tun gab während ein kalter Wind wehte. Brrr.

Bestnoten in einem für alle schwierigen Spiel verdienten sich bei Aasee diesmal vor allem die unermüdlichen Hilke Lütjohann, Maren Krieter und Farina Kassner. In Halbzeit eins war es vor allem Katharina Kirchhoff die für nennenswerte Offensivaktionen sorgte, in Halbzeit zwei waren es dann Katharina Kretzer und Alena Meyer die das Spiel etwas beruhigen konnten.
Am nächsten Wochenende geht es nach Hohenholte, gegen einen weiteren schwer zu spielenden Gegner.

 

Leonie Wahls Kracher bricht den Bann

Spiel 21, 20. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 08.03.2015, Sportplatz BW Aasee, Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – SC Gremmendorf II  3:0  (1:0)

Aufstellung:
Andrea Leve  –  Franziska Kampmann, Heidi Kuckeland, Joela Weber, Hilke Lütjohann – Franziska Bußwinkel (c), Katharina Kretzer, Anna von Drehle (46. Sandra Neuhaus), Farina Kassner (25. Leonie Wahl)  – Theresa Ladwig (46. .Julia Walther), Maren Krieter 

Tore:  1:0 Leonie Wahl (40., Rechtsschuss, Maren Krieter), 2:0 Franziska Kampmann (67., Rechtsschuss, - ), 3:0 Maren Krieter (71., Rechtsschuss, Franziska Bußwinkel)


Gegen defensiv eingestellte Gäste aus Gremmendorf tat sich Aasee lange schwer eine Lücke in der gegnerischen Abwehr zu finden. So brauchte Aasee 30 Minuten für den ersten Schuss auf das Tor der starken Christina Claassen, abgefeuert von Leonie Wahl mit der, früh eingewechselt,  ein wenig mehr Zug in die Angriffe kam. So war es kein Zufall das Leonie kurz darauf auch das 1:0 erzielte – schön auf links freigespielt von Maren Krieter, zog sie in die Mitte, tanzte zwei Gegnerinnen aus und schoss trocken zur Führung ab. Danach scheiterten nach einer Ecke noch erneut Leonie Wahl und im Nachschuss Anna von Drehle aus kurzer Distanz an der Gremmendorfer Torfrau.

Im gesamten Spiel wurde grade vorne munter durchgewechselt – und zur Pause kam dann mit Sandra Neuhaus noch mehr Erfahrung in die Partie. Auch durch sie wurde das Aasee Spiel nun insgesamt zielstrebiger und sauberer. Immer wieder angetrieben von Neuhaus, aber auch Franziska Bußwinkel und Katharina Kretzer, wurde nun besser zum Tor kombiniert – es brauchte jedoch ein wenig Glück für das 2:0. Ein zwar platzierter aber recht harmloser Schuss der ansonsten eigentlich furchtbar schussgewaltigen Franziska Kampmann fand den Weg ins Tor von Claassen, die allerdings vorher und nachher gegen Sandra Neuhaus, Maren Krieter und Franziska Bußwinkel einige Bälle ganz stark halten konnte.

Das schönste Tor fiel kurz darauf, eine tollen Kombination fand Franziska Bußwinkel auf rechts, ihre platzierte Flanke in die Mitte zur Maren Krieter wurde von dieser kontrolliert und sauber verwandelt.  Auch Julia Walther, die ihr Debut geben konnte, hatte eine Möglichkeit, wurde aber leider wegen Abseits zurückgepfiffen. Trotzdem ein durchaus vielversprechender Auftritt von Julia und allen anderen sowieso. 

Die Abwehrreihe ließ wie gewohnt keine Chancen zu, so das Andrea Leve im Aaseetor abgesehen von einigen schönen Pässen zur Spieleröffnung einen geruhsamen Nachmittag in der Sonne verbringen konnte.



Joela Weber krönt herausragende Abwehrleistung


Spiel 20, 19. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 01.03.2015, Sportplatz Vfl Senden e.V., Anstoss 17:00 Uhr

Vfl Senden 93 II - BW Aasee 
0:1 (0:1)

Aufstellung:
Stefanie Schütte  –  Franziska Kampmann, Heidi Kuckeland, Joela Weber, Hilke Lütjohann – Franziska Bußwinkel (c), Ivonne Lambers, Katharina Kretzer (81. Annika Janßen), Farina Kassner (46. Theresa Ladwig) - Katharina Kirchhoff (46. Tülay Umut), Maren Krieter

Tore:  0:1 Joela Weber (45+1., Rechtsschuss , - )

An die gute Leistung gegen Hiltrup konnten die Aaseedamen mit etwas entspannterer Personaldecke beim Vfl Senden II anküpfen. Vor allem die erste Halbzeit spielte BWA mutig und teilweise spektakulär kombinierend nach vorne, hatte gefühlte 90% Ballbesitz. Verlorene Bälle wurden rasch zurückerobert und meiste sauber wieder nach vorne gebracht. Ein Treffer fiel jedoch erst in der Nachspielzeit , als Joela Weber nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte ihr Herz in die Hand nahm, den eroberten Ball zweimal an einer Gegnerin vorbeispitzelte und ihn dann aus gut 20 Metern unter die Latte schoss. Zwar hatten die Aaseherinnen vorher auf verschiedenste Arten und Weisen versucht ein Tor zu schiessen, aber bei aller Dominanz, es wollte nicht gelingen, zumal die Sendenerinnen ja auch noch da waren.
Dem Lob zur Halbzeitpause folgte dann eine etwas lasche Einstellung zu Beginn der zweiten Hälfte, Senden hingegen witterte ob des geringen Rückstands Morgenluft. Man darf den BWA Damen zugute halten das sie es irgendwann schafften wieder zu ihrem Spiel zurückzufinden – über ein Gegentor hätte man sich jedoch am Ende nicht beschweren dürfen, auch wenn die Abwehr, bis zu Stefanie Schütte im Tor, zumeist ausbügeln konnten.
Bei einem derartig hohen Ballbesitzanteil Aasees kamm es zwar in der Abwehr zu einigen Schrecksekunden, aber insgesamt war die Leistung der Kette um Joela Weber und Heidi Kuckeland (auch im Zusammenspiel mit Stefanie Schütte) herausragend. Franziska Kampmann und Hilke Lütjohann glänzten mit frechen Dribblings und setzten so immer wieder Nadelstiche in der Offensive – in der dann vielleicht heute am Ende etwas die Durchschlagskraft und auch das Glück fehlte.

Für unsere Kapitänin Franziska Bußwinkel, welche aus Irland zurückgekehrt gleich wieder ihre typische Dominanz ausstrahlte und ihre Sechserpartnerin Ivonne Lambers gilt dasselbe: beide eroberten zahllose Bälle und spielten immer wieder kluge Pässe in die Schnittstellen der gegnerischen Abwehr, setzten nach, machten Druck.
Das es mit Joela Weber einen Innenverteidigerin war, die das entscheidende Tor schiessen konnte passte zu diesem Spiel und belohnte natürlich auch stellvertretend die gesamte Defensivleistung des Teams, irgendwie. J 
Ein großer Dank geht an Heidi Kuckeland, die während Franzi Bußwinkels Abwesenheit eine großartige Kapitänin war und die Mannschaft toll geführt hat! Zu ihrem Debut kam am Ende noch Annika Janßen, die seit der Rückrunde spielberechtigt ist und uns auf allen Defensivpositionen aushelfen kann.



Klauckes Geschoss bringt Hiltrup den Sieg


Spiel 19, 18. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 22.02.2015, Sportpark BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee  - TuS Hiltrup   0:1 (0:0)

Aufstellung:
Sinah Katzer  –  Tülay Umut, Heidi Kuckeland, Joela Weber, Hilke Lütjohann – Franziska Bußwinkel (c), Ivonne Lambers, Judith Peters, Franziska Kampmann - Katharina Kirchhoff, Maren Krieter
 
Tore:  0:1 (57.)

Der Heimspielbericht zur knappen Niederlage gegen den TuS Hiltrup, die man im Hinspiel noch 2:1 schlagen konnte. Mit nur einer Wechselspielerin und dementsprechend vielen Absagen eine ordentliche Leistung die leider nicht mit einem Punkt oder mehreren belohnt wurde:

(24.02.15) Obwohl in der Ausfallliste von Trainer Kolja Steinrötter ganze 16 Namen auftauchten, stellte BW Aasee am Sonntag gegen den TuS Hiltrup eine ordentliche Mannschaft zusammen. Die Spielerinnen des Tabellenzweiten taten sich schwer, brachten aber durch ein tolles Tor von Ina Klaucke einen 1:0 (0:0)-Auswärtssieg nach Hause.

Die "16 Ausfälle" wollte Ralf Lütkemeyer dem Gegner nicht abkaufen. "Die waren stärker als im Hinspiel, als wir verloren haben", sagte der TuS-Trainer. Insgesamt entwickelte sich ein hektisches Spiel, das sich meist zwischen den Strafräumen abspielte. Torszenen gab es kaum, zumal den BWA-Spielerinnen ab Strafraumhöhe die Ideen ausgingen. Hiltrup hätte durch Natalie Schwarz in Führung gehen müssen, sie schoss nach Zuspiel von Marina Skiba aber Aasee-Torfrau Sinah Katzer in die Arme (22.). Hiltrup war zudem bei drei Ecken gefährlich, brachte den Ball aber nicht im Tor unter.

Zunächst nicht, denn nach gut einer Stunde schnappte sich Ina Klaucke nach einem Ballgewinn die Kugel, holte mit ihrem rechten Fuß aus und traf unten links ins Eck zum Siegtreffer. Aasee, das erstmals in dessen Amtszeit ohne den beruflich verhinderten Steinrötter auskommen musste, hatte danach ein "scheinbares Übergewicht" (Lütkemeyer), richtig gefährlich wurde es für das Tor von Lea Rüdiger jedoch nicht mehr.

 

Verdienter Arbeitsieg in Caros Abschiedsspiel

Spiel 18, 17. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 07.12.2014, Sportpark . FC Gievenbeck,  Anstoss 16:30 Uhr

1. FC Gievenbeck II - BW Aasee  0:2 (0:1)

Aufstellung:
Sinah Katzer  –  Franziska Kampmann, Katharina Kretzer, Hilke Lütjohann (c), Farina Kassner  -  Leonie Wahl, Ivonne Lambers, Alena Meyer (60. Katharina Kirchhoff), Anna von Drehle (46.Franziska Spahn) – Sandra Neuhaus (65.Sophia Heinlein), Carolin Pöhler

Tore:  0:1 Sandra Neuhaus (12., Linksschuss, Ivonne Lambers), 0:2 Leonie Wahl (75., Rechtsschuss, Sophia Heinlein)

Einen verdienten aber mühevollen Sieg fuhren die Aaseedamen beim Nachbarn Gievenbeck ein. Eine kleine Erkältungswelle führte dazu, das drei Offensive Mittelfeldspielerinnen in der Kette um Abwehrchefin Hilke Lütjohann spielen mussten – so war wie in den letzten Spielen allzu oft, Flexibilität gefragt. Es entwickelte sich ein Spiel auf überschaubarem Niveau mit zwei dominierenden Abwehrreihen, wobei der Gastgeber im Mittelfeld durchaus Vorteile hatte, aber im Gegensatz zu Aasee keinerlei Torchancen erspielen konnte.

Früh wurde klar, das Aasee heute Schwierigkeiten mit dem seifigen Kunstrasen haben würde, denn im latenten Sprühregen glitschte der Ball nur zu durch die Reihen. Die neuformierte Abwehr der BWA Mädels stand jedoch durchweg bombensicher, grade Katharina Kretzer und Farina Kassner spielten auf ihren neuen Positionen stark, Franziska Kampmann fühlte sich auf links hinten eher unterfordert, musste aber in den sauren Apfel beissen und diese Stellung halten. Immer wenn Aasee schnell und direkt nach vorne spielte ergaben sich Möglichkeiten, vor allem über die Aussen, Alena Meyer und Anna von Drehle. Das erste Tor fiel aber durch die Mitte – einen starken Pass von der wiedergenesenden Ivonne Lambers versenkte Sandra Neuhaus cool mit links im langen Eck. Danach war es weiter schwer für BWA zu Möglichkeiten zu kommen – die beste vergab Franziska Spahn, die nach feiner Vorarbeit von Sandra Neuhaus mit links knapp am kurzen Eck vorbeizielte. Etwas Glück hatten die Gastgeber das der ansonsten aufmerksame Schiedsrichter nach einer halben Stunde ein Handspiel im Strafraum übersah, welches aber auch eh in die Kategorie „überflüssig“ fiel und keine Torchance für Aasee verhinderte.

Im Laufe des Spiels hatte die bislang glücklose Leonie Wahl mit Carolin Pöhler die Positionen getauscht und blieb auch in der zweiten Hälfte im Sturm. Den ekligen Wind mitsamt Regen nun im Rücken, begann Aasee Halbzeit zwei deutlich stärker und dominanter. So verpassten Leonie Wahl und Franziska Spahn das zweite Tor knapp. Die Gegner versuchten nun alles um vor das Aaseetor zu gelangen, dies sollte aber nicht gelingen – trotzdem versuchten wir durch die Einwechslungen von Katharina Kirchhoff und später Sophia Heinlein die Kontergefahr zu erhöhen und wieder etwas mehr Schwung ins Spiel zu bringen. Beide Spielerinnen machten genau das, rackerte auf ihren Seiten und rissen immer wieder Löcher in die gegnerischen Abwehrreihen. Erlöst wurde Aasee aber erst in der 75. Minute – eine starke Hereingabe der flinken Sophia Heinlein verwandelte Leonie Wahl sauber mit rechts in lange Eck zur endgültigen Vorentscheidung. Es blieb am Ende beim verdienten 2:0 und vielen Eckstössen die Sandra mit großer Vorliebe hinter das gegnerische Tor schoss. :D

Am Ende holte sich Carolin Pöhler noch ihren verdienten Applaus ab, für 3 tolle Jahre bei Blau Weiss Aasee, viele Tore, viele Vorlagen und vollem Einsatz in jeder Minute. Darunter das mit einigem Abstand schönste Tor, das ich jemals im Frauenfussball gesehen habe (das 1:1 im Pokal gegen Alverskirchen). Caro, du reisst eine Lücke, die wir nicht werden schliessen können!



Alena Meyers Traumtor bricht den Bann


Spiel 17, 15. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 30.11.2014, Sportpark BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – Concordia Albachten   2:0 (1:0)

Aufstellung:
Andrea Leve  –  Katharina Kretzer, Hilke Lütjohann (c), Silvia Ahlbrand, Beate Ochsenfarth -  Carolin Pöhler, Theresa Ladwig, Alena Meyer (46. Farina Kassner), Anna von Drehle (46. Sandra Neuhaus) – Isabel Romberg, Leonie Wahl (46. Sinah Katzer)

Tore: 1:0 Alena Meyer (26., Rechtsschuss, Leonie Wahl), 2:0 Sandra Neuhaus (67., Rechtsschuss, Sinah Katzer)

Gut gelaunt gingen die Aaseedamen bei frostigen Temperaturen in das Spiel gegen den Tabellenletzten aus Albachten. Angeführt von Interimskapitänin Hilke Lütjohann machte BWA von Beginn an Druck, versuchte aber auch eine gewisse Ballsicherheit durchzusetzen, da viele Spielerinnen auf dem Platz standen die so und in dieser Zusammenstellung noch nicht zusammengespielt hatten. Albachten stand selbstverständlich tief, angeführt von der starken Melanie Averweg im Tor, versuchte aber durchaus ab und an nach vorne zu spielen was im Laufe des Spiels auch einige Male gefährlich gelingen sollte.
In der ersten Hälfte spielte sich das Geschehen jedoch mehr oder weniger ausnahmslos in und um Albachtens Sechzehner ab, immer wieder angetrieben von Theresa Ladwig die eine starke Partie spielen sollte. Aasee erspielte sich so einige schöne Gelegenheiten, blieb im Abschluss jedoch zu harmlos. Nach einer knappen halben Stunde brach Alena Meyer dann den Bann, und wie! Nach einer schönen Kombination mitsamt Seitenwechsel legte Leonie Wahl den Ball am linken Strafraumeck nach hinten ab, von wo aus Alena Meyer den Ball unhaltbar in den langen Winkel schoss. Ein Traumtor. Leider wollte vor der Halbzeit kein zweites Tor gelingen, Anna von Drehle vergab dazu nach schönem Spielzug noch die beste Gelegenheit.

Nach der Pause kamen mit Farina Kassner, Sandra Neuhaus und Sinah Katzer drei frische Kräfte und Aasee begann die zweite Hälfte zuerst weiter konzentriert. Nach einigen Minuten schlich sich jedoch eine gewisse Nachlässigkeit ein, das Umschalten in beide Richtungen funktionierte nicht mehr, der Gegner witterte seine Chance. In dieser Phase konnte die Mannschaft sich bei Torfrau Andrea Leve bedanken, die zwei große Chancen der Albachtenerinnen zum Ausgleich stark parieren konnte.
Als kleiner Weckruf wurde dann gut 20 Minuten vor Schluss erneut ein Dreierwechsel vollzogen – danach wurde das Spiel der Aaseedamen wieder stabil und die Chancen entstanden wieder auf der Seite der Heimmannschaft. Vor allem Sinah Katzer, in ihrem ersten Einsatz im Feld seit langer Zeit, zeigte sich sehr spielfreudig und zweikampfstark. Aber auch Carolin Pöhler kam jetzt, mit Leonie Wahl so richtig in Fahrt, beide wirbelten desöfteren durch die Abwehrreihen des Gegners. Nur der Abschluss wollte allen nicht so recht gelingen, zu viele Bälle wurden leichte Beute der gegnerischen Torfrau. Nachdem Sandra Neuhaus, Leonie Wahl, Alena Meyer und Sinah Katzer beste Gelegenheiten ausgelassen hatten, traf ein schöner Versuch von letzterer die Unterkante der Latte – den zurückspringenden Ball nagelte Sandra Neuhaus trocken zur Entscheidung ins Netz.
Danach spielte Aasee das Spiel locker nach Hause, traf aber nicht mehr.
Ein Spiel bei dem Hilke Lütjohann und Beate Ochsenfarth gewohnt sicher spielten, aber vor allem die Spielerinnen die zuletzt nicht so oft im Einsatz waren auf sich aufmerksam machen konnten. So spielte Silvia Ahlbrand sicher in der Innenverteidigung, mit guten Pässen in die Spitze, Anna von Drehle und Isabel Romberg glänzten mit Zweikampfstärke und klugen Laufwegen und Alena Meyer machte eines ihrer besten Spiele im Aaseedress – immer anspielbar, zweikampfstark und sehr passsicher. Unverzichtbar macht sich derweil Katharina Kretzer, die unauffällig jeden Zweikampf gewinnt und jeden Ball abfängt, egal auf welche Position sie geschoben wird. Das erinnert stark an eine gewisse Mittelfeldspielerin die bald wieder zu den Aaseedamen zurückkommt! J
Am Ende ein hochverdienter Sieg, wobei Albachten in der zweiten Hälfte durchaus eine Phase hatte, in der sie sich ein Unentschieden hätten erspielen können weil Aasee es verpasste das Spiel früher zu entscheiden.




Aasee erspielt sich die Sicherheit zurück


Spiel 16, 14. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 16.11.2014, Sportpark BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – SW Havixbeck   3:0 (2:0)

Aufstellung:
Andrea Leve  –  Hilke Lütjohann, Joela Weber,  Heidi Kuckeland (c), Franziska Kampmann -  Ivonne Lambers (55. Alena Meyer), Leonie Wahl, Carolin Pöhler, Farina Kassner (46. Sophia Heinlein) – Theresa Ladwig (46. Beate Ochsenfarth), Maren Krieter

Tore: 1:0 Carolin Pöhler (2., Rechtsschuss, Leonie Wahl), 2:0  Theresa Ladwig (21., Rechtsschuss, Hilke Lütjohann), 3:0 Maren Krieter (59., Rechtsschuss, Eckball direkt verwandelt)


Einen am Ende ungefährdeten Sieg im Dauerregen fuhren die Aaseedamen gegen die Neulinge aus Havixbeck ein. Lange konnten die Gäste das Spiel jedoch recht offen halten, versteckten sich nicht – vor allem über Kapitänin Lea Heitkamp und die sehr agile Erlinda Haliti beschäftigten sie die BWA Abwehr ein- ums andere Mal, kamen aber nur 1-2 Mal zu echten Torchancen. Aasee hingegen hatte Möglichkeiten das Spiel früher zu entscheiden, tat dies aber erst mit dem direkt verwandelten Eckball von Maren Krieter nach einer knappen Stunde.

Aasee begann das Spiel stark, setzte den Gegner früh unter Druck – schon nach knapp zwei Minuten trickste sich Carolin Pöhler nach Vorlage von Leonie Wahl durch den Strafraum und überlupfte die Torfrau aus kurzer Distanz zum 1:0. Kurz darauf schickte Theresa Ladwig mit einem klugen Pass Maren Krieter auf die Reise, diese zielte aber allein gegen die Torfrau am kurzen Eck vorbei. Danach konnte das Spiel meist in der gegnerischen Hälfte halten, leistete sich aber im Mittelfeld einige Ballverluste die im Laufe der Halbzeit zu immer größerer Hektik führten. Bis zur Pause sollte Aasee es nicht mehr so recht schaffen Ruhe ins Spiel zu bringen – hatte aber auch weiter Möglichkeiten. Kurz nachdem Andrea Leve reaktionsschnell ein Eigentor zum Ausgleich verhinderte, traf Theresa Ladwig nach toller Vorarbeit von der wie immer bärenstarken Hilke Lütjohann zum 2:0. Die Torschützin setzte danach noch einen schönen Freistoß aus ihrer Lieblingsposition sehr schön in den Winkel des Havixbecker Tores, der konnte jedoch zur Ecke pariert werden. So blieb es beim 2:0 zur Pause – etwas knapp, denn Aasee war gewarnt von anderen, spektakulären Aufholjagden der Gäste.

Aber nach dem Pausentee konnte Aasee die Kontrolle über das Spiel dann endlich richtig übernehmen. Beate Ochsenfarth kam für There Ladwig ins Spiel, letztere sollte aber gegen Ende nochmal etwas wirbeln. Auch Sophia Heinlein und Anna von Drehle brachten Schwung, alle immer angetrieben von unseren Wirbelwinden Leonie Wahl und Carolin Pöhler, die beide unermüdlich rackerten. Auch die Innenverteidigung um Kapitänin Heidi Kuckeland machte immer mehr mit strategischen Vorstössen auf sich aufmerksam – so konnte Maren Krieter, wunderbar geschickt von Joela Weber, auch den zweiten Sololauf aufs Havixbecker Tor, in der 54. Minute, nicht in ein Tor ummünzen. 2 Minuten später traf sie dann doch – wenngleich etwas komplizierter: von rechts brachte Maren einen Eckstoß vor das Tor, der mit ein wenig Mithilfe des Gegners den Weg in die Maschen zum 3:0 fand.
Danach hatte vor allem Anna von Drehle nach prima Läufen mehrmals das vierte Tor auf dem Fuß, dieses sollte aber nicht mehr fallen. Auch Andrea Leve konnte sich nach einem weiteren riesen Sololauf von Erlinda Haliti nochmal auszeichnen, als sie einen verunglückten Schuss von Havixbecks Denise Bußmann parierte.

Ein am Ende verdienter Sieg der Aaseedamen, die mit fortschreitender Spieldauer immer mehr zur Sicherheit des Saisonbeginns fanden – stark zwischenzeitlich aber dennoch der Auftritt der Gäste, welche mitnichten wie ein Neuling auftraten. Wunderbar auch die Rückkehr von Farina Kassner, die ihre Sprunggelenksprobleme damit hoffentlich überwunden hat.






Aasee kämpft, kann das Glück aber nicht erzwingen


Spiel 15, 13. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 09.11.2014, Sportpark BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – ESV Münster   0:3 (0:2)

Aufstellung:
Andrea Leve  –  Katharina Kretzer, Hilke Lütjohann,  Heidi Kuckeland (c), Beate Ochsenfarth (65. Sandra Neuhaus) – Ivonne Lambers (46. Sophia Heinlein), Leonie Wahl, Franziska Spahn, Anna von Drehle (55. Alena Meyer) – Theresa Ladwig, Carolin Pöhler

Tore: 0:1 (19.), 0:2 (62.), 0:3 (65.)

Erstmals zu am Ende wohl zu vielen Umstellungen gezwungen, scheiterten Aasees Damen im Spiel gegen die punktgleichen ESVerinnen anfangs an der Chancenverwertung, am Ende aber vor allem an diszipliniert und taktisch sauber spielenden Gästen. Ohne Joela Weber, Franziska Kampmann, Sinah Katzer und weiterhin Maren Krieter, kam mit andauernder Spieldauer zu viel Hektik ins Aaseespiel, die vielleicht mit einem Führungstor hätte verhindert werden können.
In der ersten Hälfte spielte Aasee gut mit, hatte vielleicht sogar etwas mehr vom Ball und konnte einigen Druck auf das ESV Tor ausüben. Bei aller Ausgeglichenheit waren aber die Gäste, die schon in Halbzeit Eins deutlich gefährlicher vor das Tor kamen. Die grösste Chance für BWA hatte die heute bärenstarke Leonie Wahl nach einer Ecke von der eben so starken Theresa Ladwig in der 14. Minute – ihre feine Direktabnahme wurde für die geschlagene Torfrau von einer ESV Spieleren auf der Linie über die Latte geklärt. Auch nach dem 0:1, durch die stets gefährliche Stefanie Hekkens, die eine kurze Unaufmerksamkeit in der Aaseeabwehr ausnutzen konnte und aus spitzem Winkel traf, hatte Aasee Möglichkeiten. Zuerst Leonie Wahl und Franziska Spahn nach einem Freistoß von Theresa Ladwig, danach nochmal Franziska Spahn aus kurzer Distanz nach einer Ecke. Bei all diesen Versuchen, zum Teil aus kürzester Distanz, musste die gegnerische Torfrau jedoch bezeichnenderweise nicht eingreifen, da sie alle am Tor vorbeiflogen ode abgeblockt wurden. Wenn die Gegnerinnen vor das Aaseetor kamen wurde es aber wie gesagt stets gefährlich – so konnte sich Andrea Leve im BWA Tor noch zweimal auszeichnen und hielt mit ihren Paraden Aasee im Spiel.
Zur Hälfte musste unser Metronom Ivonne Lambers mit Knieproblemen ersetzt werden, für sie kam die flinke Sophia Heinlein ins Spiel. Schnell hatte Franziska Spahn wieder eine gute Möglichkeit nach einem Eckball, mit andauernder Spielzeit kam jedoch immer mehr Unruhe ins Aaseespiel. Auch nach den Einwechslungen von Sandra Neuhaus und Alena Meyer wurde dies nicht richtig besser, so stand der ESV jetzt allerdings auch deutlich solider in der Defensive als noch in der ersten Hälfte. Und im Gegensatz zu Aasee hatten die Gäste auch noch Torchancen – Stefanie Hekkens erzielte nach Kontern bis zur 65. Minute noch das 0:2 und das 0:3, eventuelle Punkte abgegeben hatten die Aaseedamen jedoch im Nachhinein, wie schon gegen Mauritz, in der ersten Halbzeit. Bei ihrem Treffer zum 0:3 verletzte sich die ESV Stürmerin und musste raus – auf diesem Wege gute Besserung!

Nach dieser Auswechslung ging auch beim ESV nicht mehr viel nach vorne, aber der Gegner musste ja auch nicht mehr unbedingt. Die Aaseedamen versuchten indes alles nach vorne zu werfen, Möglichkeiten blieben aber aus – die beste vielleicht noch ein Freistoß in der Schlussminute, der aber leider in der Mauer hängenblieb.

Am Ende ein verdienter Sieg für vor allem bei fortschreitender Spieldauer deutlich sortiertere Gäste, denen Aasees Damen nur in der ersten Hälfte was entgegenzusetzen hatten, dort aber auch an ihrer Chancenverwertung scheiterten.
Unglücklich das Aasee grade in den beiden Spielen gegen direkte Konkurrenten zu zu vielen Umstellungen gezwungen war, die dieses Mal noch nicht kompensiert werden konnten. Die Kleinigkeiten die diese Spiele am Ende entschieden haben, konnten wir so dieses mal nicht auf unsere Seite zwingen, auch wenn das Bemühen und der Wille in beiden Spielen bis zuletzt da war und das eine oder andere Mal vielleicht auch ein wenig Glück gefehlt hat.



Frühes Gegentor spielt Mauritz in die Karten


Spiel 14, 12. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Mittwoch, 05.11.2014, Sportpark BW Aasee,  Anstoss 19:30 Uhr

BW Aasee – SV Mauritz   0:2 (0:2)

Aufstellung:
Sinah Katzer  –  Franziska Kampmann, Joela Weber,  Heidi Kuckeland (c), Beate Ochsenfarth (65. Hanna Kramps) – Ivonne Lambers, Leonie Wahl, Carolin Pöhler – Theresa Ladwig (58. Isabel Romberg), Katharina Kretzer (70. Alena Meyer), Sophia Heinlein

Tore: 0:1 (7.), 0:2 (45+2)

Ohne Hilke Lütjohann waren die Aaseedamen gezwungen die Viererkette umzustellen – nicht nur aus diesem Grund versuchte man sich zu Beginn in einem 4-3-3 um in der Zentrale Überzahl zu suchen und die Bälle des Gegners möglichst früh zu gewinnen. Dies sollte im Verlauf des Spiels leider heute zu selten gelingen.
Die jungen Mädels des SV Mauritz begannen stark - aggressiv und wach drückten sie unter dem Flutlicht des Aaseeplatzes die Heimmannschaft in die eigene Hälfte . Es brauchte jedoch eine unglückliche Fügung für das frühe 0:1, was dem Konterspiel des Gegners voll in die Karten spielte und eigentlich Gift für das BWA Spiel sein sollte. Danach baute Aasee jedoch mehr Druck auf und bekam Chancen. Ein Freistoß von Theresa Ladwig landete in der 28. Minute an der Querlette, der Abpraller lag nach Aussage der Spielerinnen und des Schiedrichters nach mehreren Versuchen insgesamt fünfmal (!) auf der Torlinie – aber leider nie dahinter. So blieb es beim 0:1, ein 1:1 zu diesem Zeitpunkt war im Rückblick womöglich heute die einzige Chance den Gegner etwas zu verunsichern und das Spiel zu gewinnen. Denn in dieser Phase wackelte Mauritz etwas, Konter blieben meist aus. Nach Vorlage von Ivonne Lambers hatte Theresa Ladwig danach nochmal eine Möglichkeit, ihr direkter Versuch flog aber über die Latte. Kurz vor der Pause, in der Nachspielzeit, wiederholte sich die Szene zum 0:1 dann nochmal, was im Nachhinein der endgültige Schlag gegen BWA sein sollte. Mit dem 0:2 ging es in die Pause.
Auch wenn die Mannschaft sich der letzten Spiele gegen die damals noch Post SV Mädels bewusst war, welche jeweils zur Pause für Aasee einen Rückstand ausgewiesen hatten, am Ende aber stets Unentschieden endeten und sogar eher hätten gewonnen werden müssen - heute sollte es anders laufen. Mauritz verteidigte danach gut, stand tief und spielte lange Bälle auf die schnellen Aussen. Gegen die massierte, aggressive Abwehrleistung der jungen Mädels vom Kanal hatten die BWA Damen keine richtigen Antworten mehr, auch wenn bis zum Ende gegen das Bollwerk angerannt wurde. Kurz vor Schluss gab es noch einen Freistoß von der Strafraumgrenze, den Theresa Ladwig leider in die Mauer nagelte. Davor konnte Carolin Pöhler nach feiner Einzelleistung die gegnerische Torfrau mit einem Fernschuss prüfen. Mehr klare Chancen gab es nicht wirklich – vielmehr: hätte Mauritz die sich ergebenen Räume bei Kontern noch besser nutzen und die Angriffe besser abschliessen können, wäre auch eine höhere Niederlage für Aasee drin gewesen.
Fazit: gegen einen starken Gegner hätte heute sehr viel mehr besser laufen müssen um das Spiel zu gewinnen. Dazu kam, das die Aaseedamen auch durchaus besser spielen können. Grundsätzlich fehlte es etwas an Passsicherheit, Zweikampfstärke und vor allem Bewegung. Dieser Umstand, inklusive der Umstellungen, der Stärke des Gegners  sowie der unglückliche Spielverlauf lassen mich nicht allzu sehr mit der Niederlage hadern. Das kann passieren – und schön auch, das man trotz allem gesehen hat, das diejenigen die ansonsten in letzter Zeit nicht allzu viel gespielt haben, sich sofort wieder gut eingeführt haben. Vor allem Beate Ochsenfarth hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit ihrer bärenstarken Gegenspielerin super ins Spiel gekämpft. Mit Isabel Romberg und Alena Meyer kam am Ende noch etwas mehr Struktur ins offensive Spiel, auch wenn es eben nicht zu zählbarem gereicht hat.



Theresa Ladwig entscheidet das Spitzenspiel


Spiel 13, 11. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 26.10.2014, Sportpark BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – Wacker Mecklenbeck II  1:0 (0:0)

Aufstellung:
Sinah Katzer  – Hilke Lütjohann, Joela Weber,  Heidi Kuckeland (c), Franziska Kampmann  – Ivonne Lambers (65. Theresa Ladwig), Leonie Wahl, Franziska Spahn (46. Sophia Heinlein (89. Anna von Drehle), Carolin Pöhler - Katharina Kretzer, Maren Krieter

Tore: 1:0 Theresa Ladwig (68., Rechtsschuss)

Ein echtes Spitzenspiel sahen die Zuschauer am Sonntagnachmittag im Aaseesportpark. In einem ausgeglichenen Kreisligaspiel auf gutem Niveau siegten die Aaseedamen mit dem nötigen Glück, aber durchaus verdient, erstmals gegen die Nachbarn aus Mecklenbeck.

Die ersten 5 Minuten gehörten jedoch klar den Gästen von Wacker. Noch etwas unsicher stand Aasee zu Beginn tief und ließ den Gegner zu weit kommen. Nach dem ersten Ausflug in Wackers Hälfte wurde BWA aber mutiger und spielte selber schnell und durchaus aggressiv nach vorne. Ab da entwickelte sich ein intensives, schnelles Spiel – es ging hin- und her, auch wenn die Abwehrreihen beider Mannschaften lange keine großen Chancen zuliessen. Nachdem Mecklenbeck das ein- oder andere Mal vielversprechend angreifen konnte aber nicht richtig zum Abschluß gelangte, gab es in der 17. Minute einen Freistoß für Aasee an der Strafraumgrenze. Stark abgefälscht senkte sich der Versuch von Kapitänin Heidi Kuckeland auf die Latte, der Abpraller konnte zur Ecke geklärt werden. Die bis dahin beste Chance des Spiels. Erstmals richtig eingreifen musste Mecklenbecks Torfrau in der 37. Minute, als Maren Krieter aus 20 Metern zum Schuss kam. Den tückisch aufsetzenden Ball hätten in unserer Liga wohl nicht viele Torfrauen gehalten, starke Aktion von beiden.

Nach der Pause kam bei BWA nach Maren Krieter die zweite Ex-Wackerspielerin Sophia Heinlein für Franziska Spahn ins Spiel und beide Mannschaften spielten weiter, als hätte es die Halbzeit nicht gegeben – weiterhin machten beide Mannschaften Druck, bemühten sich stets um ordentliches Aufbauspiel, es blieb intensiv und umkämpft – ein Spiel mit ganz wenigen Fehlern.
Gut 20 Minuten vor Ende des Spiels sollte mit Theresa Ladwig das Spiel nach vorne noch etwas befeuert werden – eigentlich hatten wir dabei schnelle Pässe im Sinn, Theresas Spiel begann jedoch mit einem Eckball von rechts. Und wie gegen Borussia konnte unsere schussgewaltige There auch gegen Wacker diesen Ball direkt verwandeln – und das von der „falschen“ Seite. Der unangenehm flatternde Ball rutschte am kurzen Pfosten ins Tor, 1:0 Aasee mit Theresas erstem Ballkontakt!

Natürlich musste Wacker jetzt mehr tun, aber auch Aasee spielte weiter nach vorne. 10 Minuten vor Schluss hatten die Gäste dann nach etwas Verwirrung im Strafraum plötzlich die große Chance zum Ausgleich, die Spielerin von Wacker verzog den Ball aus 12 Metern jedoch am kurzen Pfosten. Maren Krieter und Sophia Heinlein beschäftigten die Gästeabwehr in den letzten Minuten allerdings auch weiter konsequent, so das es immer wieder Entlastung für Aasee gab. In der letzten Minute des Spiels musste Aasee dann noch einen Freistoß überstehen – und die darauf folgende Ecke. Der letzte Ball wurde dann, um den Nachmittag rund zu machen, von der kurz zuvor eingewechselten Anna von Drehle aus dem Strafraum geköpft. Nach dem Schlusspfiff war der Jubel dann groß, hatte der starke Gegner in den 10 Spielen zuvor doch noch keinen einzigen Punkt abgegeben.




Aasee verliert das Derby in 5 Minuten nach der Pause


Spiel 12, 10. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 19.10.2014,  Sportplatz Borussia,  Anstoss 13:00 Uhr

Borussia Münster - BW Aasee  4:1 (1:1)

Aufstellung:
Sinah Katzer  – Hilke Lütjohann, Joela Weber,  Heidi Kuckeland (c),Tülay Umut – Ivonne Lambers (46. Carolin Pöhler), Katharina Kretzer, Leonie Wahl, Franziska Kampmann - Maren Krieter,  Theresa Ladwig (46.Hanna Kramps)

Tore: 0:1 Theresa Ladwig  (27., Rechtsschuss, - ), 1:1 (45.), 2:1 (46.), 3:1 (48.), 4:1 (55.)


Die erste Auswärtsniederlage der Saison mussten Aasees Damen im Derby bei Borussia hinnehmen. Die BWA Damen begannen gewohnt sicher, verloren das Spiel aber in 15 schwachen Minuten in Hälfte zwei.
Man war durchaus gewarnt das der Gegner in erster Linie über seine schnellen Aussen und mit langen Bällen agieren würde – in der ersten Halbzeit konnte man diese Versuche meist entschärfen, obwohl sich schon dort in 2-3 Szenen abzeichnete das grade Ex-Aaseeherin Jennifer Behling heute schwer zu verteidigen werden würde. Trotzdem ließ Aasee wenig zu, machte vorne Druck und gewann die Bälle meist früh. Nur die Abschlüsse fehlten meist, wobei Leonie Wahl zuimindest einmal links vorbeizielte. Ein Freistoß von rechts, geschossen von Theresa Ladwig, landete dann in der 26. Minute an der Latte, den Abpraller konnte Leonie aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen. Die folgende Ecke jedoch brachte die zu dem Zeitpunkt verdiente Führung – Theresa zirkelte den Ball direkt von links unters Tordach. Nach der Führung zog sich Aasee etwas zu weit zurück, eroberte die Bälle nicht mehr früh und geriet so ein ums andere Mal in Schwierigkeiten – zumeist konnte Sinah Katzer im Tor jedoch ausbügeln. Beinahe mit dem Pausenpfiff dann doch der Ausgleich – Jennifer Behling setzte sich auf rechts durch, und eine Spielerin aus dem Rückraum konnte ins kurze Eck verwandeln – unglücklicherweise war Sinah in der Szene von 3 Spielerinnen die Sicht versperrt, so landete ein Ball im Tor der normal sichere Beute unserer Torfrau geworden. So ging es mit dem 1:1 in die Pause, ein Unentschieden das sich der Gegner nach unserer Führung verdient hatte.

Leider begann dann mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte eine kleine Unglücksviertelstunde, mit einer Aneinanderreihung von Fehlern die wir eigentlich zu dieser Saison abgestellt hatten – ein mißglückter Abstoß landete aussen beim Gegner, in der Mitte ging ein Zweikampf verloren: 2:1, Sekunden nach dem Start. Der Gegner, durch das Tor angespornt und mit ordentlich Rückenwind, echtem und womöglich auch psychischem, legte gegen eine verunsicherte Aaseemannschaft schnell nach und traf nach langen Bällen noch zum 3:1 und 4:1.
Aasee fing sich dann zwar wieder, trotz vieler ungewollter Wechsel, Umstellungen, furchtbarem Gegenwind und den vielen lang geschlagenen Bällen des Gegners. Das Spiel indes war entschieden – nach dem 3:1 hatte Hanna Kramps zwar die große Chance zum Anschluß, danach waren die Angriff zwar bemüht, richtig gefährliche Abschlüsse kamen aber nicht mehr zustande.
Am Ende eine verdiente wenn auch vielleicht etwas zu hohe Niederlage, weil man sich gegen ordentliche Gegner solche Phasen der allgemeinen Verunsicherung einfach nicht leisten darf.




Sophia Heinlein sorgt für die Entscheidung


Spiel 11, 9. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 12.10.2014, Sportpark BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – Ems Westbevern 
3:1 (1:1)

Aufstellung:
Sinah Katzer  – Hilke Lütjohann, Joela Weber,  Heidi Kuckeland (c),Franziska Kampmann – Ivonne Lambers, Katharina Kretzer, Alena Meyer (46. Anna von Drehle), Katharina Kirchhoff (20. Sophia Heinlein) - Maren Krieter,  Theresa Ladwig (46. Franziska Spahn)

Tore: 1:0 Maren Krieter (35., Rechtsschuss, Franziska Kampmann), 1:1 Cinja Termühlen (39.), 2:1 Franziska Spahn (51., Rechtsschuss, Hilke Lütjohann), 3:1 Sophia Heinlein (78., - )

Etwas spannender als notwendig machte es BWA im Heimspiel gegen die seit letzter Saison schon verletzungsgebeutelten Damen aus Westbevern. Auch wenn Aasee während der gesamten Spielzeit überlegen spielen konnte, war es erst das Tor der eingewechselten Sophia Heinlein gegen Ende der Partie welches für die Entscheidung sorgte.
Schnell war klar das die Gäste defensiv agieren würden um dann zu versuchen über die stets agile Maren Loddenkötter Konter zu fahren. Das sollte im weiteren Verlauf jedoch eher selten gelingen. Die Aaseedamen machten von Beginn an Druck und hätten schon im ersten Angriff die Führung erzielen müssen – Verwirrung in des Gegners Abwehr, Maren Krieter nimmt sich den Ball und verzieht alleine vor der Torfrau. Chancen ähnlicher Qualität sollten am heutigen Tag zu Hauf vergeben werden, aber sehr erfreulich das so viele Möglichkeiten herausgespielt werden konnten. Der Bann wurde allerdings erst in der 35. Minute gebrochen, als sich Maren nach starker Vorarbeit von Franziska Kampmann energisch durchsetzte und im zweiten Anlauf trocken zum 1:0 treffen konnte. Einer der äußerst seltenen Ausflüge der Gäste führte jedoch kurze Zeit später zum Ausgleich aus heiterem Himmel – nachdem die gefühlte halbe Aaseemannschaft über eine flache Hereingabe gesäbelt hatte, schaltete Cinja Termühlen am schnellsten und traf ins lange Eck. So hieß es 1:1 zur Pause.
Nach der Pause dasselbe Bild – Aasee attackierte, suchte die Lücken und traf vielleicht nicht immer die beste Entscheidung hatte aber trotzdem Torchance um Torchance. Schnell traf Franzi Spahn, ebenfalls im zweiten Versuch, zum 2:1. Die Abseitsfalle des Gegners funktionierte dann irgendwann gar nicht mehr, so das sich grade über aussen riesige Lücken auftaten – nach tollem Spielzug hatte Maren Krieter dann kurz nach dem 2:1 die große Chance zur Entscheidung, als Hilke Lütjohann den Ball von links quer in den Fünfmeterraum legte, unsere sonst so eiskalte Vollstreckerin jedoch überraschenderweise die Eckfahne anvisierte. ;)
So musste BWA bis zur 78. Minute auf die Entscheidung warten – Sophia Heinlein angelte sich den Ball, spielte 3-4 Gegnerinnen aus und traf eiskalt zum 3:1 ins kurze Eck. Ein tolles Tor! Beinahe wäre ihr danach das Gleiche Kunststück nochmal gelungen, beim zweiten Versuch ging der Ball allerdings am Pfosten vorbei.
Insgesamt eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung die für eine gute Ausgangsposition vor den nächsten schweren Spielen sorgt.


 

Coco Petermeier stellt die Weichen früh auf Sieg

Spiel 10, 8. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 05.10.2014, Sportanlage SC Münster 08,  Anstoss 17:00 Uhr

SC Münster - BW Aasee  1:5 (0:2)

Aufstellung:
Sinah Katzer  – Hilke Lütjohann (c), Joela Weber,  Hanna Kramps, Tülay Umut – Ivonne Lambers, Katharina Kretzer, Franziska Spahn (46. Isabel Romberg), Alena Meyer - Maren Krieter (46. Sandra Neuhaus), Corinna Petermeier (25. Andrea Leve)

Tore: 0:1 Corinna Petermeier (9., Rechtsschuss, Franziska Spahn), 0:2  Hanna Kramps (42., Linksschuss, Andrea Leve), 0:3 Sandra Neuhaus (72., Rechtsschuss, Katharina Kretzer), 0:4 Sandra Neuhaus (73., Rechtsschuss, Corinna Petermeier), 0:5 Franziska Spahn (77., Rechtsschuss, Sandra Neuhaus), 1:5 (89.)

Die letzten 6 Spiele war der Gegner gegen uns stets ohne Punkt und Tor geblieben, auch deswegen gingen die Aaseedamen heute als klarer Favorit in das Duell mit den östlichen Nachbarn vom SC Münster. Nach einer unruhigen ersten Hälfte sorgte dann eine deutliche Steigerung nach der Pause für einen nie gefährdeten Sieg der auch hätte höher ausfallen können.
In der ersten Halbzeit wehrten sich die Gastgeber jedoch besonders kräftig, beschäftigten dabei auch die Aaseeabwehr etwas mehr als nötig. Im Mittelfeld mit leichten Abstimmungsproblemen gerieten zu viele Bälle in den Abwehrbereich wo Joela Weber, Hilke Lütjohann und Tülay Umut immer wieder in Zweikämpfe mussten und ausbügelten was sie konnten, bzw. die Bälle auch mutig wieder nach vorne trieben.
Der frühe Treffer (und das Premierentor unseres Neuzugangs vom TuS Sennelager) von Corinna „Coco“ Petermeier in der 9 Minute, als sie ein schönes Zuspiel von Franziska Spahn über die Linie bugsieren konnte, stellte die Weichen schnell in die richtige Richtung, sorgte aber nicht unbedingt für viel mehr Ruhe im Aaseespiel. Bevor in der 42. Minute Hanna Kramps nach wunderschönem Zuspiel von Andrea Leve für die Vorentscheidung sorgte, hatten Alena Meyer, Maren Krieter, Ivonne Lambers, Franziska Spahn und eben Hanna Kramps schon das 2:0 auf dem Fuß, konnten aber nicht gefährlich genug abschliessen. Andererseits hatte auch der SC Münster zwischendurch nach einem Aussetzer in der Abwehr eine 100%ige Chance zum Ausgleich, die Sinah Katzer aber toll entschärfen konnte. Kurz vor der Pause war es dann noch Andrea Leve, die nach schöner Ballannahme knallhart am Pfosten vorbeizog und beinahe das 3:0 erzielte.
Zur Pause kamen Isabel Romberg und Sandra Neuhaus für Franziska Spahn und die angeschlagene Maren Krieter in die Partie und trotz Trainerschelte spielte BWA nun besser nach vorn und gewann die Bälle schneller zurück, so das sich die Partie nun ausschließlich in des Gegners Hälfte abspielte.

Beide Neuenwechslungen hatten dabei auch sogleich das nächste Tor auf dem Fuß: Sandra Neuhaus verzog gleich zweimal alleine vor dem Tor und Isabel Romberg suchte das Abspiel an einer Stelle an der sie ruhig eigensinniger hätte sein dürfen. Letztere setzte sich in ihrem ersten Ligaeinsatz jedoch immer wieder gut auf rechts durch und glänzte zudem mit schönen Laufwegen.

Mit einem Doppelschlag in der 72. Und 73. Minute zeigte Sandra Neuhaus dann das sie sehrwohl noch weiß wo das Tor steht – zuerst nach klugem Zuspiel von Katharina Kretzer, danach nach feinem Pass von Corinna Petermeier, traf sie trocken zum 3:0 und 4:0. Vier Minuten später traf noch Franzi Spahn nach einer Einzelleistung zum 5:0, inklusive halsbrecherischer Tanzeinlage. Auch Franzi spielte nach der Pause auf links wie aufgedreht und enteilte der SC Abwehr ein ums andere Mal.
In der zweiten Hälfte hätte Aasee das Ergebnis so noch ziemlich in die Höhe schrauben können, suchte aber nicht mehr ganz so konsequent den Abschluss.
Trotzdem eine insgesamt souveräne Vorstellung mit der Erkenntnis das die Neuzugänge immer besser ins Spiel kommen – Katharina Kretzer stach heute besonders hervor, mit einer fehlerlosen Leistung in Halbzeit 2, Corinna Petermeier mit Tor und Vorlage und Isabel Romberg mit einer starken Vorstellung ebenso. Auch Andrea Leve mit ihrem ersten Einsatz als Feldspielerin ließ ihrKönnen mit einigen feinen Pässen aufblitzen. Am Ende vor allem ein Spiel, in dem Aasee als Mannschaft auftrat und alle zusammen ein immer besseres Spiel machten. Einziger Wehrmutstropfen – der Gegentreffer in der letzten Minute, auch wenn leicht oder schwer abseitsverdächtig, nach kurzer Unstimmigkeit in der Abwehr. Anderseits konnte damit auch der nie aufgebende Gegner am Ende noch ein kleines Erfolgserlebnis feiern.




Greven reicht ein Schuss zum Punkt


Spiel 9, 7. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 28.09.2014, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – DJK BW Greven  1:1 (1:0)

Aufstellung:
Andrea Leve  – Hilke Lütjohann, Heidi Kuckeland (c), Joela Weber, Beate Ochsenfarth (30. Sandra Neuhaus) – Silvia Ahlbrand, Leonie Wahl (75. Sophia Heinlein), Franziska Spahn, Franziska Kampmann - Katharina Kretzer (60. Theresa Ladwig), Maren Krieter

Tore: 1:0  Sandra Neuhaus (42., Linksschuss, Maren Krieter), 1:1  (67.)

Mit einer grauenhaften zweiten Hälfte verdiente sich Aasee das Unentschieden gegen Gäste aus Greven die eigentlich von Anfang an nur auf Schadensbegrenzung aus waren.

Zu Beginn spielte Aasee sehr kontrolliert und ließ den Gegner nicht einmal über die Mittellinie, kam aber gegen defensivstarke Grevenerinnen nur selten zu Halbchancen. Es dauerte bis zur 42. Minute, als sich Maren Krieter einmal von ihrer strengen Bewacherin lösen konnte, Sandra Neuhaus einsetzte, welche dann trocken mit links ins lange Eck schoss.

Da der Gegner bis dahin offensichtlich nicht angetreten war um unbedingt ein Tor erzielen zu wollen, schien das Spiel damit im Prinzip durch zu sein. Auch in der zweiten Hälfte begann Greven defensiv, zog sich gar noch mehr zurück und war nun bedacht nicht ein zweites Tor zu kassieren. Nach einigen Minuten konnte die Grevener Torfrau eine Ball nicht kontrollieren, der Ball rollte vor der Linie herum und Maren Krieter hatte leider schon verzweifelt abgedreht – sie hätte ihn nur über die Linie kicken müssen, das wäre wohl die Entscheidung gewesen.

Unbegreiflich dannn umso mehr, das Aasee alles über den Haufen warf was man sich zur Pause überlegt hatte und das Spiel nach gut einer Stunde begann aus den Händen zu geben. Einige Fehlpässe und Unsicherheiten bei BWA liessen die Gäste mutiger werden, und so landete eine Kerze nach schlimmen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung bei einer Mittelfeldspielerin der DJK – und wie es in solchen Spielen dann ist: die Ballannahme der Grevenerin war perfekt, der folgende Schuss aus 25 Metern landete genau im Eck unter der Latte – 1:1! Es sollte der einzige Schuss aufs Tor der Gäste bleiben.

Danach wurde Aasee dann endgültig hektisch, wollte den Sieg erzwingen, vergaß darüber zu spielen und sollte die zur Halbzeit ins Tor gewechselte Feldspielerin zwischen den Pfosten der Gäste nicht mehr prüfen. Greven verdiente sich spätestens in dieser Schlussphase den Punkt mit einer leidenschaftlichen kämpferischen Leistung.

Die Aaseedamen dürfen sich fragen warum sie gegen zwei spielerisch (zumindest an diesen Tagen) eigentlich unterlegene Mannschaften daheim nun statt 6 Punkten (und der Tabellenführung) nur 1 erspielt haben. Andererseits dürfen sie das auch lassen – denn mit Maren Krieter, Katharina Kretzer, Franziska Kampmann, Leonie Wahl und Joela Weber standen 5 Neuzugänge in der Startelf, die müssen alle mehr oder weniger noch integriert werden – zudem fehlen mit Carolin Pöhler, Johanna Lange, Farina Kasser, Lea Amersbach, und Cara Wallenhorst nicht nur wichtige Spielerinnen der letzten Saisons sondern auch vor allem mit Franziska Bußwinkel die Spielmacherin die in den letzten Jahren den (zugegeben sehr viel wackligeren) Laden zusammengehalten hat. Aasee hat also immer mehr Luft nach oben, vor allem eben im Zusammenspiel nach vorn. Das braucht Zeit und die haben wir.  




BWA erkämpft sich einen Punkt beim Tabellenführer

Spiel 8, 6. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 21.09.2014, Sportanlage TuS Saxonia,  Anstoss 13:00 Uhr

TuS Saxonia - BW Aasee  1:1 (0:1)

Aufstellung:
Sinah Katzer  – Hilke Lütjohann, Heidi Kuckeland (c), Joela Weber, Beate Ochsenfarth (85. Tülay Umut) – Ivonne Lambers, Silvia Ahlbrand, Leonie Wahl (46. Alena Meyer), Katharina Kretzer – Maren Krieter,  Theresa Ladwig (60. Corinna Petermeier)

Tore: 0:1  Maren Krieter (12., Rechtsschuss, Beate Ochsenfarth), 1:1  (85.)

Mit einigen Verletzungssorgen ging BWA in das Auswärtsspiel bei Saxonia, neben Lea Amersbach, Farina Kasser und Carolin Pöhler musste man kurzfristig auch noch auch auf die zuletzt starke Tülay Umut verzichten welche bis kurz nach Anpfiff noch auf Verbrecherjagd war. Auch dank einer bärenstarken Leistung von Sinah Katzer im Tor der Aaseedamen nahm BWA am Ende einen Punkt mit und durfte gar lange vom Sieg träumen.
In der ersten Hälfte konnte Aasee die Angriffe der Gastgeber zwar meist recht früh stören oder über Aussen lenken, hatte aber große Probleme im Aufbauspiel – dort fehlte schnell auch Leonie Wahl, die aus Versehen zu viel gefrühstückt hatte und somit nach 10 Minuten nicht mehr konnte. So war Maren Krieter vorne im Sturm zu sehr auf sich allein gestellt, entwischte nach starkem Pass von Beate Ochsenfarth jedoch einmal allen Bewacherinnen und nagelte den Ball humorlos unter die Latte zum 0:1.
Zu wenig Entlastung boten die Angriffe von Aasee danach, so das Saxonia sich meist in unserer Hälfte festspielen konnte, immer wieder mit langen Bällen operierte oder über die Aussen kam. Die Aaseeabwehr hatte bei diesen Versuchen jedoch meist einigermaßen leichtes Spiel – nur der Aufbau, da hakte es dann und die Bälle gingen zu früh verloren.
Die zweite Hälfte begann zuerst besser für Aasee, nach ungefähr 20 Minuten kam die beste Phase von Aasee, in der man die Chance hatte das Spiel zu entscheiden. An 5-6 gefährlichen Freistössen in Strafraumnähe durften Maren Krieter und Heidi Kuckeland sich versuchen, der beste von Kapitänin Heidi wurde von der starken Saxonentorfrau zur Ecke abgewehrt.
Gegen Ende wurde der Druck der Gastgeber wieder stärker, Sinah Katzer konnte einen Ball stark an die Latte abwehren, fing die vielen eigentlich guten Flanken von beiden Seiten sicher – kurz vor Schluss fand eine dieser Flanken dann doch eine Stürmerin der Saxonia, die artistisch aus kurzer Distanz zum 1:1 treffen konnte.
Ein Unentschieden das am Ende in Ordnung geht, wobei Saxonia in einem insgesamt recht Torchancen-armen Spiel über die gesamte Spielzeit mehr Möglichkeiten hatte, Aasee aber sehr spät den Ausgleich kassierte, als man schon dachte das dem Gastgeber das Abschlusspech heute treu bleiben würde. Mut macht das man bei einem starken Gegner einen Punkt geholt hat, obwohl wir heute dabei nicht mal besonders gut gespielt haben – da ist noch viel Luft nach oben.
Hervorzuheben noch das ordentliche Debut von Corinna Petermeier und die gute Leistung von Katharina Kretzer die erstmal 90 Minuten durchhalten konnte.

 

Aasee siegt und sorgt sich um Lea Amersbach


Spiel 7, 5. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 14.09.2014, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee –  GS Hohenholte  2:1 (0:0)

Aufstellung:
Andrea Leve  – Hilke Lütjohann, Heidi Kuckeland (c), Joela Weber, Tülay Umut – Ivonne Lambers, Leonie Wahl, Carolin Pöhler, Theresa Ladwig – Maren Krieter,  Lea Amersbach (12. Alena Meyer, 46. Anna von Drehle, 80., Beate Ochsenfarth)

Tore: 0:1  Julia Niermann (63.), 1:1 Maren Krieter (74., Rechtsschuss, Anna von Drehle), 2:1 Leonie Wahl (80., Rechtsschuss, Maren Krieter)

Gegen starke Gegnerinnen aus Hohenholte begann Aasee stark und hätte in den ersten 10 Minuten einige Male in Führung gehen können – in der 12. Minute musste dann Lea Amersbach verletzt den Platz verlassen, danach verlor Aasee den Faden, wirkte geschockt. Wie schon letzte Woche gegen Kinderhaus fand die Heimmannschaft keine Lücken in der Abwehr, man ließ sich viel zu viel in Zweikämpfe verwickeln, wo die körperlich starken Gäste Vorteile hatten.
Zur Pause kam Anna von Drehle und mit ihr erneut etwas mehr Schwung ins Aaseespiel. Trotzdem waren es die Hohenholterinnen die zuerst zuschlugen – nach einem zu zögerlichen Eingreifen von Andrea Leve war es Julia Niermann die das zu diesem Zeitpunkt gar nicht mal unverdiente 0:1 erzielte.
Aasee spielte einigermaßen geduldig weiter und mit andauernder Spielzeit wurden die Lücken beim Gegner größer. So spielte Anna von Drehle in der 74. Minute wunderbar Maren Krieter frei, die trocken ins rechte untere Ecke zum Ausgleich einschob. Danach liessen bei Hohenholte vielleicht etwas die Kräfte nach, viele Unterbrechungen nach Foulspielen auf beiden Seiten taten während des gesamten Spiels ihr übriges. Leonie Wahl konnte nach Maren Krieters schönem Freistoß in der 80. Minute den 2:1 Siegtreffer erzielen, danach passierte nicht mehr viel, die Aaseedamen hatten nun leichteres Spiel.
Ein am Ende schwer erspielter Sieg gegen eine Mannschaft aus Hohenholte die lange Zeit sehr stark dagegen hielt und kaum Chancen zuliess und am Ende der Tabelle vollkommen fehl am Platze ist.

Die Aaseedamen hoffen nun, das Lea sich nicht wieder schwer verletzt hat, was den Ambitionen einen schweren Dämpfer versetzen würde und mir ein Jahr schlechte Laune.


Aasee als Aufbaugegner


Spiel 6, 4. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 07.09.2014, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee –  Westfalia Kinderhaus  0:1 (0:0)


Aufstellung:
Sinah Katzer  – Katharina Kirchhoff, Heidi Kuckeland (c), Joela Weber, Tülay Umut – Ivonne Lambers, Franziska Kampmann, Carolin Pöhler (46. Franziska Spahn), Farina Kassner (46.,Anna von Drehle)  – Maren Krieter, Alena Meyer (46. Katja Sichler)

Tore: 0:1  (63.)

In einem Spiel auf ganz schwachem Niveau verloren die Aaseedamen gegen ersatzgeschwächte und bislang sieglose Kinderhauserinnen auf äußerst unnötige Weise.
Obwohl im Aaseespiel heute so rein gar nichts funktionieren wollte, hatte man zumindest schnell den Eindruck das das eigene Tor nicht in Gefahr kommen würde. Zu sehr war der Gegner auf Absicherung bedacht, stand tief und machte dicht. Lücken fand Aasee dort kaum. Ein Torschuss von Maren Krieter, das war alles in Hälfte eins. Zur zweiten Hälfte sollte mit Katja Sichler und Anna von Drehle mehr Schwung ins Angriffspiel kommen, so setzte Anna schnell Maren gut in Szene, die aus wenigen Metern jedoch am Tor vorbeizielte.
Danach wieder das alte Bild, Aasee rent sich fest, kommt nicht durch, der Ball wird geklärt. Ein Gegenzug von Kinderhaus führte nach einer Stunde zu einem Freistoß nach einem Handspiel – und dieser erste, zugegeben schön geschossene, Torschuss des Gegners war natürlich sofort im Tor. Aasee antwortete mit wütenden Angriffen ohne zu wesentlichen Torchancen zu kommen, zu ungenau war heute das meiste, zu viele Bälle wurden zu schnell verloren. Alena Meyer versuchte es noch zweimal von der Strafraumgrenze, einmal vorbei, einmal hielt die Torfrau. Die beste Chance hatte Carolin Pöhler, die nach starker Vorarbeit von Maren Krieter am langen Eck vorbeizielte. Als Aasee dann alles nach vorne warf spielte Kinderhaus dann auch den ersten richtigen Angriff, Sinah Katzer konnte den Ball im 1 gegen 1 aber stark halten (festhalten wohlgemerkt).
In der Schlussminute kam Caro dann noch im Strafraum zu Fall, der Schiedsrichter entschied jedoch zu einiger Überraschung auf Freistoß für den Gegner.
So gewann Kinderhaus dieses Spiel das vielleicht keinen Sieger verdient gehabt hätte – aber natürlich Glückwunsch an Kinderhaus, die heute trotz dünner Personaldecke eben auch mehr investiert haben. Für Aasee hingegen war es nie so leicht gegen die Gäste aus Münsters Norden zu gewinnen, umso ärgerlicher das heute die bislang schlechteste Mannschaftsleistung abgerufen wurde.


Aasee hält ordentlich mit aber der 1. FCG gewinnt hochverdient

Spiel 5, 1, Runde Kreispokal MS/WAF 2014/2015
Mittwoch, 03.09.2014, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 19:30 Uhr

BW Aasee – 1. FC Gievenbeck  0:4 (0:3)


Aufstellung:
Andrea Leve  – Anna von Drehle, Hilke Lütjohann, Heidi Kuckeland (c), Hanna Kramps – Ivonne Lambers (65. Isabel Romberg), Katharina Kretzer,  Alena Meyer, Katja Sichler – Maren Krieter (60. Franziska Spahn), Lea Amersbach (43. Sandra Neuhaus)

Tore: 0:1  (14.),  0:2  (24.),  0:3  (37.), 0:4 (53.)

Den Kreispokal gegen die zwei Klassen höher spielenden Damen aus Gievenbeck nahm Aasee zum Anlaß einigen Mädels die bislang noch nicht so viel spielen konnten ein wenig Spielpraxis zu geben – so gab es 7 Umstellungen gegenüber dem letzten Ligaspiel.
Gievenbeck ließ den Ball sofort sehr gut durch die eigenen Reihen laufen, die Aaseedamen standen aber ordentlich und liessen wenig Räume zu – auch wenn die Klasse der Landesligisten immer wieder aufblitzte und einige schöne Kombinationen zu sehen waren, machte BWA sich zumindest bei den drei Gegentoren in der ersten Hälfte selber das Leben schwer. Alle drei waren trotz der Überlegenheit des Gegners wenigstens, sagen wir, etwas überflüssig.
In der zweiten Hälfte wagte sich Aasee mehr nach vorn, kam auch zu einigen Torszenen – das letzte Tor machten jedoch die Gievenbeckerinnen nach einem prima Freistoßtrick – das 0:4 fiel aber schon in Minute 53. Danach konnte Aasee das Spiel weiter vom eigenen Tor weghalten. Schön zu sehen war das alle Spielerinnen in die Mannschaft fanden und ausnahmslos ihre Sache am Ende gut machen konnten, auch ohne viel Spielpraxis. So konnten Katharina Kretzer, Hanna Kramps und Katja Sichler nicht nur 90 Minuten durchhalten sondern hatten jeweils auch sehr gute Momente. Neben der stets überzeugenden Hilke Lütjohann war es heute Alena Meyer die teilweise besonders stark auftrumpfen konnte. J
Am Ende ein verdienter Sieg für Gievenbeck und ein sehr guter Test für die Aaseedamen mit Blick auf die Liga.



Maren Krieter entscheidet das Spiel


Spiel 4, 3. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 31.08.2014, Sportanlage SC Gremmendorf,  Anstoss 17:00 Uhr

SC Gremmendorf II - BW Aasee   1:4 (0:2)

Aufstellung:
Sinah Katzer – Hilke Lütjohann, Heidi Kuckeland (c), Silvia Ahlbrand, Tülay Umut – Ivonne Lambers, Carolin Pöhler, Farina Kassner (75. Beate Ochsenfarth), Franziska Spahn (65. Alena Meyer) – Theresa Ladwig (60. Katharina Kretzer), Maren Krieter

Tore: 0:1 Franziska Spahn (18., Rechtsschuss, Tülay Umut), 0:2 Maren Krieter (30., Rechtsschuss, Franziska Spahn), 1:2 (60.), 1:3 Maren Krieter (63., Rechtsschuss, Ivonne Lambers), 1:4 Heidi Kuckeland (91., Linksschuss, Foulelfmeter an Alena Meyer)

Nach den traumatischen Erfahrungen des letzten Auftritts beim SC Gremmendorf (4:4) wollten die Aaseedamen vor allem dafür sorgen das der Gegner nicht zu vielen Chancen kommt. Also stand Aasee recht tief und versuchte dann über die starken Theresa Ladwig und Tülay Umut schnell in die Spitze zu spielen, wo Franziska Spahn, Farina Kassner und Maren Krieter lauerten und die gegnerische Abwehr beschäftigten.
In der 18. Minute fand eine schöne Hereingabe von Tülay Umut Franziska Spahn in der Mitte, welche direkt ins obere Eck verwandeln konnte. Einige Minuten später flankte Franzi dann selber von links und Maren Krieter traf aus spitzem Winkel zum 0:2. Aasee stand jedoch weiter sicher und nicht zu hoch, wollte weiter kleine Nadelstiche setzen. So traf Franzi kurz vor der Pause nochmal den Pfosten, nachdem Maren schön von rechts hereingegeben hatte.
Nach der Pause kamen die Gremmendorferinnen nochmal mit Engagement aus der Kabine (bzw. dem Bushaltehäuschen), machten Druck, aber dadurch wurden die Räume zum Kontern auch größer. Maren hatten so zweimal die Chance zur Vorentscheidung, scheiterte jedoch zweimal knapp. Katharina Kretzer ersetzte ab der 60. Minute Theresa Ladwig und kam so zu ihrer Premiere im Aaseetrikot. 5 Minuten später nutze die immer gefährliche Jana Toboll dann einen kleinen Abstimmungsfehler in der BWA Abwehr, setzte sich stark durch und traf zum Anschluß. Richtig ins Wackeln kamen die Aaseedamen danach aber nicht, recht schnell konnte Maren nach einem weiteren Konter den alten Abstand wieder herstellen. Alena Meyer und Beate Ochsenfarth brachten in den letzten Minuten nochmal neuen Schwung ins Aaseespiel – erstere wurde in der Nachspielzeit noch entscheidend im Strafraum am Abschluß gehindert. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kapitänin Heidi Kuckeland sicher. Ein verdienter Sieg, der heute vor allem zustande kam weil die Abwehrarbeit der gesamten Mannschaft prima funktionierte.
Am Mittwoch trifft Aasee nun auf die Landesligamannschaft des FC Gievenbeck, bevor es am Sonntag dann daheim gegen Westfalia Kinderhaus geht. Dann haben die englischen Wochen erstmal ein, hoffentlich gutes, Ende.


Franzi Spahn trifft - Aasee dreht das Spiel

Spiel 2, 1. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Mittwoch, 27.08.2013, Sportanlage TuS Hiltrup,  Anstoss 19:30 Uhr

TuS Hiltrup - BW Aasee   1:2 (1:1)

Aufstellung:
Sinah Katzer – Hilke Lütjohann, Heidi Kuckeland (c), Joela Weber, Tülay Umut – Ivonne Lambers, Leonie Wahl, Katharina Kirchhoff (46. Farina Kassner), Carolin Pöhler – Theresa Ladwig (46. Lea Amersbach, 70. Franziska Spahn), Maren Krieter

Tore: 1:0 Natalie Schwarz (16.), 1:1 Maren Krieter (39., Rechtsschuss, Tülay Umut), 1:2 Franziska Spahn (81., Rechtsschuss, - )

In einem Kreisligaspiel auf gutem Niveau begegneten sich beide Mannschaft schnell auf Augenhöhe. Beide Teams waren um ordentlichen Spielaufbau bemüht, nach ein paar Minuten gelang es den BWA Damen jedoch besser den Gegner darin zu stören und die Kontrolle zu übernehmen. In der 15. Spielminute dann hatte Aasee die erste große Chance als Maren Krieter frei vor Lea Rüdiger im Hiltruper Tor zum Abschluß kam, aber zu ungenau zielte. Im direkten Gegenzug dann reichte eine Unaufmerksamkeit in der Aaseeabwehr und Hiltrup erzielte über die gewohnt bissige Natalie Schwarz das 1:0. Danach folgte die beste Phase der Hiltruperinnen, die gegen leicht verunsicherte Aaseeherinnen hätten nachlegen können. Aasee fand jedoch nach 10-15 Minuten zurück ins Spiel und zurück zur Geduld. Die Kontrolle wurde zurückerobert und die Ordnung wiedergefunden. Kurz vor der Pause dann spielte die erneut starke Tülay Umut präzise in die Mitte wo sich Maren Krieter gewohnt wendig durchsetzen konnte und diesmal der Torfrau keine Chance ließ sondern trocken zum 1:1 verwandelte.
Zur Pause kam Farina Kassner ins Spiel und BWA sollte die einmal gewonnene Kontrolle nun nicht mehr hergeben. Hiltrup kam nun nicht mehr gefährlich vor das Aaseetor, zumeist wurden die Angriffsversuche recht früh von den bärenstarken Leonie Wahl und Itsy Lambers gestoppt und über die nimmermüden Carolin Pöhler und Farina Kasser selber Attacken gestartet. Maren Krieter erwies sich dabei erneut zum wichtigen Baustein im Aaseespiel, beschäftigte sie doch zumeist 2-3 Gegenspielerinnen, ob mit oder ohne Ball. Mit Franzi Spahns Einwechslung konnte Carolin Pöhler in die Mitte rutschen und erstere ausgeruht die linke Bahn bespielen. Immer wieder vom Mittelfeld stark in Szene gesetzt scheiterte sie erst aus kurzer Distanz nach einer Ecke (75.), traf aber dann mit einem wunderschönen Fernschuss nachdem sie sich vorher prima durchgesetzt hatte. Selbst Feli Grube die zur Halbzeit in das Hiltruper Tor gewechselt war konnte den Einschlag im oberen linken Eck nicht verhindern.
Danach boten sich noch ein paar Räume um das Ergebnis auszubauen, richtig Zwingendes kam dabei aber nicht mehr heraus.
Ein starkes Spiel der Aaseedamen gegen einen guten Gegner, der sich aber am heutigen Abend grade im Mittelfeld meist nicht recht behaupten konnte.



Viel Geduld im Auftaktspiel


Spiel 2, 2. Spieltag, Kreisliga MS/WAF 2014/2015
Sonntag, 24.08.2013, Sportanlage BW Aasee,  Anstoss 15:00 Uhr

BW Aasee – Vfl Senden II  5:0 (0:0)

Aufstellung:
Andrea  Leve – Hilke Lütjohann, Heidi Kuckeland (c), Joela Weber, Tülay Umut – Leonie Wahl, Ivonne Lambers (60. Silvia Ahlbrand), Katharina Kirchhoff (45. Farina Kassner), Carolin Pöhler – Theresa Ladwig (45. Lea Amersbach), Maren Krieter

Tore: 1:0 Heidi Kuckeland (52., Linksschuss, Handelfmeter), 2:0 Lea Amersbach (57., Rechtsschuss, Farina Kassner), 3:0 Ivonne Lambers (60., Rechtsschuss, Farina Kassner), 4:0 Lea Amersbach (63., Rechtsschuss, Silvia Ahlbrand), 5:0 Maren Krieter (67., Rechtsschuss, Farina Kassner)

Gegen 10 diszipliniert spielende Damen aus Senden spielten die Aaseemädels lange geduldig nach vorne, brauchten aber einen Handelfmeter um letztlich den Bann zu brechen.
Mit drei Neuzugängen in der Startelf begann BWA erwartet dominant, wechselte viel die Seiten und spielte sich vor allem über die starke Katharina Kirchhoff auf der rechten Seite häufig sauber nach vorne, der letzte Pass kam jedoch meist nicht an. Auch wenn Senden sehr ordentlich verteidigte kamen die Aaseedamen zu zahlreichen Chancen, die aber allesamt auf viele verschiedene Arten und Weisen vergeben wurden.
Zur zweiten Halbzeit kam Farina Kassner für Katharina Kirchhoff und damit etwas mehr Zug zur Mitte. Damit stieg die Qualität der Torchancen ein wenig, es brauchte aber ein Handspiel im Strafraum und den darauffolgenden Strafstoß für das erlösende 1:0. Heidi Kuckeland verwandelte sicher.
Danach trafen Lea Amersbach und Ivonne Lambers schnell zum 2:0 und 3:0, bevor nochmal Lea Amersbach und Maren Krieter mit dem schönsten Tor des Nachmittags das Endergebnis von 5:0 festmachen konnten.
In der Schlusssekunde kam dann der Gegner aus Senden zu seiner ersten und dazu auch noch riesigen Torchance, zielte aber am Tor vorbei.
Ein gutes Spiel von BWA, ballsicher und sehr diszipliniert, bei der in Hälfte zwei Farina Kassner ein wenig herausragte und drei Tore vorbereitete.


Lehrreiches 3:3 im ersten Test


Testspiel
Mittwoch, 30.07., 19:30, Sportanlage BW Aasee

BW Aasee - SV Burgsteinfurt   3:3 ( 3:1 )

Aufstellung:
Andrea Leve - Hilke Lütjohann, Heidi Kuckeland (c), Joela Weber, Tülay Umut - Ivonne Lambers, Franziska Kampmann, Beate Ochsenfarth (70. Isabel Romberg), Alena Meyer (75. Sophia Heinlein) - Franziska Spahn, Carolin Pöhler 

Tore: 0:1 (11.), 1:1 Carolin Pöhler (21., Linksschuss, Ivonne Lambers), 2:1 Carolin Pöhler (26., Rechtsschuss, Franziska Spahn), 3:1 Beate Ochsenfarth (46., Rechtsschuss, Franziska Kampmann), 3:2 (68.), 3:3 (83.)

Gegen engagierte Gäste aus Burgsteinfurt spielten die Aaseedamen über weite Strecken kontrolliert und sauber nach vorne, mussten aber als die Kräfte nachliessen noch den Ausgleich hinnehmen. Nach 10 Minuten hatte Andrea Leve im Aaseetor Glück das ihr Foulspiel außerhalb des Strafraum nur die Gelbe Karte nach sich zog, kurz darauf fiel dann das 0:1 nach einem Fehler von BWA im Spielaufbau. Davon unbeirrt spielte Aasee weiter nach vorne, dann zumeist fehlerlos im Aufbau, vorne ab und an etwas zu verspielt. Nach Pass der starken Itsy Lambers erzielte Caro Pöhler zunächst den Ausgleich, kurz darauf nach einer Ecke von Franzi Spahn das 2:1. Vor der Pause brachte Beate Ochsenfarth die Aaseedamen per coolem Abschluss mit rechts gar mit 3:1 in Front, Franzi Kampmann hatte wunderbar vorbereitet. 
Nach der Pause stellte der Gegner etwas um und mit der Zeit schwanden den Aaseedamen die Kräfte, so das unser Spiel nicht mehr so konsequent funktionierte. So erzielte Burgsteinfurt noch zwei Treffer und kam so zum, zumindest nach der ersten Hälfte, überraschenden Ausgleich. Danach hatten beide Mannschaften noch den Siegtreffer auf dem Fuß, die beste Chance vergab Franzi Spahn kurz vor Schluss, als sie frei vor der gegnerischen Torfrau zu genau zielte. 
Ein teilweise sehr gutes Spiel der Aaseedamen, mit allerdings genügend Hinweisen an welchen Schrauben noch gedreht werden muß.